Tag Archives: Weg

Wort des Tages: Endlich

Endlich.

Wir sind alle endlich.
Spätestens an dem Tag,
an dem wir diese Erde wieder verlassen,
ist unsere Zeit hier zu Ende.
Es liegt an uns,
wie wir die Zeit bis dahin verbringen.
Gehen wir den Weg,
für den wir hergekommen sind,
oder lassen wir uns ablenken?
Entscheide Dich.
Immer wieder.
Entscheide Dich für Dich und Deinen Weg.
Irgendwann wirst Du ihn sowieso gehen.
Warum nicht jetzt?

Mögest Du Deinen Weg erkennen und ihn gehen, das wünsche ich uns.

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Wort des Monats: Pause

Diesmal schreibe ich in meinen eigenen Worten. Ich mache einen Monat Pause und werde ab dem 15. Mai wieder täglich neue Worte des Tages veröffentlichen.

Nutze die Zeit, Dich morgens und/oder abends mit Deiner Seele zu verbinden und zu spüren/sehen/hören/wissen, welches Wort für Deinen Tag ansteht. Fühle hinein, was dieses Wort Dir sagen will.

 Am Tenor der Botschaft weißt Du, ob es Dein Ego ist oder Deine Seele, die spricht:

Sind die Worte kritisierend und machen Dich klein, sind sie vom Ego.

Wenn die Botschaft liebevoll ist und dafür gedacht, Dich auf Deinem Weg weiter und in Deine Größe zu bringen, ist sie von Deiner Seele.

 

Mache jeden Tag bewusste Pausen und lausche auf die Botschaft Deiner Seele.

Mögest Du immer die Botschaften Deiner Seele vernehmen können, das wünsche ich Dir.

#MachtDerWorte #Wort #Berührend #Beruehrend #BerührendeWorte #Weisheit #WortdesTages #DasIstDeinLebenLebeEs #Spruch #Sprüche #AbenteuerLeben #Saphiris #Segen #Pause #Seele #Lauschen #Wissen #Hören #Fühlen #Sehen #Feinfühlig #Seele #Größe #Weg

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30 Jahre Umweg

Ich finde das Gute, weil ich danach suche.
Alan Cohen

 

Im Rahmen meines Umzugs sortiere ich auch aus. Zum Glück bin ich innerhab der letzten 14 Monate bereits zwei Mal umgezogen, das heißt, viele Dinge sind bereits aussortiert.

Nun war es an der Zeit, doch endlich mal die Sachen meiner Mutter auszusortieren. Nach 18 Jahren ist es ja eh mal an der Zeit. 🙂

Neben spannenden Geschichten aus unserer Familiengeschichte fand ich auch bis zu 30 Jahre alte Briefe, die ich meiner Mutter geschrieben hatte. Neugierig wie ich war, las ich sie und war sehr überrascht:
Zum einen stellte ich fest, dass ich meiner Mutter gegenüber sehr offen war, was meine Beziehung zu Männern anging. Ich dachte echt, dass ich so was für mich behalten hätte. Nö. 🙂

Dann fand ich einen Brief aus dem Jahre 1987.

 

Eine kleine „Vorgeschichte“ dazu:

Ich war, bis ich diesen alten Brief las, felsenfest davon überzeugt, dass mein Kontakt zu „denen da oben“ relativ frisch sei. Bewusst fokussiere ich mich seit 2014 auf ihn. Mittlerweile ist es so, dass ich oft mehrere Unterhaltungen gleichzeitig führe. Zum Beispiel eine hörbare mit meiner Freundin, in der ich ihr etwas sage, und zeitgleich dann eine Unterhaltung, die in mir abläuft, in der ich Kommentare von „denen da oben“ erhalte. Dann lache ich zum Beispiel und sage meiner Freundin: „Gerade haben sie mir gesagt, dass das, was ich Dir gesagt habe, natürlich auch für mich gilt.“. Solche Doppelgespräche sind für mich mittlerweile normal.

Nun las ich also den Brief aus dem Jahre 1987, in dem ich meiner Mutter schrieb:

„Ich hoffe, dass das für Dich dann keine Probleme verursacht. Ach warte, die da oben haben mir gerade gesagt, dass sie Dir auf jeden Fall helfen werden.“

Ich hielt inne und las den Satz nochmal. Wie, der Kontakt war bereits vor 30 Jahren da!?!

Warum konnte ich mich nicht daran erinnern? Und viel wichtiger: Warum war er dann so lange Zeit einfach weg?

Ich ließ mein Leben nochmal Revue passieren.
In dieser Zeit wurde ich vierfache Mutter, heiratete zwei Mal und ließ mich genauso oft scheiden und gründete eine Firma. 15 Jahre verbrachte ich dann damit, von morgens bis nachts zu arbeiten.

Zuerst dachte ich, das würde es erklären. Aber beim Schreiben dieser Zeilen kam mir dann die Erkenntnis, dass all das nicht der Grund ist.

In diesen 30 Jahren habe ich mich selber verleugnet. Ich habe nicht mein Leben gelebt. Ich habe nicht agiert, ich habe reagiert. Ich habe nicht das getan, was ich tun wollte. Ich tat das, von dem ich dachte, dass ich es tun müsste, oder von dem ich dachte, es sei besser.

Ich war nicht ich.

Ich habe Stückchen für Stückchen meinen Weg zugeschüttet und habe einen anderen eingeschlagen. Je mehr ich mich von mir selber entfernte, desto schlechter wurde die Verbindung nach oben. Kein Wunder. Ich rede ja immer von einer Standleitung. Die Leitung ist da und war auch immer da. Wenn ich mich aber entferne, hilft mir die beste Standleitung nicht. Die bleibt ja.

Erst, als ich mich wieder mir selber annäherte und es mir immer wichtiger wurde, mich kennenzulernen, vor allem meine Schatten, sie wieder Licht sehen zu lassen, mich selber anzunehmen und zu lieben, so wie ich bin, seit diesem Zeitpunkt wurde die Verbindung immer besser und immer stärker. Je weniger Zeug zwischen mir und „denen da oben“, also der Liebe ist, desto mehr nehme ich wahr.

Ich möchte dieses Leben nicht mehr missen. Die Verbundenheit mit allem, was ist. Die Dankbarkeit für alles, was sich mir zeigt. Die Liebe zu den Menschen, Tieren und Wesen in meinem Leben. Mein Leben ist seitdem so reich, dass ich immer wieder voller Ehrfurcht und absoluter Dankbarkeit auf die Entwicklung der letzten Jahre schaue.

Ich sehe jetzt noch deutlicher, wie wichtig es ist, wirklich authentisch zu sein. Immer öfter Dinge zu tun, zu denen ich wirklich 100% Ja sagen kann. Und mich nicht zu verurteilen, weil ich trotzdem mal „Ja“ sagte, obwohl mein Herz „Nein“ fühlte.

Authentizität ist ein Muskel, den man trainieren kann. Hier gilt es, sich die Zeit zu nehmen, alle Möglichkeiten abzuwägen. Reinzufühlen. Sich zu fragen: Wie fühlt sich diese Möglichkeit an? Will ich das wirklich?

Und auch ganz wichtig: Entscheidungen treffen!

Wenn man sich nicht entscheiden kann, hilft es immer, eine kleine Aufstellung zu machen:

Nimm Dir so viele Blatt Papier, wie Du zwischen Möglichkeiten wählen kannst. Nimm immer noch ein Blatt extra und schreibe ein Fragezeichen drauf: Es gibt immer wieder eine Lösung, an die wir gerade nicht denken oder die wir noch nicht kennen.
Dann schreibe die verschiedenen Möglichkeiten auf (am besten mit Bleistift, so dass man die Schrift nicht lesen kann, wenn man das Blatt umdreht).
Drehe die Blätter um, mische sie und verteile sie auf dem Boden.
Stelle Dich anschließend auf jedes einzelne Blatt und nimm Dir die Zeit, reinzufühlen.
Frage Deine Seele: „Wie ist diese Möglichkeit für mich? Ist das eine gute Option?“
Schreibe Dir auf, was Dir kommt, oder lasse jemand anderen mitschreiben.
Drehe erst alle Blätter um, wenn Du in jede einzelne Möglichkeit hineingefühlt hast.

Je öfter Du Dich fragst, was Du willst, was gut für Dich ist, desto schneller wirst Du wissen, was gut für Dich ist.
Wenn Du Deinem Herzen folgst, folgst Du damit automatisch Deinem Weg.

Was tust Du, um Deinem Weg zu folgen?
Mögest Du immer der Stimme Deines Herzens folgen, das wünsche ich Dir.

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Wort des Tages: Beweggrund

2017-02-09_Beweggrund

Beweggrund.

Brauchst Du einen Grund, um Dich zu bewegen?
Wessen Grund ist es?
Und in welche Richtung bewegst du Dich dann?
Die einzig wahre Richtung ist die hin zu Deinem Weg bzw. weiter auf Deinem Weg.
Der einzig motivierende Grund ist, auf Deinen Weg zu kommen oder Dich darauf zu bewegen.
Wenn Du auf Deinem Weg bist, handelst Du automatisch auch für andere.
Aber wenn Du für andere handelst, bist Du nicht automatisch auf Deinem Weg.

Möge Dein Beweggrund immer integer sein, das wünsche ich Dir.

Wort des Tages: Entscheiden

2017-01-31_Entscheiden

Entscheiden.
Entscheidungen sind die einfachste Art,
aus verzwickten Situationen herauszukommen.
Meist ist nämlich der Grund für die „Verzwicktheit“,
dass keine Entscheidung getroffen wurde.
Hey, die Chancen stehen 50-50,
dass es die für den Moment richtige Entscheidung ist.
Eine gute Quote!
Und wenn sie es doch nicht war,
dann weißt Du es halt jetzt,
korrigierst Deinen Kurs und machst weiter.
Wie genial ist das denn!

Mögest Du entscheidungsfreudig sein, das wünsche ich Dir.

Wort des Tages: Aber

2017-01-27_Aber

Aber.
Wenn es ein Wort gibt, das Dich aktiv behindert, dann ist es das.
„Ich würde ja gerne, aber …“
Wo ein Wille ist, ist immer ein Weg.
Du willst mehr Autonomie in Deinem Beruf und erhältst sie nicht?
Suche Dir einen anderen Job oder mache Dich selbstständig.
Es gibt immer andere Wege und andere Blickwinkel.
Es liegt an Dir, ob Du diese Wege finden oder die Veränderung doch nicht willst.

Mögest Du Deinen Weg ohne Wenn und Aber gehen, das wünsche ich Dir.

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Wort des Tages: Übernehmen

2017-01-25_Übernehmen

Übernehmen.
Wir übernehmen uns alle immer wieder mal.
Aber anders, als wir denken.
Es ist meist nicht so, dass wir uns übernehmen.
Wir übernehmen zu viel.
Zu viel, was uns gar nichts angeht:
Verantwortung, Glaubensmuster, Schuld …
Jetzt ist es Zeit, auszumisten.
Gib alles zurück, was nicht Deines ist.
So kannst Du dann mehr von dem übernehmen,
was Dir wirklich Spaß macht,
was Dich auf Deinem Weg vorwärts bringt.
Es ist an der Zeit!

Mögest Du Verantwortung für Dein Leben übernehmen, das wünsche ich Dir.

Acht Schritte zum friedlichen Umgang mit Verzweiflung

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Geld ist im Allgemeinen ein Tabuthema. Man spricht einfach nicht drüber.

Am Dienstag letzter Woche kam es bei mir wie ein ausbrechender Vulkan hoch und ich schreibe drüber. Puh, einfach ist es allerdings nicht, darüber zu schreiben. Denn diese Zeilen sind nicht nur für mich, sie werden ja auch von anderen gelesen …

Der Tag und die Prozesse, durch die ich an diesem Tag ging, haben mir einiges abverlangt. Es gab zum Glück nur wenige Momente in meinem Leben (an die ich mich erinnern kann), an denen ich so verzweifelt war, wie am Dienstag.

Aber dieser Tag hielt viele Geschenke für mich parat. Hättest Du mich allerdings mitten in den Prozessen gefragt, was das Geschenk ist, hätte ich Dir mit Sicherheit irgendwas an den Kopf geschmissen. 🙂

Ich konnte ganz viele Denkmuster und Dramen loslassen, die noch in meinen Zellen gespeichert waren. Und ich kann Dir nun am Ende dieses doch recht langen Textes eine Zusammenfassung der Schritte bieten, die Dir helfen können, wenn Du mal verzweifelt bist.

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Seit einiger Zeit ist es finanziell sehr eng bei mir, um es vorsichtig auszudrücken, und die Situation spitzt sich momentan sehr zu. Am Dienstag Morgen bat ich in meinem morgendlichen Ritual den lieben Gott um mehr Klarheit. Ich hatte den Satz noch nicht ganz niedergeschrieben, als ich wusste, was gesehen werden wollte …

Ich wuchs in sehr armen Verhältnissen auf. Unter anderem äußerte sich das darin, dass ich im Alter von ca. 8-10 Jahren mit einem Brief in der Hand zum Tante-Emma-Laden geschickt wurde. In dem Brief bat meine Mutter darum, anschreiben zu dürfen. Ich gab den Brief also an der Kasse ab und stand dann vorne, auf eine Antwort wartend. Ich hatte da ewig nicht mehr dran gedacht.

Am Dienstag dann ploppte das hoch. Und mit der Erinnerung auch die Gefühle, die ich jahrelang verdrängt hatte, die sich aber aufgestaut hatten: die Erinnerung an das „Betteln“; das Gefühl von Mitleid, das mir von den Menschen im Tante-Emma-Laden entgegenschlug; das „Auf-mich-runterschauen“ – schon allein durch meine Größe bedingt; das Gefühl von Alleine- und Hilflossein.

Das hat mich erstmal richtig umgehauen. Ich habe Rotz und Wasser geheult.

Ich bin mit den besten Freunden gesegnet. Mit drei von ihnen bin ich in einer WhatsApp-Gruppe vereint. Sie schrieb ich in dem Moment an, berichtete ihnen von meinem Zusammenbruch. Ihre Reaktion, ihre Liebe, brachte mich erst mal wieder auf die Beine.

Ich hatte den Impuls, eine Karte aus dem Maria-Magdalena-Kartendeck von Jeanne Ruland und Marion Hellwig zu ziehen und zog „Körpergefühl“. Meine erste Reaktion war: „Was soll ich denn damit? Körperlich geht es mir gut, die Seele leidet!“. Dann las ich u. a. die Worte: „Der Körper ist der Tempel der Seele.“ Und „Dein Körper verfügt über enorme Selbstheilungskräfte.“ Ich wusste dann, was mir helfen würde, schnappte mir meine Hunde und ging knapp zwei Stunden im Wald spazieren. Der Spaziergang war sehr reinigend und hat noch einige andere „Nebenschauplätze“ dieses Prozesses gezeigt.

Wieder zu Hause angekommen, hatte ich den Impuls, erneut eine Karte zu ziehen. Diesmal aus dem Kartendeck von Doreen Virtue: „Loving Words from Jesus“. Es fielen mir zwei Karten entgegen, die mir Hoffnung und Frieden schenkten: „Mit Gott ist alles möglich.“ und „Frieden lasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch.“

Ich tauschte mich kurz mit meinen Freundinnen per WhatsApp aus. Dabei hatte ich den Impuls, ihnen zu schreiben, dass jede Einzelne von ihnen mir etwas zu sagen hat, was mir weiterhilft. Sie sollten es aber nicht über die Gruppe senden, sondern privat an mich, um sich nicht untereinander zu beeinflussen.

An diesem Punkt fühlte ich mich so emotional durch den Fleischwolf gedreht, dass ich mich spontan mitten am Tag hinlegte und knapp vier Stunden schlief.

Als ich wach wurde, hatte ich eine Antwort von zwei von ihnen. Eine hatte handfeste, reale Tipps, die ich dann teilweise auch sofort in die Tat umsetzte. Es tat gut, aktiv zu sein.

Die zweite half mir, in dem etwas von dem, was sie mir schrieb, mich weiter antriggerte und die nächsten Knöpfe drückte. Es hatte gar nichts mit dem zu tun, was sie sagte, sondern es zeigte mir eine weitere Schicht des Themas auf: Mein Glaube und mein Vertrauen in meinen Weg.

Okay, ich denke, ich muss noch ein wenig weiter ausholen.

Seit Juli bin ich als Coach selbstständig. Ohne Netz, doppelten Boden oder Nebenjob. Bis Ende des Jahres hatte ich noch so viele Ausbildungen und Seminare mitgemacht, dass ich gar keine Zeit gehabt hätte, mir einen Job zu suchen. Dann wurde das Geld aber immer enger.

Ich hatte aber immer das Gefühl, dass ich mir keinen Nebenjob suchen, sondern mich darauf konzentrieren sollte, mich mit meinem Wirken mehr zu zeigen. Das tat ich dann auch. Der Newsletter erscheint seit Mitte November, ich habe den 37-Tage-Kurs „Der Frieden in mir“ entwickelt und auch gestartet, das Wort des Tages erscheint nun auch auf Englisch, etc.

Aber all das hilft mir nicht bei meinen Fixkosten, geschweige denn bei den laufenden Kosten. Ich spürte wieder rein, was ich tun sollte. Wieder erhielt ich die Antwort: Kein Job. Ich habe andere blind reinfühlen lassen, selbst eine meiner Freundinnen, die sehr vehement die Meinung vertrat, ich solle mir einen Job suchen. Immer erhielt ich die Antwort: „Kein Job, tue das, wozu Du hier bist“. Und: „Vertraue“.

Dann erinnerte ich mich wieder an meine Wünsche, die ich Ende 2015 für das Jahr 2016 aussprach:

Bedingungslose Liebe und bedingungsloses Vertrauen.

Bedingungsloses Vertrauen, hm? Und dann wunderte ich mich, dass ich in einer Situation gelandet war, in der ich bedingungslos vertrauen muss? 🙂

Ich bin mit einem sehr großen Grundvertrauen gesegnet. Auch hatte ich immer wieder Zeichen und Botschaften „von oben“ erhalten, dass für mich gesorgt ist. Und das wärmte mein Herz auch immer und gab mir Kraft, weiterzumachen.

Und immer wieder kam ich an den Punkt, an dem mein Vertrauen scheinbar aufgebraucht war. Meist, nachdem ich meinen Kontostand betrachtete. Oder Mahnungen in der Post erhielt.

Oft half es entweder, mit meiner Freundin zu sprechen und mich so wieder auf das Vertrauen zu konzentrieren oder „oben“ um Hilfe zu bitten. Prompt erhielt ich wieder Zeichen oder Botschaften, die mir weiterhalfen. Meist wieder das Wort „Vertrauen“. Oder Bibelzitate wie „Seht die Vögel unter dem Himmel an: Sie säen nicht, sie ernten nicht, sie sammeln nicht in die Scheunen; und euer himmlischer Vater ernährt sie doch. Seid ihr denn nicht viel mehr als sie?“ (Matthäus 6, 26)“

Bis zum Dienstag. Da war Schluss mit Vertrauen. Das einzige, was an dem Tag vorherrschte, war tiefste Verzweiflung.

In diesem Gefühl der Verzweiflung las ich dann in den lieben Zeilen meiner Freundin etwas, was meinen Glauben an meinen Weg und die Führung von oben erschütterte. Durch diese Erschütterung wurde eine Stimme in mir laut, die mir sagte, dass ich mir das alles nur einbildete. So würde das nie was. Wer ich denn überhaupt sei, dass ich denke, dass ich anderen helfen könne und damit auch noch Geld verdienen.

An dem Punkt wusste ich, dass es Zeit für eine Entgiftung war. Ich ließ Badewasser ein, füllte es mit Totem-Meer-Salz und griff intuitiv nach einem Aromaöl, das ich dem Wasser hinzufügte: Pfefferminz.

Ich lag ca. eine Stunde im Wasser, döste ein wenig und ließ das Salz und das Öl ihre Wunder wirken. Anschließend duschte ich und stellte mir dabei vor, wie das Wasser all das Negative abspülte.

Freundin Nummer drei schickte mir anschließend ihren Impuls, der zeitlich nicht besser hätte kommen können. Sie erwähnte wieder Vertrauen: Vertrauen in mich und in das, was ganz tief in mir steckt.

Mittlerweile war es Mitternacht und ich ging ins Bett. Dort waren es dann hauptsächlich die Worte von Jesus, von Paul Ferrini in dem Buch „Stille im Herzen“ gechannelt, die mich dann wieder ganz abholten. Jetzt war ich auch wieder bereit, Fragen zu stellen und auf die Antwort des Universums zu hören.

Meine Bitte war erneut, mir Klarheit zu bringen, und auch Heilung. Ich bat darum, mir zu zeigen, was ich noch tun kann. Sofort kam die Antwort: Vertraue. Ich schrieb dann noch all meine Ängste in Bezug auf die Situation auf. Einfach, um sie mir im wahrsten Sinne des Wortes von der Seele zu schreiben.

Nachdem ich Gott noch für den Prozess dankte, und drei Mal „Befreie mich vom Leid“ aufschrieb , ging es mir wieder gut. Gut genug, um tief und fest zu schlafen.

Der Prozess ging seitdem noch in sehr gemäßigter Form weiter. An jedem Tag erhielt ich das Geschenk, das Geldthema von jeweils anderen Perspektiven aus anschauen zu können. Aber wirklich gemäßigt.

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Hier die Schritte und Hilfsmittel, die mir halfen, aus der Verzweiflung herauszukommen:

1. Rede darüber
Wenn Du Vertraute hast: Sprich mit ihnen. Hast Du keine, öffne Dein Herz und sei anderen ein Vertrauter. Bis dahin schreibe Dir auf, was Dich beschäftigt. Der Schöpfer ist ein erstklassiger Zuhörer.

 

2. Gehe in die Natur
Starke Emotionen verarbeite ich am besten in der Natur und durch körperliche Bewegung. Spazieren gehen, joggen, schwimmen etc.

 

3. Schlafe
Im Schlaf werden die Prozesse am besten und effektivsten verarbeitet. Der Schlaf ist Dein Freund.

 

4. Reflektiere
Wenn Dich Menschen oder Situationen antriggern, gehe dem auf den Grund. Was genau ist der Dorn, der in Deiner Seite steckt? Das was Dich erregt, ist Deine Wunde. Es hat nichts mit Deinem Gegenüber oder einer Situation zu tun. Was steckt dahinter?

 

5. Entgifte und entspanne
Baden ist immer gut. Duschen geht auch, vor allem, wenn Du Dir vorstellst, dass das Wasser alles wegspült, was Dir den Frieden geraubt hat. Du kannst Dir auch vorstellen, wie Du mit dem Wasser Deine Aura abspülst. Wenn Du badest, kannst Du dem Wasser Totes-Meer-Salz hinzufügen oder ein anderes basisches Salz. Natron geht auch. Aromaöle helfen auch. In meinem Fall verhalf mir die Pfefferminze zu mehr Klarheit.

 

6. Sprich mit Gott und bitte ihn auch um Hilfe
Nicht nur Neale Donald Walsh kann mit ihm sprechen, wir alle können das. 🙂 Stelle ihm Fragen und lausche der Antwort. Mir hilft es sehr, wenn ich schreibe und ihm dabei Fragen stelle. Oft kommt mir beim Schreiben schon eine Antwort. Aber ich habe Übung darin. 🙂 Du kannst auch Gespräche mit ihm führen. Übe es einfach immer und immer wieder. Suche täglich den Kontakt zu ihm. Danke ihm zum Beispiel für all die guten Dinge in Deinem Leben. Und sei es an manche Tagen einfach nur, dass Du ein Dach über dem Kopf hast. Manchmal reicht es einfach nicht zu mehr, und das ist okay.

Wenn Du Hilfe brauchst, bitte Ihn und die geistige Welt um Hilfe. Sie können erst helfend eingreifen, wenn wir darum bitten. Freier Wille und so. 🙂

 

7. Sei sanft zu Dir
Prozesse wollen nicht nur gefühlt, sondern auch integriert werden. Sei dabei sanft und liebevoll zu Dir und gönne Dir Zeit und schaffe Dir den Raum, den Du dazu brauchst.

 

8. Achte die Zeichen und Impulse
Immer ganz wichtig, aber speziell, wenn es Dir richtig schlecht geht: Du erhältst immer Zeichen. Sei es in Form von Liedern; Worten, die Dir entgegenspringen; etwas, was Du auf Facebook siehst; ein Gespräch; etwas im Fernsehen usw. … Sei offen dafür. Und folge Deinen Impulsen. Nein, damit meine ich keine Impulskäufe. 🙂 Höre auf Deine innere Stimme.

 

Zum Abschluss noch ein paar Worte und einige Links zu Orakelkarten

Ich liebe Karten und habe ganz unterschiedliche Decks. Ich habe eine besondere Beziehung zu Karten. Sie helfen mir immer weiter und ich wurde auch schon „von oben“ mit einigen Legemethoden beschenkt.

Wenn Dir beim Mischen schon Karten entgegenfallen, stecke sie nicht zurück ins Deck, die wollen zu Dir. 🙂

Wenn Du keine Karten hast, gibt es auch verschiedene Webseiten, auf denen Du Karten ziehen kannst.

Jeanne Rulands Krafttier-Orakel:

http://www.shantila.com/orakel.html

Alana Fairchild ist Australierin, daher ist ihre Webseite Englisch. Aber ihre Karten sind sehr machtvoll. Hier kannst Du aus drei verschiedenen Decks wählen:

http://alanafairchild.com/online-oracle/

Was mir in dieser Woche sehr geholfen hat, die allgemeinen Energien zu verstehen, und somit meinen Tag besser zu meistern, waren die Videos von Gregory Scott. Er ist Brite, Astrologe und veröffentlicht täglich eine Kartenlegung auf YouTube. Als ich am Mittwoch die Legung der Karten für Dienstag sah, war ich von ihm und seinem Wirken total überzeugt. Auch die astrologische Wochen- und Vollmondvorschau war sehr akkurat. Er ist sehr authentisch und ich kann ihn nur empfehlen, wie Du merkst. 🙂

Du findest ihn hier:

https://www.youtube.com/user/tarotastrology

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Und nun Du:

Was hilft Dir, aus tiefer Verzweiflung zu kommen?

Mit welche Karten arbeitest Du am liebsten?

Möge die Zeit, die Du in tiefer Verzweiflung verbringst, immer kürzer werden, das wünsche ich Dir.

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Vom Neuanfang

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Andere werden Dich nur respektieren, wenn Du Dich selber respektierst.
Fjodor Dostojewski

 

Uns fallen Abschiede oft recht schwer. Meist, weil unser Blick beim Ende hängen bleibt und wir ihn nicht auf den Neuanfang richten.

Dinge zu Ende bringen, uns zu entscheiden, dass etwas beendet werden muss – und es dann auch zu tun – all das lähmt uns oft. Egal, was es ist, was gehen will oder soll. Das können Kleidungsstücke sein, die wir seit 5 Jahren nicht mehr getragen haben; Dosen, Töpfe, Pfannen, die nur noch Platz wegnehmen und Staub ansammeln; Gewohnheiten, die uns nicht gut tun, an die wir uns aber … nun ja … gewöhnt haben; bis hin zu Menschen in unserem Leben, die uns nicht gut tun. Egal, ob es sich dabei um Familie, Freunde oder Arbeitskollegen handelt. Ja, auch Jobs, die wir ausführen. Nicht, weil sie uns Spaß machen, oder uns gar erfüllen, nein, sie geben uns „nur“ Sicherheit.

 

Ich möchte Dich heute einladen, Dir keine neuen Vorsätze für das neue Jahr zu überlegen.
Innovativ, gell? 🙂

Lass uns doch erst mal schauen, was an Altem gehen möchte, bzw. kann, bevor Du Neues einlädst. Dann hat das Neue auch mehr Platz.

Überlege Dir, was Du in Deinem Leben nicht mehr brauchst, was Dich zurückhält, was Dein Leben nur unnötig füllt bzw. schwer macht.

Fangen wir einfach an.

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Mache Dir mehrere Listen. Ich liebe Listen! 🙂

Gehe in Gedanken – oder wirklich – Deine Wohnung/Dein Haus ab und durch. Schreibe Dir auf, was Du alles nicht brauchst, was Du seit mindestens einem Jahr nicht mehr benutzt hast. Vergiss dabei das Innenleben der Schubladen und Schränke nicht. Ganz ohne Wertung, mach einfach erst mal nur Bestandsaufnahme.

Du must nicht alles auf einmal machen!

Schau Dich um – welche Ecke, welcher Raum spricht Dich jetzt gerade ganz laut an? Fang damit an. Lass Dich davon nicht unter Druck setzen. Eine Ecke nach der anderen funktioniert auch wunderbar. 🙂
Welche Gewohnheiten hast Du, die Dir selber schon mindestens einmal ein Dorn im Auge waren, die Dich davon abhalten, Deinen Weg zu gehen?
Was kam Dir jetzt zuerst in den Sinn? Schreibe es auf! Auch hier wieder: bewertungsfrei!

Hier ein paar Hilfestellungen:

Denkst Du …
Du verbringst zu viel Zeit auf Facebook, bzw. mit dem Handy?
Du gehst zu spät ins Bett?
Du lästerst über andere?
Lässt zu häufig Dein Leben durch die Wünsche und Nöte der Anderen diktieren?

Die Liste kannst Du nach Belieben fortsetzen. Schreibe alles auf.

Welche Menschen kommen Dir in den Sinn, bei denen Du Dich automatisch klein machst, wenn Du an sie denkst? Achte mal darauf, ob Du beim Gedanken an jemanden auch nur ansatzweise die Schultern hochziehst. Welche Menschen in Deinem Leben tun Dir einfach nicht gut? Auch das ohne Wertung.

In welche Situationen begibst Du Dich immer wieder mal, die dasselbe Gefühl in Dir auslösen – das Gefühl, Dich klein machen zu müssen? Schreibe sie auf.

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So, das war der erste Schritt. Schlafe eine Nacht lang über diese Listen. Wirklich. Denke an die Listen, wenn Du ins Bett gehst, und schicke die Bitte nach Lösungen an das Universum.

Lege Dir am besten auch vorher etwas zu schreiben neben das Bett, für den Fall, dass Dir die Lösungen im Traum oder direkt beim Aufwachen kommen. Du solltest Dir alles aufschreiben, was Dir gekommen ist, und zwar wirklich sofort, bevor die Erinnerungen daran verblassen.

Die Raunächte sind noch in vollem Gang, das heißt, die Verbindung zur geistigen Welt ist derzeit sehr stark. Somit ist die Hilfe von drüben auch näher denn je. Nutze sie.

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Wenn Du bereit bist, nimm die Listen wieder hervor.

Am einfachsten sind meist die „weltlichen“ Dinge: Wovon kannst Du Dich trennen? Tue es – es gibt genügend Menschen, denen Du damit eine Freude machen kannst. Wenn Du Lust hast, kannst Du auch im Frühjahr zum Flohmarkt gehen.

Von welchen Dingen kannst Du Dich nicht trennen? Und warum?

Sind es Erinnerungen an geliebte Menschen, die entweder verstorben oder aus einem anderen Grund nicht mehr in Deinem Leben sind?

Brauchst Du diese Dinge, um Dich an sie zu erinnern?

Was fühlst Du, wenn Du diese Dinge anschaust?

Trauer? Schmerz?

Wenn ja – warum willst Du etwas in Deinem Besitz haben, was immer wieder Schmerz und Trauer in Dir hervorruft? Dafür sind wir nicht hier auf Erden. Lass es gehen. Gib es weg, verschenke es, verkaufe es. Lass los.

Tief durchatmen.

Gut.

Das schaffst Du. Du bist nicht alleine. Du kannst um Hilfe bitten. Auch die geistige Welt ist jederzeit da, um uns zu helfen. Nur fragen müssen wir. Vorher sind ihnen quasi die Hände gebunden.
Wenn Du diese Dinge ansiehst und Freude bzw. Liebe spürst, aber trotzdem den Eindruck hast, dass sie gehen können, kannst Du einfach ein Bild von ihnen machen.
Okay, nun zu den Gewohnheiten. Wenn Dir im Traum nichts dazu kam, oder Du Dich nicht erinnern kannst, schaue sie Dir jetzt nochmal an. Welche springt Dir quasi ins Gesicht? Das ist diejenige, die sich zuerst verabschieden möchte. Viel Spaß dabei! Wenn Du nicht weißt, wie Du mit diese Gewohnheit beenden kannst, stehen Dir verschiedene Optionen bereit:

Frage einen Freund, bzw. eine Freundin. Aber wirklich nur jemanden, der Dich unterstützt und Dein Wohl im Blick hat!

Sieh diese Gewohnheit als Wesen und sprich mit ihr. Du kannst ihr auch Fragen stellen, und sie zum Beispiel fragen, wozu sie gut war. Die Antwort wird Dir helfen.

Du kannst hier oder auf meiner Facebook-Seite einen Kommentar zu diesem Artikel schreiben. Zusammen sind wir stark.

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Was ist mit den Menschen und Situationen in Deinem Leben, die Dir nicht gut tun? Die Dich klein halten und Dich einfach nur hindern?
Schau in den Spiegel: Warum ziehst Du keine Grenzen? Ich weiß, die Liste der Gründe ist lang und erlesen. Aber hilft Dir all das weiter?
Was willst DU?

Willst Du so leben?

Oder denkst Du auch, es ist Zeit, für Dich einzustehen?
Das heißt nicht, dass Du jetzt jedem vor den Kopf hauen musst. Sei dabei sanft mit Dir und Deiner Umwelt.

Einige Menschen werden Dich nicht verstehen, werden Dich vielleicht auch beschimpfen und als Egoist titulieren, aber Deine Zeit ist jetzt.

Erkenne, was Du willst und was Du nicht willst und stehe für Dich selber gerade. Nett, aber entschieden.
Sage Ja, wenn Du Ja meinst und sage Nein, wenn Du Nein meinst. Sprich Deine Wahrheit, folge Deinem Rhythmus.

Übernimm Verantwortung für Dein Leben. Dafür bist Du hier.

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Es ist Zeit, dass Du Deinen Platz einnimmst. Ganz einnimmst.

Das ist ein Prozess, dessen Länge nicht vorhersehbar ist. Wichtig ist dabei, den ersten Schritt zu machen. Und Dir immer wieder vor Augen zu führen, dass Du wichtig bist. Und aus dem Wissen Deiner Wichtigkeit heraus, machst Du den nächsten Schritt. Sage Dir immer wieder. „Ich bin wichtig!“. Mache den nächsten Schritt.

Verzage nicht bei Rückschlägen, wenn Du Deine eigene Wichtigkeit aus den Augen verloren haben solltest. Richte den Fokus einfach wieder darauf: „Ich bin wichtig!“.

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Auch 2017 liegen Dein Glück und Dein Wohlergehen in Deiner Hand. Übernimm die Verantwortung für Dein Leben und gehe mutig Deinen Weg. Du bist nicht alleine.

Mögest Du dieses Wissen immer in Dir spüren und es Dir als Anker dienen, das wünsche ich Dir.

lilie_45

Und nun Du! Wenn Du magst, inspiriere uns und berichte hier drunter in einem Kommentar von dem Alten, das Du loslässt!

Ich wünsche Dir ein segensreiches neues Jahr!
iris

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Wort des Jahresausklangs: Neuanfang

2016-12-30_neuanfang

Neuanfang.
Was Neues anfangen.
Gute Idee!
Vor allem, wenn das Alte Dich auf Deinem Weg nicht weiter-
bzw. Dich sogar von ihm abgebracht hat.
Woher Du weißt, dass Du auf Deinem Weg bist?
Dir geht es gut.
Du hast das Gefühl, die Welt gehört Dir.
In Dir sprudelt die Lebensfreude.
Alles fügt sich.
Wenn das bei Dir nicht so ist, fang was Neues an:
Tue weniger von den Dingen, die Dich schlecht fühlen lassen,
und immer mehr von denen, die Deine Seele zum Singen bringen.

Möge Deine Seele vor Lebensfreude übersprudeln, das wünsche ich Dir.