Jetzt ist die Zeit, Verantwortung zu übernehmen!

 

Strebe nicht einfach nur danach, gut zu leben, strebe danach, einen Unterschied in der Welt zu machen.
Denzel Washington

Dass die USA das Pariser Klimaabkommen verlassen, hat gestern überall Schlagzeilen gemacht.

Vor allem hier in Pittsburgh. Am Sonntag gibt es hier sogar einen Spontanmarsch für den Klimaschutz. 

Ja, dieser Rückzieher sieht zuerst einmal wie ein Rückschritt aus. Ist es ja auch. Ich sehe allerdings noch andere Blickwinkel. Auf einen möchte ich heute eingehen:

Du, ich, jeder einzelne von uns „Otto-Normal-Bürgern“ hat keinen Einfluss auf die Entscheidung der Machthabenden. Punkt.

Wir können uns grün und blau ärgern, es wird nichts ändern.

Nicht für die Welt, nicht für die Politiker, nur für uns: Wenn wir weiterhin unsere Gedanken um Dinge kreisen lassen, die wir nicht ändern können, wird sich das auf unsere Gesundheit auswirken. Dazu brauchen wir dann gar keine Klimakatastrophe.

Das heißt nicht, dass wir nichts tun können oder sollen.

Es gibt einiges zu tun!

1.) Fange bei Dir selber an! Wie ist Dein eigenes Umweltverhalten?

Wie hältst Du es zum Beispiel mit dem Müll? Schmeißt Du Deinen Müll überall hin, nur nicht in den Mülleimer? Wie viel Müll produzierst Du? Wo und wie kannst Du gerade den Verbrauch von Plastikmüll reduzieren?

Lässt Du das Auto unnötig laufen, wenn es parkt? Was machst Du an roten Ampeln, wenn Du nicht eines von den Autos hast, das den Motor automatisch ab- und wieder anstellt?

Was ist mit Elektrogeräten? Machst Du sie aus – ganz aus, auch kein Standby – wenn Du sie nicht benutzt? Was ist mit Licht in Räumen, in denen Du Dich nicht aufhältst?

Lässt Du das Wasser einfach laufen, um es warm werden zu lassen? Stellst Du Wasser auf den Herd, das kalt ist, oder nimmst Du warmes Wasser? Was ist, wenn Du zur Toilette gehst und abziehst – nimmst Du den Sparmodus? Wenn Du duscht – wie kräftig ist der Wasserstrahl?

Wenn Du rauchst – schmeißt Du Deine Kippen auf den Boden? Und wenn ja, wusstest Du, dass Vögel diese Kippen nehmen, um ihre Nester zu bauen, in das sie ihre Eier legen? Das Blöde ist – das Gift aus den Kippen zieht in die Eierschalen und vergiftet so das ungeborene Küken in der Schale.

Was für Reinigungsmittel etc. verwendest Du – und wie viel? Wie nachhaltig sind die Firmen, von denen Du kaufst?

Das sind nur ein paar Punkte, bei denen Du Dein eigenes Umweltverhalten mal unter die Lupe nehmen kannst.

Wenn Du Hundebesitzer bist, und eh die Haufen hinter Deinem Hund aufsammelst, kannst Du dabei direkt auch den Müll aufsammeln, der in Greifweite darum liegt.

[Und dann schmeißt Du die Plastikbeutelchen mit dem Hundehaufen natürlich in einen Mülleimer und nicht irgendwo in die Natur, gell?!? 🙂 Es macht echt keinen Sinn, etwas, was sich von alleine zersetzt, in Plastik zu verstauen, nur um dann diesen Plastikbeutel in die Natur zu werfen …]

Wenn jeder zum Beispiel die Verantwortung für die Sauberkeit seines täglichen Fußwegs übernehmen würde, würde schon bald viel weniger Müll rumfliegen:

Du hast keinen Hund, aber Du fährst jeden Tag mit der Bahn? Klasse! Du hast gewonnen! Der Weg von Deinem Haus zur Haltestelle, von der Haltestelle zu Deinem Zielort gehört Dir.

Am Anfang wird es möglicherweise etwas zeitaufwendig sein, aber mit der Zeit wird es ganz schnell gehen.

Und es spricht sich rum und andere machen mit:
Ich bin früher mit meinen Hunden an einem Kindergarten vorbeigegangen und immer Müll eingesammelt. Was habe ich mich gefreut, als ich eines Tages sah, wie eine Gruppe Kinder mit Handschuhen und Müllbeutel bewaffnet loszogen, um auch Müll einzusammeln!! 

2.) Erkundige Dich, was bei Dir in der Lokalpolitik los ist und wie Du Dich einbringen kannst.
Jeder von uns hat die Möglichkeit, sich auf kommunaler Ebene einzubringen. Von dieser Möglichkeit sollten wir Gebrauch machen!

3.) Es gibt ganz viele Petitionen bezüglich der Umwelt und anderen Belangen.
Sieh zu, dass Du Petitionen unterstützt, die f ü r etwas sind. Nicht gegen etwas. Du weißt: Die Energie folgt dem Fokus. Und ich zumindest will meine Energie dahin lenken, wo etwas für den Klimaschutz und Mutter Erde getan wird, nicht dort wo gegen Umweltverschmutzung protestiert wird. Denn ich will den Klimaschutz stärken, nicht die Umweltverschmutzung. 

Du siehst, auch hier geht es darum, Verantwortung zu übernehmen.

Die Verantwortung für Deinen Beitrag, Dich um Mutter Erde zu kümmern. Was bringt es denn, die Schuld auf die Politiker zu schieben, wenn Dein eigenes Umweltverhalten zu wünschen übrig lässt? Auf die Politiker haben wir keinen Einfluss, auf uns schon. Es liegt in unserer Verantwortung, wie wir selber mit Mutter Erde und ihren Ressourcen umgehen. 

Bist Du bereit, Deine Verantwortung wieder in Deine eigenen Hände zu nehmen?

Wenn Du es bereits tust, möchte ich gerne hier in einem Kommentar davon hören, damit wir alle etwas davon haben. Welche Umwelttipps hast Du für uns? Welche nachhaltigen Produkte verwendest Du zum Beispiel? Oder welche nachhaltigen Firmen kannst Du empfehlen?

Hier ein Produkttipp von mir und ich wünschte, es wäre hier in den USA erhältlich:

www.sonett.eu:

Sie beschreiben Ihre Produkte mit folgenden Worten:
„Mittel für Waschen und Reinigen, die das Wasser achten als Träger alles Lebendigen“.

Und das schon seit über 40 Jahren!

Sonett verwendet bei der Herstellung ein Verfahren, das dafür sorgt, dass das dreckige Putzwasser, das wieder in den Wasserkreislauf kommt, nicht nur nicht schädlich ist, sondern im Gegenteil der Erde und dem Wasser noch Gutes tut: www.sonett.eu/qualitaet/das-oloid/.

Mögest Du immer neue Wege finden, Mutter Erde zu dienen, das wünsche ich uns allen.

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