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Wie Hoffnung mich immer wieder weiterbringt

Hoffnung ist nicht die Überzeugung dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat, egal wie es ausgeht.
Václav Havel

Hoffnung war das erste Wort des Tages, aus dem ich eine Postkarte machte. Weil es für mich so wichtig ist, so viel bedeutet.

Egal, in welcher Situation ich mich befinde, solange ich Hoffnung spüre, brauche ich die Lösung nicht zu kennen.

Denn Hoffnung öffnet Türen.
Türen zur Lösung.
Türen zu Ideen.
Türen zu Menschen, die helfen.

Ich sprach vor ein paar Monaten mit einer sehr lieben Freundin über dieses Wort. Sie empfand es als sehr passiv. Für sie fühlte es sich an, als würde man sich in sein Schicksal ergeben. Zuversicht gab ihr all das, was für mich Hoffnung bereit hält. Lustigerweise ist für mich Zuversicht passiver als Hoffnung. 🙂

Aber Du siehst, dass jeder die Wirkung von Worten anders empfinden kann, und das ist total okay.

Jeder von uns ist in jedem Moment die Summe aus all seinen Erfahrungen aus diesem Leben, aus vergangenen Leben und aus den Erfahrungen unserer Ahnen.

All das ist in unseren Genen hinterlegt (das wurde sogar inzwischen wissenschaftlich bewiesen). Kein Wunder, dass jeder anders reagiert.

Wenn Hoffnung und Zeichen zusammenkommen, dann geschieht etwas in uns.

Ein Raum wird bereitet, in dem Magie geschieht und Vertrauen aktiviert wird. Auch das ist ein Muskel, der durch Trainieren immer stärker wird.

Ich möchte Dir ein Beispiel geben.

Es gibt gerade aktuell eine Situation in meinem Leben, die läuft nicht so, wie ich das gewünscht oder geplant hatte. Mein Urvertrauen, dass alles so geschieht, wie es soll, ist sehr stark. Das hat mir bislang einfach mein Leben immer wieder gezeigt.

Und trotzdem gibt es immer wieder Momente in meinem Leben, in denen ich (ver)zweifle.

Am Mittwoch kam ich an einen solchen Punkt. Ich hatte eine Woche vorher eine Nachricht erhalten, die die Umsetzung meiner Pläne total blockierte. Seitdem hatte ich alles mir Mögliche getan, damit es weitergeht. Es rührte sich immer noch nichts. Die Hoffnung aller Beteiligten schwand, die Enttäuschung stieg mit jedem Tag, der verging, ohne, dass es weiterging.

Auch der Vormittag änderte nichts daran. Mittags sprach ich dann mit einer guten Freundin, die mich fragte, wie es mir ginge. Ich spürte rein und nahm den Frust wahr, aber gleichzeitig hatte ich das tiefe Wissen, dass irgendwo im Hintergrund ganz viel, ganz schnell in meinem Sinne läuft und sagte ihr das auch so. Sie bezeichnete es dann passenderweise als Untergundarbeit. 🙂
Ein paar Stunden später hatte ich eine Unterhaltung mit einem Menschen, der mir sehr am Herzen liegt. Sie war sehr down. Ich unterstützte sie, soweit es mir möglich war, wünschte aber, ich hätte in dem Moment mehr tun können. Zumindest umarmen, was aber durchs Telefon nicht wirklich umsetzbar ist.

Das hatte mich ganz schön mitgenommen. Und ich habe es mitgenommen.

Ich habe mir ihr Problem auf meine eigenen draufgelegt.

Abends ging ich dann zu einem Treffen mit einigen fantastischen Menschen. Auf dem Weg dorthin wurde ich plötzlich total müde. Es wurde auch nicht besser, als ich da war.

Ich fühlte mich schwer wie Blei. Und hoffnungslos.

Am Ende des Treffens kam die Sprache auf Hoffnung. Wir standen im Kreis und wurden gefragt, was für uns ein Zeichen der Hoffnung sei. Die Frage wurde uns gestellt, damit wir uns dessen bewusst werden und mit anderen teilen können, um so Hoffnung zu verbreiten. Wir waren knapp 10 Menschen, jeder sagte etwas anderes, was Grund zur Hoffnung ist.

Ich konnte förmlich spüren, wie meine Stimmung und mein Energielevel immer weiter anstiegen.

Ich sagte, dass ich Hoffnung daraus ziehe, dass …
immer mehr Menschen erkennen, dass sie liebenswert sind,
immer mehr Menschen zu sich und ihrer Größe stehen,
immer mehr Menschen das leben, wozu sie hier auf Erden sind,
immer mehr Menschen so ihr Licht leuchten lassen und dafür sorgen, dass die Erde immer heller wird.

Nach mir kam jemand dran, der mir im Kreis gegenüberstand. Er erzählte, wie zwei Tage vorher in dem Gebäude, in dem er arbeitet, die Menschen zusammenkamen, die gerade ihr gesamtes Hab und Gut in einem Hausbrand verloren. Sie liefen teilweise im Schlafanzug herum. Sie waren aber nicht alleine: da waren Feuerwehrmänner, die Decken verteilten und ganz viele Freiwillige, die das Ihre taten, um diesen Menschen zu helfen.

Dann schaute er mich direkt an und sagte, was ihm Hoffnung schenkt, sei das Wissen, dass er jeder von uns jederzeit Hilfe erfährt, wenn er sie braucht.

 

Ich war wie vom Blitz getroffen und mir kamen spontan die Tränen. Ich wusste, diese Worte waren direkt für mich. Es war eine Bestätigung von etwas, was ich kurzfristig durch die Schwere in mir aus den Augen verloren hatte.
Das Zeichen, das ich brauchte, um mein Vertrauen wieder zu aktivieren.

 

Wir wissen nie, womit wir andern helfen können. Welche unserer Worte unserem Gegenüber, oder den Menschen, die unsere Worte zum Beispiel auf Facebook lesen, weiterhelfen.

Wir wissen nie, wie das nächste Zeichen aussehen wird, das uns hilft, mit unserem Vertrauen wieder in Kontakt zu treten.

Aber wir können offen dafür sein. Und wir können darum bitten, dass wir es erkennen.

Wir können auch darum bitten, dass wir nicht erst knietief in die Verzweiflung fallen, bevor wir es erkennen. 🙂

Und ja, bei mir ging es am nächsten Tag wieder weiter. Ich brauchte zwar noch ein bisschen Hilfe und noch ein Zeichen „von oben“, aber es hat sich ein neuer Weg aufgetan.

 

An dieser Stelle möchte ich noch mein Wort des Tages vom 1. April 2016 mit Dir teilen.

Hoffnung.
Öffne Dich ganz für dieses Wort.
Spürst Du seine Leichtigkeit?
Wenn nicht, nimm ein DIN-A-4-Blatt, schreibe das Wort mit großen Buchstaben auf das Blatt, am besten mit einem dicken grünen Stift, und stelle Dich darauf.
Schließe die Augen und sauge die Hoffnung in Dich auf.
Bleibe so lange auf dem Blatt stehen, bis Du sie tief in Dir spürst.
Auf einmal weißt Du, welchen kleinen Schritt Du jetzt tun kannst, um Deinem Ziel näher zu kommen.
Tue ihn.
Wiederhole dies so oft wie nötig.

 

 

Was gibt Dir Hoffnung und wie gibst Du Hoffnung an andere weiter?

Mögest Du immer wieder aus dem Quell der Hoffnung trinken können, das wünsche ich Dir!

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Wort des Tages: Atmen

 

 

Atmen.

Hast Du schon mal bewusst darauf geachtet,
was mit Deinem Druck im Innern geschieht,
wenn Du bewusst tief ein- und ausatmest?
Mach mal!
Das nächste Mal,
wenn sich Druck aufgebaut hat,
lass ihn einfach raus.
Seufze.
Tief.
Hole es von ganz unten hoch.
Und lasse es dann lautstark raus.
Und nochmal.
Stell Dir vor, wie Du immer mehr loslässt.
Und wie Du mit dem nächsten Einatmen
ganz viel Kraft, Stärke, Mut und Liebe in Dich hineinatmest.
Je mehr Liebe Du einatmest, desto mehr Druck löst sich.
Lass ihn raus.
Tue dies solange,
bis Du Dich wieder freier fühlst, leichter.
Bis Du wieder Hoffnung hast.
Wiederhole dies so oft, wie nötig.

Mögest Du immer daran danken zu atmen, das wünsche ich Dir.

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Wort des Tages: Mensch

2017-01-30_Mensch

Mensch.
In uns Menschen steckt so viel Güte, so viel Hoffnung, so viel Liebe.
So viel Potenzial, über uns herauszuwachsen und uns gegenseitig zu unterstützen.
Wir haben Hände, die wir einander reichen können,
einen Mund, um einander zuzulächeln
und Augen, um darin zu versinken.
Wir haben einen Geist, mit dem wir alle Probleme dieser Welt lösen können.
Ich bin dabei.
Du auch?

Möge die Menschlichkeit siegen, das wünsche ich uns.

Weihnachtswort: Vergebung

2016-12-23_vergebung

Vergebung.
So wichtig.
Solange Du nicht vergeben kannst,
Dir oder anderen,
solange bleibt ein Stachel in Deiner Seele,
an Dem Du Dich reibst.
Der dafür sorgt,
dass Du langsam seelisch verblutest.
Fehler machen ist menschlich.
Du kommst nur darüber weg,
wenn Du verzeihst.
Lass es los.
Wähle die Liebe.
Wähle die Hoffnung.
Wähle die Lebensfreude.
Deine Seele dankt es Dir.

Mögest du Dich für die Liebe entscheiden, das wünsche ich Dir.

Wort des Tages: Geist

2016-12-08_geist

Geist.

Der Geist der Weihnacht liegt darin,

in den Tiefen des Herzens berührt zu werden,

die sonst im Dunkeln liegen.

Der unerwartete Einfall des Lichts

in Form von Freude und Liebe

ist wie eine zärtliche Liebkosung der Herzwände,

die schon länger kein Licht mehr gesehen haben.

Die so entstehende Hoffnung

ist der Zündfunke

für anhaltende Liebe in Deinem Leben.

Möge dieser Funke die Liebe in Deinem Leben entzünden, sowie im Leben der Menschen, die Du berührst, das wünsche ich Dir

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Wort des Tages: Heilung

2016-08-31_Heilung

Heilung.
Heilung geschieht auf so unterschiedliche Art und Weise,
aber immer von innen heraus.
Kein Medikament,
kein Arzt
kein Therapeut,
keine Therapie
wird Dir helfen,
wenn Du nicht bereit bist,
zur Quelle zu gehen.
Zur Quelle des Leids
und zur Quelle der Heilung,
zur Liebe.
Die Liebe zu Dir selbst
und die allumfassende Liebe des Universums.
Viele können Dir den Weg zeigen.
Gehen kannst nur Du ihn.
Aber sobald Du Dich dazu entschlossen hast,
wirst Du überall helfende Hände und Herzen antreffen.
Mach den ersten Schritt.
Jetzt.

Wort des Tages: Herz

2016-08-30_Herz

Herz.

Spüre mal rein.

Ja, da ist Schmerz.

Und Risse.

Aber da ist noch mehr.

Spürst Du die Dankbarkeit

für seine Arbeit?

Für das unermüdliche Schlagen und Pumpen.

Dafür, dass es trotz aller Umstände

in jedem Augenblick

für Dich die Fahne hochhält?

Mit jedem Schlag

geht es weiter.

Es gibt die Hoffnung nicht auf.

Tue Du es ihm gleich.

Wort des Tages: Sonnenlicht

2016-08-10_Sonnenlicht

Sonnenlicht.

Vom Licht der Sonne erfüllt

kannst Du auch an trüben Tagen sein.

Dieses Licht ist in Dir, immer.

Es gilt nur, es zu finden.

Es finden zu wollen.

Manchmal w o l l e n wir einfach Trübsal blasen.

Es ist einfach. Damit kennen wir uns aus.

Es erfordert keine Anstrengung.

In diesen Situationen nach dem Licht zu suchen braucht Energie.

Manchmal mehr, als wir in dem Moment aufzubringen im Stande sind.

Was wir dann nicht sehen ist, dass das Licht, nach dem wir uns sehnen,

reine Energie ist. Das heißt, die Anstrengung, es suchen zu gehen, wird mit Energie belohnt.

Aber woher nehme ich die Energie für diesen ersten Schritt?

Aus den drei H: Hoffnung, Hilfe und Hingabe.

Nutze ein Aufflackern der Hoffnung, um um Hilfe zu bitten, und gib Dich dann dem Leben hin.

Übernimm die Verantwortung für Dein Leben und lass Dich dann von ihm führen.

So hilfst Du, das Licht hochzuhalten

 

Gänseblümchen

Ich fühle die Angst, und die Verzweiflung, die immer weiter um sich greifen will. Es ist verständlich, dass man ihr nachgeben will. Aber wir stärken sie damit nur. In diesen Zeiten ist es besonders wichtig, sich der Liebe zu erinnern, des Mitgefühls. Spürt die Liebe und das Mitgefühl für die Opfer, für die Familienangehörigen, für alle, die die Nachrichten hören, und kurz davor sind, Hoffnung zu verlieren. Stärkt sie mit Eurer Liebe. Visualisiert ein Meer von gelben Rosen für alle, die direkt mit dem Angriff in Würzburg (aber auch in Nizza und an allen anderen Orten, in denen Gewalt geschieht) zu tun hatten, auch die Rettungskräfte und Polizisten, und für den Ort, an dem es geschah. Visualisiert wie jeder, der davon hört oder liest, auf Gänseblümchen gebettet und von ihnen umgeben ist.

 

Wer kann, spürt bitte auch Mitgefühl für den jungen Mann, der diesen Angriff ausgeführt hat. Wie muss er in seinem kurzen Leben gelitten haben, dass er so ohne Liebe war und zu solcher Tat fähig? Wenn Ihr ihn verurteilt und hasst – so schwächt ihr auch damit die Kraft der Liebe.

 

Ihr könnt noch etwas tun, was ich von Doreen Virtue gelernt habe: Schließt die Augen, ruft Erzengel Michael zu Hilfe und visualisiert, wie er mit seinem himmlischen Staubsauger das Dunkle in Form von Hass, Angst, Verzweiflung, Unsicherheit etc. wegsaugt. Seht, wie es langsam immer heller wird, wie immer mehr die Liebe und das Mitgefühl zu sehen ist. Dankt ihm, tragt Liebe und Hoffnung im Herzen und verbreitet sie.