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Vom Empfangen und Annehmen

Wer alles mit einem Lächeln beginnt, dem wird das meiste gelingen.
Dalai Lama

 

Manchmal kommt es mir vor, als würde ich immer und ewig „prozessieren“. Nein, das heißt nicht, dass ich ständig irgendjemanden verklage. 🙂 Ich spreche von den Prozessen, die meine Seele mit meinem Ego durchgeht.

Mein Ego ist diejenige, die an Altem festhalten und die Kontrolle nicht loslassen will. Sobald sie das Steuer in der Hand hat fühle ich mich überhaupt nicht gut:

Ich be- und verurteile, ich habe Erwartungen und ärgere mich, wenn sie nicht erfüllt werden, ich vergleiche mich mit anderen, ich vergleiche mich sogar mit mir selber. Und immer schneide ich schlecht ab, wenn mein Ego die Finger im Spiel hat.

Wenn ich in der Egospirale bin, geht der Weg stetig bergab.

Wenn die Seele das Sagen hat, fühle ich mich leicht. Ich bin gut gelaunt. Egal, was ist, ich finde das Gute daran. Egal, was passiert, ich finde den Humor darin. Am lautesten kann ich über mich lachen. Aber liebevoll. Ich bin im Fluss.

Die Seelenspirale führt nach oben, raus aus dem Sumpf.

Von Abraham habe ich ja letzte Woche schon geschrieben. Ich liebe ihre Lehren. Sie haben mir in den letzten Tagen geholfen, mein Ego zu sehen, anzuerkennen und auch dann zu lieben, wenn es das tat, worin es gut ist: sich angegriffen fühlen, sich als Opfer zu sehen, kontrollieren zu wollen. Sie haben mir geholfen, die Täuschung dahinter zu sehen.

Und sie haben mir geholfen, meinen Blick auf die Wahrheit zu lenken:

Die größte Erkenntnis, die ich in den letzten Tagen hatte, war eine sehr einfache aber mächtige:

Je besser ich mich fühle, desto empfänglicher bin ich.

Lass mich das veranschaulichen:
Wenn ich mich schlecht fühle, mache ich mich klein. Ich minimiere mein Energiefeld auf ein Minimum.

In meinem Feld ist gerade mal für mich Platz, aber auch nicht wirklich. Nur, wenn ich mich nicht bewege. Es ist kein Platz für andere Menschen oder was auch immer ich eigentlich in meinem Feld haben möchte. 

Fühle ich mich gut, sieht es ganz anders aus:

 

 

Es ist Platz satt für alles, was ich bei mir haben möchte. Ich kann meine Arme ausstrecken und empfangen. Ich begrüße das Leben, und das Energiefeld ist so geartet, dass ich, bildlich gesprochen, ganz einfach durch das Leben rollen kann. 

Mal an einem Beispiel ganz praktisch gedacht:
Wenn Du Dir Sorgen um Deine Finanzen machst, sieht Dein Energiefeld auch so aus, wie auf dem ersten Bild. Wie willst Du denn das Geld so überhaupt praktisch in Empfang nehmen? Das geht ja gar nicht. 🙂 

Wie Du zum Zustand im zweiten Bild kommst?

Hab Spaß! Freue Dich. Fühle Dich gut.

Was auch immer Du dazu brauchst. (Hier findest Du einige Anregungen: berührende-worte.de/2017/06/19/12-wege-um-mehr-harmonie-und-frieden-in-dein-leben-zu-bringen/)

Es muss nicht immer sofort das Himmelhochjauchzende sein. Ein müdes Lächeln, während Du ein Katzenvideo auf YouTube ansiehst ist schon ein sehr guter Schritt in die richtige Richtung. 

In den Momenten, in denen wir uns klein fühlen, haben wir quasi selber den Hahn zu allem, was für uns gut ist, abgedreht. 

Du kannst es nennen, wie Du willst: der Hahn zur göttlichen Liebe, zur Fülle …

Drehe den Hahn wieder auf. Lass den Druck ab. Gib Dich dem Fluss hin. Niemand anderes hat Kontrolle über diesen Hahn. Wenn Du also etwas kontrollieren willst, richte Deine Aufmerksamkeit auf diesen Hahn und stelle sicher, dass er immer offen ist.  

Ein guter Satz, der Dir dabei helfen wird ist:

Ich lasse den Hahn trotzdem offen.

Wenn Dir jemand die Vorfahrt nimmt: „Ich lasse den Hahn trotzdem offen.“
Wenn Du Dich über jemanden ärgerst: „Ich lasse den Hahn trotzdem offen.“
Wenn Du wieder eine Rechnung im Briefkasten findest: „Ich lasse den Hahn trotzdem offen.“ 

(An dieser Stelle möchte ich Dir gerne die Sarah-Bücher von Esther Hicks ans Herz legen. Sie ist diejenige, die Abraham channelt. Im ersten Buch erklärt die Eule, wie das mit dem Hahn funktioniert: www.buchhandel.de/buch/Sara-und-die-Eule-9783778771730.)

Stelle es Dir auch wirklich vor.
Fühle diesen Fluss, der aus diesem Hahn kommt:

Tiefe Liebe, bedingungslose Liebe.

Wenn Du duscht, kannst Du Dir auch vorstellen, dass dieser Fluss aus dem Duschkopf kommt.
Jedes Mal, wenn Du Dir die Hände wäscht, stelle Dir vor, wie bedingungslose Liebe alles von Dir wäscht, was Dir nicht dienlich ist. Denke Dir (oder sage) am besten gleichzeitig :

Alles, was mir nicht dient, wird in Liebe transformiert. 

Wenn Du Deine eigenen Worte hast, die besser „passen“, dann nimm Deine. 

Formulierte Intentionen und Affirmationen müssen passen, wie eine gut sitzende Jacke:
reinschlüpfen, wohlfühlen, glücklich sein.

Wenn sie kneift, ist es nicht die richtige Jacke, bzw. wenn es nicht innerlich „klickt“, ist es nicht die richtige Affirmation bzw. Intention. 

 
Was machst Du, um aus Deinem Gedankenkarussel rauszukommen? Welche Affirmationen, Visualisierungen oder Tools benutzt Du? Verwende die Kommentar-Funktion und lass es uns wissen!

Mögest Du Dich immer gut fühlen, das wünsche ich Dir.

 

 

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Wort des Tages: Entladen

Entladen.

Wenn Du mit Emotionen aufgeladen bist,
die dafür sorgen,
dass Du nicht in Deiner Mitte bist,
ist es Zeit, Dich zu entladen.
Schließe die Augen,
zentriere Dich,
atme tief ein
und stelle Dir beim Ausatmen vor,
wie Du alles,
was nicht zu Dir gehört,
alles, was Dich aus Deiner Schwingung gebracht hat,
in alle Richtungen ausatmest:
nach vorne, nach hinten,
nach links, nach rechts,
nach oben und nach unten.
Stelle Dir vor, wie Dir beim Einatmen
all die Energien zur Verfügung gestellt werden,
die Du brauchst, um wieder in deine
ureigene Schwingung zu kommen.
Atme sie ein.
Wiederhole dies so oft wie möglich.
Und bedanke Dich.

Mögest Du Dich immer so schnell wie möglich von allem entladen können, was nicht Deins ist, das wünsche ich Dir.

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Wort des Tages: Durchhaltekraft

Durchhaltekraft.

Schau Dir das Wort an.
Atme es tief in Dich ein.
Mehrmals.
Wo nimmst Du die Kraft her, um durchzuhalten?
Stelle Deine Füße auf den Boden.
Wenn Du kannst, ziehe die Schuhe aus.
Spürst Du Deine Füße?
Spürst Du den Boden?
Stell Dir vor,
Dir wachsen Wurzeln aus den Füßen,
die in die Erde wachsen.
Immer tiefer.
Sende Deine Bitte um Kraft zu Mutter Erde.
Spürst Du, wie sie ihr entspricht?
So wie Bäume ihre Kraft
durch Mutter Erde erhalten,
so kannst auch Du Kraft bei ihr tanken.
Jederzeit.

Mögest Du Dich immer daran erinnern, wenn Du es brauchst, das wünsche ich Dir.

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Meine Gaben

Wer glaubt etwas zu sein, hat aufgehört etwas zu werden.
Sokrates

 

Diese Woche wurde es immer offensichtlicher, dass die geistige Welt uns dazu drängt, unsere Gaben wahr- und anzunehmen und darüber zu sprechen. Das habe ich nicht nur am eigenen Leib erfahren, auch während unseres monatlichen spirituellen Abends war es das Thema.

Ich bin ja eigentlich auch eher jemand, der nicht über meine Gaben spricht. Heute wurde mir „von oben“ aber sehr unmissverständlich klar gemacht, dass ich damit aufhören solle. 🙂 Deswegen gehe ich heute mehr ins Detail.

Wie arbeite ich?

Wenn ich mit meinen Klienten arbeite, so gehen wir eine Kooperation ein: mein Klient, die geistige Welt und ich. Wir arbeiten zusammen. Und an der Stelle ist es wichtig zu erwähnen, dass diese Zusammenarbeit nur funktioniert, wenn mein Klient 100% willens ist, Verantwortung für sein Leben zu übernehmen und mitzuarbeiten. Wenn er weiß, dass es seine Aufgabe ist, sein Leben so zu kreieren, wie er es will. Wenn er zumindest der Möglichkeit gegenüber offen ist, dass er der Schöpfer seines Lebens ist.

Ich biete den Raum dafür und bin das, was man in Rollenspielen den „Spielleiter“ nennt. (Ich war schließlich nicht umsonst 17 Jahre lang Übesetzer für Computerspiele. :))

Zusammen sorgen wir mit Hilfe von geführten Visualisierungen dafür, dass das Leben meines Klienten leicht wird.

Dabei kann es sich um Schwierigkeiten in der Familie handeln, um Auseinandersetzungen im Beruf, um Konflikte in der Partnerschaft, um körperliche oder seelische Beschwerden, die aufgelöst werden wollen. Oder auch um Projekte, Ziele und Visionen, die umgesetzt werden wollen.

Bei Problemen, bzw. Schwierigkeiten schauen wir uns mithilfe der geistigen Welt an, wo die Ursachen liegen und mein Klient und die geistige Welt lösen diese Ursachen auf energetischer Ebene auf. Meist gibt es noch ein paar handfeste Tipps und Ideen „von oben“ für das Hier und Jetzt.

Bei Zielen und Visionen erarbeiten mein Klient und ich vorab, worum es genau geht. Hier ist die genaue Wortwahl extrem wichtig. Mithilfe der geistigen Welt wird der Samen dieses Ziels dann in jede einzelne Zelle implementiert.

In mehreren Sitzungen leite ich auf diese Art die Auflösungen von energetischen Verstrickungen und Blockaden und helfe so bei der Erlangung von Klarheit rund um folgende Themen:

Familie (inklusive Ahnen)
Beziehung (zu einzelnen Personen, Arbeitsumfeld etc.)
Krankheiten (körperlich/emotional)
Projekte, Visionen, Ziele etc.
Warum bin ich hier?

Es bietet sich an, sich wirklich einmal alle Themen anzuschauen und aufzulösen, bzw. die Samen für die nächsten Schritte zu implementieren und dann einmal im Jahr einen „Wartungstermin“ zu vereinbaren, um etwaige hinzugekommene energetische Verflechtungen wieder aufzulösen.

Warum solltest Du das tun?

Wir gehen zu allem und zu jedem in unserem Leben eine energetische Beziehung ein. Oft geschieht das unbewusst. Diese Verbindungen können uns unterstützen oder behindern.

Die Behinderungen äußern sich zum Beispiel in
– ständigem Streit und Unfrieden in zwischenmenschlichen Beziehungen;
– ständig sich wiederholenden Mustern, aus denen Du scheinbar nicht ausbrechen kannst;
– Situationen in denen Du Dir selber schadest, obwohl Du weißt, dass Du diese Situation verlassen solltest etc.;
– allem, was Dir den Frieden raubt.

Wenn Du schon alles Dir Mögliche unternommen hast, aber Du dir vorkommst, als würdest Du vor eine unsichtbare Wand rennen, dann hast Du ja eh nichts zu verlieren, oder? Dann kannst Du auch schauen, was energetisch machbar ist. 🙂

Wenn Du Dich angesprochen fühlst, kannst Du gerne hier über meine Webseite einen kostenlosen Schnuppertermin buchen. So können wir sehen, ob wir überhaupt zusammenpassen und ob meine Arbeitsweise für Dich geeignet ist.

 

Mögest Du Frieden finden, das wünsche ich Dir.

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Vom Frieden und Friedensberatung

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Eine Voraussetzung für den Frieden ist der Respekt vor dem Anderssein
und vor der Vielfältigkeit des Lebens.
Dalai Lama

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Ich wusste nie, welche Berufsbezeichnung ich wählen sollte.
Erst war es „Medium“. Meist wird Medium jedoch auf die Kontakte mit Verstorbenen reduziert. „Trainerin der Neuen Homöopathie und Heilen mit Symbolen“. Ja, ist auch ein Aspekt meines Tuns. „Ethnomedizin-Praktizierende“, kann keiner was mit anfangen. „Integraler Aufstellungscoach“ ist auch eine wichtige Facette. Und so vieles mehr. Also bezeichnete ich mich erst mal als „Coach“. Damit konnte ich alles unter einen Hut packen.

Aber zufrieden war ich nicht.

Allem, was ich tue, liegt eines zugrunde: Mir ist es wichtig, dass mein Gegenüber Frieden findet.
Dann dachte ich: Es gibt Ernährungsberater, Finanzberater, Steuerberater – warum nicht auch einen Friedensberater? Wo Frieden doch ein so wichtiger Aspekt des Lebens ist. Also kreierte ich meine eigene Berufsbezeichnung. 🙂

Ich bin gestern über etwas gestolpert, was uns Sandie Baker, eine meiner Dozentinnen am Arthur Findlay College mitgab:
Ein echtes Medium arbeitet für die Seele.

Das war für mich wie ein auf der Spirale der Zeit wieder an einem Punkt ankommen. Allerdings in einer gewandelten Form. Es machte für mich „Klick“:

Als Friedensberaterin arbeite ich direkt für die Seele. Ob nun als Aufstellungscoach, mit Ahnenarbeit, durch Visualisierungen, bei der Auflösung karmischer Verstrickungen, bei der Projektplanung mit Energetic Composing, mithilfe vom Symbolen oder „einfach“ durch Zuhören. 

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Frieden. Ein so wichtiges Thema. Gerade jetzt.

Im Außen gibt es so viel, was uns den Frieden raubt. Gerade jetzt ist es wichtig, dass wir uns um den Frieden in unserem Innern kümmern. Wenn wir in Frieden sind, wenn wir geerdet sind, dann begegnen wir dem Tumult im Außen ganz anders.

Was uns dabei hilft, ist der nährende Austausch mit anderen. Was ebenfalls immer hilft, sind neue Blickwinkel, von denen aus man anders auf die Dinge schaut, die einen beschäftigen. Wenn beides zusammentrifft, liegt Magie in der Luft.

Seit geraumer Zeit treffen sich bei mir einmal im Monat einige wunder- und liebevolle Frauen. Wir brechen zusammen Brot und tauschen uns um alle Themen rund um Spiritualität aus. Die Abende werden liebevoll „Besentreff“ genannt. 🙂

Es ist ein geschützter Raum, in dem jede Anwesende diese Seite ihres Seins einfach ausleben kann. Wir sprechen über das, was uns bewegt, was wir fürchten, was wir nicht verstehen. Und jede trägt mit ihrer Sicht und ihren Erfahrungen dazu bei, dass wir die Wahl haben, Dinge aus einer anderen Perspektive aus zu betrachten.

Wir reden dabei über alles von medialen Fähigkeiten über Karten legen, Heilkünste, Räuchern, Armotherapie bis hin zu Ethnomedizin und was uns sonst noch beschäftigt.

Wir stellen Dinge vor, die uns helfen, uns erden, uns unserem Frieden ein Stück näher bringen.

Wir unterstützen uns gegenseitig.

Ich möchte nun diese Unterstützung ausweiten.

Ich möchte, dass noch mehr Menschen in den Genuss kommen, Frieden zu erfahren, Unterstützung zu erfahren. Ich möchte einen Raum schaffen, in dem man über die verschiedenen Aspekte der Spiritualität reden kann und darüber, wie sie uns helfen, unseren eigenen inneren Frieden zu erlangen.

Deswegen habe ich spontan eine Facebook-Gruppe ins Leben gerufen, deren Ziel genau das ist:

www.facebook.com/groups/DemFriedenRaumGeben/

Es würde mich freuen, wenn Du zu uns stoßen würdest.

lilie_45

Und nun zu Dir:

Welchem Raum gibst Du dem Frieden in Deinem Leben?

Erzähle uns doch bitte in den Kommentaren davon.

Möge der Frieden bei Dir zum Dauergast werden, das wünsche ich Dir.

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Wort des Tages: Besprechen

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Besprechen.
In diesem Wort steckt so viel mehr,
als es auf Anhieb ersichtlich ist.
Dahinter steckt eine ganze Visualisierungs- und Realisierungstechnik.
Schon die weisen Alten nutzten diese Methode, um Krankheiten zu heilen.
Mit der Macht der Worte kann man aber so viel mehr erreichen.
„Wo zwei oder mehr in meinem Namen zusammenkommen“ kann auch mit hineinspielen.
Was Du mit anderen oder Dir selber besprichst, erhält Deinen Fokus.
Stelle sicher, dass es Dinge sind, die Du in Dein Leben ziehen möchtest.

Mögest Du Dir immer der Macht Deiner Worte bewusst sein, das wünsche ich Dir.

Wort des Tages: Richtig

2016-12-12_richtig

Richtig.
Was ist für Dich richtig? Weißt Du das?
Was fühlt sich für Dich richtig gut an?
Wie fühlt es sich an, wenn sich etwas richtig gut anfühlt?
Geh mal in das Gefühl und ziehe es an wie einen wohlig warmen Mantel.
Schmieg Dich richtig hinein, fühle Dich geborgen.
Fühlst Du es?
Gut.
Und denke nun an eine Situation, in der eine Entscheidung ansteht.
Nähere Dich, in diesen Mantel gehüllt, den Alternativen und schaue, welche davon sich für Dich richtig anfühlt.
Wenn sich keine richtig anfühlt, gibt es vielleicht noch etwas, was Du noch nicht siehst?
Dann schau mal nach rechts.
Was siehst Du da?

Mögest Du immer die für Dich richtige Entscheidung treffen, das wünsche ich Dir.

Unsere Ahnen. Was wir für sie tun können und sie für uns.

Dies ist ein wichtiges Thema mit verschiedenen Perspektiven. Das heißt, der Artikel wird etwas länger. Nimm Dir eine Tasse Tee und mache es Dir gemütlich. 🙂

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Zu unseren Aufgaben im Leben gehört, dass wir unsere Ahnen ehren. Nicht mehr, nicht weniger. Egal, was sie getan haben: Ohne sie gäbe es uns nicht. Das alleine ist Grund genug, sie zu ehren. Alles andere ist Bonus.

Auch, wenn es einige Ahnen gibt, denen wir eventuell nicht wohlgesonnen sind, ist es wichtig, dass wir sie ehren.

Vielleicht ist es für Dich einfacher, wenn Du Deine Ahnen als Einheit siehst, zu der auch die liebevollen, klugen, kreativen etc. Ahnen gehören. Also diejenigen, von denen Du all Deine guten Eigenschaften hast. 🙂

Um sie zu ehren, ist es zum Beispiel schon ein guter Anfang, ab und zu für sie eine Kerze oder ein Teelicht zu entzünden und ihnen in Gedanken für Dein Leben zu danken (und für Deine Kreativität, Deinen Einfallsreichtum, Dein volles Haar, Deinen Sinn für Humor etc. 🙂 )

Ihre Aufgabe wiederum ist es, uns den Rücken zu stärken und für uns da zu sein.

Heute geht es darum, wie Deine Ahnen Dir den Rücken stärken können.

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Die Ordnung der Liebe

Bert Hellinger hat in seiner Arbeit der systemischen Familienaufstellung den Begriff der „Ordnung der Liebe“ geprägt. Was er lehrte, und ich durch meine Erfahrungen bestätigen kann, ist, dass die Familie ein System ist, in dem eine gewisse Ordnung vorgeschrieben ist. Diese nennt sich in Familien die „Ordnung der Liebe“.

Dies sind zwei der Regeln der Ordnung der Liebe:

  • Der Erstgeborene hat Vorrang vor dem Zweitgeborenen, der wiederum vor dem Drittgeborenen usw. (Wenn z. B. der Zweitgeborene die Leitung des Familienunternehmens übernimmt und dabei die Erstgeborene übersprungen wird, gerät das System durcheinander.)
  • Innerhalb dieses Systems hat jeder das Grundrecht der Zugehörigkeit. Wurde jemand aus welchem Grund auch immer ausgestoßen oder totgeschwiegen (zum Beispiel, wenn ein Verwandter in die Nervenheilanstalt eingeliefert wurde), gerät das System durcheinander.

Du siehst, im Familiensystem hat ein jeder seinen und ihren rechtmäßigen Platz. Auch räumlich. Das kannst Du Dir so vorstellen, dass die Frau links steht, der Mann rechts, die Großeltern hinter den Eltern, die Kinder vor den Eltern, die Kinder dem Alter nach nebeneinander etc.

Im Idealfall steht jeder dort, wo er hingehört, und hat die Verantwortung für sein Leben übernommen.

Ich stelle mir das geordnete Familiensystem so vor, dass jeder auf seinem Platz steht und eine Spindel in der Hand trägt. Auf dieser Spindel ist sein Lebensfaden ordentlich aufgerollt. Das ist nämlich unsere Aufgabe: Wir sind für unseren Lebensfaden verantwortlich. Nicht unsere Eltern, nicht unsere Geschwister, nicht unser Lebenspartner. Nur wir. Wir geben die Verantwortung für unser Leben aber häufig ab, indem wir z. B. andere für uns Entscheidungen treffen und über unser Leben bestimmen lassen, sie für unsere Situation verantwortlich machen etc.. In diesen Fällen geben wir unseren Faden ab.

Aber wir können wiederum auch anderen ihren Faden abnehmen, weil wir ihnen nicht zutrauen, dass sie eigenverantwortlich Entscheidungen treffen können. Dann halten wir nicht nur unsere Spindel in der Hand, sondern auch noch andere. Wenn wir Kinder haben, dann ist es richtig, dass wir ihre Spindel halten, solange die Händchen noch zu klein sind, sie selber zu halten. Wir dürfen nur nicht den richtigen Moment verpassen, ihnen ihre Spindel – die Eigenverantwortung für ihr Leben – zurückzugeben.

Wird diese Ordnung nicht respektiert, dann herrscht Chaos. Stell Dir einen Raum voller Katzen vor, die sich über Wollknäuel hermachen.

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Das, was dabei rauskommt, hat Ähnlichkeit mit dem Chaos im Familiensystem.

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Ahnen-Clearing

Bestehende Familienprobleme, die sich wie ein roter Faden durch die Familiengeschichte ziehen, können oft erst gelöst werde, wenn die Ordnung in diesem System wiederhergestellt ist und sich jeder auf seinem ihm zugeteilten Platz befindet.

Ich schaffe den Raum, damit meine Klienten diese Ordnung mit Hilfe von geführten Visualisierungen wiederherstellen können.
Und so funktioniert es:

Stell Dir vor, Du wärest mein Klient.

Mithilfe Deines geistigen Begleiters (Krafttier, Aufgestiegener Meister, Engel, etc.) bittest Du eine Generation Deiner Ahnen nach der anderen zu Dir. Du fängst dabei mit der zuletzt verstorbenen Generation an. Im ersten Schritt kümmern sie sich um ihren Lebensfaden, im zweiten stellen sie sich auf ihren Platz. Das geht meist nicht ganz reibungslos: Manche erscheinen aus den verschiedensten Gründen nicht sofort, oder sie finden ihren Platz nicht, oder es kommen welche aus späteren Generationen hinzu etc..

Ich spüre, wo es hängt, und sage es Dir. Gemeinsam lösen wir das Problem.

Dadurch, dass diese Situationen die Aufmerksamkeit erfahren, die sie benötigen, lösen sich die darin anhaftenden Emotionen. Dabei kann es sich zum Beispiel um die Scham einer Frau handeln, die ein uneheliches Kind zur Welt gebracht hat, oder das Schicksal eines Mannes, der nie in seinem Leben Liebe erfahren hat und durch diverse Umstände zu einem brutalen Menschen wurde.

So entwirren wir gemeinsam Schritt für Schritt, Generation für Generation die verschiedenen Wollknäuel und sorgen dafür, dass die Verwirrungen und die Verwicklungen in Deinem Familiensystem aufgelöst werden.

Was das für Dich bedeutet?

Durch dieses Ahnen-Clearing kann Dir die Kraft Deiner Ahnen ungehindert von Verwicklungen der Familiengeschichte den Rücken stärken.

Alte Familienmuster werden gelöst, die Dich und Dein Verhalten bislang blockierten.

Dadurch wird ganz viel Energie freigesetzt, die nach vorne ins System fließt – zu Dir und den anderen noch lebenden Familienangehörigen.

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Meine Vision ist es, dabei zu helfen, eine Welt zu kreieren, in der jeder Mensch weiß, dass Weltfrieden in und bei sich selbst beginnt. Dazu gehört auch der Frieden im Ahnensystem. Ich möchte dabei helfen, dem Frieden und der Liebe im Leben jedes Menschen, mit dem ich in Berührung komme, die Tür zu öffnen, so dass sie sich und ihr Leben lieben und alles in ihrer Macht stehende tun können, um diesen Frieden in die Welt zu bringen.

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Der See

Ich sprach gerade mit einem Freund und während unseres Gespräches kam mir ein Bild, das ich gerne mit Dir teilen möchte, da es einen guten Weg zeigt, um „Altlasten“ abzulegen. Ganz egal, ob es sich um Ängste, Sorgen, Denkmuster oder sonst was handelt.

Stell Dir vor, die Sonne scheint, die Vögel zwitschern, Schmetterlinge fliegen über die Wiese und Du läufst auf einen wunderschönen See zu, während Du die warme Luft als sanfte Brise auf Deiner Haut spürst.

Auf der anderen Seite des Sees, der so groß ist, dass Du ihn ganz bequem durchschwimmen kannst, siehst Du Dein Ziel – in den schönsten Farben.

Du gehst also ganz gemütlich auf den See zu und ziehst Dich (bis auf Deine Badesachen, ist ja jugendfrei hier :)) aus. Neben dem Stapel mit den Kleidungsstücken legst Du alles, was Dich schwer macht, was Dich runterdrücken würde, weil es Dich belastet. Du kannst es Dir als dicken, fetten Backstein vorstellen, den Du aus der Tasche ziehst und neben Deine Kleidung legst. Du bedankst Dich für die Dienste und gehst befreit ins Wasser. Schau mal, ob Du eher langsam gehst, oder voller Freude reinspringst. Beides ist gut, nichts ist falsch.

Mit Blick auf Dein Ziel durchschwimmst Du mühelos den See. Je näher Du dem Ziel kommst, desto aufgeregter wirst Du und desto mehr Freude kommt auf, die Dich noch mehr anspornt.

Wenn Du nicht schwimmen kannst, stell Dir vor, dass ein Schlauchboot am Ufer steht und Du zum anderen Ende ruderst. Den Backstein kannst Du trotzdem nicht mitnehmen, denn er ist so scharfkantig, dass das Schlauchboot einen Riss kriegen und sinken würde.

Am Ufer angekommen siehst Du noch schönere Kleidungsstücke liegen, so dass Du gar nicht zurückschwimmen musst (und Du siehst, dass der Backstein in der Zwischenzeit total austrocknete, bröselig wurde, und sich der so entstandene Sand in alle Winde verstreut hat). Aber bevor Du Dich abtrocknen und anziehen kannst, wirst Du von Deinem Ziel wie von einem kleinen verspielten Welpen freudig begrüßt. Dir geht das Herz auf vor Dankbarkeit dem Ziel, aber auch Dir selbst gegenüber, dass Du Deinem Weg gefolgt bist und so nun all das Gute annehmen kannst, das sich jetzt in Deinem Leben manifestieren kann.

Wenn Du beim ersten Mal nicht auf die andere Seite kommst, ist nicht schlimm. Dreh einfach um, und schwimme zurück. Hier gibt es aber allerdings kein Handtuch, so dass Du nass in die Klamotten schlüpfen musst. Uncool. Dann liegt da ja auch noch der Backstein. Du beugst Dich nieder, um ihn aufzuheben, und merkst, wie viel schwerer er jetzt ist. Es kostet Dich mehr Mühe, ihn aufzunehmen. Wenn Du ihn erst mal trägst, ist es okay, dann ist das Gewicht dasselbe, aber das Aufnehmen ist sehr viel beschwerlicher.

Du kannst diese Visualisierung jederzeit wiederholen. Es ist egal, wie oft du wieder zurückschwimmst, alles zu seiner Zeit. Aber wisse, dass bei jeder Rückkehr der Backstein mit den Altlasten beim Aufnehmen schwerer wird. Bis Du Dir irgendwann denkst: „Warum versuche ich eigentlich, auf Biegen und Brechen diesen alten Mist mit mir rumzuschleppen? Die ganze Muskelkraft, die ich durch das Aufheben des Backsteines aufgebaut habe, kann ich doch dazu nutzen, um an das andere Ende des Sees zu kommen!“

Und Du probierst es wieder. Und auf einmal schaffst Du es! Du kommst drüben an. Und diesmal stehen da auch Deine ganzen Ahnen und verstorbenen Freunde und Tiergefährten und jubeln. Glückwunsch, Du hast es geschafft!

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Veranschaulichen wir das Prinzip mal an einem Beispiel:

Du hast Dich beworben und möchtest telefonisch nachfragen, ob die Bewerbungsunterlagen auch eingegangen sind, da Dir der Job richtig viel Spaß machen würde. Nun weißt Du aber nicht, was Du am Telefon sagen sollst, hast Angst, aufdringlich zu sein, nur Stuss am Telefon zu erzählen und überhaupt, beim letzten Bewerbungsgespräch hast Du auch nur rumgestammelt.

Das ist die Momentanaufnahme aus Deinem jetzigen verkrampften Blickwinkel.

Atme erst mal tief durch.

So, was ist das Ziel?

In diesem Fall ist es das Ziel, den Mut zu haben, beim potenziellen zukünftigen Arbeitgeber anzurufen, um ihn ganz offen und natürlich zu fragen, ob die Bewerbungsunterlagen angekommen sind, da Du wirklich gerne für ihn und das Unternehmen arbeiten und Du ungern diese Chance verpassen würdest, weil der Umschlag mit den Unterlagen beim Postamt hinter einen Schrank gefallen ist.

Also visualisiere ein lockeres Telefonat mit dem zukünftigen Chef. Dahinter siehst Du am besten schon die Personalakte mit Deinem Namen drauf, weil dem Chef es total gut gefallen hat, dass Du so viel Eigeninitiative ergriffen hast, ohne aufdringlich zu sein und gezeigt hast, dass Dir der Job wirklich wichtig ist.

Die Altlasten: negative Selbstgespräche und Minderwertigkeitsgefühle, Erinnerungen an das letzte Bewerbungsgespräch. Also alle Ängste, die Dir im Weg stehen. Ängste sind okay, sie sind total hilfreich – und sie sind beweglich. Hast Du das noch nicht gewusst? Klar – sie folgen Dir ja auch überall hin, wenn Du sie lässt. Stell Dir vor, Du schaust Deine Ängste mal ganz genau an, ohne wegzusehen. Genau, blicke mal rechts neben Dich: Siehst Du die vier Rollen unter Deiner Angst? Sieht aus, wie ein Blumenroller für große Pflanzenkübel. Komisch gell? Weißt Du, wozu sie da sind? Genau – man kann die Angst zur Seite schieben. Nein, nicht ignorieren, das hilft nicht, aber sieh sie, erkenne sie an und schiebe sie zur Seite. Und ja – löse vorher noch die Schnur, die diese Angst mit Deinem Bein verbunden hatte, so dass Du sie bislang immer überall mitnehmen konntest. 🙂

Geh dann einen Schritt auf Dein Ziel zu. Auf der anderen Seite, bei mir ist es links, da ist auch eine Energie. Spürst Du sie? Das ist die Liebe. Sie freut sich gerade total, dass Du diesen Schritt gewagt hast. Sie und Deine Ahnen schauen liebevoll zu Dir rüber und unterstützen Dich, denn jetzt steht die Angst ja nicht mehr im Weg und Du kannst die Liebe ganz in Dir aufnehmen. Ja, dieses unbekannte Gefühl, dass Du da spürst – das ist die Selbstliebe, die spielt auch mit. Die Angst überdeckt sie meist sehr gekonnt. Aber jetzt kann sie sich zeigen.

Also nimm die Altlasten – diesmal auch gerne in Form eines grünen Luftballons – und lass den Ballon los. Du siehst ihn befreit in die Lüfte aufsteigen. Du siehst, wie eine Möwe kommt, ein Loch reinpickt und wie der Luftballon zerplatzt. Jetzt hält Dich erst recht nichts mehr auf dieser Seite des Ufers. Voller Freude springst Du in den See (oder in das Schlauchboot) und feierst Deinen Weg.

Mögest Du Dich immer für die Liebe entscheiden, das wünsche ich Dir.