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Frage. Iris Ludolf. Friedensberaterin.

Systemrelevant

Frage. Iris Ludolf. Friedensberaterin.

Wenn ich an Deutschland denke, kommt mir das Bild einer eisernen Faust, die fest um die Menschen dieses Landes geklammert ist.

Geschichtlich sind wir dafür bekannt, zu gehorchen. Das preußische Modell war das Nonplusultra.

Damals. Ja.

Wir leben im Jahr 2021.

Es ist Zeit, den preußischen Gehorsam in der Zeit zurückzulassen, aus der er stammt. Es ist Zeit, sich auf noch ältere Werte zu besinnen und sie mit neuem Leben zu füllen:

Liebe, Achtsamkeit, Freiheit, Eigenverantwortung, Wohlwollen.

Diese Werte verlieren nie ihre Existenzberechtigung, denn sie sind existenziell wichtig.

Systemrelevant.

Relevant für Dein eigenes System.
Relevant für Dein Familiensystem.
Relevant für das Staatssystem.

Es geht nicht darum, gegen etwas zu sein. Es geht darum, für Dich und Deine Werte Position zu beziehen. In kleinen Momenten, wie im Gespräch mit Nachbarn, Freunden, Familie, als auch in großen Momenten.

Viele sehen das Leben aktuell als Zumutung.

Ja, das Leben mutet uns zu. Es gibt uns Gelegenheit, unserem Mut in die Augen zu schauen, Ja zu ihm zu sagen, seine Hand zu nehmen und uns jeden Moment aufs Neue von unseren Werten leiten zu lassen.

Noch braucht man dazu Mut.
Authentisch und offen zu sich und seinen Werten zu stehen, kann dazu führen, liebgewonnene Wegbegleiter zu verlieren, beschimpft zu werden, verleumdet und ausgegrenzt zu werden.

Wie wir aus der Faust herauskommen? Ich stelle mir gerade vor, wie sie einfach mehr und mehr verblasst, bis sie sich ganz auflöst und in die Zeit zurückgeht, aus der sie kommt. Dann schließt sich die Tür.

Ich wünsche Dir und uns eine sanfte Landung sowie den Mut, Deine Wahrheit zu erkennen, zu kommunizieren und zu leben. 🕊

Danke Nena für Dein Sein, Deine Worte und das Leben Deiner Werte. 🙏

trauen. Mut. Stärke. Klarheit. Selbstverwirklichung. Iris Ludolf. Friedensberaterin.

Traue Dich. Sei es Dir wert.

Traue Dich, ganz Du zu sein.
Liebe mit allem, was Du bist.
Stehe für Dich ein.

Traue Dich.

Tue das, was DU möchtest.
Sage, was DU denkst.
Ziehe Grenzen und wahre sie.

Traue Dich.

Gehe an Deine selbst
auferlegten Grenzen.
Nimm Deinen Platz ein.
Nimm Deinen gesamten Raum ein.

Traue Dich!

Liebe Deinen Nächsten
wie Dich selbst.
Das heißt:
Liebe Dich selbst!

Traue Dich!

Lass alles los, was nicht Du bist:
Meinungen, Gedanken,
Wertvorstellungen,
Glaubenssätze,
Vorurteile, Beschränkungen.

Lebe DEIN Leben.

Traue Dich!

Mögest Du erkennen, dass Mut, Stärke, Klarheit und Liebe in Dir sind und Dir jederzeit stärkend zur Seite stehen, das wünsche ich Dir.

Wahl. Entscheidung. entscheiden. Puzzle. Klarheit. Abenteuer. Iris Ludolf. Friedensberaterin.

Werde Dir klar darüber, was Du willst. Sei es Dir wert.

Wir navigieren täglich
zwischen dem, was wir wollen
dem, was wir denken,
dass andere von uns wollen
und dem, was sie tatsächlich
von uns wollen.
Was ist D i r wichtig?
Weißt Du das überhaupt?

„Mir ist wichtig,
was andere Menschen
über mich denken.“
ist in diesem Fall
als Antwort indiskutabel.

Was willst D u?

Wir erleben immer wieder Dinge,
die uns klar machen,
was wir n i c h t wollen,
denn dies hilft uns dabei,
die Klarheit zu finden
und zu erkennen,
was es ist,
was wir wollen.

Du hast die Wahl,
ob Du diese Erlebnisse,
ob Du Dein Leben
verurteilst und haderst,
oder ob Du das kleine Kind in Dir
an die Hand nimmst
und voller Abenteuerlust
die Puzzleteile
Deines Lebens nimmst
und damit das Leben erschaffst,
das Dein Herz berührt
und Deine Augen zum Leuchten bringt.

Ein Leben voller
Leichtigkeit, Fantasie,
Lebendigkeit, Liebe,
Humor, Mitgefühl,
Interesse, Abenteuergeist
und Schöpferkraft.

Es ist immer Deine Wahl.

Mögest Du Dich immer wieder für Dich entscheiden, das wünsche ich Dir.

Entscheidung. entscheiden. Angst. Mut. Klarheit. tief. tauchen. Iris Ludolf. Friedensberaterin.

Tauche tiefer ein. Sei es Dir wert.

Kennst Du es auch,
dieses Gefühl, dass etwas
durch die Finger flutscht
und Du es nicht halten kannst?
Oder es sich anfühlt,
als würde es jeden Moment
durch die Finger flutschen?

Das ist ein guter Zeitpunkt,
um zu evaluieren, ob es flutscht,
weil Du Angst davor hast,
es auszuleben,
oder weil es für Dich besser ist,
wenn dieses Etwas nicht mehr
Teil Deines Lebens ist.

Bitte Deinen Körper bei der
Beantwortung dieser Frage
um Mithilfe.
Er ist der Dolmetscher
Deiner Seele.
Stelle Dich dazu aufrecht hin.
Entspanne Dich und atme.
Dann stelle ihm eine Frage,
die nur mit Ja oder Nein
beantwortet werden kann.

Ist die Antwort Ja,
so bewegt sich Dein Körper
ganz leicht oder auch stark nach vorne.
Ist die Antwort Nein,
bewegt er sich nach hinten.
Ist die Frage unpräzise gestellt,
oder die Antwort momentan irrelevant,
so bewegt er sich gar nicht
oder er bewegt sich im Kreis.

In unserem Fall könntest Du
z. B. fragen, ob Du
vor etwas Angst hast.
Bewegt sich Dein Körper nach vorne
und bejaht somit Deine Frage,
frage Dein Herz,
wovor Du Angst hast.
Lausche nach innen.
Welche Gedanken kommen Dir?

Teste jeden Gedanken aus.
Hast Du davor wirklich Angst?
Frage Dich, warum es so ist.
Ruht sie auf einer Erfahrung?

Lass Dein Leben nicht von
Deiner Vergangenheit bestimmen.
Habe den Mut,
neue Erfahrungen zu machen!
Habe den Mut,
Deinem Leben eine andere
Wendung zu geben.

Mögest Du die Klarheit haben, zu wissen, was Du willst, und den Mut, dranzubleiben, das wünsche ich Dir!

Gespräch. klar. Klarheit. Kommunikation. Iris Ludolf. Friedensberaterin.

Klarheit. Sei sie Dir wert.

Klare Worte sorgen dafür,
dass sich nichts anstaut,
was sich dann später
zu einer Lawine entwickeln kann,
die jeden unter sich begräbt,
der ihr in den Weg kommt.

Klare Worte bedürfen Mut
und eine liebevolle Ausrichtung
sowie Objektivität und das Ziel,
die Luft zu klären.

Nur wenn Dein Gegenüber weiß,
dass Dich etwas beschäftigt
und was es ist,
kann darauf reagiert werden.

Mögest Du den Mut haben, Dinge, die Dich beschäftigen, anzusprechen, bevor aus der sprichwörtlichen Mücke ein Elefant wird, das wünsche ich Dir.

Entwicklung. Iris Ludolf. Fridensberaterin

Entwicklung. Sei sie Dir wert.

Entwicklung.
Wenn wir uns ent-wickeln,
schaffen wir die Voraussetzung,
uns aufzurichten
und größer zu werden.
Sie ist das Resultat von
Ver-wicklungen
und geht einher mit mehr
Klarheit und Fokus.

Mögest Du das Stehen in Deiner vollen Größe mit offenen Armen und Herzen annehmen können, das wünsche ich Dir.

Emotionale Misshandlung

Schatten sind besser als ihr Ruf.
Einmal angeschaut, durchgefühlt und verziehen, sind sie total pflegeleicht und lassen sich unter E wie „Erfahrung“ einordnen.

Iris Ludolf

 

Mein ganzes Leben drehte sich bislang um emotionale Misshandlung. Nicht, dass es mir bewusst war. Das Bewusstsein dafür kam erst in den letzten zwei Wochen Schritt für Schritt so richtig zum Tragen. Gestern kam dann die Klarheit, der Aha-Moment.

 

Mein Leben lang war ich von Menschen umgeben, die emotional selber misshandelt wurden und ihr Leben davon bestimmen ließen. Das fing mit meinem Großvater an, der zwei Kriege miterlebte und dort viele Grauen erlebte, vor allem in Stalingrad. Er kam als gebrochener Mann zurück. Ein gebrochener Mann, der keine Gefühle mehr zeigte, weil er zu viel Schmerz kennengelernt hat. Ein gebrochener Mann, der anfing, seine Tochter und später mich, seine Enkeltochter sexuell zu misshandeln.

 

So war ich auch von einer Mutter umgeben, die auch emotional misshandelt wurde und durch die sexuelle Misshandlung kam noch mehr emotionale Misshandlung hinzu. Denn wenn man sexuell misshandelt wird, sucht man meist die Schuld bei sich selber. Meine Mutter war dadurch eine sehr starke Frau, die ihr ganzes Leben lang „gegenanlebte“. Gegen alles mögliche lebte sie an, sie sah überall Hürden und Menschen, die ihre den Weg erschwerten, und genau das fand sie auch ihr Leben lang. Sie wollte, dass ihre Kinder von klein auf mit der „Realität“ aufwuchsen, mit der „Wahrheit“. Und so wurde ich groß mit Schauergeschichten über meinen Vater.

Heute weiß ich, dass diese Geschichten für meine Mutter wahr waren, da sie sie durch ihren eigenen Erfahrungsfilter gesehen hat. Heute weiß ich, dass es so viele Wahrheiten gibt, wie Blickwinkel. Heute weiß ich auch, dass auch das emotionale Misshandlung war, egal wie gut gemeint es war.

So war ich nicht von einem Vater umgeben, und auch das war emotionale Misshandlung. Meine Mutter trennte uns von ihm und stellte sicher, dass wir keinen Kontakt zu ihm hatten.

 

Ich suchte mir bislang immer Männer aus, die emotional selber misshandelt wurden und dadurch, dass sie ihre Gefühle nicht zeigen konnten, selber emotional misshandelten.

 

Dadurch verrammelte ich meine eigenen Gefühle immer mehr. Und ich misshandelte meine Töchter emotional, ohne dass ich es merkte, bzw. ohne dass mir das Ausmaß bewusst war.

 

Denn emotionale Misshandlung ist alles, was sich und andere schlecht fühlen lässt.

 

Der Knackpunkt daran ist, dass wir so viele Schutzmechanismen vor unsere Emotionen gebaut haben, dass wir gar nicht mehr merken, was sich für uns nicht gut anfühlt. Wir sind Schmerz so gewohnt, dass er normal für uns ist.

Und so wuchsen meine Töchter mit einer Mutter auf, die emotional nicht erreichbar war. Einer Mutter, die Arbeit vor Gefühle setzte. Eine Mutter, die viel arbeitete und immer gestresst war. Eine Mutter, die aus Stress ihre Töchter immer wieder anfuhr und ihnen zeigte, dass sie „störten“, weil ja noch etwas getan werden musste, gerade das Telefon schellte usw.. Eine Mutter, die ihre Töchter nicht aufrichtete, sondern ihnen dadurch immer wieder zeigte, dass sie nicht wichtig waren. Eine Mutter, die ihren Töchtern nicht zeigen konnte, wie man positive Gefühle zeigt, weil sie selber keine positiven Gefühle zeigen konnte.

Liebe ist das ultimative positive Gefühl.

Und so konnte ich meinen Töchtern nicht zeigen, dass ich sie liebte, weil ich nichts Positives fühlen konnte. Auch zeigte ich nie tiefe Gefühle. Wenn ich weinen musste, verließ ich den Raum oder wartete, bis die Kinder schliefen.

 

Und so habe ich vier wundervolle Töchter, auf die ich sehr stolz bin, auf jede einzelne von ihnen. All meine Töchter sind sehr stark, denn die Kindheit und Jugend hat sie stark gemacht. Alle sind sehr verletzlich, weil ich sie verletzt habe. Drei meiner Töchter redeten nicht mit mir. Jetzt sind es Gott sei Dank nur noch zwei. Und ich habe die Hoffnung, dass wir es schaffen, uns gegenseitig so zu öffnen, dass positive Gefühle zwischen uns ihren Platz finden.

 

Als ich mich 2015 in meiner allerersten Aufstellung der Liebe und somit meinen Gefühlen öffnete, begann ich meinen Weg zu mir selber. Da begann meine emotionale Heilung. Meine Töchter konnten damit erst gar nichts anfangen. Sie kannten mich nicht mehr. All das, was sie sich in ihrer ganzen Kindheit wünschten, zeigte ich auf einmal, aber ich sorgte dabei erstmal für mich selber. Noch immer stellte ich ihr Wohlbefinden nicht an erste Stelle. Das mache ich bis zum heutigen Tage nicht. Denn das ist etwas, was ich lernte: Egal was ich tue, ich muss mich dabei gut fühlen. Das heißt, mein Wohlbefinden muss an erster Stelle stehen, sonst verrate ich mich und diene keinem. Wenn ich mich gut fühle, gebe ich alles, was ich zu dem Zeitpunkt geben kann, und das von Herzen.

 

In den letzten Wochen wurde mir vor Augen geführt, was ich unbewusst meinen Kindern antat.

Seit einigen Wochen verbringe ich sehr viel Zeit mit einem Menschen, der mir sehr sympathisch ist. Dieser Mensch hat einen sehr schönen, trockenen Sinn für Humor und ist sehr nett. Dieser Mensch ist aber auch der Frau, die ich war, als die Kinder noch jung waren, sehr, sehr ähnlich.

Jetzt haben sich die Rollen gedreht und ich habe erlebt, wie es ist, immer wieder das zu erhalten, was das Gegenüber austeilt. Meine Kinder waren jung, und ich ihre Mutter, das heißt, die Wirkung ging bei ihnen tiefer.

 

Vom Verstand her weiß ich genau, was bei dem Menschen innerlich abgeht und warum er so handelt, so spricht, so genervt ist. Und habe all das, was er emotional abfeuerte, wortlos geschluckt. Habe es „nicht persönlich genommen“. Bis ich nach 8 Wochen weinend da saß und sagte, dass ich nicht mehr ertragen kann.

 

Das hat uns beide aufgerüttelt. Mein Gegenüber hat zum ersten Mal gemerkt, was für eine Wirkung das Verhalten auf mich hat. Und ich habe gemerkt, dass ich viel früher den Mund aufmachen muss. Dass all das Verhalten wehtut, auch wenn es nicht als persönlicher Angriff gedacht war. Es sind energetische Pfeile, die ziellos verschossen werden. Wenn ich da bin, treffen mich diese Pfeile dann auch, egal, ob sie für mich gedacht waren oder nicht.

 

Das bedeutet nicht, dass ich „zu feinfühlig bin“, „mich anstelle“ oder „immer alles persönlich nehme“. Nein, meine Gefühle werden gerade verletzt. Punkt. Das ist alles, was zählt. Und es ist wichtig, dass ich darauf reagiere.

 

Ich bin dafür verantwortlich, dass ich aus der Schussbahn komme.

 

Bislang war es okay, wenn ich was abbekommen habe. Schmerz war ich gewohnt, den kannte ich, das war normal.

 

Früher habe ich habe mich emotional oder auch räumlich zurückgezogen. Oder irgendwann mein Schild hochgehalten. Oder auch zurückgefeuert. Frei nach dem alten (und direkt gerade mit einem Streichholzritual aufgelösten) Glaubenssatz „Angriff ist die beste Verteidigung“.

Ja, dieses Verhalten hat uns schon das ein oder andere mal geholfen, aber die Zeit ist um.

 

Ich hatte nicht gelernt, mit Gefühlen umzugehen oder ihnen Raum zu geben, sie in Worte zu fassen.

 

Das lerne ich gerade.

 

Und damit gebe ich meinen Gegenüber die Gelegenheit, etwas an seinem Verhalten zu ändern, wenn er denn will. Er muss sich aber nicht ändern.

 

Mein Wohl hängt nicht davon ab, dass er sich ändert.

 

Das ist seine Entscheidung. Ich lerne gerade, dass ich mir selber das Recht einräumen darf, meine Gefühle in Worte zu fassen, meine Gefühle ernst zu nehmen.

 

Mein Wohl hängt davon ab, dass ich meine Gefühle ernst nehme und mich von ihnen leiten lasse.

 

Ich habe auch gelernt, dass es auf die Intention ankommt, in der ein Gespräch geführt wird.

 

Wenn ich mir und auch meinem Gegenüber den Raum gebe, authentisch zu sein, offen für die Möglichkeit einer für beide guten Lösung, erschaffe ich gleichzeitig auch den Raum, die Situation zu entspannen, Frieden dort hineinzubringen.

 

Gehe ich mit dem Gefühl rein, dass der andere Unrecht hat, und er mich ja nicht so behandeln darf, was er sich denn dabei denke, das geht ja so nicht, das müsste er besser wissen …, dann betrete ich das Gesprächsfeld mit einer vergifteten Energiewolke um mich herum, die auch das Gespräch vergiften wird.

 

Diese Prozesse haben für mich Klarheit gebracht.

 

Ich habe mir direkt auch andere mir wichtige Beziehungen angeschaut und festgestellt, dass ich in einigen bislang immer noch viel zu schmerztolerant war.

 

Es ist Zeit, dass sich die Waage wieder harmonisiert. Ab sofort bin ich nur noch freudetolerant.

 

Und selbst, wenn ich wieder in alte Muster verfallen sollte, so weiß ich doch, dass es mir immer schneller auffällt.

 

Ich bin dankbar für den Schmerz, da er mir doch den Weg weist. Er zeigt mir, dass ich von meinem Weg abgekommen bin. Ohne ihn würde ich mich verirren.

 

Und ich bin extrem dankbar, dass ich so feinfühlig geworden bin, bzw. meine Fühlfähigkeit in den letzten Jahren mehr und mehr geübt und damit aktiviert habe. Denn jetzt erkenne ich viel schneller, wenn ich mich von mir und meinem Weg wegbewege.

 

Und noch dankbarer bin ich für das Geschenk, dass ich dadurch erhalten habe: den Zugang zu meiner inneren Stimme, zu meiner Seele. Zu den Weiten und Welten in mir und um mich herum.

 

Und ich bin dankbar dafür, dass ich erkannt habe, dass ich anderen Menschen helfen kann, ihre eigenen Gefühle anzuerkennen, sich selber anzuerkennen, ihren Weg in Freude und Selbstbewusstsein zu gehen, all das in sich zu entfalten, was bislang verborgen, vergraben und versteckt war.

 

Wenn Du möchtest, helfe ich auch Dir, Dir selber zu helfen. Entweder in Einzelgesprächen oder gemeinsam in einer sich gegenseitig stärkenden Gruppe.

 

Mögest Du Ja! zu all Deinen Gefühlen sagen, das wünsche ich Dir.

November 2018: Beleben

Beleben.

Diese Hülle, die Ihr Körper nennt,
ist nicht nur dazu da,
Eure Bedürfnisse zu befriedigen.
Sie ist nicht nur ein „Anhängsel“.
Sie ist da, um belebt zu werden.
Leben bedeutet,
seinen eigenen Weg zu gehen.
Zu wissen:
Was möchte ich?
Was ist mein Wunsch?
Was lässt mich gut fühlen?
Was hilft mir?
Und das dann auch zu leben.
Es ist Dein Leben.
Hauche Deinem Körper Dein Leben ein.
Deine Seele ist schon da.
Der Körper ist der Ort,
in dem sich dein spirituelles Selbst (Deine Seele)
und Dein materialisiertes Selbst (Dein Ego) treffen.
Ziel ist, dass beide Teile
gleichberechtigt
zu Worte kommen.
Das ist Leben.

Mögest Du Deine Seele und das, was sie zu sagen hat, erkennen und achten, das wünsche ich Dir.

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Juli 2018

Sehnsucht.

Wonach sehnst Du Dich?

Welcher Mangel ist so präsent in Deinem Leben,
dass Du darüber aus den Augen verlierst,
wie reich Dein Leben in anderen Bereichen ist?
Wie bei allen Süchten
ist auch bei der Sehnsucht
der Mangel im Fokus.
Dadurch kreierst Du aber nur noch mehr Mangel.
Deine Seele weiß, was sie will, und was gut für sie ist.
Deine Seele kennt den Weg dahin.
Was Du machen kannst,
um Deine Seele dabei zu unterstützen,
Euer Glück zu erleben?
Fokussiere Dich auf das Gute in Deinem Leben.
Immer und immer wieder.
Lebe von Augenblick zu Augenblick.
Hast Du jetzt alles, was Du brauchst
für diesen Augenblick?
Gut, entspanne Dich in diesen Augenblick hinein.
So öffnest Du Dich,
um von Deiner Seele wichtige Impulse zu empfangen,
wie der nächste Schritt aussieht.
Aus der Anspannung heraus trittst Du auf der Stelle
und empfängst gar nichts.
Nur Kopfschmerzen.

Mögest Du immer im Augenblick leben und Dich der Inspiration öffnen, das wünsche ich Dir.

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März 2018: Hervorragend

Hervorragend.

Das tust Du meist nicht, richtig?
Hervorragen?
Dich zeigen?
Das ist der Monat dafür.
Im Kleinen wie auch im Großen.
Im Innen wie im Außen.
Zeige Dich, wie Du bist.
Sprich aus, was Dich in Deinem Innern beschäftigt.
Sage, was Du denkst.
Stehe zu dem, was Du willst.
Sei klar.
Kommuniziere, was Dich ausmacht.
Auch beruflich.
Löse Dich aus Deinem Panzer und sei Du.

Mögest Du in Deinem Herzen den Mut finden, ganz Du zu sein, das wünsche ich Dir.

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