Tag Archives: Seelenfrieden

Wort des Tages: Unruhe

Unruhe.

Unruhe kennt jeder.
Das Wichtige ist, dass Du die Zügel
zu Deinem Leben festhältst.
Du gibst die Richtung vor.
Das heißt, Du bestimmst,
wie sehr Dein Leben
von Unruhe bestimmt wird.
Tief atmen ist immer der erste Schritt,
um ruhiger zu werden.
Tue es solange,
bis Du wieder klar denken kannst.
Gehe raus in die Natur.
Sprich mit einem Freund,
der Dich aufrichtet
und die Vision von Dir hält,
die mit sich selber in Frieden ist.
Dann bewege Dich Schritt für Schritt
auf diese Version Deiner Selbst zu.
Ganz egal, wie groß oder wie klein
diese Schritte auch sein mögen.

Mögest Du den Frieden in Dir finden, das wünsche ich Dir.

#MachtDerWorte #Wort #Berührend #Beruehrend #BerührendeWorte #Weisheit #WortdesTages #DasIstDeinLebenLebeEs #Spruch #Sprüche #AbenteuerLeben #Saphiris #Segen #Spirit #Seelenfrieden #Seele #Unruhe #Ruhe #Frieden #Version #Freund #Seelenfrieden #Unterstützung

Merken

Merken

Seelenfrieden, Teil 6

Das Geheimnis der Veränderung:
Fokussiere nicht all Deine Energie auf das Bekämpfen des Alten,
sondern auf das Erschaffen des Neuen.

Sokrates

 

Im heutigen sechsten Teil der Artikelserie „Seelenfrieden“ geht es ans Eingemachte: Um Deine Entscheidung, um Deinen Fokus und wie Du mit diesem Fokus aus jeder Situation herauskommst, die Dich aufwühlt.

Im ersten Teil geht es um den energetischen Zusammenhang zwischen Deinen Gedanken, Deinem Körper und Deinen Gefühlen. Außerdem zeige ich auf, was auf energetischer Ebene passiert, wenn wir unsere eigene Wahrheit verleugnen.

Im zweiten Teil zeige ich den energetischen Zusammenhang zwischen Dir und Deiner Umwelt auf. Außerdem erhältst Du die Möglichkeit zu erkennen, wie vielen Menschen, Situationen, Orten etc. Du Dich täglich aussetzt, die Dir nicht guttun.

Im dritten Teil geht es um die Macht der Worte und wie Du sie einsetzen kannst, um Dein Leben zu verbessern. Ich gebe Dir darin unter anderem eine Übung an die Hand, um Dir Dinge durch den Körper von der Seele zu schreiben.

Im vierten Teil gehe ich genauer auf die Denkmuster ein, die uns davon abhalten, das zu tun, wofür wir hier sind. Außerdem lade ich Dich ein, sie und Dein Leben von einem anderen Blickwinkel aus zu beleuchten.

Im fünften Teil schauen wir uns an, wie unser Körper uns in unserem Friedensprozess unterstützen kann.

Heute geht es um Deine Eigenverantwortung. Um einen anderen Blickwinkel auf Deine Eigenverantwortung. Und es geht darum, den Blickwinkel so zu ändern, dass Du erkennst, was Du schon alles gemeistert hast. 

Als Einleitung möchte ich näher auf das Prinzip der Spirale eingehen und auf ihre Relation zur Zeit.

Es gibt verschiedene Blickwinkel im Hinblick auf die Zeit. Die einen sagen, es sei ein linearer Zeitstrahl. Andere sagen, Zeit ist immer und überall: Jetzt ist dieser Augenblick, aber gleichzeitig auch zum Beispiel ein Augenblick 500 Jahre in der Zukunft oder einer 2.000 Jahre in der Vergangenheit. Wieder andere sehen die Zeit als eine Spirale.

Jeder Blickwinkel ist auf seine Art und Weise und in einem bestimmten Kontext richtig. Wir gehen an der Stelle näher auf den spiralförmigen Ablauf der Zeit ein, die Du Dir in 3D vorstellen kannst.

 

 

Ist es Dir auch schon mal passiert, dass Du Situationen erlebst, die Du bereits vorher in ähnlicher Konstellation erlebt hast?

Die Details sind anders, aber der Tenor ist derselbe? Wir erleben immer wieder ähnliche Situationen. Und zwar solange, bis wir die dahinterliegende Lektion für unsere Seele erkannt, sie verinnerlicht und daraus gelernt haben. An dem Punkt wechseln wir dann von der Rolle des Schülers in die des Lehrers. 

In dieser Ultrakurzfassung klingt es leicht und einleuchtend.

Im Leben ist es oft enervierend und wir stellen uns in solchen Situationen dann Fragen wie:
„Warum muss ich das schon wieder erleben?“ oder „Womit habe ich das verdient?“

Es kann auch sein, dass wir in dieser Zeit in ein Loch fallen und kurz davor sind, aufzugeben.

Stopp. Atme durch und halte durch.

Schau mal genau hin – und zwar auf die Unterschiede in den verschiedenen Situationen.

Was hat sich verbessert?

Wie gesagt, diese Situationen werden uns solange präsentiert, bis wir gelernt haben. Und wir lernen immer wieder Neues.

Wir lernen zum Beispiel, die Situation zu erkennen. Zu erkennen, was da gerade wirklich abgeht. Wo der Trigger liegt. Oder wir lernen, immer schneller aus dem Loch zu kommen. Solange, bis wir das Loch zwar sehen, uns aber bewusst dafür entscheiden, uns nicht darin zu verlieren. 

Hier ein Beispiel:

Es gibt eine Person in Deinem Leben, die Dich immer und immer wieder zur Weißglut bringt. Egal, was Du sagst oder tust, sie ändert sich einfach nicht. Ihr Verhalten verletzt Dich zutiefst. Du fühlst Dich klein und wertlos. Immer und immer wieder.

Irgendwann hast Du die Kraft und die Möglichkeit, Dich von der Person zu trennen. Und atmest auf.

Bis Dein neuer Vermieter anfängt, dasselbe Verhalten an den Tag zu legen: Er erniedrigt Dich auf die ein oder andere Art und Weise. Du merkst es diesmal schneller. Du ziehst Deine Konsequenz und suchst Dir eine neue Wohnung. Und atmest auf.

Bis zum ersten Arbeitstag Deines neuen Chefs, der Dich von Anfang an versucht zu erniedrigen.

Aber Du hast gelernt. Du weichst nicht zurück. Du suchst das Gespräch und sagst ihm offen und objektiv, welche Wirkung sein Verhalten auf Dich hat. Und Du sagst ihm, dass Du schon seit Jahren gerne für die Firma arbeitest, Du aber unter den Umständen lieber die Kündigung einreichst, als dieses Verhalten zu akzeptieren.

Entweder ändert er sein Verhalten oder Du stehst für Dich ein und kündigst. 

In jeder einzelnen dieser Situationen hast Du angewendet, was Du in der vorherigen gelernt hast, so dass Du die Situation schneller zu Deinen Gunsten wandeln konntest.

Ja, manche Situationen sind schwieriger. Doch vergiss nie:

Du hast es in der Hand, wie Du darauf reagierst. 

Vielleicht hilft Dir dieses Bild:

Stell Dir zwei Becken vor, beide tief genug, um darin zu schwimmen und zu tauchen. Das eine Becken steht stellvertretend für das Außen, für die Situation oder Person, die Dich antriggert und Dich klein fühlen lässt. Das andere steht für das Innen, für Dich, deine seelische, geistige und körperliche Gesundheit. 

Du hast zu jedem Zeitpunkt die Wahl, Dich für eines der beiden Becken zu entscheiden. Du kannst jederzeit das Becken wählen, das Dir Kummer und Schmerzen bereitet. Du kannst darin ein- und untertauchen.

Wir entscheiden uns oft aus reiner Gewohnheit für genau dieses Becken. Meist durch die Frage:

Warum? Warum handelt der andere so?

Es ist egal!

Was nicht egal ist, bist Du und Deine seelische, geistige und körperliche Gesundheit. Du kannst den anderen nicht vestehen, Du hast nicht sein Leben gelebt. Du hast nicht seine Erfahrungen gemacht, Du hast nicht sein Familienschicksal geerbt. Das heißt, Du kannst die Frage nicht beantworten und verschwendest so Deine wertvolle Energie. lenke sie auf dich.

Es ist Deine Entscheidung. 

Willst Du das loslassen, was Dich hemmt, schmerzt und klein hält?  

Dann richte Deinen Fokus auf Dich und was Du brauchst. Was Deine Seele braucht.  

Ich weiß, manchmal macht es den Anschein, als käme man nie wieder aus dem Loch raus, in dem man sich wiedergefunden hat.

Dem ist aber nicht so. Schau mal, Du hast den Artikel bis hierhin gelesen, das heißt, Du hast das Interesse, Dich aus dem Tief zu befreien. Das heißt auch:

Du schaffst es.  

Deine Seele braucht zum Heilen Freude und Leichtigkeit. Wenn Freude für den Anfang zu viel ist, gönne Dir eine Atempause.

Im wahrsten Sinne des Wortes. 

Achte die nächsten drei Tage den ganzen Tag lang auf Deine Atmung. Wie tief atmest Du? Bis wohin geht der Atem beim Einatmen? Wann hältst Du den Atem an? Wann wird Dein Atem flach bzw. noch flacher? Schreibe es auf. Erforsche Dich. Und atme bewusst immer tiefer. 

Mit Bewegung geht es einfacher. Am besten an der frischen Luft. Denn durch Bewegung löst Du Verspannungen und Verkrampfungen.

Mehr dazu kannst Du im fünften Teil der Artikelserie nachlesen.

Sei geduldig mit Dir und übe Dich in Mitgefühl Dir gegenüber. Du verdienst es.

 

Mögest Du Dich immer öfter für Dich entscheiden und um Hilfe bitten, wenn Du sie brauchst, das wünsche ich Dir.

 

Teil 1: http://berührende-worte.de/2017/08/01/seelenfrieden-teil-1/

Teil 2: http://berührende-worte.de/2017/08/08/seelenfrieden-teil-2/

Teil 3: http://berührende-worte.de/2017/08/15/seelenfrieden-teil-3/

Teil 4: http://berührende-worte.de/2017/08/22/seelenfrieden-teil-4/

Teil 5: http://berührende-worte.de/2017/08/29/seelenfrieden-teil-5/

Teil 7: http://berührende-worte.de/2017/09/12/seelenfrieden-teil-7/

Merken

Merken

Merken

Seelenfrieden, Teil 5

Es kommt darauf an, den Körper mit der Seele und die Seele durch den Körper zu heilen.
Oscar Wilde

Dies ist der fünfte Teil der Artikelserie „Seelenfrieden“. Heute schauen wir uns an, wie unser Körper uns in unserem Friedensprozess unterstützen kann.

Im ersten Teil geht es um den energetischen Zusammenhang zwischen Deinen Gedanken, Deinem Körper und Deinen Gefühlen. Außerdem zeige ich auf, was auf energetischer Ebene passiert, wenn wir unsere eigene Wahrheit verleugnen.

Im zweiten Teil zeige ich den energetischen Zusammenhang zwischen Dir und Deiner Umwelt auf. Außerdem erhältst Du die Möglichkeit zu erkennen, wie vielen Menschen, Situationen, Orten etc. Du Dich täglich aussetzt, die Dir nicht guttun.

Im dritten Teil geht es um die Macht der Worte und wie Du sie einsetzen kannst, um Dein Leben zu verbessern. Ich gebe Dir darin unter anderem eine Übung an die Hand, um Dir Dinge durch den Körper von der Seele zu schreiben.

Im vierten Teil gehe ich genauer auf die Denkmuster ein, die uns davon abhalten, das zu tun, wofür wir hier sind. Außerdem lade ich Dich ein, sie und Dein Leben von einem anderen Blickwinkel aus zu beleuchten.

Du erinnerst Dich an die Grafik im ersten Teil der Serie, die die Zusammenhänge zwischen Körper, Gedanken und Gefühle aufzeigt? (Wenn nicht, klicke einfach auf den Link). Wenn Du Dir die Zusammenhänge so vor Augen führst, ist es auch einleuchtend, dass Du mithilfe Deines Körpers Deine Gedanken und Deine Gefühle beruhigen kannst. 

Deswegen möchte ich Dir heute verschiedene Methoden vorstellen, die Dir helfen können, so Deinen Seelenfrieden wiederzufinden. Diese Liste wird mit Sicherheit nicht vollständig sein. Wenn Du noch andere körperbasierte Methoden einsetzt, um Entspannung und Frieden zu finden, erzähle uns bitte in den Kommentaren davon.

1. Atmen
Atmen ist die beste Erste-Hilfe-Maßnahme. Der Atem ist jederzeit einsetzbar und hilft sofort. Der Nachteil ist, dass wir gerade in Stresssituationen das Atmen vergessen oder sehr flach halten.

Wie wirksam der Atem ist, um gelassener zu werden, weiß schon Elmo. 🙂

Es gibt sehr viele verschiedene Atemtechniken. Die einfachste und effektivste ist das Seufzen, also das tiefe Ein- und Ausatmen, bis Du merkst, dass Du Dich beruhigt hast. Damit entspannst Du Dich und Deinen Körper sofort. Atme so lange und so tief, bis es Dir besser geht.

2. Sport
Bewegung ist gut. Dabei ist es egal, ob Du eine Runde joggen oder gemütlich im Wald spazieren gehst. Du kannst auch schwimmen gehen, auf Berge steigen, tanzen oder aufs Fitnessrad steigen. Am wirkungsvollsten ist allerdings die Bewegung in der Natur bzw. draußen, das erdet nochmal richtig.

3. Haushalt und Garten
Bewegung im Haushalt hilft auch. Aggressionen und Stress lassen sich wunderbar abbauen, während Du putzt, wäscht, aufräumst, den Garten umgräbst etc. Dabei Musik zu hören hilft auch nochmal. Du solltest im gestressten Zustand allerdings nicht kochen. Denn wenn wir kochen, übertragen wir unsere Energien. Und ein verbranntes oder versalzenes Essen wäre Deinem Stresspegel bestimmt nicht zuträglich. 🙂

Zusätzlich ist es immer eine gute Idee, Dich und die Räumlichkeiten, in denen Du Dich aufhältst, abzuräuchern. 

In diesem Zusammenhang gilt es auch anzumerken, wie wichtig es ist, in Deinem Umfeld für Ordnung zu sorgen. Dabei ist es egal, ob Wohnung, Arbeit, Garage oder Auto: Wo auch immer Unordnung ist, hat Klarheit und Durchblick keinen Platz. Du hast bestimmt schon vom Gesetz gehört: „Wie innen, so außen.“ Logischerweise gilt das auch andersherum: Wie außen, so innen. Das heißt, herrscht im Außen Chaos, so herrscht auch im Innen Chaos. Und in Unordnung haben Energien viel mehr Gelegenheit, sich festzusetzen. Was wir wollen, ist jedoch frei fließende Energie, richtig?

Du wirst überrascht sein, wie viel sich in Deinem Leben verändern wird, wenn Du Ordnung schaffst. Eine Schublade nach der anderen, ein Schrank nach dem anderen, ein Zimmer nach dem anderen. Es hetzt Dich ja keiner. 🙂

4. Massagen
Massagen sind eine wunderbar entspannende Methode, über den Körper seelische Prozesse zu harmonisieren.

Lass Dir Empfehlungen geben. Ich rate Dir, Dich an Menschen zu wenden, die spirituell arbeiten und nicht nur auf Körperbasis. Ich kenne aus eigener Erfahrung eine begnadete Dame, der ich mich, meinen Körper und meine Seele jederzeit wieder anvertrauen würde. Wenn Du also nach einer Empfehlung in Wuppertal suchst, sprich mich an. 🙂

5. Mudras
Manche sagen dazu auch „Fingeryoga“. Das Wort beschreibt es recht gut. Jeder benutzt Handgesten. Jede Kultur kennt sie. Handgesten sind so alt wie die Menschheit selber. Das Wort „Mudra“ kommt aus dem Indischen. Viele Buddha-Statuen halten ihre Hände in den unterschiedlichsten Mudra-Stellungen.

Das in Deutschland bekannteste Mudra erlangte durch Bundeskanzlerin Merkel seinen Bekanntheitsgrad: Das Hakini-Mudra, bei dem sich die Fingerspitzen beider Hände berühren. Dieses Mudra steigert Klarheit und Konzentration.

Das Shakti-Mudra unterstützt das tiefe Atmen, mindert innere Unruhe und hilft beim Einschlafen. Lege dazu den Daumen jeder Hand in die Handinnenfläche. Lege Deine Zeige- und Mittelfinger darüber. Nun berührst Du mit den Fingerspitzen des Ring- und kleinen Fingers der linken Hand den Ring- und Mittelfinger der rechten Hand. Halte diese Stellung für mindestens zehn Minuten und atme dabei tief ein und aus.

6. Jin Shin Jyutsu
Jin Shin Jyutsu wird auch „Strömen“ genannt und ist eine Heilkunst aus Japan, die durch das Halten sogenannter „Sicherheits-Energieschlösser“ die Energieströme im Körper harmonisiert.

Für alle Schlösser gibt es auch einen Kurzgriff: das Halten einzelner Finger. Umfasse dabei den entsprechenden Finger mit den Fingern der anderen Hand. Man sagt, dass die rechte Hand für Ursachen in der Gegenwart „zuständig“ ist, die linke Hand für die aus der Vergangenheit. Fühle einfach rein, welche Seite gehalten werden will.

Halte den Daumen, um Sorgen und sonstiges loszulassen, was gehen will und Dinge in Bewegung zu bringen. Du kannst den Daumen auch halten, wenn Du deprimiert bist.

Bei allen Formen von Ängsten, bei Panikattacken, bei Hyperaktivität, bei gefühlter Ungerechtigkeit und Überforderung halte Deinen Zeigefinger. Das stärkt auch die Intuition und den inneren Frieden. Auch hilft es Dir, innere Ruhe bei Herzensangelegenheiten zu erhalten und Dich wieder dem Leben zu öffnen.

Der Mittelfinger kommt zum Einsatz, wenn Du Dich ärgerst oder wütend und genervt bist. Auch bei Schuldgefühlen und emotionalen Verletzungen findet er Anwendung. Das Halten des Mittelfingers bringt Frieden und Harmonie und hilft, das innere Gleichgewicht zu finden.

Deinen Ringfinger zu halten lohnt sich bei Traurigkeit und Gefühlen der Trostlosigkeit. Das löst Rachegefühle und hilft Dir einen klaren Kopf zu bekommen. Es harmonisiert sowohl die Gefühle als auch den Verstand. 

Das Halten des kleinen Fingers hilft bei Stress, bei chaotischen Zuständen, bei Rachegefühlen und bei Konzentrationsmangel.

7. Tönen (Heilsames Singen)
Mit unserer eigenen Stimme haben wir sehr großen Einfluss auf uns selber und wie wir uns fühlen. Der begnadete Sound-Therapeut Otto Haddad, den ich in England am Arthur Findlay College kennenlernen durfte, hat zu dem Thema einige kurze Videos herausgebracht. Eines gibt ein Sound-Tool an die Hand, mit dem Du Deine Gedanken zur Ruhe bringst. Das Video ist auf Englisch, deswegen fasse ich zusammen, was er sagt:

Mit der eigenen Stimme kommst Du aus dem Kopf heraus direkt in Deinen Körper hinein. Tiefe Töne helfen Dir dabei. Das heißt, töne (oder summe) tiefe Töne. Töne Vokale wie „U“ oder „O“ oder auch ein tiefes „A“. Dadurch wird die Energie im Körper bewegt und damit auch Deine Energie. Tue dies für ein paar Minuten.

Da fällt mir gerade etwas ein: In der evangelischen St.-Petri-Kirche mitten in Dortmund wird zu Beginn des Gottesdienstes getönt! Das war für mich ein einmaliges Erlebnis. (Diese Kirche bietet sogar einmal im Monat Handauflegen, „Heilsames Berühren“ an …)

8. Emotional Freedom Technique (EFT)/Tappping
Durch das Klopfen bestimmter Körperstellen werden Blockaden im Energiestrom entfernt. Die aus der USA kommende Methodik verbindet damit auch die chinesische Lehre der Meridianbahnen und -punkte. Ich kann sowohl Nick Ortner sehr empfehlen, als auch Cheryl Richardson.

9. EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing)
EMDR ist eine hochwirksame Psychotherapiemethode, die zur Behandlung traumatisierter Menschen entwickelt wurde. Sie ist aber auch u. a. bei depressiven Erkrankungen und Angststörungen, sowie bei belastungsbedingten Verhaltensstörungen bei Kindern sehr wirksam.

Bei dieser Methode werden mithilfe von bilateraler Stimulation (Augenbewegungen, Töne oder kurze Berührungen) die zugrunde liegenden Gefühle des Traumas, der Depression etc. aufgelöst und in die Heilung gebracht.

Eine sehr gute EMDR-Therapeutin, die ich uneingeschränkt empfehlen kann, ist Lamia Hariri.

10. Kleine Gesten und Bewegungen
Es ist faszinierend, wie wir schon mit kleinen Gesten Einfluss auf unser Wohlbefinden nehmen:

Egal, wie schlecht Du Dich fühlst, alleine durch das Hochziehen der Mundwinkel, in entspannten Zeiten auch „Lächeln“ genannt, sorgt dafür, dass Du Dich entspannst. Je länger Du grinst, desto entspannter wirst Du.

Eine weitere kleine Übung, die sofort Entspannung bringt: Lass Deinen Unterkiefer hängen und bewege ihn, mach Dich locker! Wir beißen so oft die Zähne zusammen, da müssen wir Ausgleich schaffen und den Kiefer einfach regelmäßig auflockern!

Schüttle Deine Hände aus, um angestaute Energien loszuwerden und hüpfe ein paar Mal auf der Stelle auf und ab. Beides hilft, Energien wieder in den Fluss zu bringen.

11. Körperbasierte Konfliktlösung
Vor kurzem kam mir der Amerikaner Paul Linden und seine körperbasierte Konfliktlösung unter. Ich habe mich noch nicht näher mit ihm beschäftigt. Was mich aber sofort angesprochen hat, war der Titel des Workshops, den er gibt: „Embodied Peacemaking“ also lose übesetzt: „Frieden schaffen mit Deinem Körper“. Mehr Informationen zu ihm und seiner Arbeit findest Du auf seiner Webseite.  

Welche Methoden nutzt Du? Teile sie mit uns in den Kommentaren!
Mögest Du alle Deine Hilfsmittel nutzen, um Frieden in Dir zu finden, das wünsche ich Dir!
 

Teil 1: http://berührende-worte.de/2017/08/01/seelenfrieden-teil-1/

Teil 2: http://berührende-worte.de/2017/08/08/seelenfrieden-teil-2/

Teil 3: http://berührende-worte.de/2017/08/15/seelenfrieden-teil-3/

Teil 4: http://berührende-worte.de/2017/08/22/seelenfrieden-teil-4/

Teil 6: http://berührende-worte.de/2017/09/05/seelenfrieden-teil-6/

Teil 7: http://berührende-worte.de/2017/09/12/seelenfrieden-teil-7/

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Seelenfrieden, Teil 4

Wenn Licht im Herzen ist, findest Du den Weg nach Hause.
Rumi

Dies ist der vierte Teil der Artikelserie „Seelenfrieden“. Diesmal gehe ich genauer auf die Denkmuster ein, die uns davon abhalten, das zu tun, warum wir hier auf Erden sind. Außerdem lade ich Dich ein, sie von einem anderen Blickwinkel aus zu beleuchten.

Im ersten Teil geht es um den energetischen Zusammenhang zwischen Deinen Gedanken, Deinem Körper und Deinen Gefühlen. Außerdem zeige ich auf, was auf energetischer Ebene passiert, wenn wir unsere eigene Wahrheit verleugnen.

Im zweiten Teil zeige ich den energetischen Zusammenhang zwischen Dir und Deiner Umwelt auf. Außerdem erhältst Du die Möglichkeit zu erkennen, wie vielen Menschen, Situationen, Orten etc. Du Dich täglich aussetzt, die Dir nicht guttun.

Im dritten Teil geht es um die Macht der Worte und wie Du sie einsetzen kannst, um Dein Leben zu verbessern. Ich gebe Dir darin unter anderem eine Übung an die Hand, um Dir Dinge durch den Körper von der Seele zu schreiben.

Der Friede in unserem Leben basiert darauf, den dazu nötigen Blickwinkel einzunehmen. Oft helfen uns dabei die Worte anderer. Ein großer Aha-Moment ereignete sich für mich, als ich das Buch Vater Unser: Deine Schatzkarte zu Gott von Kathleen McGowan las. Sie beschäftigte sich lange Jahre mit den Lehren der alten Mystikerschule von Chartres. Was sie über das Labyrinth von Chartres lernte, gibt sie in diesem Buch weiter. Und es fasziniert mich seitdem.

Die Mystikerschule von Chartres lehrte den Zusammenhang der Rose in der Mitte des Labyrinths mit dem Vaterunser. Ich weiß, einige wird das zuerst mal zurückschrecken lassen. Falls Du dazu gehörst:
Entspanne Dich. Keiner will Dich belehren oder missionieren. Ich gebe nur einen anderen Blickwinkel weiter, der Dir helfen kann, Dein Leben in Frieden zu leben. Es ist Deine Entscheidung, diese Informationen als für Dein Leben hilfreich anzunehmen, oder – nachdem Du sie gelesen hast – zu ignorieren. Aber lies sie bitte erstmal.
Danke! 

Die Grundlage der Lehre der sechsblättrigen Rose ist, dass jedes einzelne Blatt für jeweils eine Passage des Vaterunsers und somit für eine andere Lehre steht. Denn das Vaterunser ist nicht einfach nur ein Gebet, es sind verschiedene Lehren, die uns das Leben erleichtern können.

Wir werden uns heute aber nur mit dem sechsten Rosenblatt beschäftigen. Auf die anderen gehe ich kurz in diesem Artikel ein: www.berührende-worte.de/2017/03/28/gebete-segen-und-die-magie/.

Beim sechsten Rosenblatt geht es um das Thema Überwindung. Loslassen ist auch ein schönes Wort dafür, mit dem viele von uns schon in Berührung kamen. 🙂 Loslassen ist auch das Thema des aktuellen Neumonds. 

Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns vor dem Bösen.

Das sind die Worte des Vaterunsers, die damit in Zusammenhang stehen.

Warum?
Was ist „das Böse“?

Die Definition des „Bösen“, die Kathleen McGowan, bzw. die Mystiker von Chartres mit uns teilen, ist für mich sehr einleuchtend:

Das, was dich davon abhält, deine Mission und dein gottgegebenes Versprechen zu erfüllen: Das ist das Böse.

In dem Zusammenhang kommt auch das Wort „Versuchung“ auf. Die alten Mystiker definieren es als „menschliche Schwäche, die uns zur Sünde verleitet“.

Das Wort Sünde ist für viele ein rotes Tuch, entweder bewusst oder unbewusst. Wir alle mussten in unseren vielen Leben unter dem Deckmantel der Sünde einiges erleiden. Manche werden noch immer von dem Wort heimgesucht. Die alten Lehren geben aber einen anderen Blickwinkel, den ich gerne teilen möchte:

Sünde ist die selbst auferlegte Einschränkung, die uns dazu bringt, den Weg des Dienens zu verlassen, und uns die Erinnerung daran raubt, dass wir durch Liebe und Vergebung mit Gott verbunden sind.“ 

Die Schlussfolgerung ist, dass die Versuchung zu sündigen uns dazu führt, unsere spirituellen Lehren zu vergessen und wir somit von unserem Weg abkommen und uns somit „dem Bösen“ zuwenden. 

Was sind die Muster des bösen Denkens?
Schöner Begriff, gell? So wurden im 4. Jahrhundert die sieben Todsünden genannt. Interessant, oder? Bleiben wir doch dabei. Denn mit diesen Mustern des bösen Denkens wurden damals Dinge bezeichnet, die als Stolpersteine auf dem spirituellen Weg auftauchen können. Und es auch immer noch tun. Diese Liste der „Versuchungen“ sollte den Menschen ursprünglich helfen, auf ihrem Weg zu bleiben. Denn es hilft, wenn man weiß, welche Hindernisse einem begegnen können. Diese Liste war nie dazu gedacht, zu strafen oder zu unterjochen. 

Lass uns die einzelnen Punkte unter dem Aspekt Deines Weges neu betrachten. Ich benutze dazu auch teilweise andere Worte als die der „offiziellen“ sieben Todsünden.

1. Mrs. bzw. Mr. Kontroletti, auch das Ego genannt
Die Versuchung, die wirklich an der Quelle allen Übels steht, ist das Ignorieren der Zeichen, die das Universum Dir schickt. Wenn Du Dich der Leitung und Deiner Intuition ganz hingeben kannst, dem Vertrauen, dass alles zu Deinem Besten geschieht und Du hier bist, um das Leben zu genießen, hast Du automatisch und im wahrsten Sinne des Wortes ausgesorgt. Wenn Du allem Deinen Willen aufdrücken, alles kontrollieren willst, handelst Du „gegen die Abmachung“, die Du vor Deiner Inkarnation getroffen hast und wirfst Dir selber Sand ins Getriebe. 

Höre auf Deine innere Stimme. Immer öfter. Und folge ihren Anweisungen.

2. Zorn
Zorn gibt es in zwei größeren Kategorien: das, was ich aktiven und passiven Zorn nenne.

Passiver Zorn ist der Zorn auf alles, worauf wir keinen Einfluss haben: Situationen, andere Menschen, Weltgeschehen etc.

Aktiver Zorn ist der Zorn, den es zu ergründen gilt: Allem, was Dich im Außen zornig macht, liegt etwas in Deinem Innern zugrunde. Allem. Finde die Wurzel des Zorns. Sie liegt nie im Außen. Immer nur in Dir drin. 

Was macht Dich zornig? Mache eine Bestandsaufnahme und gehe den Ursachen auf den Grund!

3. Neid
Neid ist ein sehr komplexes Thema. Neid kann viele oberflächliche Ursachen haben: Missgunst, Be- und Verurteilung, Eifersucht, etc. Alles läuft auf dasselbe hinaus: Wir denken, dass wir etwas verdienen, was jemand anderer nicht verdient.

Sagt wer jetzt genau?

Auch hier versucht sich das Ego in den Vordergrund zu spielen. Wenn wir etwas nicht haben, dann ist es aus welchen Gründen auch immer nicht der Zeitpunkt dafür. Uns hat niemand etwas weggenommen. Punkt.

Du kannst nicht gleichzeitig Fülle leben, wenn der Platz in Deinem Kopf mit Mangeldenken ausgefüllt ist.

Stell Dir das Konzept des Habens bzw. Nicht-Habens, des Mangels und der Fülle mal so vor, dass es in Deinem System einen bestimmten Platz dafür gibt. Wie der Speicherplatz eines Computers. Du kannst auf eine Stelle nur eine bestimmte Information speichern. Diese Information nimmt den gesamten Platz ein. Sie muss erst gelöscht werden, bevor Du an die Stelle neue Informationen speichern kannst. 

Das heißt, wenn Du Deinen Fokus darauf gerichtet hast, dass andere etwas haben, was Du nicht hast, ist Dein Fokus auf den Mangel gerichtet. Du erinnerst Dich: Die Energie fließt dahin, wo der Fokus liegt und vermehrt das. Und so vermehrst Du Deinen eigenen Mangel. Willst Du das wirklich?

Vertraue der Gewissheit, dass alles richtig ist, genau so, wie es jetzt ist. So ist das immer.

Gib Dir etwas Zeit für diesen Prozess. Das Ego mag keine Ent-täuschung und braucht manchmal ein wenig Zeit, um loszulassen. Sei sanft mit Dir. 

Auf wen oder was bist Du neidisch? Mache eine wertfreie und ehrliche Bestandsaufnahme.

4. Ablenkung
Das geschieht heutzutage ganz schnell und es wird immer wieder mal als Ausrede verwendet: „Das Leben kam dazwischen“, „Ich hatte keine Zeit“, „Ich muss ja Geld verdienen“, usw.

Das Funktionieren, das Erwartungen-Anderer-Erfüllen, das Leben im Außen – all das lenkt von dem ab, warum wir eigentlich hier sind. Rational gesehen sind das alles nachvollziehbare Gründe. Die spirituelle Wahrheit ist, dass wir seelisch und körperlich krank werden, wenn wir unseren Weg nicht gehen. 

Wovon lässt Du Dich ablenken? Mache auch hier eine Bestandsaufnahme.

5. Gier
Das muss nicht unbedingt nur auf Materielles, auf Habgier bezogen sein. Auch Machtgier fällt hierunter.

„Haben wollen“ steht in direktem Gegensatz zu allem spirituellen Sein: Unsere Seele weiß um die Fülle in und um uns herum. In uns, in unserer Seele sind wir mit der Quelle allen Seins verbunden. In uns ist die Quelle allen Seins.

Alles, was wir je an uns gerafft haben, liegt auf dieser Quelle und bedeckt sie. Es gilt, sie freizulegen und sie sprudeln zu fühlen. Denn die Fülle sprudelt durch sie aus uns heraus nach außen.

Was ist es, was Du an Dich raffst und anhäufst?

6. Sucht
Allen Süchten zugrunde liegt die „Maßlosigkeit“ – irgendwo in uns gibt es ein Fass ohne Boden. Deine Aufgabe hier liegt darin, zu entdecken, wo der Boden fehlt. Auch hier liegt ein Mangeldenken vor:

In einem Lebensbereich wird ein Mangel gespürt und es wird versucht, diesen Mangel in einem anderen Bereich wieder auszugleichen. So funktioniert das aber nicht.

Wenn im Kühlschrank die Milch fehlt, hilft es Dir nicht, wenn Du stattdessen 2 Kilo Wurst kaufst – mit ihr kannst Du nur sehr schlecht Kakao zubereiten und sie verdirbt schnell.

Wo fehlt Dir das Maß und was fehlt Dir wirklich?

7. Liebloser Sex
Die alten gnostischen Lehren besagen, dass man nur dann Sex haben sollte, wenn Vertrauen und Bewusstheit mit im Spiel sind. Also propagierten sie achtsamen, liebevollen Sex. Warum?

Bei der körperlichen Vereinigung zweier Menschen treffen nicht nur Körper aufeinander, sondern auch Seelen. Fehlt es an Liebe und Respekt, erleiden Seelen Schaden.

Sei wirklich wachsam und achtsam: Gerade hier gibt es oft Dinge, die wir nicht wahrhaben wollen, die wir „schönsehen“. Sei ehrlich:

Wie sieht oder sah Dein Sexleben aus? Was musst Du in Deinem Leben ändern, um ein liebevolles, authentischen Sexleben ausleben zu können? 

Das ist meine derzeitige Blickweise auf die sieben Muster des bösen Denkens.

Mache für Dich Bestandsaufnahme. Und dann überlege Dir, welche Schritte Du in den nächsten 72 Stunden unternehmen kannst, um einen oder mehrere dieser Punkte in Deinem Leben zum Besseren zu wandeln.

Damit Du wirklich dran bleibst, erzähle einer Freundin bzw. einem Freund davon, so dass sie bzw. er bei Dir nachhakt und Du wirklich ins Handeln kommst.

Mögest Du die Muster Deines Denkens beleuchten und entwirren, das wünsche ich Dir.

Hier findest Du die anderen Teile der Serie (klicke einfach auf den entsprechenden Link):

Teil 1: http://berührende-worte.de/2017/08/01/seelenfrieden-teil-1/

Teil 2: http://berührende-worte.de/2017/08/08/seelenfrieden-teil-2/

Teil 3: http://berührende-worte.de/2017/08/15/seelenfrieden-teil-3/

Teil 5: http://berührende-worte.de/2017/08/29/seelenfrieden-teil-5/

Teil 6: http://berührende-worte.de/2017/09/05/seelenfrieden-teil-6/

Teil 7: http://berührende-worte.de/2017/09/12/seelenfrieden-teil-7/

 

Merken

Merken

Merken

Wort des Tages: Seelenfrieden

2016-12-28_seelenfrieden

Seelenfrieden
Was raubt ihn Dir?
Welche Stachel hast Du in Deinem Innern und warum lässt Du sie dort?
Was hast Du davon, dass Du Dich immer und immer wieder an ihnen reibst?
Was hast Du davon, wenn Du jemandem grollst?
Wenn Du Dich ewig über verpasste Gelegenheiten ärgerst?
Schmerz.
Mehr nicht.
Die Lektion wirst Du nicht vergessen.
Das heißt, als Mahnmal fungiert das alles nicht.
Statt Deine Gedanken über dem Schmerz kreisen zu lassen,
suche das Geschenk.
Deine Seele wird Dir danken und Dir Frieden schenken.

Mögest Du tiefen Seelenfrieden erfahren, das wünsche ich Dir.