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Wort des Tages: Wahrheit

Wahrheit

Die Wahrheit ist,
dass Du Fehler gemacht hast und machen wirst.
Die Wahrheit ist,
dass Du nicht alles weißt.
Die Wahrheit ist ebenfalls,
dass Du immer und zu jeder Zeit
das Beste tust,
was Dir in jedem Augenblick möglich ist.
Die Wahrheit ist,
dass Du an Dir zweifeln wirst.
Du tust es vielleicht gerade jetzt.
Zweifeln ist menschlich.
Das Wichtige ist,
dass Du nicht im Zweifel stecken bleibst.
Denke an das Gute in Deinem Leben.
Denke an die Menschen und Tiere,
für die Du eine Bereicherung bist.
Und glaube mir:
Das sind viel mehr, als Du Dir vorstellen kannst.

Mögest Du Dir jeden Tag bewusst machen, dass Du wertvoll und eine Bereicherung für diese Welt bist, das wünsche ich Dir.

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Wort des Tages: Wohlstand

Wohlstand.

Wohl dem, der fest auf seinen
oder ihren eigenen Füßen steht.
Und vor allem gerade.
Groß.
Die volle Größe auslebend.
Wohlstand bedeutet,
für sich gerade zu stehen.
Sich für nichts und niemanden krumm zu machen.
Sich nicht klein zu machen.
Fest zu sich zu stehen
und nicht ins Wanken zu kommen,
wenn es darum geht,
die eigenen Wünsche und Bedürfnisse zu leben.
Das ist der wahre Wohlstand.

Mögest Du immer wohl stehen, das wünsche ich Dir.

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Wort des Tages: Anfang

Anfang.

Du kannst jederzeit anfangen,
Dein wahres Ich zu leben.
Ganz egal, was vorher war.
Ganz egal, was andere sagen oder tun.
Du musst nur Deiner inneren Stimme vertrauen.
Die, die Dir die Möglichkeit aufzeigt;
die, die Dich stärkt;
die, die sagt: Du schaffst das;
die, die Dir die Freude zeigt.
Und sei es anfangs nur
das innere Lächeln
über das Lied im Radio,
das Du so liebst.

Mögest Du jetzt anfangen, ganz Du zu sein, das wünsche ich Dir.

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Wort des Tages: Annalen

Annalen.

Was wird in Deine Annalen eingehen?
Was sind die wichtigen Begebenheiten
DEINES Lebens?
Richtig – es ist nicht das,
was jemand anderer tut, sagt oder fühlt.
Dein Leben ist das, was DU tust, sagst, fühlst.
Die Prozesse, die Du durchmachst.
Deine Wahrheit, die Du lebst.
Lebst Du nicht Deine Wahrheit,
lebst Du nicht DEIN Leben.
Und die Seiten Deiner Annalen bleiben leer.

Mögest Du Deine eigene Wichtigkeit erkennen, das wünsche ich Dir!

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Wort des Tages: Prüfung

Prüfung.

Es gibt nur eine einzige Prüfung,
die Du je bestehen musst
und der Prüfer ist Deine Wahrheit.
Wie Du erkennst,
ob Du bestanden hast?
Du bist glücklich.
Je mehr Du Dich belügst,
desto unglücklicher bist Du.
Finde Deine Wahrheit.
Räume alles aus dem Weg,
was sie bedeckt und Dein Licht dämmt.
Du bist hier, um Du zu sein.
Um Dein Leben zu leben.
Um Deine Wahrheit zu leben.
Tue es.
Jetzt.

Mögest Du die Ausdauer haben, Dein Licht freizulegen und Deine Wahrheit zu leben, das wünsche ich Dir.

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Wort des Tages: Vollmond

Vollmond.

Spürst Du die Energien der vollen Mondin?
Sie wirkt wie ein Magnet
und holt alles Alte,
alles, was Dir nicht mehr dienlich ist,
nach oben.
Nach oben in ihr klärendes und reinigendes Licht.
Es geht um Deine Wahrheit.
Kennst Du sie?
Lebst Du sie?
Dir wird aufgezeigt,
wo Dein Leben noch eine Lüge ist.
Diese Lüge wirkt wie ein Stöpsel,
der auf Deiner Fülle liegt.
Schaust Du diesmal hin?
Hast Du den Mut,
zu Dir und Deiner Wahrheit zu stehen?

Mögest Du immer den Mut haben, Dein Leben zu leben und Deinem Glück zu folgen, das wünsche ich Dir.

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Wort des Tages: Veränderung

Veränderung.

Warum sträubst Du Dich?
Veränderungen sind notwendig.
Stell Dir vor,
Du wärest jetzt immer noch das Baby,
als das Du zur Welt gekommen bist.
Veränderungen sind
immer,
immer,
immer
zu Deinem Besten.
Nicht immer siehst Du das,
nicht immer willst Du das sehen.
Vertraue der Wahrheit dahinter
und lass Veränderung geschehen.

Mögest Du die Macht der Veränderung mit offenen Armen annehmen, das wünsche ich Dir.

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Deine Realität

Nimm nichts persönlich.
Was andere tun und sagen, hat rein gar nichts mit Dir zu tun.
Es ist eine Projektion ihrer eigenen Realität.
Don Miguel Ruiz

Vor ein paar Wochen trat ich hier in Pittsburgh einem spirituellen Lesezirkel bei. Er nennt sich passenderweise „Soul Food“.

Momentan lesen wir das Buch von Richard Rohr „Everything Belongs“. Gestern kam die Frage auf, bei welchen Themen sich bei uns Grenzen zeigen, bzw. wie wir damit umgehen. Ich fand die Frage sehr spannend. Noch spannender fand ich die Antwort, die mir persönlich dazu kam.

Gerade in der letzten Woche zeigte sich in einem Gespräch sehr deutlich, wo ich meine Grenzen habe und was genau passiert, wenn diese überschritten werden. Das Faszinierende war mal wieder der neue Blickwinkel, der mir geschenkt wurde.

Dieses Gespräch zeigte mir auf sehr deutliche Art und Weise, dass es ganz einfach ist, auf liebevolle und natürliche Weise meine Grenzen zu setzen und zu leben.

Wenn ich authentisch bin.

Solange ich weiß, wer ich bin, was ich will, was meine Werte sind, was meine Wahrheit ist, ist das gar kein Problem. Dann können andere tun und sagen, was sie wollen, es bringt mich nicht aus der Ruhe. Sobald ich aber irgendwo eine Schwäche zeige, ist es um meine Ruhe geschehen.

Wie zeigt sich das?

Ich schwäche mich, wenn ich mein Wissen, meine Wahrheit fallenlasse und dafür die Realität meines Gegenübers annehme.

In dem Moment löst sich meine Grenze automatisch auf. Dadurch, dass ich die Meinung meines Gegenübers annehme, nimmt seine Energie den Platz ein, den eigentlich meine Energie einnehmen sollte.

Das heißt, jedes Mal, wenn wir die Meinung, die Realität anderer Leute annehmen, geben wir einen Teil unseres Energiefeldes auf. Das Erschreckende ist: Schon dadurch, dass wir uns intensiv mit der Meinung unseres Gegenübers auseinandersetzen, färbt sie immer mehr auf uns ab.

Und gerade beim Schreiben sehe ich die Parallele zur Bundestagswahl 2017 und zu all den Stimmen, die Panik verbreiten.

Ja, 1933 kam die NSDAP an die Macht und war für eines der größten humanitären Massaker der Menschheitsgeschichte verantwortlich. Die Geschichte wiederholt sich aber nicht. Ich habe neulich erst von der Zeitspirale gesprochen, und dass ähnliche Geschehnisse sich solange wiederholen, bis wir gelernt haben.

Ich weiß, dass wir gelernt haben. Ich weiß, dass es genügend liebevolle, tolerante und lebensbejahende Menschen gibt, die sich gerade jetzt zusammentun und sich gemeinsam für ein liebevolles, menschliches und integratives Deutschland einsetzen.

Ich sehe es hier in den USA. Die Reaktion im November letzten Jahres ist dieselbe. Es ist so berührend zu sehen, wie einzelne Menschen, Menschen wie Du und ich, aufreinander zugehen und sich gegenseitig unterstützen. Das tun nun viel mehr Menschen, als vor der Wahl.

Genau das ist jetzt gefragt: Eigenverantwortung. Authentizität. Du willst in einer liebevollen, unterstützenden, integrativen Gesellschaft leben? Dann sei liebevoll, unterstützend und integrativ.

Bleib in dieser Energie.

Mit jeder Unterhaltung über die neue Partei im Bundestag fütterst Du die Energie, die sie ausstrahlt. Gib ihr keine Kraft.

Sprich nicht emotional von ihr oder über sie.

Sprich stattdessen von dem Deutschland, dessen Vertreter Du sein willst. Jahrelang haben wir Deutsche uns geschämt, Deutsche zu sein.

Deutschland ist aber so viel mehr als seine nationalsozialistische Vergangenheit oder Gegenwart.

Ich habe mich auch lange Jahre geschämt. Eigentlich bis vor kurzem noch. Mittlerweile bin ich stolz darauf, Deutsche zu sein:

Ich bin stolz auf unsere Geschichte, die Tausende von Jahre alt ist und nicht erst 1933 begann.
Ich bin stolz auf unsere Kultur, auf unsere Traditionen, auf unsere Heilweisen, auf unsere Heilpflanzen.
Ich bin stolz darauf, dass wir sehr geordnet und sortiert vorgehen können. Das Preußische in mir hat mir schon sehr oft gute Dienste erwiesen.
Ich bin stolz auf unsere Recycling-Prozesse, die weltweit wirklich führend sind.
Ich bin stolz darauf, dass wir unsere Grenzen geöffnet und so viele Flüchtlinge aufgenommen haben. Wir haben im letzten Jahrhundert viele Menschen aus ihrer Heimat vertrieben. Jetzt liegt es an uns, andere aufzunehmen. So funktioniert Karma.
Ich bin stolz darauf, wie das Alte und das Neue in Deutschland Hand in Hand gehen, um die Narben zu heilen, die durch die Trennung entstanden.
Ich bin stolz auf die Deutschen. Wir sind schon ein besonderer Schlag Mensch. Nicht besser als andere. Nicht schlechter als andere. Aber besonders. So wie jeder auf seine Art und Weise besonders ist.

Überall gibt es Menschen, mit denen man auf einer Wellenlänge ist, und Menschen, die man absolut nicht versteht. Wir müssen sie auch nicht verstehen.

Wir müssen sie nur sein lassen. So wie wir auch so sein gelassen werden wollen, wie wir sind.

Wir wissen nicht, warum sie so denken, wie sie denken. Müssen wir auch nicht.
Genauso wenig müssen wir ihre Denkweise annehmen.

Was wir tun müssen, ist unsere Realität zu leben. Nicht mehr und nicht weniger. Du willst Verständnis, Du willst Gleichberechtigung, Du willst Frieden? Verstehe, dass jeder sein kann, wie er ist. Behandle jeden gleich, egal, ob er Deine Meinung teilt oder nicht. Bringe in Dir in Frieden, was im Außen tiefen Zorn und Verzweiflung in Dir entfacht.

Frieden beginnt in Dir. Und nur da.

Was ist die Realität, die Du lebst bzw. leben willst? Wie sieht das gute Deutschland Deiner Realität aus? Was macht die Menschen aus? Lass uns unsere eigene Realität kreieren.

Mögest Du Deinen Frieden finden und ihn mit der Welt teilen, das wünsche ich Dir.

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Wort des Tages: Unheimlich

Unheimlich.

Welch ein verkanntes Wort!
Alles, was heimlich geschieht,
ist etwas, wofür wir uns
auf irgendeine Art und Weise
schämen.
Da die Vorsilbe „un“ das negiert, was folgt,
bedeutet „unheimlich“ somit,
dass etwas n i c h t  heimlich ist.
Wir sollten alles, was wir tun,
un-heimlich tun
und voll und ganz dahinterstehen!

Mögest Du voll und ganz hinter Dir und Deinem Leben stehen, das wünsche ich Dir!

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Warum der Aspekt der Freude bei Deiner Zielsetzung nicht fehlen darf

 

Du bist hier auf der Erde, um Freude zu erfahren.
Abraham Hicks

 

In den letzten Tagen kam das Gespräch immer wieder darauf, seiner eigenen Freude zu folgen. Egal, mit wem ich sprach.

Freude war einer der roten Fäden, der sich durch die Woche zog.

Sobald wir die Freude aus dem Fokus verlieren, fängt das Leben an, sich zäh wie Kaugummi anzufühlen. Alles wird träge und beschwert. Nichts macht wirklich Freude, denn wir jagen nur unseren Zielen hinterher. Verstehe mich nicht falsch: Es ist wichtig, Ziele zu haben!

Es ist aber noch wichtiger, das richtige Ziel anzuvisieren.

Man kann sich jede Menge Ziele setzen: So und so viel Kilo abnehmen, reich und berühmt sein, heiraten und zwei Kinder kriegen, in einem schönen Haus mit Garten und Hund im Vorort einer schönen Stadt leben, das aktuelle Projekt abschließen, und dann das nächste, und das nächste …

Aus meinem eigenen Leben kann ich Dir sagen: Es wird immer ein nächstes Projekt geben.

Als ich noch die Übersetzungsagentur leitete, habe ich sehr viel gearbeitet. Je nach Projekt auch mal die Nächte durchgearbeitet. Meist hatten wir enge Abgabetermine. Ich arbeitete immer auf den nächsten Abgabetermin zu. Er kam, ich gab das Projekt ab, stellte die Rechnung … und arbeitete direkt am nächsten Projekt, wenn ich nicht zeitgleich an mehreren Projekten arbeitete.

Ruckzuck waren 17 Jahre rum.

Irgendwann erwachte ich aus diesem Drang, auf die nächste Abgabe hinzuarbeiten. Dafür erwachte in mir der Drang, zu leben, zu fühlen, ich zu sein.

Es dauerte allerding noch einige Jahre, bis ich entdeckte, was für mich das Ziel ist, das mir als Ankerpunkt dient. Die altbekannte Art der Zielsetzung war noch für einige Zeit automatisch in mir aktiv. Ich musste mich erst umprogrammieren. Das war die maskuline Art der Zielsetzung.

Die feminine Art der Zielsetzung setzt ganz auf das Gefühl.

Mir wird gerade bewusst, wie lange es gedauert hat, bis mein Verstand das Konzept freigegeben hat, damit ich es verinnerlichen kann. Vor fünf Jahren schon las ich Danielle LaPortes Buch „The Desire Map“. Für mich war sie die erste, die fragte, was denn hinter den Zielen steckt, die man sich selber setzt:

Wie willst Du Dich fühlen?

Nicht „Warum willst Du Dich so fühlen?“. Das ist zweitrangig. Denn sobald Du ins Analysieren kommst, bist Du aus dem Gefühl draußen. Bleib im Gefühl. Lass das Gefühl aber nicht von äußeren Umständen abhängig sein!

Wie bei allem im Leben, so soll auch hier Freude und Leichtigkeit der Kompass sein.

Denn wenn Du der Freude und der Leichtigkeit folgst, bist Du definitiv auf Deinem Weg. Sobald es schwer wird und die Freude stiften geht, weißt Du, dass der eingeschlagene Weg nicht der ist, der für Dich in diesem Leben vorgesehen ist. Du kannst natürlich gerne auf diesem Weg bleiben. Das nächste Leben kommt bestimmt. Aber warum nicht das nutzen, was uns gegeben wurde?

Wir sind hier in diesem Leben, um Freude zu erfahren, zu leben und zu verbreiten.

So einfach und doch so komplex. Ich gehe also einen Schritt weiter und sage, dass hinter all den Gefühlen einer gesunden Zielsetzung zwei Kerngefühle stecken: Freude und Leichtigkeit.

Wie sich Freude und Leichtigkeit im Leben einzelner Menschen zeigt ist so unterschiedlich wie die einzelnen Menschen selber.

Für die einen ist es Sport, der Freude bringt, für die anderen Musik hören, Tango tanzen, wieder für andere einfach das Sitzen in der Natur, die Sonne auf der Haut und den Wind um die Nase spüren, etc.. Ich definiere Freude so:

Freude ist das, was Dein Herz aufgehen und lächeln lässt, wenn Du nur daran denkst.

 

Aber was bedeutet das jetzt für Dich und wie kannst Du freudvolle Ziele finden?

Wenn Du schon Ziele hast, beginnt jedes gute Projekt mit einer Bestandsaufnahme:

  • Ziele auflisten

Schau Dir zuerst die Ziele an, die Du Dir bereits gesetzt hast. Wenn Du mehrere hast, schreibe sie alle auf.

  • Ziele fühlen

Fühle in jedes einzelne Ziel hinein. Spürst Du Freude, wenn Du an das Erreichen des Ziels denkst? Und spürst Du die Leichtigkeit? Freude und Leichtigkeit kommen bei Zielen immer im Doppelpack!

Übung:

Wenn Du Dir nicht sicher bist, was Du fühlst, schreibe Deine Ziele auf ein Blatt Papier. Jedes Ziel auf ein separates Blatt. (Mit einem Stift, der nicht auf die andere Seite durchscheint.) Dann drehe die Blätter um, mische sie und verteile sie auf dem Boden. Stell Dich drauf und fühle in jedes einzelne Ziel hinein. Schreibe Dir auf, was Du fühlst. Wenn Du keine Freude oder Leichtigkeit fühlst, lege sie zur Seite.

Es ist an der Stelle auch okay, wenn Du diese Freude bei keinem Deiner Ziele fühlst. Das heißt, Du kannst Dir ein neues Ziel setzen, das Dein Herz höherschlagen lässt.

Tipp:

Manchmal ändert sich auch das Gefühl, wenn man verschiedene Optionen aufeinanderlegt.

 

Wie kann sich das äußern?

Ein Ziel kann zum Beispiel die eigene Selbstständigkeit sein, ein anderes Ziel könnte sein, in Paris zu wohnen. Jedes einzelne Ziel an sich fühlt sich nicht richtig an, irgendwas fehlt. Wenn Du die Blätter mit den Zielen aufeinanderlegst, und dich total frei, fröhlich und leicht fühlst, so solltest Du anfangen herauszufinden, wie Du Dich in Paris selbstständig machen kannst. 🙂

 

Jetzt das Wichtige: Verliere dabei die Freude nicht aus den Augen!

An der Stelle verfallen wir oft wieder der männlichen Herangehensweise an Ziele: Listen machen, die man abarbeiten muss.

Und schon schleicht sich die Freude aus der Hintertür raus.

Listen sind okay – als Hilfsmittel. Aber erinnere Dich stets daran: Die Freude ist das Ziel, nicht Paris! In Paris zu wohnen ist nur ein Weg, wie sich Freude momentan in Deinem Leben äußert.

Alles verändert sich: Ziele, Wünsche, Umstände, wir selber. Es gilt, sich diesen Änderungen hinzugeben; und dabei immer als Ankerpunkt die Freude im Fokus zu behalten.

 

Was kannst Du tun, wenn Du kein Ziel hast?

Freude finden. Wer kein Ziel hat, hat die Freude aus den Augen verloren.

Auch hier gilt: Mache eine Bestandsaufnahme.

Was macht Dir Freude? Was hat Dir Freude gemacht, als Du Kind warst, oder auch im jungen Erwachsenenalter. Schreibe es auf.

Wenn Dir nichts einfällt, besorge Dir ein kleines Notizbuch und trage es mitsamt einem Stift überall mit Dir herum.

Beobachte Dich: Wobei geht Dir während des Tages das Herz auf?
Schreibe es auf.

Erinnere Dich, wann Du das letzte Mal Freude empfunden hast.
Schreibe auch das auf.

 

Aber noch viel wichtiger: Tue es mal wieder!

 

Da mir in letzter Zeit sehr häufig Bälle begegnen, greife ich das Thema hier wieder auf:

Wenn Du als Kind gerne Ball gespielt hast, schnapp Dir einen Tennisball und wirf ihn gegen die Haus- oder Zimmerwand (wenn sich dahinter nicht ein sensibler Nachbar befindet. :)).

Wenn Du einkaufen gehst, lehne Dich auf den (vollen) Wagen und rolle damit durch den Laden oder über den Parkplatz. Da kommt sofort wieder Freude auf. 🙂

Wenn Du als Kind gerne Brötchen mit Schaumküssen gegessen hast, geh Dir Brötchen und Schaumküsse kaufen und gib Dich ganz der Freude hin. Genieße jeden einzelnen Bissen, ganz egal, ob Du Diät machst oder nicht. Du isst es ja nicht ständig.

(Und hier eine wahre Geschichte aus meinem Leben:

Ich liebe Eiscreme. Könnte ich kiloweise vertilgen. Deswegen ist es für mich ein Leichtes, Halb-Pfund-Packungen Eis ganz alleine und auf einmal zu vertilgen.

Wann immer ich dieses Eis esse, weil ich Frust schiebe, habe ich am nächsten Tag mindestens ein Kilo mehr auf der Waage.

Vor ein paar Jahren war ich im Frühjahr unterwegs, in der Stadt bummeln. Die Sonne schien, es gab tolle Straßenmusiker, ich hatte total gute Laune und Freude am Leben, am Tag und am riesigen Eisbecher mit extra Keksen, Sahne und Schokosoße. 🙂 Ich habe voller Freude jeden einzelnen Löffel genossen. Und ob Du es glaubst oder nicht – am nächsten Tag wog ich ein Kilo weniger als am Tag zuvor.

Es ist also größtenteils die Einstellung, die dick macht, denn die Kalorien waren ungefähr dieselben.)

 

Aber zurück zu Dir:

Es gibt einige Indoor-Spielplätze, die Ü-18-Toben anbieten (zum Beispiel das in Solingen).

Kurz: Bring Freude in Dein Leben. Mit der Freude kommt die Leichtigkeit und mit den beiden im Schlepptau findest Du Deinen Weg in diesem Leben.

 

Was Dich hindern könnte, Freude zu empfinden:

Die drei wichtigsten Punkte hier sind:

  • Drama.

Entweder Dein eigenes oder das anderer.

Nein, ich nehme ein schweres Schicksal nicht auf die leichte Schulter. Kenne ich selber. Aber auch hier gilt: Die Freude ist unser Ziel. Lerne, was daraus zu lernen ist, erkenne das Geschenk daraus, löse Dich aus der Situation und lebe Dein Leben. Ohne Drama.

  • Falsche Freunde.

Diejenigen, die Dich in ihr Drama einwickeln. Oder diejenigen, die versuchen, die Verantwortung für ihr eigenes Leben auf Dich abzuwälzen. Diejenigen, die alles negativ sehen. Menschen, die Dich daran hindern wollen, Dein Leben zu leben. Diejenigen, die Dich kleinhalten, um selber größer dazustehen, etc.

  • Betäubung durch TV, Facebook, WhatsApp, Gaming etc. Kurz: Alles, was Dich davon abhält, Deinen Weg zu gehen.

Du bist hier, um Dein Leben zu leben, nicht, um das Leben anderer Menschen zu beobachten.

 

Was Dir helfen wird, Zugang zur Freude zu finden:

  • Neugier, um herauszufinden, was sich jenseits Deiner Komfortzone befindet.
  • Abenteuerlust, um den ersten Schritt zu gehen. Und den nächsten. Und noch einen.
  • Gute Freunde. Freunde, die Dich aufrichten. Freunde, die sehen, was alles möglich ist, was alles möglich sein könnte. Freunde, die selber alles tun, um ihr Leben zu leben. Freunde, die Dir Mut zusprechen, wenn Du verzweifelt bist. Freunde, die ehrlich genug sind, Dir auf liebevolle und unterstützende Weise zu sagen, wenn Du Dich verrannt hast. Freunde, die eine eigene Meinung haben und sie auch vertreten, weil sie so Dir den Raum geben, Deine eigene Stimme zu finden und sie zu nutzen.
  • Und immer wieder Ausrichtung auf die Freude. Immer wieder Kurskorrektur.

 

Was macht Dir Freude? Wie hast Du die Freude in Deinem Leben wiederentdeckt? Wie bist Du aus Deinem Drama herausgekommen? Ich würde gerne von Dir in den Kommentaren hören – entweder auf meiner Webseite, oder auf Facebook.

 

Mögest Du immer öfter die Freude in Deinem Alltag spüren, das wünsche ich Dir!

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