Tag Archives: Glaubenssatz

Freiheit. frei. Loslassen. Glaubenssatz. Glaubenssätze. Iris Ludolf. Friedensberaterin.

Freiheit. Sei sie Dir wert.

Tiefe Freiheit spürst Du erst dann,
wenn Du alle Reste aller
Glaubenssätze und Erwartungen,
die nicht zu Dir gehören,
aus Deinem System entfernst.

Radikal.

Und nur, wenn Du erkennst,
wo die Wurzel ruht,
kannst Du sie vollständig entfernen.
Nur, wenn auch der
letzte Zipfel dieser Wurzel
aus Deinem System entfernt ist,
erst dann hast Du die Freiheit,
Deinen gesamten Platz einzunehmen
und Dich zu entfalten.
In Dein gesamtes,
wunderbares Sein
auszudehnen.

Die Zeit zum Graben könnte nicht besser sein.

Mögest Du Deine Freiheit mit allen Fasern Deines Seins spüren können, das wünsche ich Dir.

Wunsch. wünschen. Glaubenssatz. Glaubensmuster. Iris Ludolf. Friedensberaterin.

Wünsche. Sei sie Dir wert.

Wünsche öffnen Türen.
Bist Du bereit,
durch sie hindurchzugehen?

Welche Gedanken
hindern Dich womöglich daran,
das zu empfangen,
was sich jenseits der Tür befindet?

Glaubenssätze,
Glaubensmuster.
Aus eigenen Erfahrungen entstanden,
von anderen übernommen:

Sie stehen oft im Türrahmen
und verhindern,
dass wir unsere Wünsche realisieren.

Bist Du bereit, das zu ändern?

Mögest Du Dir Deiner Glaubenssätze bewusst werden und sie auflösen, das wünsche ich Dir.

September 2018: Verbundenheit

Verbundenheit.

Womit bist Du verbunden?
Mit Deiner Familie?
Mit Deinen Freunden?
Mit Deiner Arbeit?
Mit welchen Ideen bist Du verbunden?
Mit welchen Glaubenssätzen?
Es gibt immer Verbindungen,
die Dir dienlich sind,
die Dich unterstützen,
und jene, die Dir Energie rauben.
Es ist Zeit, Dich von allem zu trennen,
was Dir Energie raubt.
Oder die Situation so zu ändern,
dass ein Energieraub nicht mehr möglich ist.
Was immer hilft,
ist die Verantwortung,
die Du für andere trägst,
die sie selber tragen sollten,
wieder zurückzugeben.
Es besteht sonst die Gefahr,
dass man dann die Verantwortung
für das eigene Leben abgibt.

Mögest Du immer und jederzeit mit Dir selber verbunden sein, das wünsche ich Dir.

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Wort des Tages: Ergebnis

Ergebnis.

Dein Leben ist das Ergebnis Deiner Gedanken
und der daraus resultierenden Glaubenssätze.
Du magst Dein Leben nicht?
Ändere Deine Gedanken.
Beachte dabei, dass Deine Energie Deinem Fokus folgt.
Denke also daran, was Du willst.
Was wirklich Teil Deines Lebens sein soll.
Streiche nach und nach
alles aus Deinem Vokabular und Leben,
was nicht dem Ziel Deines Lebens entspricht.
Und egal, was Du tust:
das Ziel ist Freude und Leichtigkeit.

Mögest Du Deine Gedanken immer öfter daran ausrichten, was die Freude und Leichtigkeit in Deinem Leben vermehrt, das wünsche ich Dir.

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Wort des Tages: Recyceln

Recyceln.

Recyceln ist gut für die Umwelt.
Alte Gedanken, Glaubensmuster
und Ansichten zu recyceln,
ist allerdings weder für Deine Umwelt
noch für Dich gut.
Ganz im Gegenteil.
Forme Deine eigenen Gedanken und Ansichten.
Lege Glaubensmuster ab,
die Dir nicht dienlich sind
und lege Dir jene zu,
die Dich stärken
und auf Deinem Weg weiterbringen.
Klingt einfach?
Ist es auch.
Fange mit einer Bestandsaufnahme an.
Welche Gedanken, Ansichten und Glaubensmuster
schaden Dir und anderen?
Löse sie auf.

Mögest Du Dir und Deinen Gedanken bewusst zuhören und ändern, was Dir und andern nicht dienlich ist, das wünsche ich Dir.

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Wort des Tages: Weite

Weite.

Es gilt, Dich in die Weite auszudehnen,
die Dich ausmacht.
Der erste Schritt: Gib alles ab,
was nicht (mehr) zu Dir gehört.
Das funktioniert schon ganz
einfach durch Ausatmen oder Seufzen.
Dann folgen alte Glaubenssätze, Gewohnheiten,
Menschen, die Dir nicht guttun, usw.
Erst wenn restlos alles aus Deinem System raus ist,
was Dein spirituelles Wachstum behindert,
erst dann kannst Du Dich in Deine natürliche Größe ausweiten.
Worauf wartest Du noch?

Mögest Du Deinen Seelenfrieden immer an erste Stelle setzen, das wünsche ich Dir.

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Mein erstes Buch

Du must Dich zeigen, um gesehen zu werden.
Iris Ludolf

Alles fing vor etwas mehr als zwei Jahren an.

Auch wenn ich das jetzt erst so sehe. Es war mein zweiter Besuch am Arthur Findlay College. Eine der Mitstudentinnen, mit der ich in einem der Kurse zusammenarbeitete, überbrachte mir die Botschaft der geistigen Welt, dass meine Worte wichtig seien. Ich hätte viel zu sagen und solle es auch tun.

Hättest Du zu dieser Zeit in einem Lexikon die Begriffe „introvertiert“ und „schüchtern“ nachgeschlagen, hättest Du bei beiden Einträgen ein Bild von mir gefunden: mich von der Kamera abwendend, die Hände hoch haltend. Auf jeden Fall nicht keck in die Kamera lächelnd. 🙂

Dementsprechend dachte ich mir auch nur sehr zweifelnd: „Aha!“

Faszinierenderweise begann da aber auch die Zeit, in der ich Botschaften der geistigen Welt zu Papier brachte. Ich saß im Park des Colleges und schrieb einfach mit, was die Sonne, der Wind, einer der Bäume und die Krähen zu sagen hatten.

Ich brachte diese beiden Ereignisse aber nicht miteinander in Verbindung. Denn Dinge für mich in mein Büchlein zu schreiben und zu anderen Leuten zu sprechen, sind ja zwei ganz verschiedene paar Schuhe. Als würde man Hausschlappen mit hochhackigen Designerschuhen vergleichen. 🙂

So um diese Zeit herum begann auch meine Anziehungskraft zu Orakelkarten.

Ich fragte mich in den letzten Wochen immer wieder, welches das erste Kartendeck war, das ich kaufte. Gerade fiel es mir ein. Ein sehr schönes, sanftes Deck, das Doreen Virtue zusammen mit dem Australier Robert Reeves kreierte: Die Blumen der Engel. Dazu haben sie auch ein Buch mit zusätzlichen Informationen geschrieben. Wirklich sehr, sehr schön. Kann ich nur empfehlen. Ein sehr gutes Anfängerdeck, das ich aber immer noch gerne benutze. Ich liebe die Energien der Blumen.

Je mehr ich mit Karten arbeitete, je mehr Karten sprachen mich an, wenn ich in „einschlägigen“ Läden unterwegs war. Die Frequenz ihrer Energien schwangen auf meiner Frequenz, so dass ich mich von ihnen angezogen fühlte.

Einige meiner Decks sind mittlerweile weitergezogen. Einige sind selbst hier in den USA meine treuen Begleiter.

Nach kurzer Zeit begannen dann eigene Legemethoden zu mir zu kommen.

Das äußerte sich so, dass mir beim Mischen Karten entgegenfielen. Das erste Mal, als es geschah, waren es drei Karten. Ich schaute sie mir an, und wusste, dass sie Antworten auf verschiedene Fragen enthielten. Ich hatte den Impuls, mir diese Fragen aufzuschreiben. Und folgte ihm Gott sei Dank auch. 🙂

Ich nannte es „Altes eigenes Wissen“ und schrieb es auch so in mein Notizbuch. Es geschah immer wieder. Mal waren es zwei Karten, mal fünf, einmal sogar 18. 🙂 Ich schrieb immer fleißig mit.

Es war eine Zeit inneren Wachstums auf Seelenebene.

So ist es nicht verwunderlich, dass alle Legungen diesen Themen gewidmet sind:

Wo stehe ich?
Wo will ich hin?
Was ist der Weg?
Was blockt?
Was hilft?

Jede einzelne Legung, die ich erhielt, half mir weiter. Manche der Erkenntnisse wollte ich zwar nicht hören, bzw. wahrhaben, aber solche Zweifel gehören dazu. Sobald ich das Ego spielen schickte, konnte die Seele mithilfe dieser Erkenntnisse wachsen.

Als ich vor ein paar Monaten dann die 21. eigene Legung niederschrieb, wurde mir gesagt: „So, jetzt kannst Du Dein Buch schreiben.“ Ich diskutierte gar nicht erst. 21 ist aber auch eine schöne Zahl. 🙂

Das Buch wird in vier Bereiche aufgeteilt werden:

Im ersten Teil, der Einführung erzähle ich, wie ich zu den Karten kam und gebe allgemeine Hinweise zum Kartenlegen sowie zur Vorbereitung zu den Legungen.

Im zweiten Teil stelle ich die ersten 21 Legungen vor. Zu jeder Legung wird es eine Beispiellegung mit verschiedenen Kartendecks geben.

Im dritten Teil stelle ich die Kartendecks vor, mit denen ich die Beispiellegungen gemacht habe.

Der letzte Teil wird auch nochmal interessant, denn dort wirst Du Übungen und Tipps aus meiner Praxis finden, die in den Beispiellegungen erwähnt werden:

Du wirst nicht nur erfahren, wie Du Glaubenssätze auflösen, Deine Aura reinigen oder Deine Intuition stärken kannst, ich werde Dir auch noch einige andere Übungen an die Hand geben, die Dir und Deiner Seele auf Eurem Weg helfen werden.

Ich freue mich schon sehr auf das Buch.

Wenn alles wie (von mir) geplant läuft, wird es im August als E-Book erhältlich sein.

 

Meine Intention für dieses Buch:

Möge es so vielen Menschen wie möglich helfen, sich und ihrer Seele selber zu helfen.

Möge ihnen damit Mittel und Wege aufgezeigt werden, um sich und ihrer inneren Stimme zu vertrauen und zusammen mit ihrer Seele stolz, frei, liebevoll, freudig und in ihrer vollen Größe stehend ihren ureigenen Weg auf dieser Erde zu gehen.

And so it is.

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Wort des Tages: Freiheit

2016-12-02_freiheit

Freiheit
Tiefe Freiheit spürst Du erst dann,
wenn Du alle Reste aller
Glaubenssätze und Erwartungen,
die nicht zu Dir gehören,
aus Deinem System entfernst.
Radikal.
Und nur, wenn Du erkennst,
wo die Wurzel ruht,
kannst Du sie vollständig entfernen.
Nur, wenn auch der
letzte Zipfel dieser Wurzel
aus Deinem System entfernt ist,
erst dann hast Du die Freiheit,
Deinen gesamten Platz einzunehmen
und Dich zu entfalten.
In Dein gesamtes,
wunderbares Sein
auszudehnen.
Die Zeit zum Graben könnte nicht besser sein.

Von Liebe, Bäumen und meiner Passion

Ich wurde letzte Woche gefragt, was die Kraft sei, die mich antreibt.

Die Frage hat mich innehalten lassen. Ich war sehr dankbar für die Frage, denn sie hat mir Klarheit verschafft.

Was mich antreibt, ist die Liebe. Ich weiß, klingt wie eine Phrase, ist es aber nicht.

Ich habe mich den Großteil meines Lebens der Liebe gegenüber verschlossen. Erst, als ich vor knapp zwei Jahren bereit für sie war und mich auf den Weg machte, sie kennenzulernen, habe ich angefangen zu erfahren, wie sehr sie berührt, nährt und stärkt. Dass sie das A und O ist.

Liebe. Darüber sind unzählige Bücher geschrieben worden. Für jeden bedeutet sie etwas anderes.

Liebe berührt mich und treibt mir immer wieder die Tränen in die Augen – die Liebe zu Gott und seine für uns, die Liebe zum Leben – allem Leben, ganz egal ob Mensch, Tier oder das der geistigen Welt. Die Liebe für den Weg, für meinen, aber auch den eines jeden Einzelnen. Die Liebe zur „Erleuchtung“, sprich Klarheit/das Licht sehen/den Weg sehen. Aber auch die Liebe zur Dunkelheit, weil diese ihre eigenen besonderen Geschenke parat hat. Ohne die Dunkelheit in meinem Leben wäre ich nicht der Mensch, der ich heute bin – und das gilt für jeden von uns. Je schmerzhafter eine Situation ist, desto gestärkter komme ich am anderen Ende heraus. Das liebe ich an den „dunklen Phasen“ des Lebens. Allerdings meist erst, wenn ich durch bin. 🙂

Ich liebe es, Licht ins Dunkle zu bringen, Dinge zu beleuchten, die bislang dunkel und schwer entweder auf der Seele, dem Gemüt oder dem Ahnensystem gelastet haben.

Für mich ist die Aufgabe eines Menschen dreigegliedert und gleichzeitig ineinander übergreifend:

  1. Im jetzigen Leben seinen Weg finden (und dabei alles auflösen, was dem im Wege steht)
  2. Verwicklungen aus vorangegangenen Leben lösen
  3. Erbe aus dem Ahnensystem annehmen

2016-06-02_Von Liebe, Bäumen und meiner Passion.docx

Ich sehe das als Bäume, mitsamt Wurzeln, Stamm, Ästen, Blattwerk, Knospen und Früchten:

Der Lebensbaum

Der Seelenbaum

Der Ahnenbaum

 

Der Lebensbaum ist der Baum, der das jetzige Leben repräsentiert. Hier können zum Beispiel die Wurzeln durch Ereignisse in der Kindheit Schaden genommen haben oder Äste nicht ausschlagen.

Der Seelenbaum repräsentiert all die Leben, die Deine Seele bereits durchlebt hat. Auch da gibt es einiges, was noch gelöst werden darf.

Der Ahnenbaum ist nicht ganz dasselbe wie Dein Stammbaum, denn der Ahnenbaum umfasst auch die Menschen, die nicht offiziell zur Familie gehörten, aber definitiv ihren energetischen Fingerabdruck hinterließen: der Verlobte, der im Krieg blieb, die Stiefmutter, der uneheliche Bruder, von dem keiner wusste etc.

All das trägst Du mit Dir. All das will angeschaut werden. All das kannst Du heilen.

 

Um es etwas einfacher zu machen suchen wir uns unseren Körper und unsere Familie vor unserer Geburt schon so aus, dass wir alles auf einmal lösen können.

 

Ein Beispiel zur Verdeutlichung:

Im März letzten Jahres hatte ich zum ersten Mal seit 30 Jahren Kontakt zu meinem Vater und seitdem haben wir eine sehr enge und schöne Beziehung.

Im Juli letzten Jahres fiel mir auf, dass bei mir im Ahnensystem über 5 Generationen hinweg das Thema „vaterlos aufwachsen“ als roter Faden durchlief. Ich schaute es mir an und es wurde – bereits sichtlich – geheilt.

Im November erfuhr ich während einer Heilsitzung, dass das Thema „vaterlos aufwachsen“ auch ein Seelenthema war, das seit sehr, sehr langer Zeit in jeder meiner Inkarnationen von mir ausgelebt wurde. Auch das wurde geheilt und ich freue mich schon auf einen liebevollen und anwesenden Vater im nächsten Leben. 🙂

 

Ein anderes Beispiel sind Glaubenssätze. Wenn Du nur die Glaubenssätze aus Deinem jetzigen Leben auflöst, wirst Du immer wieder an dieselben Hürden kommen, denn die Glaubenssätze aus Deinem Ahnensystem und deinen vorherigen Inkarnationen werden Dich immer noch blocken und Du wirst denken, Glaubenssatzarbeit hilft nicht.

Ich weiß, dass wir hier auf der Erde ein erfülltes und glückliches Leben nicht nur leben können, sondern es auch sollen. Das Leben genießen, Dinge tun, die uns Freude machen und lieben – uns und die Welt.

Das kommt automatisch, wenn wir unseren Weg finden und ihn mehr und mehr leben, indem wir alte Wunden heilen.

Ich helfe Dir dabei, dass Du diese Wunden heilen kannst. Dazu bediene ich mich einigen Helfern und Hilfsmitteln, wie zum Beispiel der Kontakt zu Verstorbenen und anderen geistigen Helfern, Magie, Symbole, Neue Homöopathie, Alpha-Synapsen-Programmierung, ThetaHealing®, Aufstellungen, Heilbilder und Böten.

Das lässt mein Herz höher schlagen und Verbundenheit spüren. Das ist meine Passion.

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Von Prozessen, Wut und Glaubenssätzen

 

Diese Woche ging bei mir ein Prozess zu Ende, der vor über einem Jahr begann, als ich mich selber während einer Meditation voller Wut in einem Reagenzglas habe stehen sehen. (Darüber schrieb ich bereits in meinem Blog „Vom Berührenlassen und Berührtsein“).

Ich habe mich seit letztem Jahr wirklich sehr verändert – Gefühle sind mir nicht mehr fremd, ich habe auch kaum noch Scheu, sie zu zeigen. Seit ich vor zwei Wochen diesen Blog schrieb, kam immer wieder mal der Gedanke hoch, dass das Thema „Wut“ allerdings noch unangetastet war. Ich spürte aber auch, dass sich dies bald ändern würde.

Vergangenen Mittwoch habe ich mal wieder meditiert. Es war eine geführte Meditation zu Beginn einer Gruppe zum Thema „Beziehungen“. In dieser Meditation sah ich das Reagenzglas wieder. Und mich. Diesmal aber außerhalb dieses Glases. Der Pfropfen war ab, es lag nur so etwas wie eine Unterlegscheibe auf der Öffnung, und ich beobachtete von außen, wie die letzte Wut langsam entwich.

Es war wenig spektakulär. Und ich hätte fast die Wichtigkeit und die Bedeutung verpasst. Am Ende der Meditation fühlte sich mein Bauch, die Gegend um mein 2. Chakra, so frei an. Leicht. Kein „Knubbel“ mehr. Ganz neu. Selbst da war ich mir nicht sicher, ob es das war, von dem ich ausging, dass es war.

Am nächsten Morgen telefonierte ich mit einer Freundin. Es ging unter anderem um meine Glaubenssätze, die immer wieder das Verfolgen meiner Ziele verhinderten. Ich hatte in den Tagen vor dem Telefonat schon einige Glaubenssätze zusammengetragen, auch bereits einige aufgelöst. Aber ich wusste, dass es noch einen „Chef-Glaubenssatz“ gab. Quasi die Quelle all dieser Glaubenssätze, die ich bereits aufschrieb. Im Gespräch wurde mir bewusst, dass es ein ganz alter Glaubenssatz war, einer, den ich seit meinem dritten Lebensjahr mit mir rumschleppte. Das wiederum bedeutete, dass es wieder mit meinem Großvater zu tun hatte.

An dieser Stelle wollte ich die Überlegungen schon fast abbrechen, denn ich dachte eigentlich, dass es da nichts mehr gibt, was ich mir anschauen müsste. Aber meine Freundin half mir, dabei zu bleiben, tiefer reinzuspüren. Dank ihrer Hilfe wusste ich auf einmal, dass die Restwut, die ich am Tag vorher aus der Flasche habe aufsteigen sehen, die Wut auf mich selber war. Die Wut darüber, dass ich mir damals in der Situation nicht selber helfen konnte. Und als ich das begriff, war mir auch auf einmal der Glaubenssatz bewusst, der alle anderen Glaubenssätze bedingte: die Überzeugung, dass ich mir nicht selber helfen konnte.

Als ich diesen Satz laut aussprach, hat es mich am Telefon richtiggehend zerrissen. Ich habe geweint wie ein Schlosshund. Es war sehr befreiend, als wäre in mir ein Tor aufgegangen, und die Tränen hätten den letzten Rest des Schmerzes ausgeschwemmt. Als ich wieder sprechen konnte, sagte ich spontan: „Geiler Prozess!“ – und musste genauso heftig lachen, wie ich kurz zuvor weinen musste. Und es war gut so. Ich war endlich in der Lage, mir selber zu vergeben.

Später am selben Tag habe ich den Glaubenssatz mithilfe von Verbalmagie aufgelöst und dafür einen neuen Glaubenssatz installiert. Seitdem bin ich voll neuem Tatendrang und Vertrauen in mich selber. Ich weiß jetzt, dass ich mich nicht wieder selber boykottiere, da ich mir nicht mehr beweisen muss, dass ich mir nicht selber helfen kann. Ich weiß, dass ich gut genug, schlau genug, erfinderisch genug, kreativ genug und so vieles mehr bin, und mir deswegen selber helfen kann. Ich weiß aber auch, dass ich nicht alleine bin. Ich kümmere mich einfach darum, dass ich weiß, was ich will und voller Freude, Liebe und Leichtigkeit alles mir Mögliche tue, um es zu erreichen. Das „Wie“ überlasse ich Gott und seinen Helfern. Das nimmt den Druck. 🙂

Im Nachhinein hat es mich nicht gewundert, dass ich an diesen zwei Tagen jeweils meine Urvertrauen-Socken trug. 🙂