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Wort des Tages: Verzaubern

Verzaubern.

Lässt Du Dich verzaubern
von den magischen Momenten des Lebens?
Nimmst Du sie überhaupt wahr?
Was genau ist für Dich Magie?
Was wäre, wenn Du all jene Momente
als magisch betrachten würdest,
in denen Du Dich leicht fühlst,
frei, glücklich, geliebt, unbeschwert?
Wenn ein Lächeln um Deine Mundwinkel spielt
und Deine Seele umhüllt;
Dein Herz den Augenblick in stiller Dankbarkeit genießt,
wenn der Schmetterling verspielt vor Deiner Nase vorbeifliegt;
Kinder unbeschwert auf dem Spielplatz toben
oder Dein Hund schwanzwedelnd zu Dir rennt.

Mögest Du Dich von diesen magischen Augenblicken verzaubern lassen, das wünsche ich Dir.

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Wie Hoffnung mich immer wieder weiterbringt

Hoffnung ist nicht die Überzeugung dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat, egal wie es ausgeht.
Václav Havel

Hoffnung war das erste Wort des Tages, aus dem ich eine Postkarte machte. Weil es für mich so wichtig ist, so viel bedeutet.

Egal, in welcher Situation ich mich befinde, solange ich Hoffnung spüre, brauche ich die Lösung nicht zu kennen.

Denn Hoffnung öffnet Türen.
Türen zur Lösung.
Türen zu Ideen.
Türen zu Menschen, die helfen.

Ich sprach vor ein paar Monaten mit einer sehr lieben Freundin über dieses Wort. Sie empfand es als sehr passiv. Für sie fühlte es sich an, als würde man sich in sein Schicksal ergeben. Zuversicht gab ihr all das, was für mich Hoffnung bereit hält. Lustigerweise ist für mich Zuversicht passiver als Hoffnung. 🙂

Aber Du siehst, dass jeder die Wirkung von Worten anders empfinden kann, und das ist total okay.

Jeder von uns ist in jedem Moment die Summe aus all seinen Erfahrungen aus diesem Leben, aus vergangenen Leben und aus den Erfahrungen unserer Ahnen.

All das ist in unseren Genen hinterlegt (das wurde sogar inzwischen wissenschaftlich bewiesen). Kein Wunder, dass jeder anders reagiert.

Wenn Hoffnung und Zeichen zusammenkommen, dann geschieht etwas in uns.

Ein Raum wird bereitet, in dem Magie geschieht und Vertrauen aktiviert wird. Auch das ist ein Muskel, der durch Trainieren immer stärker wird.

Ich möchte Dir ein Beispiel geben.

Es gibt gerade aktuell eine Situation in meinem Leben, die läuft nicht so, wie ich das gewünscht oder geplant hatte. Mein Urvertrauen, dass alles so geschieht, wie es soll, ist sehr stark. Das hat mir bislang einfach mein Leben immer wieder gezeigt.

Und trotzdem gibt es immer wieder Momente in meinem Leben, in denen ich (ver)zweifle.

Am Mittwoch kam ich an einen solchen Punkt. Ich hatte eine Woche vorher eine Nachricht erhalten, die die Umsetzung meiner Pläne total blockierte. Seitdem hatte ich alles mir Mögliche getan, damit es weitergeht. Es rührte sich immer noch nichts. Die Hoffnung aller Beteiligten schwand, die Enttäuschung stieg mit jedem Tag, der verging, ohne, dass es weiterging.

Auch der Vormittag änderte nichts daran. Mittags sprach ich dann mit einer guten Freundin, die mich fragte, wie es mir ginge. Ich spürte rein und nahm den Frust wahr, aber gleichzeitig hatte ich das tiefe Wissen, dass irgendwo im Hintergrund ganz viel, ganz schnell in meinem Sinne läuft und sagte ihr das auch so. Sie bezeichnete es dann passenderweise als Untergundarbeit. 🙂
Ein paar Stunden später hatte ich eine Unterhaltung mit einem Menschen, der mir sehr am Herzen liegt. Sie war sehr down. Ich unterstützte sie, soweit es mir möglich war, wünschte aber, ich hätte in dem Moment mehr tun können. Zumindest umarmen, was aber durchs Telefon nicht wirklich umsetzbar ist.

Das hatte mich ganz schön mitgenommen. Und ich habe es mitgenommen.

Ich habe mir ihr Problem auf meine eigenen draufgelegt.

Abends ging ich dann zu einem Treffen mit einigen fantastischen Menschen. Auf dem Weg dorthin wurde ich plötzlich total müde. Es wurde auch nicht besser, als ich da war.

Ich fühlte mich schwer wie Blei. Und hoffnungslos.

Am Ende des Treffens kam die Sprache auf Hoffnung. Wir standen im Kreis und wurden gefragt, was für uns ein Zeichen der Hoffnung sei. Die Frage wurde uns gestellt, damit wir uns dessen bewusst werden und mit anderen teilen können, um so Hoffnung zu verbreiten. Wir waren knapp 10 Menschen, jeder sagte etwas anderes, was Grund zur Hoffnung ist.

Ich konnte förmlich spüren, wie meine Stimmung und mein Energielevel immer weiter anstiegen.

Ich sagte, dass ich Hoffnung daraus ziehe, dass …
immer mehr Menschen erkennen, dass sie liebenswert sind,
immer mehr Menschen zu sich und ihrer Größe stehen,
immer mehr Menschen das leben, wozu sie hier auf Erden sind,
immer mehr Menschen so ihr Licht leuchten lassen und dafür sorgen, dass die Erde immer heller wird.

Nach mir kam jemand dran, der mir im Kreis gegenüberstand. Er erzählte, wie zwei Tage vorher in dem Gebäude, in dem er arbeitet, die Menschen zusammenkamen, die gerade ihr gesamtes Hab und Gut in einem Hausbrand verloren. Sie liefen teilweise im Schlafanzug herum. Sie waren aber nicht alleine: da waren Feuerwehrmänner, die Decken verteilten und ganz viele Freiwillige, die das Ihre taten, um diesen Menschen zu helfen.

Dann schaute er mich direkt an und sagte, was ihm Hoffnung schenkt, sei das Wissen, dass er jeder von uns jederzeit Hilfe erfährt, wenn er sie braucht.

 

Ich war wie vom Blitz getroffen und mir kamen spontan die Tränen. Ich wusste, diese Worte waren direkt für mich. Es war eine Bestätigung von etwas, was ich kurzfristig durch die Schwere in mir aus den Augen verloren hatte.
Das Zeichen, das ich brauchte, um mein Vertrauen wieder zu aktivieren.

 

Wir wissen nie, womit wir andern helfen können. Welche unserer Worte unserem Gegenüber, oder den Menschen, die unsere Worte zum Beispiel auf Facebook lesen, weiterhelfen.

Wir wissen nie, wie das nächste Zeichen aussehen wird, das uns hilft, mit unserem Vertrauen wieder in Kontakt zu treten.

Aber wir können offen dafür sein. Und wir können darum bitten, dass wir es erkennen.

Wir können auch darum bitten, dass wir nicht erst knietief in die Verzweiflung fallen, bevor wir es erkennen. 🙂

Und ja, bei mir ging es am nächsten Tag wieder weiter. Ich brauchte zwar noch ein bisschen Hilfe und noch ein Zeichen „von oben“, aber es hat sich ein neuer Weg aufgetan.

 

An dieser Stelle möchte ich noch mein Wort des Tages vom 1. April 2016 mit Dir teilen.

Hoffnung.
Öffne Dich ganz für dieses Wort.
Spürst Du seine Leichtigkeit?
Wenn nicht, nimm ein DIN-A-4-Blatt, schreibe das Wort mit großen Buchstaben auf das Blatt, am besten mit einem dicken grünen Stift, und stelle Dich darauf.
Schließe die Augen und sauge die Hoffnung in Dich auf.
Bleibe so lange auf dem Blatt stehen, bis Du sie tief in Dir spürst.
Auf einmal weißt Du, welchen kleinen Schritt Du jetzt tun kannst, um Deinem Ziel näher zu kommen.
Tue ihn.
Wiederhole dies so oft wie nötig.

 

 

Was gibt Dir Hoffnung und wie gibst Du Hoffnung an andere weiter?

Mögest Du immer wieder aus dem Quell der Hoffnung trinken können, das wünsche ich Dir!

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Herzöffnung

Dein Herz muss solange brechen, bis es sich öffnet.
Rumi

Heute sprach ich mit einer sehr lieben Freundin. Sie hat nicht nur dieses Jahr, sondern in diesem Leben generell schon einiges hinter sich. Viel Herzleid. Viel Druck. Viel, was sie loslassen musste, was ihr das Herz noch schwerer machte. Und immer wieder steht sie auf, schaut sich um und will weitergehen. Sie hat ihr Herz nicht zugemacht, sondern ganz im Gegenteil. Sie stand vor mir und sagte: „Wie kann ich mein Herz weiter öffnen?“. Erst jetzt, wo ich diese Worte schreibe, fällt mir auf, wie viel Mut, wie viel Kraft und wie viel Herzenswärme in diesen Worten und in dieser Einstellung stecken.

Genau diese Frage ist das beste Indiz, dass sie und alle, die sich dieselbe Frage stellen, auf dem richtigen Weg sind, ihr Herz zu öffnen. In unseren Herzen ist ganz viel Druck durch den Schmerz, den wir bereits erfahren haben. Egal, wie sehr wir den Schmerz ausblenden, unter den Teppich kehren oder ignorieren wollen: Er meldet sich. Und das ist gut so. Wir wollen ja schließlich was daraus lernen. Wenn nämlich wir nicht daraus lernen, kommen wir solange in ähnliche schmerzhafte Situationen, bis wir die Lektion schließlich begriffen haben.

Wenn Du also nun die Tür zum Herzen aufmachst, nachdem Druck herrschte, ist ja logisch, dass der sich dann seinen Weg nach draußen sucht. Ist bei Hefeteig genauso: Der geht auf und bahnt sich seinen Weg nach vorne.

Das Gute ist:
Wenn der Druck erst mal raus ist, dann folgt ihm das Schwere auf den Fuß. Alles, was uns belastet, was uns als Last auf der Seele liegt, kann jetzt raus. Manches zeigt sich von alleine, manch anderem muss man nachhelfen. Je mehr Ballast und Dreck sich zeigt, desto besser ist es. Wir müssen dann nur sicher stellen, dass wir nicht wie paralysiert davorstehen und uns nicht bewegen. Oder – schlimmer noch – ständig darüber reden und es somit festhalten. Der goldene Mittelweg ist hier die Lösung:

Sprich drüber. Sprich über alles, was Dich bewegt, was Dich zornig macht, was Dich traurig stimmt. Über die Enttäuschungen, die gefühlten Ungerechtigkeiten, den Schmerz, die Angst. Und dann lass es gehen. Sprich maximal drei Mal darüber. Entweder zur selben Person, zu drei verschiedenen oder zu Dir selber.

Wenn Du keinem erzählen möchtest, wie es in Dir aussieht, was Dich so belastet, dann schreibe es auf…

Nimm einzelne Blätter Papier und schreibe Dir alles von der Seele. Welcher Körperteil macht Dir Sorgen? Schreibe es Dir durch diesen Körperteil hindurch auf.

Wenn Dir zum Beispiel Dein Rücken wehtut, denke an die Stelle, während Du ein Blatt und einen Stift nimmst, und Dir vorstellst, dass mit jedem Wort, dass Du schreibst, Du den Schmerz aus dieser Stelle ziehst. Dass er von dort aus durch jede einzelne Zelle zieht und wie ein Magnet auch aus allen anderen Zellen noch mehr Schmerz zieht.

Wie der Rattenfänger von Hameln zieht diese Prozession durch Deinen ganzen Körper, um dann Deinen Schreibarm hinab- und in Deine Finger hineinzuwandern. Von dort aus über die Tinte auf das Papier.

Schreibe alles auf.

Jeden Schmerz, jede Angst, jeden Hass, jede Ungerechtigkeit, jede Trauer, jeden depressiven Gedanken. Halte nichts zurück.

Wenn Du dann fertig bist, atme gaaanz tief durch. Mehrmals.

Nimm die Blätter und verbrenne sie. Stelle Dir dabei vor, wie Dein Herz jetzt leichter ist, denn alles, was es belastet hat, geht gerade in Flammen auf.

Die Blätter draußen zu verbrennen wäre am besten. Ansonsten in der Spüle – aber Vorsicht bei tief hängenden Küchenschränken!

Mach die Fenster auf, lass alles raus und frische Luft rein. Das ist ganz wichtig – nicht nur wegen dem Rauchmelder.

Das ist ein Prozess. Dazu gehört auch, viel Wasser zu trinken.

Im ersten Schritt hast Du dem Alten die Möglichkeit gegeben, Dein System zu verlassen. Jetzt sei sanft zu Dir. Verwöhne Dich. Gönne Dir die Zeit, die Du brauchst.

Halte Dir immer vor Augen: Die erste Person, für die Du Dein Herz öffnest, bist Du selber.

Dieser Prozess geht oft in Etappen vor sich. Es werden sich immer wieder andere Blickwinkel auf alte Themen zeigen können. Auch die wirst Du dann auf dieselbe Art loslassen können. 

Mögest Du erkennen, wie wertvoll und liebenswert Du bist, das wünsche ich Dir!

Gebete, Segen und die Magie

 

Am Anfang war das Wort.

Die Bibel

Mir fielen vor ein paar Tagen Aufzeichnungen eines Vortrages in die Hände, den ich letztes Jahr im Rahmen eines Aufenthaltes am Arthur Findlay College hielt. Ich wusste, dass sie mir unterkamen, weil ich diese Woche über das Thema schreiben soll. Es ist ein Thema, das mir sehr am Herzen liegt. Eines, das für viele ein rotes Tuch ist, andere wiederum können gar nichts damit anfangen. Mir nähert es sich auf ganz viele Weisen und zeigt mir immer neue Gesichter.

Der Titel meines Vortrages lautete „Gebete, Segen und Magie“. Und ich lächle gerade beim Schreiben, weil diese drei Worte mein derzeitiges Leben sehr gut zusammenfassen. 🙂 

Ich hatte letztes Jahr für meinen Vortrag nur 15 Minuten Zeit und musste mich also sehr kurz fassen und entschied mich deswegen, mich auf drei Aspekte dieses weitläufigen Themas zu beschränken.

Zuerst eine kurze Einleitung

Es gibt verschiedene Formen des Gebets. Hier eine unvollständige Auswahl:

Bittgebete
Dankgebete
Segen
Heilgebete
Rituelle Gebete (die meist indigenen Völkern zugeschrieben werden)
Gebete, die gesungen bzw. getönt oder anderweitig durch Musik ausgedrückt werden, wie z. B. Mantren.
Gebete in Form von Symbolen
Gefühlsbasierte Gebete

Gebete und Magie haben etwas gemeinsam: Den Einsatz des Willens und des Wortes.

Das Wort Abrakadabra zum Beispiel kommt aus dem Aramäischen, der Sprache Jesu:
Avrah Ka Dabrah

Das bedeutet in etwas so viel wie „Ich werde erschaffen, während ich spreche.“

Worte sind geballte Energieformen. Dein Wille, Deine Intention, bestimmt die Richtung dieser Energie.

Besprechen/Böthen

Die Intention wird u. a. auch während der alten Kunst des Böthens, auch Besprechen genannt, genutzt. Als ich mich für den Vortrag vorbereitete, fand ich es faszinierend, dass ich keine englischsprachigen Informationen fand. Ich fragte das Publikum, das aus aller Herren Länder kam, aber niemand kannte diese Heilweise. Dabei ist sie eine der ältesten Form des europäischen Schamanismus, die uns derzeit bekannt ist.

Es wurden schon ganze Bücher über das Besprechen geschrieben, ich werde es hier nur anreißen.

Hier in Deutschland haben die meisten zumindest schon mal was vom Besprechen von Warzen gehört. Die Böthing-Meisterin Xenia Fitzner, die mich im Rahmen meiner Ethnomedizin-Ausbildung in die Kunst des Böthens einweihte, erzählte, dass sie bei ihrer Meisterin fünf Jahre lernte, um selber Meisterin zu werden. Es gehört also schon einiges dazu.

Aber was genau ist das Besprechen?

Der oder die Besprecher/in macht sich die Macht und die Wirkung bestimmter Gebete zu Nutze, um diverse Krankheiten, bzw. Situationen zu heilen.

Es gibt verschiedene Szenarien, in denen Böthing-Rituale abgehalten werden können: entweder in Einzelsitzungen, in Gruppen oder für bestimmte Situationen. 

Früher war es Usus, am 13. Tag eines jeden Monats einen sogenannten Heilsamen Abend zu veranstalten. Zu diesem Abend konnte jeder kommen, der ein bestimmtes Problem hatte. Dieses Problem wurde zusammen mit dem Namen auf einen Zettel geschrieben. Man kam in einem Kreis zusammen. Wer um Hilfe bitten wollte, ging in die Mitte, setzte sich und gab der Besprecherin den Zettel. Diese verband sich mit Himmel und Erde und überbrachte die Nachricht für den Hilfesuchenden in mächtigen und kraftvollen Worte. Manchmal waren Worte nicht genug, manchmal wurde getönt, mal Runen gesungen, mal wurde geklatscht, dann auf den Boden aufgetreten. Dadurch wird eine Energie freigesetzt, die in dieser Form sonst nicht möglich wäre. So kommt ganz viel in Bewegung und Heilimpulse werden gesetzt.

In den Einzelsitzungen werden einmal die Woche für drei Wochen spezielle Gebete je drei Mal wiederholt, also insgesamt neun Mal gesprochen.

Sanjeevini

Sanjeevinis sind die Kombination aus zwei Bereichen, die mir sehr am Herzen liegen: Worte und Symbole.

Als ich über sie stolperte, war ich total begeistert, denn ich bin u. a. auch Trainerin für Heilen mit Symbolen und liebe Symbole.

Dieses Heilsystem wurde vor 23 Jahren in Indien entwickelt. Es besteht mittlerweile aus 60 Körperteilkarten sowie 264 Krankheitskarten.

Das bekannteste Symbol daraus ist wohl das „Neutralise“, das man auch wunderbar einsetzen kann, um Elektrogeräte zu entstören.

Diese Karten zeigen hochpotenter Gebete in Form von Symbolen. Man kann diese Symbole auch kombinieren und dann energetisch entweder auf neutrale Globuli oder Wasser übertragen. Die Globuli bzw. das Wasser werden dann eingenommen. Es ist auch möglich, sich direkt mit den Karten zu verbinden, indem man sie anschaut, anfasst oder daran denkt. Auch einer Fernübertragung steht nichts im Wege.

Das Labyrinth von Chartres und das Vaterunser

Vor einiger Zeit las ich das Buch „Vater unser. Deine Schatzkarte zu Gott“ von Kathleen McGowan. Darin sprach sie von Zusammenhängen zwischen dem Labyrinth von Chartres und dem Vaterunser. Sie hat sich lange mit diesem und anderen Themen beschäftigt und stieß dabei auf die alte Mystikerschule von Chartres und ihren Lehren. Diese Lehren bezüglich des Vaterunsers und dem Labyrinth faszinierten mich besonders. 

Es wird gesagt, dass jedes der sechs Blütenblätter der in der Mitte des Labyrinths befindlichen Rose Repräsentant für einen Teil des Vaterunsers sei.

Glaube
„Vater unser im Himmel geheiligt werde Dein Name.“

Frage Dich: Was ist Deine Beziehung zum Schöpfer, zum Universum, oder welche Bezeichnung auch immer Dir am angenehmsten ist? Bist Du dankbar für das, was Du hast? 

Hingabe
„Dein Reich komme, Dein Wille geschehe.“

Willst Du alles kontrollieren? Merkst Du, wenn Du an Grenzen stößt, dass es hier nicht weiter geht? Siehst Du Schicksalsschläge als Kurskorrektur an? 

Dienen
„Wie im Himmel, so auch auf Erden.“

Erschaffe Deinen eigenen Himmel hier auf Erden. Weißt Du, dass es Deine Aufgabe ist, glücklich zu sein? Wenn Du glücklich bist, dienst Du den Menschen um Dich herum am besten.

Fülle
„Unser tägliches Brot gib uns heute.“

Fülle ist der natürliche Zustand allen Lebens. Wir erschaffen immer das, worauf wir unseren Fokus setzen, unsere Energie richten. Wir sind es gewohnt, von dem zu sprechen und uns darauf zu konzentrieren, was wir nicht haben. Hier brauchen wir eine Neuprogrammierung. Dabei hilft, uns immer wieder vor Augen zu führen, für was wir dankbar sein können. Was ist gut in Deinem Leben? Kannst Du hören, sehen, fühlen, schmecken, laufen, sprechen? Das ist doch ein genialer Anfang! Was ist sonst noch gut? Schreib es auf! 

Vergebung
„Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.“

All die Energie, die Du in Situationen steckst, die Du nicht verzeihen kannst, ist vergeudet. Nimm sie lieber und erschaffe das, was Du wirklich willst. Anstatt immer wieder anderen von dem zu erzählen, was Du nicht vergeben kannst oder die Situation in Deinem Kopf auf Dauerschleife zu fahren, nutze die Zeit zum Beispiel, um herauszufinden, wo Du die Ausbildung machen kannst, die Du schon die ganze Zeit machen wolltest. Oder tue etwas, was Dir Freude macht. 

Überwindung
„Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns vor dem Bösen.“

Eine der Definitionen für „das Böse“ aus dem Mittelalter finde ich persönlich sehr einleuchtend und stimmig:
Dort wird als „böse“ all das bezeichnet, was uns davon abhält, unsere Bestimmung zu leben.

Also zum Beispiel sich auf Facebook zu verlieren, statt sich auf sich selber zu besinnen und etwas zu tun, was die Seele zum Erklingen bringt.

Liebe
Die Mitte der Rose steht für die Liebe, denn nicht nur müssen die Gebete aus dem Herzen kommen, um ihren vollen Nutzen zu entfalten, nein das ganze Leben muss aus dem Herzen kommen, um sich vollumfänglich entfalten zu können.

 

Das war nur ein kleiner Einblick in das riesige und sehr interessante Thema der Gebete. Wusstest Du zum Beispiel, dass ganze Bücher zum Thema Heilen mit Gebeten geschrieben wurden – von Ärzten der Schulmedizin?

Wie stehst Du zu Gebeten? Betest Du? Wenn ja, wie tust Du es?

Ich würde mich über einen regen Austausch zu diesem Thema sehr freuen.

Mögest auch Du stets wissen, dass Du jederzeit Gespräche mit Gott führen kannst, das wünsche ich Dir.

 

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Wort des Tages: Abrakadabra

Abrakadabra.

Das Leben ist Magie.
Und wir benutzen diese Magie täglich.
Wusstest Du, dass ‚Abrakadabra‘
aus dem Aramäischen kommt und
‚Ich erschaffe, indem ich spreche‘ bedeutet?
Mit jedem einzelnen Wort erschaffst Du
Deine Realität.
Deswegen ist besonderes Seelenmerk
darauf geboten, was Du täglich von Dir gibst,
sobald Du den Mund öffnest,
aber auch auf die Gedanken,
die Du sprichst.
Achte einen Tag lang auf jedes Wort,
das Du sprichst und schreibst.
Tue dies mit dem Wissen,
dass Du dadurch genau das erschaffst …

Möge Dir die Macht der Worte immer bewusster werden, das wünsche ich Dir.

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Vom Frieden und Friedensberatung

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Eine Voraussetzung für den Frieden ist der Respekt vor dem Anderssein
und vor der Vielfältigkeit des Lebens.
Dalai Lama

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Ich wusste nie, welche Berufsbezeichnung ich wählen sollte.
Erst war es „Medium“. Meist wird Medium jedoch auf die Kontakte mit Verstorbenen reduziert. „Trainerin der Neuen Homöopathie und Heilen mit Symbolen“. Ja, ist auch ein Aspekt meines Tuns. „Ethnomedizin-Praktizierende“, kann keiner was mit anfangen. „Integraler Aufstellungscoach“ ist auch eine wichtige Facette. Und so vieles mehr. Also bezeichnete ich mich erst mal als „Coach“. Damit konnte ich alles unter einen Hut packen.

Aber zufrieden war ich nicht.

Allem, was ich tue, liegt eines zugrunde: Mir ist es wichtig, dass mein Gegenüber Frieden findet.
Dann dachte ich: Es gibt Ernährungsberater, Finanzberater, Steuerberater – warum nicht auch einen Friedensberater? Wo Frieden doch ein so wichtiger Aspekt des Lebens ist. Also kreierte ich meine eigene Berufsbezeichnung. 🙂

Ich bin gestern über etwas gestolpert, was uns Sandie Baker, eine meiner Dozentinnen am Arthur Findlay College mitgab:
Ein echtes Medium arbeitet für die Seele.

Das war für mich wie ein auf der Spirale der Zeit wieder an einem Punkt ankommen. Allerdings in einer gewandelten Form. Es machte für mich „Klick“:

Als Friedensberaterin arbeite ich direkt für die Seele. Ob nun als Aufstellungscoach, mit Ahnenarbeit, durch Visualisierungen, bei der Auflösung karmischer Verstrickungen, bei der Projektplanung mit Energetic Composing, mithilfe vom Symbolen oder „einfach“ durch Zuhören. 

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Frieden. Ein so wichtiges Thema. Gerade jetzt.

Im Außen gibt es so viel, was uns den Frieden raubt. Gerade jetzt ist es wichtig, dass wir uns um den Frieden in unserem Innern kümmern. Wenn wir in Frieden sind, wenn wir geerdet sind, dann begegnen wir dem Tumult im Außen ganz anders.

Was uns dabei hilft, ist der nährende Austausch mit anderen. Was ebenfalls immer hilft, sind neue Blickwinkel, von denen aus man anders auf die Dinge schaut, die einen beschäftigen. Wenn beides zusammentrifft, liegt Magie in der Luft.

Seit geraumer Zeit treffen sich bei mir einmal im Monat einige wunder- und liebevolle Frauen. Wir brechen zusammen Brot und tauschen uns um alle Themen rund um Spiritualität aus. Die Abende werden liebevoll „Besentreff“ genannt. 🙂

Es ist ein geschützter Raum, in dem jede Anwesende diese Seite ihres Seins einfach ausleben kann. Wir sprechen über das, was uns bewegt, was wir fürchten, was wir nicht verstehen. Und jede trägt mit ihrer Sicht und ihren Erfahrungen dazu bei, dass wir die Wahl haben, Dinge aus einer anderen Perspektive aus zu betrachten.

Wir reden dabei über alles von medialen Fähigkeiten über Karten legen, Heilkünste, Räuchern, Armotherapie bis hin zu Ethnomedizin und was uns sonst noch beschäftigt.

Wir stellen Dinge vor, die uns helfen, uns erden, uns unserem Frieden ein Stück näher bringen.

Wir unterstützen uns gegenseitig.

Ich möchte nun diese Unterstützung ausweiten.

Ich möchte, dass noch mehr Menschen in den Genuss kommen, Frieden zu erfahren, Unterstützung zu erfahren. Ich möchte einen Raum schaffen, in dem man über die verschiedenen Aspekte der Spiritualität reden kann und darüber, wie sie uns helfen, unseren eigenen inneren Frieden zu erlangen.

Deswegen habe ich spontan eine Facebook-Gruppe ins Leben gerufen, deren Ziel genau das ist:

www.facebook.com/groups/DemFriedenRaumGeben/

Es würde mich freuen, wenn Du zu uns stoßen würdest.

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Und nun zu Dir:

Welchem Raum gibst Du dem Frieden in Deinem Leben?

Erzähle uns doch bitte in den Kommentaren davon.

Möge der Frieden bei Dir zum Dauergast werden, das wünsche ich Dir.

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Wort des Tages: Magie

2016-06-10_Magie

Magie.

Sie erwacht, spürst Du sie?

Alles ist magisch.

Die Sonne, die sich im Tautropfen spiegelt.

Der Mond, der sein schützendes Licht über Dich ausbreitet.

Die Liebe, die Dich umgibt.

Die Luft, die Deine Haut streichelt.

Die Worte, die Du liest.

Die Worte, die Du sprichst.

Gehe behutsam mit ihr um.

Sie kann ganz zart sein,

wie der Atemhauch einer Elfe,

fließend, wie die Quelle eines Bergbaches,

unnachgiebig wie der Fels in der Brandung

und liebevoll wie das Rauschen der Bäume.

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Von Liebe, Bäumen und meiner Passion

Ich wurde letzte Woche gefragt, was die Kraft sei, die mich antreibt.

Die Frage hat mich innehalten lassen. Ich war sehr dankbar für die Frage, denn sie hat mir Klarheit verschafft.

Was mich antreibt, ist die Liebe. Ich weiß, klingt wie eine Phrase, ist es aber nicht.

Ich habe mich den Großteil meines Lebens der Liebe gegenüber verschlossen. Erst, als ich vor knapp zwei Jahren bereit für sie war und mich auf den Weg machte, sie kennenzulernen, habe ich angefangen zu erfahren, wie sehr sie berührt, nährt und stärkt. Dass sie das A und O ist.

Liebe. Darüber sind unzählige Bücher geschrieben worden. Für jeden bedeutet sie etwas anderes.

Liebe berührt mich und treibt mir immer wieder die Tränen in die Augen – die Liebe zu Gott und seine für uns, die Liebe zum Leben – allem Leben, ganz egal ob Mensch, Tier oder das der geistigen Welt. Die Liebe für den Weg, für meinen, aber auch den eines jeden Einzelnen. Die Liebe zur „Erleuchtung“, sprich Klarheit/das Licht sehen/den Weg sehen. Aber auch die Liebe zur Dunkelheit, weil diese ihre eigenen besonderen Geschenke parat hat. Ohne die Dunkelheit in meinem Leben wäre ich nicht der Mensch, der ich heute bin – und das gilt für jeden von uns. Je schmerzhafter eine Situation ist, desto gestärkter komme ich am anderen Ende heraus. Das liebe ich an den „dunklen Phasen“ des Lebens. Allerdings meist erst, wenn ich durch bin. 🙂

Ich liebe es, Licht ins Dunkle zu bringen, Dinge zu beleuchten, die bislang dunkel und schwer entweder auf der Seele, dem Gemüt oder dem Ahnensystem gelastet haben.

Für mich ist die Aufgabe eines Menschen dreigegliedert und gleichzeitig ineinander übergreifend:

  1. Im jetzigen Leben seinen Weg finden (und dabei alles auflösen, was dem im Wege steht)
  2. Verwicklungen aus vorangegangenen Leben lösen
  3. Erbe aus dem Ahnensystem annehmen

2016-06-02_Von Liebe, Bäumen und meiner Passion.docx

Ich sehe das als Bäume, mitsamt Wurzeln, Stamm, Ästen, Blattwerk, Knospen und Früchten:

Der Lebensbaum

Der Seelenbaum

Der Ahnenbaum

 

Der Lebensbaum ist der Baum, der das jetzige Leben repräsentiert. Hier können zum Beispiel die Wurzeln durch Ereignisse in der Kindheit Schaden genommen haben oder Äste nicht ausschlagen.

Der Seelenbaum repräsentiert all die Leben, die Deine Seele bereits durchlebt hat. Auch da gibt es einiges, was noch gelöst werden darf.

Der Ahnenbaum ist nicht ganz dasselbe wie Dein Stammbaum, denn der Ahnenbaum umfasst auch die Menschen, die nicht offiziell zur Familie gehörten, aber definitiv ihren energetischen Fingerabdruck hinterließen: der Verlobte, der im Krieg blieb, die Stiefmutter, der uneheliche Bruder, von dem keiner wusste etc.

All das trägst Du mit Dir. All das will angeschaut werden. All das kannst Du heilen.

 

Um es etwas einfacher zu machen suchen wir uns unseren Körper und unsere Familie vor unserer Geburt schon so aus, dass wir alles auf einmal lösen können.

 

Ein Beispiel zur Verdeutlichung:

Im März letzten Jahres hatte ich zum ersten Mal seit 30 Jahren Kontakt zu meinem Vater und seitdem haben wir eine sehr enge und schöne Beziehung.

Im Juli letzten Jahres fiel mir auf, dass bei mir im Ahnensystem über 5 Generationen hinweg das Thema „vaterlos aufwachsen“ als roter Faden durchlief. Ich schaute es mir an und es wurde – bereits sichtlich – geheilt.

Im November erfuhr ich während einer Heilsitzung, dass das Thema „vaterlos aufwachsen“ auch ein Seelenthema war, das seit sehr, sehr langer Zeit in jeder meiner Inkarnationen von mir ausgelebt wurde. Auch das wurde geheilt und ich freue mich schon auf einen liebevollen und anwesenden Vater im nächsten Leben. 🙂

 

Ein anderes Beispiel sind Glaubenssätze. Wenn Du nur die Glaubenssätze aus Deinem jetzigen Leben auflöst, wirst Du immer wieder an dieselben Hürden kommen, denn die Glaubenssätze aus Deinem Ahnensystem und deinen vorherigen Inkarnationen werden Dich immer noch blocken und Du wirst denken, Glaubenssatzarbeit hilft nicht.

Ich weiß, dass wir hier auf der Erde ein erfülltes und glückliches Leben nicht nur leben können, sondern es auch sollen. Das Leben genießen, Dinge tun, die uns Freude machen und lieben – uns und die Welt.

Das kommt automatisch, wenn wir unseren Weg finden und ihn mehr und mehr leben, indem wir alte Wunden heilen.

Ich helfe Dir dabei, dass Du diese Wunden heilen kannst. Dazu bediene ich mich einigen Helfern und Hilfsmitteln, wie zum Beispiel der Kontakt zu Verstorbenen und anderen geistigen Helfern, Magie, Symbole, Neue Homöopathie, Alpha-Synapsen-Programmierung, ThetaHealing®, Aufstellungen, Heilbilder und Böten.

Das lässt mein Herz höher schlagen und Verbundenheit spüren. Das ist meine Passion.

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