Tag Archives: Gefühle

gleichgültig. gültig. Blickwinkel. Gefühle. gestatten. Raum. Iris Ludolf. Friedensberaterin.

Lass es gleich gültig sein. Sei es Dir wert.

Egal, ob Du Freude fühlst,
Trauer, Aufregung oder Wut:
Es ist alles gleich gültig.

Jedes Gefühl hat
seine Berechtigung.
Verurteile Dich nicht
für Deine Gefühle.
Heiße jedes einzelne willkommen.

Das Ungleichgewicht
kommt dann zustande,
wenn Du einem Gefühl
mehr Gewicht gibst,
als einem anderen;
wenn Du Gefühlen
Bewertungen anheftest,
sie als ‚gut‘ oder ‚schlecht‘
klassifizierst.

Du kannst beispielsweise
dankbar sein für die Hilfe,
die Du erhalten hast,
und zugleich enttäuscht,
dass die Hilfe
nicht so umfassend war,
wie Du sie Dir erhofft hast.

Beide Gefühle dürfen
gleichzeitig in Dir existieren,
denn sie sind beide gleich gültig.
Und das ist gut so.

Mögest Du allen Deinen Gefühlen die gleiche Gültigkeit einräumen, das wünsche ich Dir.

Mitgefühl. Entspannung. Stille. Iris Ludolf. Friedensberaterin.

Tue Dir gut. Sei es Dir wert.

Tust Du Dir gut?
Hast Du Mitgefühl mit Dir?
Oder verurteilst Du Dich?
Entspannst Du Dich?
Oder bist Du verkrampft?
Verwöhnst Du Dich?
Oder gönnst Du Dir nichts?
Genießt Du die Stille?
Oder umgibst Du Dich mit Lärm?
Bist Du offen und dankbar für
Deine Gefühle?
Oder schließt Du sie weg?

Mögest Du Dir immer öfter gut tun, das wünsche ich Dir.

Das Gedankenkarussell

Schaffe einen sicheren Raum für die Frauen in Deinem Leben, so dass sie sein können, wer sie sind und sich nicht für all das verstecken, was sie nicht sind.
Ashley Graham

Beinahe hätte ich den heutigen Artikel gar nicht geschrieben. Ich fing meinen Newsletter so an:

 

Wie geht es Dir? Oder steht es eher und Du fühlst, als ginge es nicht weiter? Es ist Zeit für Seufzen. Ehrlich! 🙂 Ganz tief und wenn Du willst auch ganz laut.

Lass den ganzen Mist mal raus.

Und nochmal.

Nein, nicht nur lesen. Mach mal! Und wenn Du dann einatmest, atme die Leichtigkeit ein, die Dir von Deinen Helfern auf mehreren goldenen Tabletts dargereicht wird.

Und nochmal raus mit dem Schweren.

Und rein mit der Leichtigkeit.

Kannst Du Dir ja so vorstellen, als würden Deine Helfer mit Strohhalmen Löcher in Deine Schwere stochern, durch die die Schwere dann abgehen und die Leichtigkeit Einzug halten kann. Einfach so viel, wie Du momentan annehmen kannst. Wiederhole das einfach so oft, wie Du es benötigst. Am besten machst Du es sofort, wenn Du merkst, dass sich Schwere aufbaut. Hier und da ein paar visualisierte kleine Löcher wirken Wunder. 🙂

Dann war ich vier Stunden unterwegs und danach war der Drall weg. Ich war stundenlang wie gedämpft. Ich habe den Artikel nicht weiterschreiben können. Nachts um halb eins war ich bereit aufzugeben und schrieb folgendes:

Ich habe heute ganz viel geseufzt. Es geht gerade ganz viel in meinem Kopf ab und ich kann mich nicht wirklich auf diesen Artikel konzentrieren. Ich habe heute stundenlang an und vor diesem Artikel gesessen und gerade habe ich mich entschieden, Dir einfach reinen Wein einzuschenken: Ich bin heute nicht in der Lage, etwas zu schreiben, was für Dich den Nährwert hat, den Du verdienst. Außer, dass das auch okay ist. Es gibt Tage, an denen wir nicht so „funktionieren“, wie wir es wollen. Tage, an denen wir das Gedankenkarussell, das sich in unserem Kopf immer und immer wieder im Kreis dreht, einfach nicht anhalten lässt.
Das Lustige ist, dass es genau das ist, worüber ich heute schreiben wollte. Klasse, da habe ich mir selber heute den besten Anschauungsunterricht erteilt. 🙂

Dann sollte ich vielleicht doch einfach direkt weiterschreiben …

Und das tat ich dann auch.

 

Heute Morgen hatte ich mal wieder Abraham Hicks gelauscht und ein wunderbar eingängiges Bild erhalten, das ich mit Dir teilen wollte und es jetzt doch auch tue.

(Wenn Du noch nicht weißt, wer Abraham ist: Es ist eine energetische Entität, die seit Ende der 90er Jahre durch Esther Hicks spricht. Sie haben schon etliche Bücher veröffentlicht und sprechen über das Gesetz der Anziehung und die Kunst des Erlaubens. Das sind eigentlich die wichtigsten Elemente, um ein glückliches und erfülltes Leben zu Leben: So leben, dass Du das anziehst, was Du Dir wünschst, und Dir dann erlauben, es in Dein Leben zu lassen.)

 

Wir kennen das ja alle: Es fängt mit einem negativen Gedanken an. Zu dem einen gesellen sich dann schnell noch andere. Bevor wir uns versehen, wird aus dem kleinen Feldweg, auf dem der eine Gedanke reichlich Platz hatte, eine zehnspurige Autobahn, auf der ein negativer Gedanke den anderen jagt und überholt.

Abraham hatte ein anderes schönes Bild dafür. Du kennst doch bestimmt diese Karussells, die man auf Spielplätzen findet, so wie das auf dem Bild. Man sitzt oder steht drauf und dreht so lange am Rad, bis man reichlich Schwung hat. Wenn der Schwung erstmal da ist, ist es ganz schwer, anzuhalten.

Das geht allen immer wieder mal so. Wir alle drehen ab und an mal am Rad. Die Kunst besteht darin, es zu erkennen und frühzeitig damit aufzuhören und zu erkennen, dass Du der Dreh- und Angelpunkt Deiner Gedanken und Deiner Welt bist.

Ich drehte heute auch am Rad. Es drehte sich immer schneller und schneller. Meine Gefühle wechselten von Erkenntnis, zu Trauer bin hin zu Wut. Aber alles in meinem Kopf. Ich sprach nicht darüber. Ich drehte einfach selbstvergessen weiter am Rad.

Und es wurde später und später.

Mittlerweile war es Mitternacht. Ich hatte noch vier Stunden Zeit, den Artikel zu schreiben, bevor der Newsletter wie jede Woche morgens um 4 Uhr rausgeht.

Dann hatte ich den Impuls, der Person, um die sich meine Gedanken drehten, einen Brief zu schreiben und all das zu verbalisieren. Ich wusste anfangs nicht, ob ich diesen Brief jemals abschicken werde. Ich schrieb einfach. Und ließ all das raus, was in mir den ganzen Tag über langsam hochkochte.

Und fühlte mich besser. So gut, dass ich diesen Artikel dann doch noch schrieb. 🙂

Ich bin erleichtert. Der Druck ist raus. Das Karussell ist zum Stehen gekommen, da ich aufhörte, weiter am Rad zu drehen.

Jetzt kann ich es wieder in die andere Richtung drehen. In die Richtung der guten Gedanken.

Ich bin ganz schön stolz darauf, recht schnell aus der Nummer rausgekommen zu sein.
Ich bin stolz, dass ich wieder im Fluss und auf meinem Weg bin.
Ich bin stolz und dankbar, dass ich den Artikel doch noch geschrieben habe und dass er Nährwert für Dich hat.
Ich bin total glücklich und dankbar, dass ich die Leichtigkeit wieder in mir spüre.
Und dass ich aus der Nummer raus bin, handeln zu müssen. Ich kann wieder einfach nur sein und auf meine innere Stimme hören.

Die konnte ich gar nicht mehr hören. Meine Gedanken waren zu laut.

Du willst wissen, ob ich den Brief abschicke? Ich weiß es noch nicht. Gespeichert habe ich ihn und werde jetzt erst mal drüber schlafen. Morgen sieht die Welt schon wieder anders aus.

Mögest Du Dein Gedankenkarussell anhalten können, bevor Du das Leben zum Bespucken findest, das wünsche ich Dir.

 

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Wort des Tages: Durchlässig

Durchlässig

Lässt Du alles durch Dich hindurch,
was nicht zu Dir gehört?
Alle Gefühle,
alle Verantwortung,
alles Handeln,
alle Bewertungen?
Auch das kleinste Gefühl von Widerstand
sorgt dafür, dass Du festhältst,
wogegen Du Widerstand empfindest.
Ganz schön kontraproduktiv, hm?
Erkenne, dass es da ist,
lass es ziehen
und konzentriere Dich auf das,
was sich für Dich gut anfühlt.

Mögest Du alles durch Dich durchziehenlassen, was nicht zu Dir gehört, das wünsche ich Dir.

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Wort des Tages: Durchhalten

Durchhalten.

Auch, wenn es so aussieht,
als könnte es nicht tiefer gehen,
als hättest Du keine Kraft mehr,
als gäbe es keinen neuen Morgen mehr …
halte durch.
Wir alle machen gerade eine Zeit
tiefer Umwälzungen durch.
Eine Zeit, in der das Unterste
zuoberst gekehrt wird.
Eine Zeit, wo noch einige,
wenn nicht sogar alle,
Themen nochmal angeschaut werden,
die auch nur im entferntesten
für uns traumatisch waren.
Aber nicht, um uns zu quälen,
sondern um sie loszulassen.
Um die Gefühle ein letzes Mal zu fühlen,
und in Liebe zu entlassen.
Nur indem Du das Alte durch Anschauen loslässt,
machst Du Platz für das Neue in Deinem Leben.

Halte durch, Du bist nicht alleine!

Mögest Du diese Zeiten mit einem Lächeln im Herzen meistern, das wünsche ich Dir.

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Wort des Tages: Verbundenheit

Verbundenheit.
Spürst Du sie?
Die Blicke, die sich kreuzen und Du weißt,
dass der Andere Dich auch ohne Worte versteht.
Der Anruf eines lieben Menschen,
an den Du gerade gedacht hast.
Das Lied im Radio,
das Dich an einen Verstorbenen erinnert.
Der Hund, der Dir auf den Schoß springt
und Dich ableckt, weil er spürt,
wie traurig Du bist.
Achte mal drauf.
Du bist nicht allein.
Wir sind nicht allein.

Mögest Du immer wieder die Verbundenheit mit anderen erleben, das wünsche ich Dir.

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Wort des Tages: Lebendigkeit

Lebendigkeit.

Wann warst Du das letzte Mal so richtig lebendig?
Lebendigkeit ist nicht das hektische (Re)agieren,
das Hetzen von Termin zu Termin.
Es ist auch nicht das verkrampfte Geselligsein,
nur um nicht alleine zu sein.
Lebendig bist Du dann, wenn Du Deine Seele spürst.
Wenn Du fühlst.
Wenn Du Dich Deinen Emotionen stellst und sie aushältst.
Die guten wie auch die weniger guten.
Das ist das Leben.
Gefühle sind Leben.
Lebst Du schon oder betäubst Du noch?

Mögest Du Dein Leben voller Lebendigkeit verbringen, das wünsche ich Dir.

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Wort des Tages: Notwendig

Notwendig.

Was wir immer alles als notwendig erachten …
Spür doch mal rein, wie sich das für Dich anfühlt:
Gute Mine zum Bösen Spiel machen;
Deine wahren Gefühle für Dich behalten;
Das Kind für noch eine weitere Freizeitaktivität anmelden, etc..
Hier wird das Leben zur Not hingewendet.
Die andere Richtung ist aber die, in die es lang geht:
Tue Dinge, die die Not abwenden.
Wahre Not fühlst Du immer auf der Seelenebene.
Je weniger Du fühlst, desto größer ist die Not.
Je mehr Freude und Liebe Du fühlst,
desto sicherer kannst Du sein, dass Du
die richtige Richtung eingeschlagen hast.

Mögest Du all Deine Not in Freude wenden, das wünsche ich Dir.

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Gebete, Segen und die Magie

 

Am Anfang war das Wort.

Die Bibel

Mir fielen vor ein paar Tagen Aufzeichnungen eines Vortrages in die Hände, den ich letztes Jahr im Rahmen eines Aufenthaltes am Arthur Findlay College hielt. Ich wusste, dass sie mir unterkamen, weil ich diese Woche über das Thema schreiben soll. Es ist ein Thema, das mir sehr am Herzen liegt. Eines, das für viele ein rotes Tuch ist, andere wiederum können gar nichts damit anfangen. Mir nähert es sich auf ganz viele Weisen und zeigt mir immer neue Gesichter.

Der Titel meines Vortrages lautete „Gebete, Segen und Magie“. Und ich lächle gerade beim Schreiben, weil diese drei Worte mein derzeitiges Leben sehr gut zusammenfassen. 🙂 

Ich hatte letztes Jahr für meinen Vortrag nur 15 Minuten Zeit und musste mich also sehr kurz fassen und entschied mich deswegen, mich auf drei Aspekte dieses weitläufigen Themas zu beschränken.

Zuerst eine kurze Einleitung

Es gibt verschiedene Formen des Gebets. Hier eine unvollständige Auswahl:

Bittgebete
Dankgebete
Segen
Heilgebete
Rituelle Gebete (die meist indigenen Völkern zugeschrieben werden)
Gebete, die gesungen bzw. getönt oder anderweitig durch Musik ausgedrückt werden, wie z. B. Mantren.
Gebete in Form von Symbolen
Gefühlsbasierte Gebete

Gebete und Magie haben etwas gemeinsam: Den Einsatz des Willens und des Wortes.

Das Wort Abrakadabra zum Beispiel kommt aus dem Aramäischen, der Sprache Jesu:
Avrah Ka Dabrah

Das bedeutet in etwas so viel wie „Ich werde erschaffen, während ich spreche.“

Worte sind geballte Energieformen. Dein Wille, Deine Intention, bestimmt die Richtung dieser Energie.

Besprechen/Böthen

Die Intention wird u. a. auch während der alten Kunst des Böthens, auch Besprechen genannt, genutzt. Als ich mich für den Vortrag vorbereitete, fand ich es faszinierend, dass ich keine englischsprachigen Informationen fand. Ich fragte das Publikum, das aus aller Herren Länder kam, aber niemand kannte diese Heilweise. Dabei ist sie eine der ältesten Form des europäischen Schamanismus, die uns derzeit bekannt ist.

Es wurden schon ganze Bücher über das Besprechen geschrieben, ich werde es hier nur anreißen.

Hier in Deutschland haben die meisten zumindest schon mal was vom Besprechen von Warzen gehört. Die Böthing-Meisterin Xenia Fitzner, die mich im Rahmen meiner Ethnomedizin-Ausbildung in die Kunst des Böthens einweihte, erzählte, dass sie bei ihrer Meisterin fünf Jahre lernte, um selber Meisterin zu werden. Es gehört also schon einiges dazu.

Aber was genau ist das Besprechen?

Der oder die Besprecher/in macht sich die Macht und die Wirkung bestimmter Gebete zu Nutze, um diverse Krankheiten, bzw. Situationen zu heilen.

Es gibt verschiedene Szenarien, in denen Böthing-Rituale abgehalten werden können: entweder in Einzelsitzungen, in Gruppen oder für bestimmte Situationen. 

Früher war es Usus, am 13. Tag eines jeden Monats einen sogenannten Heilsamen Abend zu veranstalten. Zu diesem Abend konnte jeder kommen, der ein bestimmtes Problem hatte. Dieses Problem wurde zusammen mit dem Namen auf einen Zettel geschrieben. Man kam in einem Kreis zusammen. Wer um Hilfe bitten wollte, ging in die Mitte, setzte sich und gab der Besprecherin den Zettel. Diese verband sich mit Himmel und Erde und überbrachte die Nachricht für den Hilfesuchenden in mächtigen und kraftvollen Worte. Manchmal waren Worte nicht genug, manchmal wurde getönt, mal Runen gesungen, mal wurde geklatscht, dann auf den Boden aufgetreten. Dadurch wird eine Energie freigesetzt, die in dieser Form sonst nicht möglich wäre. So kommt ganz viel in Bewegung und Heilimpulse werden gesetzt.

In den Einzelsitzungen werden einmal die Woche für drei Wochen spezielle Gebete je drei Mal wiederholt, also insgesamt neun Mal gesprochen.

Sanjeevini

Sanjeevinis sind die Kombination aus zwei Bereichen, die mir sehr am Herzen liegen: Worte und Symbole.

Als ich über sie stolperte, war ich total begeistert, denn ich bin u. a. auch Trainerin für Heilen mit Symbolen und liebe Symbole.

Dieses Heilsystem wurde vor 23 Jahren in Indien entwickelt. Es besteht mittlerweile aus 60 Körperteilkarten sowie 264 Krankheitskarten.

Das bekannteste Symbol daraus ist wohl das „Neutralise“, das man auch wunderbar einsetzen kann, um Elektrogeräte zu entstören.

Diese Karten zeigen hochpotenter Gebete in Form von Symbolen. Man kann diese Symbole auch kombinieren und dann energetisch entweder auf neutrale Globuli oder Wasser übertragen. Die Globuli bzw. das Wasser werden dann eingenommen. Es ist auch möglich, sich direkt mit den Karten zu verbinden, indem man sie anschaut, anfasst oder daran denkt. Auch einer Fernübertragung steht nichts im Wege.

Das Labyrinth von Chartres und das Vaterunser

Vor einiger Zeit las ich das Buch „Vater unser. Deine Schatzkarte zu Gott“ von Kathleen McGowan. Darin sprach sie von Zusammenhängen zwischen dem Labyrinth von Chartres und dem Vaterunser. Sie hat sich lange mit diesem und anderen Themen beschäftigt und stieß dabei auf die alte Mystikerschule von Chartres und ihren Lehren. Diese Lehren bezüglich des Vaterunsers und dem Labyrinth faszinierten mich besonders. 

Es wird gesagt, dass jedes der sechs Blütenblätter der in der Mitte des Labyrinths befindlichen Rose Repräsentant für einen Teil des Vaterunsers sei.

Glaube
„Vater unser im Himmel geheiligt werde Dein Name.“

Frage Dich: Was ist Deine Beziehung zum Schöpfer, zum Universum, oder welche Bezeichnung auch immer Dir am angenehmsten ist? Bist Du dankbar für das, was Du hast? 

Hingabe
„Dein Reich komme, Dein Wille geschehe.“

Willst Du alles kontrollieren? Merkst Du, wenn Du an Grenzen stößt, dass es hier nicht weiter geht? Siehst Du Schicksalsschläge als Kurskorrektur an? 

Dienen
„Wie im Himmel, so auch auf Erden.“

Erschaffe Deinen eigenen Himmel hier auf Erden. Weißt Du, dass es Deine Aufgabe ist, glücklich zu sein? Wenn Du glücklich bist, dienst Du den Menschen um Dich herum am besten.

Fülle
„Unser tägliches Brot gib uns heute.“

Fülle ist der natürliche Zustand allen Lebens. Wir erschaffen immer das, worauf wir unseren Fokus setzen, unsere Energie richten. Wir sind es gewohnt, von dem zu sprechen und uns darauf zu konzentrieren, was wir nicht haben. Hier brauchen wir eine Neuprogrammierung. Dabei hilft, uns immer wieder vor Augen zu führen, für was wir dankbar sein können. Was ist gut in Deinem Leben? Kannst Du hören, sehen, fühlen, schmecken, laufen, sprechen? Das ist doch ein genialer Anfang! Was ist sonst noch gut? Schreib es auf! 

Vergebung
„Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.“

All die Energie, die Du in Situationen steckst, die Du nicht verzeihen kannst, ist vergeudet. Nimm sie lieber und erschaffe das, was Du wirklich willst. Anstatt immer wieder anderen von dem zu erzählen, was Du nicht vergeben kannst oder die Situation in Deinem Kopf auf Dauerschleife zu fahren, nutze die Zeit zum Beispiel, um herauszufinden, wo Du die Ausbildung machen kannst, die Du schon die ganze Zeit machen wolltest. Oder tue etwas, was Dir Freude macht. 

Überwindung
„Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns vor dem Bösen.“

Eine der Definitionen für „das Böse“ aus dem Mittelalter finde ich persönlich sehr einleuchtend und stimmig:
Dort wird als „böse“ all das bezeichnet, was uns davon abhält, unsere Bestimmung zu leben.

Also zum Beispiel sich auf Facebook zu verlieren, statt sich auf sich selber zu besinnen und etwas zu tun, was die Seele zum Erklingen bringt.

Liebe
Die Mitte der Rose steht für die Liebe, denn nicht nur müssen die Gebete aus dem Herzen kommen, um ihren vollen Nutzen zu entfalten, nein das ganze Leben muss aus dem Herzen kommen, um sich vollumfänglich entfalten zu können.

 

Das war nur ein kleiner Einblick in das riesige und sehr interessante Thema der Gebete. Wusstest Du zum Beispiel, dass ganze Bücher zum Thema Heilen mit Gebeten geschrieben wurden – von Ärzten der Schulmedizin?

Wie stehst Du zu Gebeten? Betest Du? Wenn ja, wie tust Du es?

Ich würde mich über einen regen Austausch zu diesem Thema sehr freuen.

Mögest auch Du stets wissen, dass Du jederzeit Gespräche mit Gott führen kannst, das wünsche ich Dir.

 

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