Vom Neuanfang

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Andere werden Dich nur respektieren, wenn Du Dich selber respektierst.
Fjodor Dostojewski

 

Uns fallen Abschiede oft recht schwer. Meist, weil unser Blick beim Ende hängen bleibt und wir ihn nicht auf den Neuanfang richten.

Dinge zu Ende bringen, uns zu entscheiden, dass etwas beendet werden muss – und es dann auch zu tun – all das lähmt uns oft. Egal, was es ist, was gehen will oder soll. Das können Kleidungsstücke sein, die wir seit 5 Jahren nicht mehr getragen haben; Dosen, Töpfe, Pfannen, die nur noch Platz wegnehmen und Staub ansammeln; Gewohnheiten, die uns nicht gut tun, an die wir uns aber … nun ja … gewöhnt haben; bis hin zu Menschen in unserem Leben, die uns nicht gut tun. Egal, ob es sich dabei um Familie, Freunde oder Arbeitskollegen handelt. Ja, auch Jobs, die wir ausführen. Nicht, weil sie uns Spaß machen, oder uns gar erfüllen, nein, sie geben uns „nur“ Sicherheit.

 

Ich möchte Dich heute einladen, Dir keine neuen Vorsätze für das neue Jahr zu überlegen.
Innovativ, gell? 🙂

Lass uns doch erst mal schauen, was an Altem gehen möchte, bzw. kann, bevor Du Neues einlädst. Dann hat das Neue auch mehr Platz.

Überlege Dir, was Du in Deinem Leben nicht mehr brauchst, was Dich zurückhält, was Dein Leben nur unnötig füllt bzw. schwer macht.

Fangen wir einfach an.

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Mache Dir mehrere Listen. Ich liebe Listen! 🙂

Gehe in Gedanken – oder wirklich – Deine Wohnung/Dein Haus ab und durch. Schreibe Dir auf, was Du alles nicht brauchst, was Du seit mindestens einem Jahr nicht mehr benutzt hast. Vergiss dabei das Innenleben der Schubladen und Schränke nicht. Ganz ohne Wertung, mach einfach erst mal nur Bestandsaufnahme.

Du must nicht alles auf einmal machen!

Schau Dich um – welche Ecke, welcher Raum spricht Dich jetzt gerade ganz laut an? Fang damit an. Lass Dich davon nicht unter Druck setzen. Eine Ecke nach der anderen funktioniert auch wunderbar. 🙂
Welche Gewohnheiten hast Du, die Dir selber schon mindestens einmal ein Dorn im Auge waren, die Dich davon abhalten, Deinen Weg zu gehen?
Was kam Dir jetzt zuerst in den Sinn? Schreibe es auf! Auch hier wieder: bewertungsfrei!

Hier ein paar Hilfestellungen:

Denkst Du …
Du verbringst zu viel Zeit auf Facebook, bzw. mit dem Handy?
Du gehst zu spät ins Bett?
Du lästerst über andere?
Lässt zu häufig Dein Leben durch die Wünsche und Nöte der Anderen diktieren?

Die Liste kannst Du nach Belieben fortsetzen. Schreibe alles auf.

Welche Menschen kommen Dir in den Sinn, bei denen Du Dich automatisch klein machst, wenn Du an sie denkst? Achte mal darauf, ob Du beim Gedanken an jemanden auch nur ansatzweise die Schultern hochziehst. Welche Menschen in Deinem Leben tun Dir einfach nicht gut? Auch das ohne Wertung.

In welche Situationen begibst Du Dich immer wieder mal, die dasselbe Gefühl in Dir auslösen – das Gefühl, Dich klein machen zu müssen? Schreibe sie auf.

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So, das war der erste Schritt. Schlafe eine Nacht lang über diese Listen. Wirklich. Denke an die Listen, wenn Du ins Bett gehst, und schicke die Bitte nach Lösungen an das Universum.

Lege Dir am besten auch vorher etwas zu schreiben neben das Bett, für den Fall, dass Dir die Lösungen im Traum oder direkt beim Aufwachen kommen. Du solltest Dir alles aufschreiben, was Dir gekommen ist, und zwar wirklich sofort, bevor die Erinnerungen daran verblassen.

Die Raunächte sind noch in vollem Gang, das heißt, die Verbindung zur geistigen Welt ist derzeit sehr stark. Somit ist die Hilfe von drüben auch näher denn je. Nutze sie.

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Wenn Du bereit bist, nimm die Listen wieder hervor.

Am einfachsten sind meist die „weltlichen“ Dinge: Wovon kannst Du Dich trennen? Tue es – es gibt genügend Menschen, denen Du damit eine Freude machen kannst. Wenn Du Lust hast, kannst Du auch im Frühjahr zum Flohmarkt gehen.

Von welchen Dingen kannst Du Dich nicht trennen? Und warum?

Sind es Erinnerungen an geliebte Menschen, die entweder verstorben oder aus einem anderen Grund nicht mehr in Deinem Leben sind?

Brauchst Du diese Dinge, um Dich an sie zu erinnern?

Was fühlst Du, wenn Du diese Dinge anschaust?

Trauer? Schmerz?

Wenn ja – warum willst Du etwas in Deinem Besitz haben, was immer wieder Schmerz und Trauer in Dir hervorruft? Dafür sind wir nicht hier auf Erden. Lass es gehen. Gib es weg, verschenke es, verkaufe es. Lass los.

Tief durchatmen.

Gut.

Das schaffst Du. Du bist nicht alleine. Du kannst um Hilfe bitten. Auch die geistige Welt ist jederzeit da, um uns zu helfen. Nur fragen müssen wir. Vorher sind ihnen quasi die Hände gebunden.
Wenn Du diese Dinge ansiehst und Freude bzw. Liebe spürst, aber trotzdem den Eindruck hast, dass sie gehen können, kannst Du einfach ein Bild von ihnen machen.
Okay, nun zu den Gewohnheiten. Wenn Dir im Traum nichts dazu kam, oder Du Dich nicht erinnern kannst, schaue sie Dir jetzt nochmal an. Welche springt Dir quasi ins Gesicht? Das ist diejenige, die sich zuerst verabschieden möchte. Viel Spaß dabei! Wenn Du nicht weißt, wie Du mit diese Gewohnheit beenden kannst, stehen Dir verschiedene Optionen bereit:

Frage einen Freund, bzw. eine Freundin. Aber wirklich nur jemanden, der Dich unterstützt und Dein Wohl im Blick hat!

Sieh diese Gewohnheit als Wesen und sprich mit ihr. Du kannst ihr auch Fragen stellen, und sie zum Beispiel fragen, wozu sie gut war. Die Antwort wird Dir helfen.

Du kannst hier oder auf meiner Facebook-Seite einen Kommentar zu diesem Artikel schreiben. Zusammen sind wir stark.

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Was ist mit den Menschen und Situationen in Deinem Leben, die Dir nicht gut tun? Die Dich klein halten und Dich einfach nur hindern?
Schau in den Spiegel: Warum ziehst Du keine Grenzen? Ich weiß, die Liste der Gründe ist lang und erlesen. Aber hilft Dir all das weiter?
Was willst DU?

Willst Du so leben?

Oder denkst Du auch, es ist Zeit, für Dich einzustehen?
Das heißt nicht, dass Du jetzt jedem vor den Kopf hauen musst. Sei dabei sanft mit Dir und Deiner Umwelt.

Einige Menschen werden Dich nicht verstehen, werden Dich vielleicht auch beschimpfen und als Egoist titulieren, aber Deine Zeit ist jetzt.

Erkenne, was Du willst und was Du nicht willst und stehe für Dich selber gerade. Nett, aber entschieden.
Sage Ja, wenn Du Ja meinst und sage Nein, wenn Du Nein meinst. Sprich Deine Wahrheit, folge Deinem Rhythmus.

Übernimm Verantwortung für Dein Leben. Dafür bist Du hier.

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Es ist Zeit, dass Du Deinen Platz einnimmst. Ganz einnimmst.

Das ist ein Prozess, dessen Länge nicht vorhersehbar ist. Wichtig ist dabei, den ersten Schritt zu machen. Und Dir immer wieder vor Augen zu führen, dass Du wichtig bist. Und aus dem Wissen Deiner Wichtigkeit heraus, machst Du den nächsten Schritt. Sage Dir immer wieder. „Ich bin wichtig!“. Mache den nächsten Schritt.

Verzage nicht bei Rückschlägen, wenn Du Deine eigene Wichtigkeit aus den Augen verloren haben solltest. Richte den Fokus einfach wieder darauf: „Ich bin wichtig!“.

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Auch 2017 liegen Dein Glück und Dein Wohlergehen in Deiner Hand. Übernimm die Verantwortung für Dein Leben und gehe mutig Deinen Weg. Du bist nicht alleine.

Mögest Du dieses Wissen immer in Dir spüren und es Dir als Anker dienen, das wünsche ich Dir.

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Und nun Du! Wenn Du magst, inspiriere uns und berichte hier drunter in einem Kommentar von dem Alten, das Du loslässt!

Ich wünsche Dir ein segensreiches neues Jahr!
iris

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