Seelenfrieden, Teil 7

Hingabe bedeutet, dass Du Dich Deiner Seele stellst …
dem Stoff, aus dem Dein Leben wirklich besteht.
Warum Du hier bist. Wozu Du fähig bist. Das Gesamtbild.
Du verpflichtest Dich der Heilung.
Danielle LaPorte

 

Im heutigen siebten und letzten Teil der Serie zeige ich auf, wie sich unaufgelöste Traumata, Glaubenssätze etc. aus Deinem Familiensystem und/oder frühren Leben störend auf Deinen Seelenfrieden auswirken können.

Im ersten Teil geht es um den energetischen Zusammenhang zwischen Deinen Gedanken, Deinem Körper und Deinen Gefühlen. Außerdem zeige ich auf, was auf energetischer Ebene passiert, wenn wir unsere eigene Wahrheit verleugnen.

Im zweiten Teil zeige ich den energetischen Zusammenhang zwischen Dir und Deiner Umwelt auf. Außerdem erhältst Du die Möglichkeit zu erkennen, wie vielen Menschen, Situationen, Orten etc. Du Dich täglich aussetzt, die Dir nicht guttun.

Im dritten Teil geht es um die Macht der Worte und wie Du sie einsetzen kannst, um Dein Leben zu verbessern. Ich gebe Dir darin unter anderem eine Übung an die Hand, um Dir Dinge durch den Körper von der Seele zu schreiben.

Im vierten Teil gehe ich genauer auf die Denkmuster ein, die uns davon abhalten, das zu tun, wofür wir hier sind. Außerdem lade ich Dich ein, sie und Dein Leben von einem anderen Blickwinkel aus zu beleuchten.

Im fünften Teil schauen wir uns an, wie unser Körper uns in unserem Friedensprozess unterstützen kann.

Im sechsten Teil geht es ans Eingemachte: Um Deine Entscheidung, um Deinen Fokus und wie Du mit diesem Fokus aus jeder Situation herauskommst, die Dich aufwühlt.

Ich hatte schon immer ein Interesse an Geschichte, deswegen gehören karmische Zusammenhänge und Verstrickungen aus unserem Ahnensystem zu meinen Lieblingsthemen. Allerdings spielen sie im Prozess des Friedenfindens eine kleinere Rolle.

Die aus früheren Leben mitgebrachten bzw. aus dem Familiensystem übernommenen Blockaden sind nicht zu unterschätzen, verstehe mich da nicht falsch.

Du lebst aber jetzt, um aktiv all Deine Blockaden zu erkennen und zu transformieren. Dazu brauchst Du das Hier und Jetzt und Deinen derzeitigen Körper.
Das Erkennen und Transformieren alter Geschichten ist interessant und auch notwendig. Achte jedoch darauf, im Hier und Jetzt zu bleiben. Klar kannst Du Dich in all die alten Geschichten flüchten. Und auch noch das 156. Leben erforschen. Dazu bist Du aber nicht hier. Nicht jedes Leben will oder soll noch mal aufgefrischt und angeschaut werden. Nur diejenigen, deren Traumata Spuren in Deinem Körper und auf Deiner Seele hinterlassen haben. Punkt.  

Das andere Ende des Spektrums ist auch nicht zu empfehlen: Wenn Du frühere Leben und Familientraumata ignorierst, wirst Du früher oder später immer und immer wieder gegen eine Wand laufen. Du wirst Dich fragen, was Du sonst noch machen sollst oder kannst, damit sich endlich etwas ändert. 

Wie können sich Traumata aus früheren Leben bzw. aus dem Familiensystem bemerkbar machen?
Es kann relativ offensichtlich sein, zum Beispiel durch unerklärliche Angst oder scheinbar grundloses impulsives Verhalten. Eine gute Bekannte von mir hat Angst vor dem Fliegen – weil sie nicht kontrollieren kann, ob alles okay ist. Sie hat immer den Impuls, Sicherheitschecks durchzuführen. Nein, sie ist keine Pilotin, aber in einem früheren Leben war sie für den Absturz eines Passagierflugzeuges verantwortlich. Das Trauma steckt noch in ihren Knochen. 

Im wahrsten Sinne des Wortes. Es ist wissenschaftlich bewiesen, dass unsere DNS alles speichert – von Erinnerungen und Traumata unserer Ahnen bis hin zu Erinnerungen und Traumata aus früheren Leben. Neulich gab es erst auf Arte eine Dokumentation über generationsübergreifende Traumafolgen.

Ich kenne es auch aus meiner eigenen Praxis. Immer und immer wieder sehe ich, welche Auswirkungen Geschehnisse aus früheren Leben auf das aktuelle Leben haben.

Bevor ich auf Beispiele eingehe, möchte ich etwas ausholen, um zu zeigen, wie wunderbar alles ineinandergreift: Bevor wir inkarnieren, suchen wir uns die Familie, in die wir inkarnieren sehr genau aus. Denn wir kommen immer mit mindestens einer, meist aber direkt mit unzähligen Aufgaben zur Welt, die unsere Seele zu erledigen hat, um in ihrer Entwicklung weiterzukommen. Dann macht es natürlich Sinn, sich eine Familie auszusuchen, die dieselben Themen hat, wie unsere Seele. Das unterstützt den Prozess immens.  

Hier ein Beispiel:
Wenn eine Deiner Seelenaufgaben ist, die Welt zu bereisen, wirst Du Dir zum Beispiel keine traditionelle Amish-Familie aussuchen. Denn deren Mitglieder sterben meist in der Gemeinde, in der sie geboren werden, Sie verlassen sie auch zwischendrin nicht wirklich. Wenn Deine Seele allerdings erfahren möchte, wie es ist, mit der Familie zu brechen und ohne sie zu leben, dann ist eine solche Familie natürlich wunderbar geeignet.

Siehst Du den Zusammenhang? Gut! „Synergie“ ist das Wort der Stunde. 🙂

So hatte ich zum Beispiel eine Klientin, die seit Jahren schon Probleme mit ihren Zähnen und Zahnarztbesuchen hatte. Wir schauten uns in einer Sitzung an, was dahinter steckt. Ihr wurde gezeigt, dass sie in einem ihrer früheren Leben Hebamme war und bei einer Geburt das Kind starb. Seine Mutter litt sehr unter dem Verlust und wusste sich nur dadurch zu helfen, dass sie die Hebamme folterte. Sie ließ ihr unter großen Schmerzen einen Zahn nach dem anderen ziehen. Durch das Sehen der Situation und durch das Betrachten beider Blickwinkel und vor allem durch die anschließende Vergebungsarbeit war sie während des am nächsten Tag stattfindende Zahnarzttermins richtig entspannt. 

Ihr wurde während der Sitzung auch gezeigt, dass viele Frauen in ihrem Ahnensystem ein ähnliches Thema rund um Entbindung und Vergebung hatten. Sie machte den Vergebungsprozess ganz bewusst auch stellvertretend für ihre weiblichen Ahnen durch und heilte dies somit in ihrem Ahnensystem. 

Es kann aber auch etwas weniger Offensichtliches sein, wie alte Glaubenssätze. Du wirst nie in der Lage sein, einem Mann gänzlich zu vertrauen, wenn unbewusst in Deinem Inneren der Glaubenssatz einer Deiner Urahnen aktiv ist, dass Du Dich vor Männern in Acht nehmen sollst. Da kannst Du noch so lange versuchen, eine glückliche, erfüllte Partnerschaft zu leben, solange dieser Glaubenssatz nicht aufgelöst ist, wird er es boykottieren. 

Was kannst Du tun?
Zuerst einmal musst Du bereit sein, die Dinge anzuschauen und aufzulösen.

Bist Du bereit?
Wenn Du die Frage mit einem klaren Ja beantworten kannst, kommt Schritt zwei:

Mache eine Bestandsaufnahme.
Beobachte Dich und Dein Leben in den nächsten drei Wochen sehr aufmerksam und schreibe Dir alles in ein Büchlein, was Dir auffällt.

Dinge, die sich in Deinem Leben widersprechen, die keinen Sinn machen, die Du Dir nicht erklären kannst.Wenn Du Deinen Fokus und Deine Intention darauf richtest, wird sich Dir das zeigen, was beachtet werden will. Schreibe es auf, das ist ganz wichtig. Und höre auf Deine Intuition, das ist mindestens genauso wichtig.

Dann werde aktiv.
Wenn es Glaubenssätze sind, löse sie auf. Dafür gib es verschiedene Methoden. In meinem Webinar nächste Woche gehe ich näher darauf ein und stelle eine sehr wirksame Methode zum Auflösen von Glaubenssätzen vor.

Wenn Du nicht weiterkommst, lasse Dich von Deiner Intuition zu einer Lösung leiten.Vertraue.

Und gehe den nächsten Schritt.

Mögest Du auf Du und Du mit Deiner Intuition sein und Dich von ihr leiten lassen, das wünsche ich Dir

Teil 1: http://berührende-worte.de/2017/08/01/seelenfrieden-teil-1/

Teil 2: http://berührende-worte.de/2017/08/08/seelenfrieden-teil-2/

Teil 3: http://berührende-worte.de/2017/08/15/seelenfrieden-teil-3/

Teil 4: http://berührende-worte.de/2017/08/22/seelenfrieden-teil-4/

Teil 5: http://berührende-worte.de/2017/08/29/seelenfrieden-teil-5/

Teil 6: http://berührende-worte.de/2017/09/05/seelenfrieden-teil-6/

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