Tag Archives: Frieden

Vom Frieden und Friedensberatung

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Eine Voraussetzung für den Frieden ist der Respekt vor dem Anderssein
und vor der Vielfältigkeit des Lebens.
Dalai Lama

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Ich wusste nie, welche Berufsbezeichnung ich wählen sollte.
Erst war es „Medium“. Meist wird Medium jedoch auf die Kontakte mit Verstorbenen reduziert. „Trainerin der Neuen Homöopathie und Heilen mit Symbolen“. Ja, ist auch ein Aspekt meines Tuns. „Ethnomedizin-Praktizierende“, kann keiner was mit anfangen. „Integraler Aufstellungscoach“ ist auch eine wichtige Facette. Und so vieles mehr. Also bezeichnete ich mich erst mal als „Coach“. Damit konnte ich alles unter einen Hut packen.

Aber zufrieden war ich nicht.

Allem, was ich tue, liegt eines zugrunde: Mir ist es wichtig, dass mein Gegenüber Frieden findet.
Dann dachte ich: Es gibt Ernährungsberater, Finanzberater, Steuerberater – warum nicht auch einen Friedensberater? Wo Frieden doch ein so wichtiger Aspekt des Lebens ist. Also kreierte ich meine eigene Berufsbezeichnung. 🙂

Ich bin gestern über etwas gestolpert, was uns Sandie Baker, eine meiner Dozentinnen am Arthur Findlay College mitgab:
Ein echtes Medium arbeitet für die Seele.

Das war für mich wie ein auf der Spirale der Zeit wieder an einem Punkt ankommen. Allerdings in einer gewandelten Form. Es machte für mich „Klick“:

Als Friedensberaterin arbeite ich direkt für die Seele. Ob nun als Aufstellungscoach, mit Ahnenarbeit, durch Visualisierungen, bei der Auflösung karmischer Verstrickungen, bei der Projektplanung mit Energetic Composing, mithilfe vom Symbolen oder „einfach“ durch Zuhören. 

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Frieden. Ein so wichtiges Thema. Gerade jetzt.

Im Außen gibt es so viel, was uns den Frieden raubt. Gerade jetzt ist es wichtig, dass wir uns um den Frieden in unserem Innern kümmern. Wenn wir in Frieden sind, wenn wir geerdet sind, dann begegnen wir dem Tumult im Außen ganz anders.

Was uns dabei hilft, ist der nährende Austausch mit anderen. Was ebenfalls immer hilft, sind neue Blickwinkel, von denen aus man anders auf die Dinge schaut, die einen beschäftigen. Wenn beides zusammentrifft, liegt Magie in der Luft.

Seit geraumer Zeit treffen sich bei mir einmal im Monat einige wunder- und liebevolle Frauen. Wir brechen zusammen Brot und tauschen uns um alle Themen rund um Spiritualität aus. Die Abende werden liebevoll „Besentreff“ genannt. 🙂

Es ist ein geschützter Raum, in dem jede Anwesende diese Seite ihres Seins einfach ausleben kann. Wir sprechen über das, was uns bewegt, was wir fürchten, was wir nicht verstehen. Und jede trägt mit ihrer Sicht und ihren Erfahrungen dazu bei, dass wir die Wahl haben, Dinge aus einer anderen Perspektive aus zu betrachten.

Wir reden dabei über alles von medialen Fähigkeiten über Karten legen, Heilkünste, Räuchern, Armotherapie bis hin zu Ethnomedizin und was uns sonst noch beschäftigt.

Wir stellen Dinge vor, die uns helfen, uns erden, uns unserem Frieden ein Stück näher bringen.

Wir unterstützen uns gegenseitig.

Ich möchte nun diese Unterstützung ausweiten.

Ich möchte, dass noch mehr Menschen in den Genuss kommen, Frieden zu erfahren, Unterstützung zu erfahren. Ich möchte einen Raum schaffen, in dem man über die verschiedenen Aspekte der Spiritualität reden kann und darüber, wie sie uns helfen, unseren eigenen inneren Frieden zu erlangen.

Deswegen habe ich spontan eine Facebook-Gruppe ins Leben gerufen, deren Ziel genau das ist:

www.facebook.com/groups/DemFriedenRaumGeben/

Es würde mich freuen, wenn Du zu uns stoßen würdest.

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Und nun zu Dir:

Welchem Raum gibst Du dem Frieden in Deinem Leben?

Erzähle uns doch bitte in den Kommentaren davon.

Möge der Frieden bei Dir zum Dauergast werden, das wünsche ich Dir.

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Wort des Tages: Sprachlustig

2017-01-23_Sprachlustig

Sprachlustig.
Sprache ist unser Ausdrucksmittel.
Sie kann schneiden,
sie kann verletzen.
Aber sie kann auch heilen:
Sie wird benötigt, um eine Situation aufzuhellen,
um den Ernst zu einer Pause zu animieren,
damit der Spaß in den Vordergrund treten kann.
Die Sprache liebt es, lustig zu sein.
Dazu benötigt sie Dich.
Achte auf Situationen, die Du durch Humor wandeln kannst.
Und tue es.
Auch so trägst Du zum Frieden bei.

Mögest Du Deinen Sinn für Humor nie verlieren, das wünsche ich Dir.

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Acht Schritte zum friedlichen Umgang mit Verzweiflung

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Geld ist im Allgemeinen ein Tabuthema. Man spricht einfach nicht drüber.

Am Dienstag letzter Woche kam es bei mir wie ein ausbrechender Vulkan hoch und ich schreibe drüber. Puh, einfach ist es allerdings nicht, darüber zu schreiben. Denn diese Zeilen sind nicht nur für mich, sie werden ja auch von anderen gelesen …

Der Tag und die Prozesse, durch die ich an diesem Tag ging, haben mir einiges abverlangt. Es gab zum Glück nur wenige Momente in meinem Leben (an die ich mich erinnern kann), an denen ich so verzweifelt war, wie am Dienstag.

Aber dieser Tag hielt viele Geschenke für mich parat. Hättest Du mich allerdings mitten in den Prozessen gefragt, was das Geschenk ist, hätte ich Dir mit Sicherheit irgendwas an den Kopf geschmissen. 🙂

Ich konnte ganz viele Denkmuster und Dramen loslassen, die noch in meinen Zellen gespeichert waren. Und ich kann Dir nun am Ende dieses doch recht langen Textes eine Zusammenfassung der Schritte bieten, die Dir helfen können, wenn Du mal verzweifelt bist.

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Seit einiger Zeit ist es finanziell sehr eng bei mir, um es vorsichtig auszudrücken, und die Situation spitzt sich momentan sehr zu. Am Dienstag Morgen bat ich in meinem morgendlichen Ritual den lieben Gott um mehr Klarheit. Ich hatte den Satz noch nicht ganz niedergeschrieben, als ich wusste, was gesehen werden wollte …

Ich wuchs in sehr armen Verhältnissen auf. Unter anderem äußerte sich das darin, dass ich im Alter von ca. 8-10 Jahren mit einem Brief in der Hand zum Tante-Emma-Laden geschickt wurde. In dem Brief bat meine Mutter darum, anschreiben zu dürfen. Ich gab den Brief also an der Kasse ab und stand dann vorne, auf eine Antwort wartend. Ich hatte da ewig nicht mehr dran gedacht.

Am Dienstag dann ploppte das hoch. Und mit der Erinnerung auch die Gefühle, die ich jahrelang verdrängt hatte, die sich aber aufgestaut hatten: die Erinnerung an das „Betteln“; das Gefühl von Mitleid, das mir von den Menschen im Tante-Emma-Laden entgegenschlug; das „Auf-mich-runterschauen“ – schon allein durch meine Größe bedingt; das Gefühl von Alleine- und Hilflossein.

Das hat mich erstmal richtig umgehauen. Ich habe Rotz und Wasser geheult.

Ich bin mit den besten Freunden gesegnet. Mit drei von ihnen bin ich in einer WhatsApp-Gruppe vereint. Sie schrieb ich in dem Moment an, berichtete ihnen von meinem Zusammenbruch. Ihre Reaktion, ihre Liebe, brachte mich erst mal wieder auf die Beine.

Ich hatte den Impuls, eine Karte aus dem Maria-Magdalena-Kartendeck von Jeanne Ruland und Marion Hellwig zu ziehen und zog „Körpergefühl“. Meine erste Reaktion war: „Was soll ich denn damit? Körperlich geht es mir gut, die Seele leidet!“. Dann las ich u. a. die Worte: „Der Körper ist der Tempel der Seele.“ Und „Dein Körper verfügt über enorme Selbstheilungskräfte.“ Ich wusste dann, was mir helfen würde, schnappte mir meine Hunde und ging knapp zwei Stunden im Wald spazieren. Der Spaziergang war sehr reinigend und hat noch einige andere „Nebenschauplätze“ dieses Prozesses gezeigt.

Wieder zu Hause angekommen, hatte ich den Impuls, erneut eine Karte zu ziehen. Diesmal aus dem Kartendeck von Doreen Virtue: „Loving Words from Jesus“. Es fielen mir zwei Karten entgegen, die mir Hoffnung und Frieden schenkten: „Mit Gott ist alles möglich.“ und „Frieden lasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch.“

Ich tauschte mich kurz mit meinen Freundinnen per WhatsApp aus. Dabei hatte ich den Impuls, ihnen zu schreiben, dass jede Einzelne von ihnen mir etwas zu sagen hat, was mir weiterhilft. Sie sollten es aber nicht über die Gruppe senden, sondern privat an mich, um sich nicht untereinander zu beeinflussen.

An diesem Punkt fühlte ich mich so emotional durch den Fleischwolf gedreht, dass ich mich spontan mitten am Tag hinlegte und knapp vier Stunden schlief.

Als ich wach wurde, hatte ich eine Antwort von zwei von ihnen. Eine hatte handfeste, reale Tipps, die ich dann teilweise auch sofort in die Tat umsetzte. Es tat gut, aktiv zu sein.

Die zweite half mir, in dem etwas von dem, was sie mir schrieb, mich weiter antriggerte und die nächsten Knöpfe drückte. Es hatte gar nichts mit dem zu tun, was sie sagte, sondern es zeigte mir eine weitere Schicht des Themas auf: Mein Glaube und mein Vertrauen in meinen Weg.

Okay, ich denke, ich muss noch ein wenig weiter ausholen.

Seit Juli bin ich als Coach selbstständig. Ohne Netz, doppelten Boden oder Nebenjob. Bis Ende des Jahres hatte ich noch so viele Ausbildungen und Seminare mitgemacht, dass ich gar keine Zeit gehabt hätte, mir einen Job zu suchen. Dann wurde das Geld aber immer enger.

Ich hatte aber immer das Gefühl, dass ich mir keinen Nebenjob suchen, sondern mich darauf konzentrieren sollte, mich mit meinem Wirken mehr zu zeigen. Das tat ich dann auch. Der Newsletter erscheint seit Mitte November, ich habe den 37-Tage-Kurs „Der Frieden in mir“ entwickelt und auch gestartet, das Wort des Tages erscheint nun auch auf Englisch, etc.

Aber all das hilft mir nicht bei meinen Fixkosten, geschweige denn bei den laufenden Kosten. Ich spürte wieder rein, was ich tun sollte. Wieder erhielt ich die Antwort: Kein Job. Ich habe andere blind reinfühlen lassen, selbst eine meiner Freundinnen, die sehr vehement die Meinung vertrat, ich solle mir einen Job suchen. Immer erhielt ich die Antwort: „Kein Job, tue das, wozu Du hier bist“. Und: „Vertraue“.

Dann erinnerte ich mich wieder an meine Wünsche, die ich Ende 2015 für das Jahr 2016 aussprach:

Bedingungslose Liebe und bedingungsloses Vertrauen.

Bedingungsloses Vertrauen, hm? Und dann wunderte ich mich, dass ich in einer Situation gelandet war, in der ich bedingungslos vertrauen muss? 🙂

Ich bin mit einem sehr großen Grundvertrauen gesegnet. Auch hatte ich immer wieder Zeichen und Botschaften „von oben“ erhalten, dass für mich gesorgt ist. Und das wärmte mein Herz auch immer und gab mir Kraft, weiterzumachen.

Und immer wieder kam ich an den Punkt, an dem mein Vertrauen scheinbar aufgebraucht war. Meist, nachdem ich meinen Kontostand betrachtete. Oder Mahnungen in der Post erhielt.

Oft half es entweder, mit meiner Freundin zu sprechen und mich so wieder auf das Vertrauen zu konzentrieren oder „oben“ um Hilfe zu bitten. Prompt erhielt ich wieder Zeichen oder Botschaften, die mir weiterhalfen. Meist wieder das Wort „Vertrauen“. Oder Bibelzitate wie „Seht die Vögel unter dem Himmel an: Sie säen nicht, sie ernten nicht, sie sammeln nicht in die Scheunen; und euer himmlischer Vater ernährt sie doch. Seid ihr denn nicht viel mehr als sie?“ (Matthäus 6, 26)“

Bis zum Dienstag. Da war Schluss mit Vertrauen. Das einzige, was an dem Tag vorherrschte, war tiefste Verzweiflung.

In diesem Gefühl der Verzweiflung las ich dann in den lieben Zeilen meiner Freundin etwas, was meinen Glauben an meinen Weg und die Führung von oben erschütterte. Durch diese Erschütterung wurde eine Stimme in mir laut, die mir sagte, dass ich mir das alles nur einbildete. So würde das nie was. Wer ich denn überhaupt sei, dass ich denke, dass ich anderen helfen könne und damit auch noch Geld verdienen.

An dem Punkt wusste ich, dass es Zeit für eine Entgiftung war. Ich ließ Badewasser ein, füllte es mit Totem-Meer-Salz und griff intuitiv nach einem Aromaöl, das ich dem Wasser hinzufügte: Pfefferminz.

Ich lag ca. eine Stunde im Wasser, döste ein wenig und ließ das Salz und das Öl ihre Wunder wirken. Anschließend duschte ich und stellte mir dabei vor, wie das Wasser all das Negative abspülte.

Freundin Nummer drei schickte mir anschließend ihren Impuls, der zeitlich nicht besser hätte kommen können. Sie erwähnte wieder Vertrauen: Vertrauen in mich und in das, was ganz tief in mir steckt.

Mittlerweile war es Mitternacht und ich ging ins Bett. Dort waren es dann hauptsächlich die Worte von Jesus, von Paul Ferrini in dem Buch „Stille im Herzen“ gechannelt, die mich dann wieder ganz abholten. Jetzt war ich auch wieder bereit, Fragen zu stellen und auf die Antwort des Universums zu hören.

Meine Bitte war erneut, mir Klarheit zu bringen, und auch Heilung. Ich bat darum, mir zu zeigen, was ich noch tun kann. Sofort kam die Antwort: Vertraue. Ich schrieb dann noch all meine Ängste in Bezug auf die Situation auf. Einfach, um sie mir im wahrsten Sinne des Wortes von der Seele zu schreiben.

Nachdem ich Gott noch für den Prozess dankte, und drei Mal „Befreie mich vom Leid“ aufschrieb , ging es mir wieder gut. Gut genug, um tief und fest zu schlafen.

Der Prozess ging seitdem noch in sehr gemäßigter Form weiter. An jedem Tag erhielt ich das Geschenk, das Geldthema von jeweils anderen Perspektiven aus anschauen zu können. Aber wirklich gemäßigt.

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Hier die Schritte und Hilfsmittel, die mir halfen, aus der Verzweiflung herauszukommen:

1. Rede darüber
Wenn Du Vertraute hast: Sprich mit ihnen. Hast Du keine, öffne Dein Herz und sei anderen ein Vertrauter. Bis dahin schreibe Dir auf, was Dich beschäftigt. Der Schöpfer ist ein erstklassiger Zuhörer.

 

2. Gehe in die Natur
Starke Emotionen verarbeite ich am besten in der Natur und durch körperliche Bewegung. Spazieren gehen, joggen, schwimmen etc.

 

3. Schlafe
Im Schlaf werden die Prozesse am besten und effektivsten verarbeitet. Der Schlaf ist Dein Freund.

 

4. Reflektiere
Wenn Dich Menschen oder Situationen antriggern, gehe dem auf den Grund. Was genau ist der Dorn, der in Deiner Seite steckt? Das was Dich erregt, ist Deine Wunde. Es hat nichts mit Deinem Gegenüber oder einer Situation zu tun. Was steckt dahinter?

 

5. Entgifte und entspanne
Baden ist immer gut. Duschen geht auch, vor allem, wenn Du Dir vorstellst, dass das Wasser alles wegspült, was Dir den Frieden geraubt hat. Du kannst Dir auch vorstellen, wie Du mit dem Wasser Deine Aura abspülst. Wenn Du badest, kannst Du dem Wasser Totes-Meer-Salz hinzufügen oder ein anderes basisches Salz. Natron geht auch. Aromaöle helfen auch. In meinem Fall verhalf mir die Pfefferminze zu mehr Klarheit.

 

6. Sprich mit Gott und bitte ihn auch um Hilfe
Nicht nur Neale Donald Walsh kann mit ihm sprechen, wir alle können das. 🙂 Stelle ihm Fragen und lausche der Antwort. Mir hilft es sehr, wenn ich schreibe und ihm dabei Fragen stelle. Oft kommt mir beim Schreiben schon eine Antwort. Aber ich habe Übung darin. 🙂 Du kannst auch Gespräche mit ihm führen. Übe es einfach immer und immer wieder. Suche täglich den Kontakt zu ihm. Danke ihm zum Beispiel für all die guten Dinge in Deinem Leben. Und sei es an manche Tagen einfach nur, dass Du ein Dach über dem Kopf hast. Manchmal reicht es einfach nicht zu mehr, und das ist okay.

Wenn Du Hilfe brauchst, bitte Ihn und die geistige Welt um Hilfe. Sie können erst helfend eingreifen, wenn wir darum bitten. Freier Wille und so. 🙂

 

7. Sei sanft zu Dir
Prozesse wollen nicht nur gefühlt, sondern auch integriert werden. Sei dabei sanft und liebevoll zu Dir und gönne Dir Zeit und schaffe Dir den Raum, den Du dazu brauchst.

 

8. Achte die Zeichen und Impulse
Immer ganz wichtig, aber speziell, wenn es Dir richtig schlecht geht: Du erhältst immer Zeichen. Sei es in Form von Liedern; Worten, die Dir entgegenspringen; etwas, was Du auf Facebook siehst; ein Gespräch; etwas im Fernsehen usw. … Sei offen dafür. Und folge Deinen Impulsen. Nein, damit meine ich keine Impulskäufe. 🙂 Höre auf Deine innere Stimme.

 

Zum Abschluss noch ein paar Worte und einige Links zu Orakelkarten

Ich liebe Karten und habe ganz unterschiedliche Decks. Ich habe eine besondere Beziehung zu Karten. Sie helfen mir immer weiter und ich wurde auch schon „von oben“ mit einigen Legemethoden beschenkt.

Wenn Dir beim Mischen schon Karten entgegenfallen, stecke sie nicht zurück ins Deck, die wollen zu Dir. 🙂

Wenn Du keine Karten hast, gibt es auch verschiedene Webseiten, auf denen Du Karten ziehen kannst.

Jeanne Rulands Krafttier-Orakel:

http://www.shantila.com/orakel.html

Alana Fairchild ist Australierin, daher ist ihre Webseite Englisch. Aber ihre Karten sind sehr machtvoll. Hier kannst Du aus drei verschiedenen Decks wählen:

http://alanafairchild.com/online-oracle/

Was mir in dieser Woche sehr geholfen hat, die allgemeinen Energien zu verstehen, und somit meinen Tag besser zu meistern, waren die Videos von Gregory Scott. Er ist Brite, Astrologe und veröffentlicht täglich eine Kartenlegung auf YouTube. Als ich am Mittwoch die Legung der Karten für Dienstag sah, war ich von ihm und seinem Wirken total überzeugt. Auch die astrologische Wochen- und Vollmondvorschau war sehr akkurat. Er ist sehr authentisch und ich kann ihn nur empfehlen, wie Du merkst. 🙂

Du findest ihn hier:

https://www.youtube.com/user/tarotastrology

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Und nun Du:

Was hilft Dir, aus tiefer Verzweiflung zu kommen?

Mit welche Karten arbeitest Du am liebsten?

Möge die Zeit, die Du in tiefer Verzweiflung verbringst, immer kürzer werden, das wünsche ich Dir.

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Wort des Tages: Seelenfrieden

2016-12-28_seelenfrieden

Seelenfrieden
Was raubt ihn Dir?
Welche Stachel hast Du in Deinem Innern und warum lässt Du sie dort?
Was hast Du davon, dass Du Dich immer und immer wieder an ihnen reibst?
Was hast Du davon, wenn Du jemandem grollst?
Wenn Du Dich ewig über verpasste Gelegenheiten ärgerst?
Schmerz.
Mehr nicht.
Die Lektion wirst Du nicht vergessen.
Das heißt, als Mahnmal fungiert das alles nicht.
Statt Deine Gedanken über dem Schmerz kreisen zu lassen,
suche das Geschenk.
Deine Seele wird Dir danken und Dir Frieden schenken.

Mögest Du tiefen Seelenfrieden erfahren, das wünsche ich Dir.

Wort des Tages: Einkehr

2016-12-21_einkehr

Einkehr.
Wir kehren ein. Das hat etwas Gemütliches.
Und passt zur Weihnachtszeit.
Da geht es auch um Einkehr.
Innere Einkehr, wie auch Einkehr in die Familie.
Auch wenn Familie nicht immer einfach ist.
Falls bei dir in der Familie Unfriede herrschen sollte,
mach Dir bewusst, dass dahinter ein Schrei nach Liebe ist.
Von Dir, von den anderen.
Liebe kannst Du nur empfangen,
wenn Du auch bereit bist, sie zu geben,
und es auch tust.
Versuch es mal.

Möge Dein Familienleben friedlich, harmonisch und liebevoll sein, das wünsche ich Dir.

Vom Mahnmal, ungenutzten Chancen und dem Bösen in der Welt

Letztes Wochenende nahm ich an der Ostsee an einem Seminar zum Thema „Psychotechniken heimischer Ethnomedizin in Krisen- und Trauersituationen“ teil. Es gab viele bewegende und berührende Momente, von einem möchte ich Euch berichten.

Wir besuchten u.a. ein 5.000 Jahre altes Hügelgrab. Ich ging in einem großen Kreis um das Grab herum. Die Energie dieses Ortes war sehr präsent: Es war eine Energie des Aufbruchs. Die Gewissheit, dass jetzt alles vorbereitet wurde, alles getan wurde. Der nächste Schritt ist der Schritt nach draußen, kein Zurück mehr.

Ich ging weiter, bis ich das sah:

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Foto: Sabine Radtke, http://www.sehenswertes-entdecken.de/Orte/Rerik/Megalithgraeber-zwischen-Rerik-und-Garvsmuehlen/index.php

Die Energie hier war ganz anderes. Es war, wie die Rückseite derselben Medaille: Die Findlinge wirkte wie Mahnmale auf mich. Mir war, als verkörperten sie all die Möglichkeiten, die ungenutzt zu Grabe getragen wurden. All das Potenzial, unser Leben aus vollem Herzen zu leben, das nicht genutzt wurde. All die Freude und Liebe, die vertan wurden.

Mich überkam eine tiefe Trauer. Solange ich dort stehen blieb, spürte ich sie sehr tief. Sie war alt. Und mir war, als spürte ich jede einzelne Generation nicht genutzter Chancen. Denn dieses Phänomen ist nicht neu. Wir Menschen tun es schon seit Anbeginn der Zeit: In letzter Minute doch nicht den entscheidenden Schritte gehen. Bei der Wahl zwischen „Sicherheit“ und „Abenteuer“ wählen wir oft die Sicherheit.

Ich las heute Morgen in dem Buch „The Source of Miracles“ von Kathleen McGowan eine Bedeutung des Wortes das „Böse“, das mich sehr berührte: „Das, was Dich davon abhält, Deine Mission und Dein gottgegebenes Versprechen zu erfüllen: Das ist das Böse.“ Diese Steine sind für mich die Manifestierung dieser Aussage.

Ich ging weiter und auf der anderen Seite der „Mahnmale“ schlug die Energie wieder um. Sie war noch genauso stark, aber statt zu bremsen, und in Starre zu verharren, war jetzt die Energie des Aufbruchs noch stärker. Als wollte mir der Ort sagen, dass gerade jetzt der Zeitpunkt ist, unser höchstes Potenzial zu leben. Dass kein Augenblick wichtiger wäre, als der jetzige. Dass es jetzt Zeit ist, uns in unsere volle Größe auszudehnen und zu zeigen.

Ja, es ist möglich, in Anbetracht der Ereignisse in aller Welt und vor unserer eigenen Haustür zu verzagen, zu denken, dass wir nichts ausrichten können, dass wir die Welt nicht zum Besseren wenden können. Es ist aber genauso möglich, zu leben, und nicht nur einen Tag nach dem anderen „abzusitzen“. Wir sind hier auf Erden, um die Welt zu bereichern. Um das Reich, das in uns ist, zu erkunden, zu beleuchten, und den Glanz nach außen zu tragen und so ein Licht für uns selber und andere zu sein. Wenn wir mehr und mehr Dunkelheit sehen, dann ist es erst recht an der Zeit, uns unseres eigenen Glanzes zu besinnen. Unser Licht unter dem Scheffel hervorzuholen und auf den Leuchter zu stellen. Der Frieden in der Welt beginnt in jedem Einzelnen von uns.

Wann hast Du zuletzt tiefen Frieden gespürt? Wäre es nicht schön, diese Momente öfter zu erleben? Was hält Dich davon ab? Nein, nicht andere. Nicht Dein Job, nicht Deine Familie.

Momente des Friedens können ganz kurz sein, und Dich doch über einen langen Tag begleiten. Ja, dazu kannst Du sogar den Gang zur Toilette benutzen. In dieser Zeit kannst Du das Gefühl und den Moment visualisieren, in dem Du zuletzt Frieden gespürt hast. So kannst Du das Gefühl dann mit in den Tag nehmen. Und da man öfter am Tag zur Toilette geht, kannst Du auch regelmäßig auftanken. 🙂

 

Mögest Du Dein Leben und Deine Möglichkeiten nutzen, und Liebe, Freude, Leichtigkeit und Frieden spüren. Immer öfter. Das wünsche ich Dir.

 

Wort des Tages: Frieden

2016-10-18_frieden

Frieden

Du trägst zum Weltfrieden bei.

Oder auch nicht.

Denn Weltfrieden beginnt in Deinem Herzen.

Spürst Du dort Frieden?

Was fehlt Dir, um ihn spüren zu können?

Muss dafür jemand was für Dich tun?

Wünschst Du Dir, Du hättest etwas getan

oder unterlassen?

Du findest Frieden, wenn Du erkennst,

dass die Verantwortung für Dein Leben

in Deinen Händen liegt, nicht bei anderen.

Und dass wir alle Fehler machen, und das soll so sein.

Du hilfst weder Dir noch anderen, wenn Du Dir den Fehler

nicht verzeihen kannst.

Lerne aus ihm, dazu ist er da.

Und dann lebe. Dazu bist Du da.

Sonst wäre der Fehler umsonst geschehen.

Finde Frieden.

Und dann gib ihn weiter.

Wort des Tages: Umwelt

2016-07-06_Umwelt

Umwelt.

Kümmerst Du Dich um sie?

Um D e i n e Welt?

Mehr brauchst Du gar nicht tun.

Für mehr bist Du gar nicht verantwortlich.

Nur dafür, Deine eigene Umwelt

sauber und gepflegt zu halten.

Frei von Schadstoffen und Belastungen.

Mach sie schön, Deine Welt.

Tausche alles, was Dir schadet und

Dich belastet aus, mit Dingen, die

Dein Auge, Dein Herz und Deine Seele erfreuen.

Je mehr das zu Herzen nehmen,

desto friedlicher und freier wird die gesamte

Welt um Dich herum.