Tag Archives: Liebe

Wort des Jahrs 2019: Wachstum

Lass los und richte Dich nach vorne aus.
Sei offen dafür, dass „vorne“ gleichbedeutend ist
mit „unbekannt“ und „neu“.
Vertraue.
In Dich.
In uns.
Richte Deinen Fokus
immer und immer wieder
auf die Liebe aus; auf das Licht.
Es ist wie ein neuer Muskel, den es zu trainieren gilt.
Wo früher die alte Reaktion ein Gefühl der Angst war,
so übe es ab sofort, mit Liebe zu reagieren.
Das erreichst Du, in dem Du Dir
in solchen Momenten vor Augen führst,
dass alles für Dich geschieht.
Alles.
Mache ein Spiel daraus:
Erkenne das Geschenk in jeder Situation.
Es ist da.

Mögest Du offen dafür sein, das Geschenk des Augenblicks immer öfter zu erkennen und so immer mehr zu wachsen, das wünsche ich Dir.

Weihnachten. Das Fest der Liebe und des Friedens.

 

Das Leben ist Liebe, und die Frucht dieser Liebe ist Frieden. Das ist die einzige Lösung für alle Probleme der Welt.
Mutter Teresa

Nicht immer ist Weihnachten von Gefühlen des Freidens und der Liebe geprägt. Gerade an Tagen wie Weihnachten, Geburtstag, Hochzeitstagen etc. ist das Gefühl des innerlichen Friedens eher weit entfernt. Man denkt an die Menschen, die das Fest nicht mehr mit uns zusammenfeiern. Sei es, weil sie gestorben oder aus einem anderen Grund von uns getrennt sind.

Wir richten unseren Fokus auf das, was nicht ist. Und das fühlt sich logischerweise schwer an.

 

Ich möchte heute etwas mit Dir teilen, was Dir hoffentlich helfen wird, wenn Dir heute an Weihnachten oder auch an anderen wichtigen Tagen ein verstorbener lieber Mensch fehlt.

 

Ich bin auch ein Medium und kann mit Verstorbenen kommunizieren. Mein Bruder Wolfgang gehört auch dazu. Er verstarb vor zwei Jahren. Ich sage immer, dass wir jetzt in engerem Kontakt sind, als früher. 🙂

Wir telefonierten beide nicht wirklich gerne und da ich damals den ganzen Tag viel am Computer gesessen und gearbeitet habe, war mir auch oft nicht danach, noch mehr zu schreiben.

 

Jetzt ist unsere Kommunikation leicht und ich spüre seine Anwesenheit immer wieder. Er ist immer da, wenn ich ihn brauche und ich offen dafür bin, ihn auch zu empfangen. Manchmal denke ich gar nicht daran, dass er mir helfend zur Seite stehen kann, dann werde ich öfter mal von Freunden daran erinnert. 🙂

 

Er hatte am 27. November Geburtstag. An dem Tag schrieb ich über WhatsApp mit einer Freundin. Sie ist diejenige, die mein Buch lektoriert. Das Gespräch kam auf meinen Bruder und ich erzählte ihr, dass er Geburtstag habe. Ich spürte seien Anwesenheit und auch seinen Dank, den er ihr durch mich ausrichten ließ, dass sie das Buch durch Ihr Tun sehr bereichert. Sie bedankte sich und richtete meinem Bruder herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag aus. Nicht, dass sie sich je hätte vorstellen können, dass sie einmal in ihrem Leben einem Verstorbenen zum Geburtstag gratulieren würde. 🙂

 

Ich spürte förmlich das typische Grinsen meines Bruders ob ihrer Worte. Und dann sagte er etwas, was ihr sehr half, da gerade ein guter Freund ihres Mannes gestorben war und von dem ich hoffe, dass es auch Dir hilft:

Wolfgang sagte, dass auch Verstorbene sich ihres Geburtstages erinnern. Es sind immer noch Tage, die ihnen etwas bedeuten. Wenn sich andere Menschen an Verstorbene erinnern ist es, als würde ein Licht für sie angehen. An Geburtstagen etc. ruhen die Gedanken verstärkt auf ihnen und somit brennt auch das Licht heller. Dadurch sind sie auch wieder präsenter.

Was zu beachten ist, ist dass es solches und solches Erinnern gibt. Wenn wir uns mit Freude und Leichtigkeit erinnern, ist auch „drüben“ Freude und Leichtigkeit. Trauer ist natürlich und drüben auch nicht wirklich hinderlich. Aber alles, was über „normale“ Trauer hinausgeht, bindet sie. Das heißt, sie können sich nicht weiterentwickeln, sie hängen fest. Ja, auch „drüben“ geht es weiter. Wenn wir sie lassen.

 

Jetzt stellt sich die Frage, was „normale” Trauer ist. Es gibt keine „normale” Trauer. Trauer ist so individuell, wie es jedes einzelne Lebewesen ist.

Das einzige, was beim Trauerprozess wirklich zu beachten ist, ist Dein eigenes Wohlbefinden. Wenn es Dir gut geht, geht es auch dem Verstorbenen gut.

 

Wie bei allem im Leben hilft es, einen Blickwinkel zu finden, der uns dabei unterstützt, dass wir uns besser fühlen. Es gibt ihn immer. Gerade wenn der Schmerz frisch ist, ist es oft schwierig, überhaupt willens zu sein, diesen Blickwinkel zu suchen. Alles ist eine Kraftanstrengung.

 

Das Ding ist: Wenn wir bereit sind, einen anderen Blickwinkel einzunehmen, können wir sogar die Verstorbenen bitten, uns dabei zu helfen. Man braucht keine Kraft dazu, ganz im Gegenteil. Es kostet Kraft, gegen seine eigene Freude zu leben.

 

Ja, ich weiß, Freude und Trauer sind auf den ersten Blick nicht wirklich miteinander kompatibel. Schon gesellschaftlich muss man ja eigentlich trauern. Wenn man zu schnell zu fröhlich ist, kann es sein, dass hinter vorgehaltener Hand gelästert wird.

 

Es gibt mittlerweile viele Menschen, die auf die eine oder andere Art und Weise Energien wahrnehmen können. Es gibt viele Menschen, die mit Verstorbenen kommunizieren können.

 

Ja, durch den Tod ist die alte Art und Weise des Miteinanders vorbei. Aber jetzt steht eine ganz neue Art der Kommunikation zur Verfügung.

Mit dem Blick darauf gerichtet, braucht die Trauer nicht so viel Raum wie früher. Je eher wir uns auf diese Art der Kommunikation einlassen, desto eher geht es uns wieder besser. Und desto eher geht es auch den Verstorbenen rundum gut.

 

Auch jetzt sind sie noch energetisch mit uns verbunden. Auch jetzt ist noch Heilung möglich. Manchmal sogar einfacher.

 

Denn die Verstorbenen haben jetzt einen ganz anderen Blick auf alles. Sie sehen alles, sie sehen Zusammenhänge, die sie früher nicht gesehen haben und sie fühlen (wieder). Sie möchten, dass es uns gut geht und tun alles in ihrer Macht stehende, um uns dabei zu unterstützen. Dazu gehört Heilung. Heilung auch Eurer Beziehung und Heilung der Trauer ob ihres Todes.

 

Lass Dir helfen. Öffne Dich der Möglichkeit, dass eine Kommunikation zwischen Euch weiterhin möglich ist. Besinne Dich darauf, dass Du hier auf Erden bist, um zu leben. Auch wenn der andere gestorben ist. Deine Zeit ist noch nicht abgelaufen. Nutze sie und lebe. Entdecke Schritt für Schritt die Freude wieder. Lass Dir von Deinen Liebsten helfen, von den Lebenden wie den Toten. Schöpfe aus dem Vollen. Und gedenke der Toten mit Leichtigkeit. Zünde eine Kerze für sie an und spüre die Liebe, die Euch verbindet.

 

Diese Kerze ist für all meine Lieben „auf der anderen Seite“. Danke für Euer Sein und Euren Beistand. I love you.

 

Mögest Du Dich diese Weihnachten wieder für die Freude öffnen, das wünsche ich Dir.

Wort des Tages: Einklang

Einklang.

Spürst Du den Klang in Dir?
Welches Geräusch macht Deine Seele?
Bist Du im Einklang mit ihr
oder fühlt es sich unharmonisch an?
Wo sitzt die Disharmonie?
Oder sind es mehrere?
Bringe einen Bereich nach dem anderen in Harmonie.
Fange mit Dir selber an:
Werden Deine inneren Kinder von Dir gehört?
Was brauchen sie?
Oft ist es Anerkennung, Liebe,
aber auch ganz viel Spaß.
Und ab und zu einfach mal
einen Kakao mit Sahne und ein Marmeladentoast.
Gönne Dir innere Harmonie.
Allen Deinen Aspekten.

Mögen mehr und mehr Aspekte Deiner Selbst im Einklang mit Deiner Seele sein, das wünsche ich Dir.

#BerührendeWorte #Weisheit #DasIstDeinLebenLebeEs #Spruch #AbenteuerLeben #Saphiris #Segen #Wunsch #Seelenfrieden #Seele #Frieden #Einklang #Harmonie #InneresKind #Anerkennung #Liebe #Spaß #Freude #Kakao #Sahne #Aspekt #Selbst

Wort des Tages: Egoismus

Egoismus.

Es ist von allergrößter Wichtigkeit,
dass Du Dein eigenes Wohl
an erste Stelle stellst.
Das ist gesunder Egoismus.
Alles andere macht Dich krank.
Wenn Du Dein eigenes Wohl
immer hinten anstellst,
Du gar nicht weißt,
was Du willst,
was Dein Herz bewegt
und Deine Seele zum Lachen bringt,
dann hast Du das Wohl anderer
zu lange vor Dein eigenes gestellt.
Liebe Deinen Nächsten w i e Dich selbst.
Nicht m e h r als Dich selbst.
Jetzt ist die Zeit, damit anzufangen.

Mögest Du Dein eigenes Wohl an erste Stelle stellen, das wünsche ich Dir.

#MachtDerWorte #Wort #Berührend #Beruehrend #BerührendeWorte #Weisheit #WortdesTages #DasIstDeinLebenLebeEs #Spruch #Sprüche #AbenteuerLeben #Saphiris #Segen #Spirit #Seelenfrieden #Seele #Egoismus #Wohl #Gesund #Herz #Seele #Lachen #Verantwortung #Liebe

Wort des Tages: Ahnen

Ahnen.

Gehst Du dem Ahnen nach?
Diesem leisen Ahnen,
das Deine Seele aussendet,
damit Du die Fährte aufnimmst.
Das Ahnen von einer leuchtenden Zukunft,
voller Freude,
Akzeptanz,
Zuversicht
und Hoffnung.
Einer Zukunft basierend auf
Liebe und Leichtigkeit.
Vernimmst Du es bereits?
Wenn nicht: Warum nicht?
Gehe auf Empfang.
Lausche.
Nimm die Fährte auf.
Und bleib dran.

Mögest Du dem Ahnen in Dir Platz machen, das wünsche ich Dir.

#MachtDerWorte #Wort #Berührend #Beruehrend #BerührendeWorte #Weisheit #WortdesTages #DasIstDeinLebenLebeEs #Spruch #Sprüche #AbenteuerLeben #Saphiris #Segen #Spirit #Seelenfrieden #Seele #Ahnen #Fährte #Zukunft #Akzeptanz #Freude #Zuversicht #Hoffnung #Liebe #Leichtigkeit #Empfangen #Dranbleiben

Wort des Tages: Mitgefühl

Mitgefühl.

So kreieren wir unser Leben:
mit Gefühl.
Wenn wir uns klein fühlen,
eingesperrt, hoffnungslos,
dann leben wir genau dieses Leben.
Fühlen wir Hoffnung,
Freude, Liebe und Leichtigkeit,
kreieren wir ein solches Leben.
Das Wunderschöne ist,
dass wir einander helfen können,
das Leben zu erschaffen,
das wir wirklich leben möchten:
Fühlt mit dem anderen das,
was zum Leben erweckt werden möchte.
Füllt es mit dem Gefühl der Zuversicht,
des Wissens und der Leichtigkeit.
Denn wo mindestens zwei
im Namen der Liebe
versammelt sind,
werden Wunder wahr.

Mögest Du Deinen Weg mit einem positiven Gefühl gehen, das wünsche ich Dir.

#MachtDerWorte #Wort #Berührend #Beruehrend #BerührendeWorte #Weisheit #WortdesTages #DasIstDeinLebenLebeEs #Spruch #Sprüche #AbenteuerLeben #Saphiris #Segen #Spirit #Seelenfrieden #Seele #Mitgefühl #Hoffnung #Freude #Liebe #Leichtigkeit #Leben #Zuversicht #Wissen #Wunder

Wort des Tages: Glauben

Glauben.

Glauben versetzt Berge heißt es.
Stimmt auch.
All die Berge,
die zwischen Dir und Deinem Ziel stehen.
Dabei ist es ganz egal,
ob Du sie dort durch Deine Zweifel hingesetzt hast,
ob andere es taten,
oder ob die Berge einen anderen Ursprung haben.
Wir glauben an das,
was wir sehen.
Das heißt, viele glauben nur an die Berge.
Die Kunst ist es,
an die Möglichkeit zu glauben.
An die Möglichkeit einer Lösung.
Du musst die Lösung gar nicht kennen.
Öffne Dich den Möglichkeiten und glaube …

Mögest Du Dich immer wieder an die Möglichkeiten glauben, das wünsche ich Dir.

#MachtDerWorte #Wort #Berührend #Beruehrend #BerührendeWorte #Weisheit #WortdesTages #DasIstDeinLebenLebeEs #Spruch #Sprüche #AbenteuerLeben #Saphiris #Segen #Glauben #Ziel #Möglichkeit #Möglichkeiten #Ursprung #Lösung #Glaube #Liebe #Hoffnung

Wort des Tages: Sicherheit

Sicherheit.

Was ist Sicherheit?
Der nächste Atemzug?
Das Essen auf dem Tisch?
Ein dickes Bankkonto?
Nein.
Das Zwitschern der Vögel?
Der nächste Sonnenaufgang?
Gottes Liebe?
Ja.
Willst Du Sicherheit, dann glaube.

Mögest Du die Stärke besitzen zu glauben, das wünsche ich Dir.

#MachtDerWorte #Wort #Berührend #Beruehrend #BerührendeWorte #Weisheit #WortdesTages #DasIstDeinLebenLebeEs #Spruch #Sprüche #AbenteuerLeben #Saphiris #Segen #Sicherheit #Liebe #Stärke

Wort des Tages: Durchblick

Durchblick.

Und – hast Du ihn?
Wir glauben alle, wir hätten ihn.
Dabei durchschauen wir nur
einen verschwindend geringen Teil dessen,
was jeden Tag, jede Stunde, jede Sekunde
vor sich geht.
Wir sehen immer nur einen mikroskopisch kleinen
Ausschnitt des Gesamtgeschehens
und bilden uns aufgrund dessen unsere Meinung.
Ist ja auch okay so.
Aber nur, wenn wir nicht aus den Augen verlieren,
dass dies wirklich nur ein kleiner Bruchteil ist.
Würden wir alles sehen, bräuchten wir keine Angst mehr haben.
Vor gar nichts.
Denn die Liebe ist alles und alles wird von der Liebe beschienen.
So, wie die Sonne auch auf jeden scheint.
Wir müssen uns ihr nur öffnen.

Mögest Du Dich immer mehr der Liebe öffnen, das wünsche ich Dir.

#MachtDerWorte #Wort #Berührend #Beruehrend #BerührendeWorte #Weisheit #WortdesTages #DasIstDeinLebenLebeEs #Spruch #Sprüche #AbenteuerLeben #Saphiris #Segen #Durchblick #Ausschnitt #Gesamtgeschehen #Liebe #Sonne #Scheinen

Wie Hoffnung mich immer wieder weiterbringt

Hoffnung ist nicht die Überzeugung dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat, egal wie es ausgeht.
Václav Havel

Hoffnung war das erste Wort des Tages, aus dem ich eine Postkarte machte. Weil es für mich so wichtig ist, so viel bedeutet.

Egal, in welcher Situation ich mich befinde, solange ich Hoffnung spüre, brauche ich die Lösung nicht zu kennen.

Denn Hoffnung öffnet Türen.
Türen zur Lösung.
Türen zu Ideen.
Türen zu Menschen, die helfen.

Ich sprach vor ein paar Monaten mit einer sehr lieben Freundin über dieses Wort. Sie empfand es als sehr passiv. Für sie fühlte es sich an, als würde man sich in sein Schicksal ergeben. Zuversicht gab ihr all das, was für mich Hoffnung bereit hält. Lustigerweise ist für mich Zuversicht passiver als Hoffnung. 🙂

Aber Du siehst, dass jeder die Wirkung von Worten anders empfinden kann, und das ist total okay.

Jeder von uns ist in jedem Moment die Summe aus all seinen Erfahrungen aus diesem Leben, aus vergangenen Leben und aus den Erfahrungen unserer Ahnen.

All das ist in unseren Genen hinterlegt (das wurde sogar inzwischen wissenschaftlich bewiesen). Kein Wunder, dass jeder anders reagiert.

Wenn Hoffnung und Zeichen zusammenkommen, dann geschieht etwas in uns.

Ein Raum wird bereitet, in dem Magie geschieht und Vertrauen aktiviert wird. Auch das ist ein Muskel, der durch Trainieren immer stärker wird.

Ich möchte Dir ein Beispiel geben.

Es gibt gerade aktuell eine Situation in meinem Leben, die läuft nicht so, wie ich das gewünscht oder geplant hatte. Mein Urvertrauen, dass alles so geschieht, wie es soll, ist sehr stark. Das hat mir bislang einfach mein Leben immer wieder gezeigt.

Und trotzdem gibt es immer wieder Momente in meinem Leben, in denen ich (ver)zweifle.

Am Mittwoch kam ich an einen solchen Punkt. Ich hatte eine Woche vorher eine Nachricht erhalten, die die Umsetzung meiner Pläne total blockierte. Seitdem hatte ich alles mir Mögliche getan, damit es weitergeht. Es rührte sich immer noch nichts. Die Hoffnung aller Beteiligten schwand, die Enttäuschung stieg mit jedem Tag, der verging, ohne, dass es weiterging.

Auch der Vormittag änderte nichts daran. Mittags sprach ich dann mit einer guten Freundin, die mich fragte, wie es mir ginge. Ich spürte rein und nahm den Frust wahr, aber gleichzeitig hatte ich das tiefe Wissen, dass irgendwo im Hintergrund ganz viel, ganz schnell in meinem Sinne läuft und sagte ihr das auch so. Sie bezeichnete es dann passenderweise als Untergundarbeit. 🙂
Ein paar Stunden später hatte ich eine Unterhaltung mit einem Menschen, der mir sehr am Herzen liegt. Sie war sehr down. Ich unterstützte sie, soweit es mir möglich war, wünschte aber, ich hätte in dem Moment mehr tun können. Zumindest umarmen, was aber durchs Telefon nicht wirklich umsetzbar ist.

Das hatte mich ganz schön mitgenommen. Und ich habe es mitgenommen.

Ich habe mir ihr Problem auf meine eigenen draufgelegt.

Abends ging ich dann zu einem Treffen mit einigen fantastischen Menschen. Auf dem Weg dorthin wurde ich plötzlich total müde. Es wurde auch nicht besser, als ich da war.

Ich fühlte mich schwer wie Blei. Und hoffnungslos.

Am Ende des Treffens kam die Sprache auf Hoffnung. Wir standen im Kreis und wurden gefragt, was für uns ein Zeichen der Hoffnung sei. Die Frage wurde uns gestellt, damit wir uns dessen bewusst werden und mit anderen teilen können, um so Hoffnung zu verbreiten. Wir waren knapp 10 Menschen, jeder sagte etwas anderes, was Grund zur Hoffnung ist.

Ich konnte förmlich spüren, wie meine Stimmung und mein Energielevel immer weiter anstiegen.

Ich sagte, dass ich Hoffnung daraus ziehe, dass …
immer mehr Menschen erkennen, dass sie liebenswert sind,
immer mehr Menschen zu sich und ihrer Größe stehen,
immer mehr Menschen das leben, wozu sie hier auf Erden sind,
immer mehr Menschen so ihr Licht leuchten lassen und dafür sorgen, dass die Erde immer heller wird.

Nach mir kam jemand dran, der mir im Kreis gegenüberstand. Er erzählte, wie zwei Tage vorher in dem Gebäude, in dem er arbeitet, die Menschen zusammenkamen, die gerade ihr gesamtes Hab und Gut in einem Hausbrand verloren. Sie liefen teilweise im Schlafanzug herum. Sie waren aber nicht alleine: da waren Feuerwehrmänner, die Decken verteilten und ganz viele Freiwillige, die das Ihre taten, um diesen Menschen zu helfen.

Dann schaute er mich direkt an und sagte, was ihm Hoffnung schenkt, sei das Wissen, dass er jeder von uns jederzeit Hilfe erfährt, wenn er sie braucht.

 

Ich war wie vom Blitz getroffen und mir kamen spontan die Tränen. Ich wusste, diese Worte waren direkt für mich. Es war eine Bestätigung von etwas, was ich kurzfristig durch die Schwere in mir aus den Augen verloren hatte.
Das Zeichen, das ich brauchte, um mein Vertrauen wieder zu aktivieren.

 

Wir wissen nie, womit wir andern helfen können. Welche unserer Worte unserem Gegenüber, oder den Menschen, die unsere Worte zum Beispiel auf Facebook lesen, weiterhelfen.

Wir wissen nie, wie das nächste Zeichen aussehen wird, das uns hilft, mit unserem Vertrauen wieder in Kontakt zu treten.

Aber wir können offen dafür sein. Und wir können darum bitten, dass wir es erkennen.

Wir können auch darum bitten, dass wir nicht erst knietief in die Verzweiflung fallen, bevor wir es erkennen. 🙂

Und ja, bei mir ging es am nächsten Tag wieder weiter. Ich brauchte zwar noch ein bisschen Hilfe und noch ein Zeichen „von oben“, aber es hat sich ein neuer Weg aufgetan.

 

An dieser Stelle möchte ich noch mein Wort des Tages vom 1. April 2016 mit Dir teilen.

Hoffnung.
Öffne Dich ganz für dieses Wort.
Spürst Du seine Leichtigkeit?
Wenn nicht, nimm ein DIN-A-4-Blatt, schreibe das Wort mit großen Buchstaben auf das Blatt, am besten mit einem dicken grünen Stift, und stelle Dich darauf.
Schließe die Augen und sauge die Hoffnung in Dich auf.
Bleibe so lange auf dem Blatt stehen, bis Du sie tief in Dir spürst.
Auf einmal weißt Du, welchen kleinen Schritt Du jetzt tun kannst, um Deinem Ziel näher zu kommen.
Tue ihn.
Wiederhole dies so oft wie nötig.

 

 

Was gibt Dir Hoffnung und wie gibst Du Hoffnung an andere weiter?

Mögest Du immer wieder aus dem Quell der Hoffnung trinken können, das wünsche ich Dir!

Merken