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Ent-wickeln

 

Seit zwei Monaten veröffentliche ich ja eine Wochenlegung, die ich mit meinen eigenen Karten mache. Letzten Sonntag merkte ich, dass die Legung total auf mein ureigenes Leben passte, und sie mir geholfen hätte, hätte ich sie denn öfter nochmal nachgelesen. 🙂

Das habe ich mit der Legung diese Woche dann getan. Gott sei Dank, denn sie passte wieder genau. Und sie half mir, eine wichtige Erkenntnis zu erlangen:

 

Es ist wichtig, das Kuddelmuddel von hinten aufzurollen.

 

Wir tendieren dazu, Problem, die sich in unserem Alltag zu zeigen, in einem sehr begrenzten Rahmen wahrzunehmen. Wir gehen in der irrigen Annahme, dass das Problem beseitigt ist, wenn wir der Ursache im Hier und Jetzt auf den Grund gehen. Das ist aber meist Symptombehandlung.

 

So, wie körperliche oder geistige Krankheiten ein Symptom für das mangelnde Wohlbefinden der Seele ist, so sind Situationen im Außen, die uns das Leben schwer machen, ebenfalls Symptome für mangelndes Wohlbefinden.

 

Die Symptome im Außen können in aktuellen Denkmustern bzw. in der aktuellen Erwartungshaltung liegen. Diese lassen sich durch entsprechende Änderung der Denkmuster/Erwartungshaltung beeinflusst werden. Das ist Übungssache, denn die Energie folgt dem Fokus und durch das Gesetz der Anziehung, ziehst Du immer mehr davon an, worauf Du Deinen Fokus richtest.

 

Liegt Dein Fokus also zum Beispiel auf dem Mangel an finanziellen Mitteln, wird eine Rechnung die andere und eine unerwartete Geldausgabe die nächste jagen. Es wird nichts bringen, wenn sich Deine Gedanken stundenlang im Kreis drehen, um aus der misslichen Situation herauszukommen.

Was hilft?

 

Tue etwas, was Dich entspannt. In Sachen Geld hilft es meist, etwas total anderes zu tun – spazierengehen, meditieren, einen lustigen Film anschauen, gute Musik hören, sich mit aufbauenden Freunden treffen … Und zwar nicht erst nach drei Stunden Kopfkino, sondern so schnell wie möglich. Je mehr Weg Du auf der Abwärtsspirale hinlegst, desto schwerer ist es, da wieder herauszukommen. Das Gute ist: Je mehr Du darauf achtest, desto schneller fällt es Dir auf, desto früher kannst Du die Spirale verlassen und desto schneller kommst Du in die Entspannung. Genau dann haben nämlich die Ideen den nötigen Raum, um von Dir wahrgenommen zu werden. Zum Beispiel Ideen, wie Du Deine finanzielle Situation verbessern kannst. Wenn Du angespannt bist, haben Lösungsideen keinen Platz in Deinem Kopf.

 

In Situationen, in denen es zum Beispiel um Beziehungen jedweder Art geht, hilft auch das Einnehmen eines anderen Blickwinkels. Ist die Beziehung zu Deinem Chef getrübt, richte Deinen Fokus nicht auf die angespannte Beziehung, sondern freue Dich jeden Tag darauf, dass Du so tolle Kollegen hast, oder dass Dir der Job ermöglicht, Deine Rechnungen zu bezahlen. Je weniger Energie Du dem zukommen lässt, was Dich schlecht fühlen lässt, desto besser geht es Dir.

 

Dann gibt es aber Situationen, da kannst Du Dich auf den Kopf stellen und mit den Füßen Fliegen fangen, es ändert sich einfach nichts. Egal, was Du tust.

 

Diese Situationen haben ihren Ursprung nicht in diesem Leben, sondern entweder im Ahnensystem und/oder in einem Deiner früheren Leben.

 

Wie wissenschaftlich bewiesen wurde, gibt es sogenannte Zellerinnerungen. Das bedeutet, dass alles, was wir in früheren leben erlebt haben, sowie alles, was im Ahnensystem erlebt wurde, in unserer DNS gespeichert ist. Alle guten und hilfreichen Erinnerungen, aber auch alle unaufgelösten Traumata.

 

Dieses Trauma wird am effektivsten dort geheilt, wo es am stärksten war.

 

Also entweder im Ahnensystem, in einem früheren Leben oder im Hier und Jetzt.

 

Das Gute ist: Deine Seele weiß, wo genau Du hinschauen musst, um es zu heilen.

Liegt es im Ahnensystem, so wirkt sich die Heilung auch auf das gesamte Ahnensystem aus, inklusive unserer Kinder und Kindeskinder. Und natürlich auch auf unser jetziges Leben.

 

Ist es ein frisches Trauma, das in diesem Leben stärker war, so wirkt sich die Heilung dieses Traumas gleichzeitig heilend auf Dein Ahnensystem aus, wenn es dort auch Thema war.

 

Geschah das Trauma in einem früheren Leben, so muss es auf Seelenebene angesehen und geheilt werden. Dann wirkt diese Heilkraft nach vorne ins Hier und Jetzt und unser aktuelles Leben verändert sich zum Positiven. Wenn es im Ahnensystem auch ein Thema ist, heilen wir es für unsere Ahnen direkt mit.

 

Wie wichtig die Heilung auf Seelenebene ist, habe ich diese Woche am eigenen Leib / an eigener Seele erkannt. Es zeigte sich ein Thema, das vor sehr, sehr langer Zeit begann, und das jetzt immer noch ein sehr akutes Thema in diesem Leben ist.

 

In einem meiner früheren Leben ist es diese Woche in die Heilung gekommen. Es zeigten sich im Laufe der Woche direkt zwei Aspekt desselben Themas. Beide Aspekte hatten ihre Ursache in demselben früheren Leben. Der Heilungsprozess wirkt noch nach und wird noch geraume Zeit nachwirken.

Es haben sich ganz viele Knoten gelöst, und ich fühle mich viel freier und leichter.

 

In diesem Fall war es nötig, das „Kuddelmuddel“ von hinten aufzurollen. Es wirkt nach vorn, in das Hier und Jetzt nach.

Im Hier und Jetzt habe ich mich dem Thema von verschiedenen Blickwinkeln genähert und einen Aspekt nach dem anderen heilen können. Aber da war noch ein Rest, an den ich nicht herankam. Ich wusste nicht, was es war, was mich immer wieder frustrierte.

Jetzt weiß ich es und jetzt habe ich losgelassen. Jetzt bin ich wirklich in Frieden, was dieses Thema anbelangt.

 

Wenn auch Du ein Thema hast, bei dem Du alleine nicht weiterkommst, lade ich Dich herzlich zu einer meiner Aufstellungen für die Seele ein. Ganz egal, ob es mit Deiner Arbeit zu tun hat, mit Beziehungen, mit Deiner Familie, mit Deiner Gesundheit usw.

An diesen Aufstellungsabenden schauen wir uns die Ursche Deines Themas auf Seelenebene an und bringen es dort in die Heilung.

 

Der nächste Termin ist am Freitag, 18:30 Uhr in Essen. Wenn Du Interesse hast, melde Dich einfach per E-Mail oder WhatsApp dafür an.

Wenn Essen zu weit für Dich ist, können wir uns Dein Thema auch wunderbar in einer Einzelsitzung (auch per Telefon) anschauen. Mach mit mir einfach einen Termin zu einem kostenlosen Schnuppergespräch, in dem Du mir sagst, wobei Du Unterstützung benötigst, und ich Dir sage, wie ich arbeite. Wenn es sich für uns beide richtig anfühlt, vereinbaren wir einen Termin für die Sitzung.

 

Mögest Du die Bereitschaft haben, Dir Deine Themen anzuschauen und aufzulösen, das wünsche ich Dir.

 

Ungeahnte Möglichkeiten

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Es geht eigentlich jedem von uns so: Wir kommen hier auf diese Erde und vergessen bei der Ankunft, warum wir hier sind. Dann verbringen wir einen großen Teil unseres Lebens damit, es wieder herauszufinden.

Was wir oft nicht sehen ist, dass jeder Schritt, den wir gehen, bereits zu unserem Weg gehört. Nichts, was wir im Leben tun, ist umsonst. Es gibt keine „vertane“ Zeit. Und doch macht es manchmal den Anschein, als kämen wir nicht vom Fleck, als hätte sich alles gegen uns verschworen. Als würden wir unseren Weg nie finden, oder ihn nicht gehen können.

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Das kann viele unterschiedliche Gründe haben, wie zum Beispiel:

Wir brauchen Zeit zur Reflektion und Integration.

Wir sind tatsächlich auf dem falschen Weg.

Wir sind auf dem richtigen Weg, aber es sind noch nicht alle Voraussetzungen erfüllt worden.

Wir gehen den Weg nur halbherzig.

Die Richtung stimmt, aber wir haben einen Umweg genommen.

Ich werde mich heute nur dem kursiv geschriebenen Aspekt widmen, aber falls Du Dich fragen solltest, wie Du denn weißt, ob Du Dich auf Deinem Weg befindest, hier ist die Antwort:

Wenn es sich leicht anfühlt, wenn alles rund läuft, bist Du richtig. Das heißt jetzt aber nicht, dass Steuern machen falsch ist und nicht zu Deinem Weg gehört. 🙂

lilie_45

Das Folgende basiert auf Erfahrungen, die ich selber gemacht habe, die sich aber auch im Rahmen meiner Arbeit mit meinen Klienten immer wieder bestätigen.

Ich bin davon überzeugt, dass unser Leben von drei verschiedenen Aspekten gesteuert wird:

– Von unseren Lebenserfahrungen, Lebensumständen und den Schlussfolgerungen, die wir daraus gezogen haben.

– Von den Lebenserfahrungen und Lebensumständen unserer Ahnen und ihren Schlussfolgerungen, die noch unaufgelöst im Ahnensystem stecken.

– Und zuletzt auch von den unaufgelösten Lebenserfahrungen und Lebensumständen aus unseren vergangenen Leben.

Unaugelöstes Trauma bleibt in unserem System hängen. Da ist es ganz egal, ob es aus diesem Leben kommt, aus früheren Leben oder aus dem Familiensystem. Aber wenn Du weißt, dass es drei Orte gibt, in denen Du schauen musst, und nicht nur einen Ort, dann hilft Dir das, nicht die Hoffnung zu verlieren, weil Du denkst, Du hättest schon alle Möglichkeiten aufgebraucht.

lilie_45

Stell Dir vor, Dir fällt ein bestimmtes Muster an Dir auf, in das Du immer wieder verfällst, Du rennst immer wieder vor ähnliche Türen.

Stelle Dir einige Fragen. Denke nicht über die Antwort nach. Die Antwort, die Dir zuerst kommt, ist die richtige:

Ist das meins?

Erklärung: Wir nehmen gerne mal Dinge auf, die nicht uns gehören, wir übernehmen gerne Verantwortung für Dinge, die gar nichts mit uns zu tun haben, entweder aus Pflichtgefühl oder aus falsch verstandener Liebe.

Wenn es nicht Deines ist, sende es in Gedanken ganz ohne Wertung und ohne Beigaben (weder positiv noch negativ) zurück an den Absender.

Wenn es Deines ist, frage Dich, seit wann dem so ist, welches Lebensereignis dem zugrunde liegt. Oft wollen die Dinge einfach nur im Zusammenhang gesehen werden und lösen sich dann auf.

Wenn Du das Gefühl hast, das war schon immer so, stelle Dir die nächste Frage. Auch hier gilt die erste Antwort, die Dir kommt:

Ist es aus dem Ahnensystem oder aus einem früheren Leben?

Wenn es aus dem Ahnensystem kommt, verbinde Dich mit einem bestimmten bereits verstorbenen Ahnen und bitte ihn, Dir das abzunehmen und an den Ursprung zurückzugeben. Wenn Du das nicht kannst oder willst, weil Du Dich keinem Deiner Ahnen nahe fühlst, bitte einen Deiner Ahnen mit einem bestimmten Charakterzug um Hilfe. Beispielsweise einen Deiner Ahnen, der Dinge umsetzen konnte und sich nie von seinem Ziel hat abbringen lassen. Wenn Du ihn um Hilfe bittest, weißt Du, dass er nicht eher ruhen wird, bis der Ursprung Deines Problems wieder bei dem gelandet ist, der es losgetreten hat.

Das alleine wäre jetzt aber nicht die Lösung, denn Du hast es zwar nicht mehr, aber dann würde es der nächste aus Deiner Familie übernehmen. Lasse diesem Ahnen ausrichten, dass es Dir leid tut, dass er das erleben musste und dass Du ihn liebst.

Ja, es klingt komisch, aber versuche es trotzdem einfach mal.

Wenn es aus einem früheren Leben kommt, ist das Vorgehen ähnlich. Du sprichst dann nicht mit einem Deiner Ahnen, sondern mit Deiner eigenen Seele. Sag ihr voller Mitgefühl, dass es Dir leid tut, dass sie das erleben musste. Viellicht sogar mehr als einmal. Sage ihr auch, dass Du sie liebst. Stelle Dir vor, wie ihr gemeinsam dabei zuschaut, wie diese Angelegenheit in einem roten Luftballon zum Himmel steigt und somit „nach oben“ abgegeben wird.

Wenn Du also sicher bist, auf dem richtigen Weg zu sein, aber nicht weiterkommst; wenn Du immer wieder dieselbe Situation erlebst, stelle Dir die oben angeführten Fragen und lasse Dich überraschen, wohin du geführst wirst.

Sei offen und frage Dich: Was wäre, wenn …?

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