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Botschaft März, Iris Ludolf, Kalender

Botschaft für März 2021

Diese Botschaft dient Dir, Dich immer wieder mal auszurichten. Sie hilft Dir, das, was Du erlebst, aus einem anderen Blickwinkel zu sehen und Dich wieder in Dir ausrichten zu können.


Verschmelzen

Du hast nichts falsch gemacht.
Du hast keine Schuld
auf Dich geladen.
Du bist Mensch.
Du lernst.
Du machst Erfahrungen.

Auf Seelenebene
gehören auch diese
Erfahrungen
zum Lernprozess,
zum Wachstumsprozess.

Für Dich und Dein Gegenüber.

Wenn Du Deine Taten ablehnst,
lehnst Du Dich ab.
Du spaltest Teile
Deiner Selbst ab,
die auch wichtig sind.
Und Du schwächst Dich damit.

Wie in der Natur geben die
„dunklen“ Farbtupfer
dem Bild erst
das gewisse Etwas.
Stell Dir mal einen Baum
ohne ein dunkles Grün
oder Braun vor.
Siehst Du, geht nicht.

Auch Du bist Teil der Natur.
Auch zu Deinem Farbspektrum
gehören alle Farben,
alle Nuancen des Lebens.

Stelle Dir vor Deinem
inneren Auge all Deine
Seelenanteile vor,
die Du ablehnst.
Aus welchem Grund auch immer.

Atme.
Atme tiefer.
Atme noch tiefer.

Nun stelle Dir vor,
wie all Deine Anteile,
wirklich restlos alle,
vom heilenden,
heiligen Licht der Liebe
umfangen, umschmeichelt,
umgeben werden.
Sanft.
Sachte.
Voller Mitgefühl.

Spürst Du die Wärme?
Die Liebe?

All die inneren Programme,
die im Laufe der Zeiten
in Dir aktiv waren oder sind,
die Dir etwas anderes
eingeredet haben
oder Dir einreden wollen,
werden nach und nach
deaktiviert.

Atme.
Gähne.
Lass den Druck abfließen.
Gähne.
Atme.

Heiße all Deine Anteile
in Dir willkommen,
die jetzt zu einem
wunder-vollen
Gesamtbild verschmolzen sind.

Wiederhole diesen Prozess,
immer dann, wenn Du spürst,
dass Du neben Dir stehst.

Mögest Du erkennen, dass Du ein Geschenk bist, mit und gerade durch alle Facetten Deines Seins, das wünsche ich Dir und uns. 🕊

Alle Botschaften gibt es im praktischen Raunachtskalender, den Du an die Wand hängen und hier kaufen kannst.

Wort des Tages: Verabschieden

Verabschieden.
Spüre die Energie dieses Wortes:
Es ist ein aktiver Prozess, der von Dir ausgeht.
Ganz egal, warum Du die Entscheidung getroffen hast, Du hast sie getroffen.
Übernimm die Verantwortung dafür.
Ganz.
Dadurch, dass Du andere dafür verantwortlich machst,
diese Entscheidung getroffen zu haben,
gibst Du einen Teil der Verantwortung ab
und lässt nie ganz los.
Es war Deine Entscheidung.
Und sie war gut.
Stehe dazu.
Und lass alles andere los.

Mögest Du den Abschied immer als aktiven Weg nach vorne sehen, das wünsche ich Dir.

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Mach Dich auf

Du bist hier auf der Erde, um Freude zu erfahren.
  Abraham Hicks
 
Ist Dir auch mal aufgefallen, wie sehr Gefühle die Welt regieren, auch Deine Welt?
Meist sind es negative Gefühle, allerdings eher das, was obendrauf schwimmt. Dinge, die uns im Augenblick beschäftigen, die unser Ego beschäftigen. Wir gehen unseren tiefen Gefühlen meist aus dem Weg. Da sitzt aber die Heilung. Ich möchte Dir ein Beispiel aus meinem eigenen Leben geben.
 
 
Ich habe vier wunderschöne, sehr willensstarke und kluge Töchter. Die älteste ist 27, die jüngste 19. Ich konnte ihnen in ihrer Kindheit und Jugend nicht die Liebe geben, die sie brauchten. Nach Außen hin, weil ich 16-18 Stunden pro Tag gearbeitet habe und das an sieben Tagen die Woche. Ich arbeitete von zu Hause, das heißt, ich war körperlich anwesend, allerdings emotional nicht.
 
Eine Szene ist mir sehr stark in Erinnerung. Ich unterhielt mich vor ein paar Jahren mit einer meiner Töchter und sie sagte mir, dass sie mich nie hat weinen sehen. Nur ein mal, als sie nachts wach wurde, kurz nachdem meine Mutter starb. Sie kam runter und sah mich weinend am Tisch sitzen. Selbst das gab mir damals nicht zu denken. „Ist halt so, ich weine nicht wirklich, außer bei traurigen Filmen“, dachte ich mir.
 
Vor drei Jahren dann bekam der von mir nicht wahrgenommene Panzer durch eine Frage und eine von mir getroffene Entscheidung einen Riss:
 
Mir begegnete die Frage:
Was war der Schmerz, der Dich am tiefsten geheilt hat?
 
Ich ließ diese Frage auf mich wirken und dachte drüber nach. Ich wusste auf einmal, dass es ein Schmerz ist, den ich ganz tief fühlte. Zu diesem Zeitpunkt wusste ich noch nicht, wo er herkam. In diesem Moment traf ich die Entscheidung, mir diesen Schmerz näher anzuschauen, ihn nicht mehr als Hintergrundprogramm laufen zu lassen. Ich schrieb sofort eine E-Mail, um einen Termin zu einem Beratungsgespräch zu machen. In der Sekunde, als ich auf „Senden“ klickte, fiel eine zentnerschwere Last von mir ab. Das merkte ich dadurch, dass ich total leicht und fröhlich war. Ich hatte total gute Laune, als wäre das Dämmmaterial verschwunden, das auf meiner Gefühlswelt lag. (Und das Gefühl hielt (und hält) auch noch an! Sicher, es gibt auch für mich Zeiten, in denen ich abhänge, mir Gedanken mache. Aber die Zeiten, die ich in diesem Tal verbringe, sind immer kürzer geworden, und verkürzen sich immer noch.)
 
Das war der Anfang meiner Reise in mein Inneres. Es hat sich viel gezeigt, und zeigt sich immer noch. Schichten, um Schichten. Aber ich fühle jetzt wieder. Je weniger Schmerz übrig ist, desto mehr Platz ist für liebe und Freude und Leichtigkeit. Dieselbe Tochter kommentierte das neulich damit, dass ich jetzt „anfälliger für Gefühle“ sei. 🙂 Ja, bin ich, und das hat mein ganzes Leben verändert.
 
 
Ich möchte, dass jeder Mensch wieder anfälliger wird für Gefühle. Dass sich jeder seinen Schmerz anschaut, um ihn loszulassen, und nicht wie eine Trophäe oder eine Fahne hochhält, weil man sich mit dem Schmerz so identifiziert hat, dass man gar nicht wüsste, wer man ohne diesen Schmerz ist.
 
Jeder, der andere in irgendeiner Art und Weise verletzt, über sie richtet, sie verurteilt, ausnutzt etc. trägt diesen Schmerz in sich.
Jeder, der sich über alles und jedes beschwert, fühlt diesen Schmerz und kann ihm nur so Ausdruck verleihen.
 
Manche kennen ihn und wollen sich nicht trennen, manche kennen ihn nicht und wissen nicht, dass sie sich von etwas trennen können.
 
Wir sind hier, um Freude zu empfinden, um zu lieben, um Leichtigkeit zu leben. Das ist der Sinn unseres Lebens. Und immer, wenn wir unserem Seelenpfad folgen, führen wir diese Leichtigkeit und diese Freude in uns.
 
 
Was ist mir Dir? Was ist der Schmerz, der Dich am tiefsten geheilt hat? Hast Du Dich ihm gestellt?
Bist Du bereit, Dich ihm zu stellen und ihn in absoluter Freude, Leichtigkeit und Hingabe ans Leben zu wandeln?
 
Mögest Du Dich öffnen und Dich auf Deinen Weg machen, das wünsche ich Dir.

Wort des Tages: Durchwachsen

2016-09-08_durchwachsen

Durchwachsen.
Eigentlich ein Wort, das direkt negative
Konnotationen weckt.
„Wie geht es Dir?“
„Durchwachsen!“
Aber schau doch mal genau hin!
Wie entwickelst Du Dich weiter?
Genau – durch wachsen!
Ist der Wachstumsprozess angenehm oder schmerzfrei?
Nicht wirklich. Aber er lohnt sich.
Also, wann immer Du als Antwort „Durchwachsen!“ sagst,
sei dankbar, dass sich Dir gerade wieder
eine Gelegenheit zum Wachstum bietet.

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