Höre auf, Entschuldigungen zu suchen. Fange an zu leben. D e i n Leben zu leben.
Es ist egal, wer Dir geholfen hat, in die Situation zu kommen, in der Du bist.
Es ist Deine Verantwortung und Deine Aufgabe, sie zu ändern, wenn sie Dir nicht gefällt. Und das kannst Du. Sonst stecktest Du nicht in dieser Situation.
Höre also auf, Deine Zeit mit Anschuldigungen zu vergeuden. Nutze sie lieber, um anzufangen, ein Leben nach Deinem Geschmack zu kreieren.
Mögest Du anfangen, die Verantwortung für Dein Leben zu übernehmen, das wünsche ich Dir.
Lässt Du Dich berühren? Wovon? Von etwas Sicherem, wie süßen Katzenbabyvideos? Oder lässt Du Dich von Menschen berühren?
Die Interaktion mit Menschen ist nicht sicher. Sie kann verletzen. Sie kann zerstören. Sie kann Wunden schaffen und alte Wunden aufreißen. Es erfordert Mut, sich diesen Möglichkeiten zu stellen.
Im Umgang mit anderen Menschen gibt es keine Sicherheit, kein Netz, keinen doppelten Boden.
Du kannst wieder auf die Nase fallen, der Riss im Herzen kann wieder aufreißen und noch größer werden.
Du kannst aber auch auf Menschen treffen, die auch bereit sind, sich zu öffnen, Liebe zu geben und zu empfangen. Die bereit sind, verletzlich zu sein und verletzt zu werden.
Auch sie wissen nicht, ob Du ihnen wehtun wirst, aber sie öffnen sich Dir trotzdem.
Diese Verletzlichkeit, dieser Mut, das Wagnis einzugehen, das ist der Schlüssel für die Tür zu tiefen Gefühlen, die berühren.
Mögest Du diesen Schlüssel nutzen und Dich dem Leben öffnen, das wünsche ich Dir.
Das Wort hat einen sehr schlechten Ruf und wird eher als Schimpfwort verwendet. Dabei ist es doch gut, wenn Dir zugemutet wird!
Genauso, wie es gut ist, wenn jemand Dir zuwinkt oder Zuspruch schenkt, Dir etwas Nettes zuruft etc.
Immer erhältst Du etwas dabei.
Wenn Dir also etwas zugemutet wird, erhältst Du Mut. Den findest Du nur in solchen Situationen, in denen Du Mut benötigst, um sie wieder zu verlassen. So trainierst Du einfach Deinen Mutmuskel.
Mut ist nichts Schlimmes, und die Situation, in der Du Deinen Mutmuskel trainieren kannst, mit der wirst Du auch fertig. War schon immer so, da ändert sich jetzt auch nichts dran.
Mögest Du die Zumutungen des Lebens freudig annehmen und gestärkt daraus hervorkommen, das wünsche ich Dir.
Gelassenheit. Innerer Frieden. Alles ist im Fluss.
Du magst denken, dass erst alles im Fluss sein muss, bevor Du gelassen sein kannst.
Nö.
Wenn Du die Dinge gelassen angehst, kommt alles in den Fluss.
Und außerdem gilt: Wie es ist, ist es eh richtig. Sobald Du das erkennst, kommt die Gelassenheit von alleine. Sie ist übrigens die kleine Schwester von Loslassen.
Mögest Du Dich immer wieder in Gelassenheit üben, das wünsche ich Dir.
Achte auf Deinen Fokus. Wenn Du Leichtigkeit spürst und Freude, liegt Dein Fokus auf dem für Dich Hilfreichen.
Wenn Du dagegen deprimiert bist, lustlos und antriebslos, wird es Zeit, dass Du Deinen Fokus auf das richtest, was Dir Leichtigkeit und Freude bringt.
Das andere läuft dadurch nicht weg. Mit mehr Leichtigkeit in Deinem Leben wird es Dir allerdings leichter fallen, eine Lösung für all das zu finden, was Dich bedrückt.
Und sei es die Erkenntnis, dass ein bestimmtes Problem nicht Dein Problem ist, sondern im Verantwortungsbereich anderer Menschen liegt, so dass Du es loslassen kannst.
Mögest Du Deinen Fokus immer auf Deinen Weg lenken, das wünsche ich Dir.
Wofür schämst Du Dich denn? Schon dafür, dass Du Dich schämst? Siehst Du, wie grotesk das ist?
Wir schämen uns für uns selber gerade zu stehen, unsere Wünsche zu äußern, Fehler zu machen, unserer Gefühle, Ziele nicht zu erreichen, Erwartungen anderer nicht gerecht zu werden, kein Geld zu haben, viel Geld zu haben, Sorgen zu haben, keine Sorgen zu haben.
Es ist höchste Zeit, unsere Scham loszuwerden!
Mögest Du völlig schamlos sein, das wünsche ich Dir.
Egal, ob Du Freude fühlst, Trauer, Aufregung oder Wut: Es ist alles gleich gültig.
Jedes Gefühl hat seine Berechtigung. Verurteile Dich nicht für Deine Gefühle. Heiße jedes einzelne willkommen.
Das Ungleichgewicht kommt dann zustande, wenn Du einem Gefühl mehr Gewicht gibst, als einem anderen; wenn Du Gefühlen Bewertungen anheftest, sie als ‚gut‘ oder ‚schlecht‘ klassifizierst.
Du kannst beispielsweise dankbar sein für die Hilfe, die Du erhalten hast, und zugleich enttäuscht, dass die Hilfe nicht so umfassend war, wie Du sie Dir erhofft hast.
Beide Gefühle dürfen gleichzeitig in Dir existieren, denn sie sind beide gleich gültig. Und das ist gut so.
Mögest Du allen Deinen Gefühlen die gleiche Gültigkeit einräumen, das wünsche ich Dir.