Weihnachten. Das Fest der Liebe und des Friedens.

 

Das Leben ist Liebe, und die Frucht dieser Liebe ist Frieden. Das ist die einzige Lösung für alle Probleme der Welt.
Mutter Teresa

Nicht immer ist Weihnachten von Gefühlen des Freidens und der Liebe geprägt. Gerade an Tagen wie Weihnachten, Geburtstag, Hochzeitstagen etc. ist das Gefühl des innerlichen Friedens eher weit entfernt. Man denkt an die Menschen, die das Fest nicht mehr mit uns zusammenfeiern. Sei es, weil sie gestorben oder aus einem anderen Grund von uns getrennt sind.

Wir richten unseren Fokus auf das, was nicht ist. Und das fühlt sich logischerweise schwer an.

 

Ich möchte heute etwas mit Dir teilen, was Dir hoffentlich helfen wird, wenn Dir heute an Weihnachten oder auch an anderen wichtigen Tagen ein verstorbener lieber Mensch fehlt.

 

Ich bin auch ein Medium und kann mit Verstorbenen kommunizieren. Mein Bruder Wolfgang gehört auch dazu. Er verstarb vor zwei Jahren. Ich sage immer, dass wir jetzt in engerem Kontakt sind, als früher. 🙂

Wir telefonierten beide nicht wirklich gerne und da ich damals den ganzen Tag viel am Computer gesessen und gearbeitet habe, war mir auch oft nicht danach, noch mehr zu schreiben.

 

Jetzt ist unsere Kommunikation leicht und ich spüre seine Anwesenheit immer wieder. Er ist immer da, wenn ich ihn brauche und ich offen dafür bin, ihn auch zu empfangen. Manchmal denke ich gar nicht daran, dass er mir helfend zur Seite stehen kann, dann werde ich öfter mal von Freunden daran erinnert. 🙂

 

Er hatte am 27. November Geburtstag. An dem Tag schrieb ich über WhatsApp mit einer Freundin. Sie ist diejenige, die mein Buch lektoriert. Das Gespräch kam auf meinen Bruder und ich erzählte ihr, dass er Geburtstag habe. Ich spürte seien Anwesenheit und auch seinen Dank, den er ihr durch mich ausrichten ließ, dass sie das Buch durch Ihr Tun sehr bereichert. Sie bedankte sich und richtete meinem Bruder herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag aus. Nicht, dass sie sich je hätte vorstellen können, dass sie einmal in ihrem Leben einem Verstorbenen zum Geburtstag gratulieren würde. 🙂

 

Ich spürte förmlich das typische Grinsen meines Bruders ob ihrer Worte. Und dann sagte er etwas, was ihr sehr half, da gerade ein guter Freund ihres Mannes gestorben war und von dem ich hoffe, dass es auch Dir hilft:

Wolfgang sagte, dass auch Verstorbene sich ihres Geburtstages erinnern. Es sind immer noch Tage, die ihnen etwas bedeuten. Wenn sich andere Menschen an Verstorbene erinnern ist es, als würde ein Licht für sie angehen. An Geburtstagen etc. ruhen die Gedanken verstärkt auf ihnen und somit brennt auch das Licht heller. Dadurch sind sie auch wieder präsenter.

Was zu beachten ist, ist dass es solches und solches Erinnern gibt. Wenn wir uns mit Freude und Leichtigkeit erinnern, ist auch „drüben“ Freude und Leichtigkeit. Trauer ist natürlich und drüben auch nicht wirklich hinderlich. Aber alles, was über „normale“ Trauer hinausgeht, bindet sie. Das heißt, sie können sich nicht weiterentwickeln, sie hängen fest. Ja, auch „drüben“ geht es weiter. Wenn wir sie lassen.

 

Jetzt stellt sich die Frage, was „normale” Trauer ist. Es gibt keine „normale” Trauer. Trauer ist so individuell, wie es jedes einzelne Lebewesen ist.

Das einzige, was beim Trauerprozess wirklich zu beachten ist, ist Dein eigenes Wohlbefinden. Wenn es Dir gut geht, geht es auch dem Verstorbenen gut.

 

Wie bei allem im Leben hilft es, einen Blickwinkel zu finden, der uns dabei unterstützt, dass wir uns besser fühlen. Es gibt ihn immer. Gerade wenn der Schmerz frisch ist, ist es oft schwierig, überhaupt willens zu sein, diesen Blickwinkel zu suchen. Alles ist eine Kraftanstrengung.

 

Das Ding ist: Wenn wir bereit sind, einen anderen Blickwinkel einzunehmen, können wir sogar die Verstorbenen bitten, uns dabei zu helfen. Man braucht keine Kraft dazu, ganz im Gegenteil. Es kostet Kraft, gegen seine eigene Freude zu leben.

 

Ja, ich weiß, Freude und Trauer sind auf den ersten Blick nicht wirklich miteinander kompatibel. Schon gesellschaftlich muss man ja eigentlich trauern. Wenn man zu schnell zu fröhlich ist, kann es sein, dass hinter vorgehaltener Hand gelästert wird.

 

Es gibt mittlerweile viele Menschen, die auf die eine oder andere Art und Weise Energien wahrnehmen können. Es gibt viele Menschen, die mit Verstorbenen kommunizieren können.

 

Ja, durch den Tod ist die alte Art und Weise des Miteinanders vorbei. Aber jetzt steht eine ganz neue Art der Kommunikation zur Verfügung.

Mit dem Blick darauf gerichtet, braucht die Trauer nicht so viel Raum wie früher. Je eher wir uns auf diese Art der Kommunikation einlassen, desto eher geht es uns wieder besser. Und desto eher geht es auch den Verstorbenen rundum gut.

 

Auch jetzt sind sie noch energetisch mit uns verbunden. Auch jetzt ist noch Heilung möglich. Manchmal sogar einfacher.

 

Denn die Verstorbenen haben jetzt einen ganz anderen Blick auf alles. Sie sehen alles, sie sehen Zusammenhänge, die sie früher nicht gesehen haben und sie fühlen (wieder). Sie möchten, dass es uns gut geht und tun alles in ihrer Macht stehende, um uns dabei zu unterstützen. Dazu gehört Heilung. Heilung auch Eurer Beziehung und Heilung der Trauer ob ihres Todes.

 

Lass Dir helfen. Öffne Dich der Möglichkeit, dass eine Kommunikation zwischen Euch weiterhin möglich ist. Besinne Dich darauf, dass Du hier auf Erden bist, um zu leben. Auch wenn der andere gestorben ist. Deine Zeit ist noch nicht abgelaufen. Nutze sie und lebe. Entdecke Schritt für Schritt die Freude wieder. Lass Dir von Deinen Liebsten helfen, von den Lebenden wie den Toten. Schöpfe aus dem Vollen. Und gedenke der Toten mit Leichtigkeit. Zünde eine Kerze für sie an und spüre die Liebe, die Euch verbindet.

 

Diese Kerze ist für all meine Lieben „auf der anderen Seite“. Danke für Euer Sein und Euren Beistand. I love you.

 

Mögest Du Dich diese Weihnachten wieder für die Freude öffnen, das wünsche ich Dir.

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