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Emotionale Misshandlung

Schatten sind besser als ihr Ruf.
Einmal angeschaut, durchgefühlt und verziehen, sind sie total pflegeleicht und lassen sich unter E wie „Erfahrung“ einordnen.

Iris Ludolf

 

Mein ganzes Leben drehte sich bislang um emotionale Misshandlung. Nicht, dass es mir bewusst war. Das Bewusstsein dafür kam erst in den letzten zwei Wochen Schritt für Schritt so richtig zum Tragen. Gestern kam dann die Klarheit, der Aha-Moment.

 

Mein Leben lang war ich von Menschen umgeben, die emotional selber misshandelt wurden und ihr Leben davon bestimmen ließen. Das fing mit meinem Großvater an, der zwei Kriege miterlebte und dort viele Grauen erlebte, vor allem in Stalingrad. Er kam als gebrochener Mann zurück. Ein gebrochener Mann, der keine Gefühle mehr zeigte, weil er zu viel Schmerz kennengelernt hat. Ein gebrochener Mann, der anfing, seine Tochter und später mich, seine Enkeltochter sexuell zu misshandeln.

 

So war ich auch von einer Mutter umgeben, die auch emotional misshandelt wurde und durch die sexuelle Misshandlung kam noch mehr emotionale Misshandlung hinzu. Denn wenn man sexuell misshandelt wird, sucht man meist die Schuld bei sich selber. Meine Mutter war dadurch eine sehr starke Frau, die ihr ganzes Leben lang „gegenanlebte“. Gegen alles mögliche lebte sie an, sie sah überall Hürden und Menschen, die ihre den Weg erschwerten, und genau das fand sie auch ihr Leben lang. Sie wollte, dass ihre Kinder von klein auf mit der „Realität“ aufwuchsen, mit der „Wahrheit“. Und so wurde ich groß mit Schauergeschichten über meinen Vater.

Heute weiß ich, dass diese Geschichten für meine Mutter wahr waren, da sie sie durch ihren eigenen Erfahrungsfilter gesehen hat. Heute weiß ich, dass es so viele Wahrheiten gibt, wie Blickwinkel. Heute weiß ich auch, dass auch das emotionale Misshandlung war, egal wie gut gemeint es war.

So war ich nicht von einem Vater umgeben, und auch das war emotionale Misshandlung. Meine Mutter trennte uns von ihm und stellte sicher, dass wir keinen Kontakt zu ihm hatten.

 

Ich suchte mir bislang immer Männer aus, die emotional selber misshandelt wurden und dadurch, dass sie ihre Gefühle nicht zeigen konnten, selber emotional misshandelten.

 

Dadurch verrammelte ich meine eigenen Gefühle immer mehr. Und ich misshandelte meine Töchter emotional, ohne dass ich es merkte, bzw. ohne dass mir das Ausmaß bewusst war.

 

Denn emotionale Misshandlung ist alles, was sich und andere schlecht fühlen lässt.

 

Der Knackpunkt daran ist, dass wir so viele Schutzmechanismen vor unsere Emotionen gebaut haben, dass wir gar nicht mehr merken, was sich für uns nicht gut anfühlt. Wir sind Schmerz so gewohnt, dass er normal für uns ist.

Und so wuchsen meine Töchter mit einer Mutter auf, die emotional nicht erreichbar war. Einer Mutter, die Arbeit vor Gefühle setzte. Eine Mutter, die viel arbeitete und immer gestresst war. Eine Mutter, die aus Stress ihre Töchter immer wieder anfuhr und ihnen zeigte, dass sie „störten“, weil ja noch etwas getan werden musste, gerade das Telefon schellte usw.. Eine Mutter, die ihre Töchter nicht aufrichtete, sondern ihnen dadurch immer wieder zeigte, dass sie nicht wichtig waren. Eine Mutter, die ihren Töchtern nicht zeigen konnte, wie man positive Gefühle zeigt, weil sie selber keine positiven Gefühle zeigen konnte.

Liebe ist das ultimative positive Gefühl.

Und so konnte ich meinen Töchtern nicht zeigen, dass ich sie liebte, weil ich nichts Positives fühlen konnte. Auch zeigte ich nie tiefe Gefühle. Wenn ich weinen musste, verließ ich den Raum oder wartete, bis die Kinder schliefen.

 

Und so habe ich vier wundervolle Töchter, auf die ich sehr stolz bin, auf jede einzelne von ihnen. All meine Töchter sind sehr stark, denn die Kindheit und Jugend hat sie stark gemacht. Alle sind sehr verletzlich, weil ich sie verletzt habe. Drei meiner Töchter redeten nicht mit mir. Jetzt sind es Gott sei Dank nur noch zwei. Und ich habe die Hoffnung, dass wir es schaffen, uns gegenseitig so zu öffnen, dass positive Gefühle zwischen uns ihren Platz finden.

 

Als ich mich 2015 in meiner allerersten Aufstellung der Liebe und somit meinen Gefühlen öffnete, begann ich meinen Weg zu mir selber. Da begann meine emotionale Heilung. Meine Töchter konnten damit erst gar nichts anfangen. Sie kannten mich nicht mehr. All das, was sie sich in ihrer ganzen Kindheit wünschten, zeigte ich auf einmal, aber ich sorgte dabei erstmal für mich selber. Noch immer stellte ich ihr Wohlbefinden nicht an erste Stelle. Das mache ich bis zum heutigen Tage nicht. Denn das ist etwas, was ich lernte: Egal was ich tue, ich muss mich dabei gut fühlen. Das heißt, mein Wohlbefinden muss an erster Stelle stehen, sonst verrate ich mich und diene keinem. Wenn ich mich gut fühle, gebe ich alles, was ich zu dem Zeitpunkt geben kann, und das von Herzen.

 

In den letzten Wochen wurde mir vor Augen geführt, was ich unbewusst meinen Kindern antat.

Seit einigen Wochen verbringe ich sehr viel Zeit mit einem Menschen, der mir sehr sympathisch ist. Dieser Mensch hat einen sehr schönen, trockenen Sinn für Humor und ist sehr nett. Dieser Mensch ist aber auch der Frau, die ich war, als die Kinder noch jung waren, sehr, sehr ähnlich.

Jetzt haben sich die Rollen gedreht und ich habe erlebt, wie es ist, immer wieder das zu erhalten, was das Gegenüber austeilt. Meine Kinder waren jung, und ich ihre Mutter, das heißt, die Wirkung ging bei ihnen tiefer.

 

Vom Verstand her weiß ich genau, was bei dem Menschen innerlich abgeht und warum er so handelt, so spricht, so genervt ist. Und habe all das, was er emotional abfeuerte, wortlos geschluckt. Habe es „nicht persönlich genommen“. Bis ich nach 8 Wochen weinend da saß und sagte, dass ich nicht mehr ertragen kann.

 

Das hat uns beide aufgerüttelt. Mein Gegenüber hat zum ersten Mal gemerkt, was für eine Wirkung das Verhalten auf mich hat. Und ich habe gemerkt, dass ich viel früher den Mund aufmachen muss. Dass all das Verhalten wehtut, auch wenn es nicht als persönlicher Angriff gedacht war. Es sind energetische Pfeile, die ziellos verschossen werden. Wenn ich da bin, treffen mich diese Pfeile dann auch, egal, ob sie für mich gedacht waren oder nicht.

 

Das bedeutet nicht, dass ich „zu feinfühlig bin“, „mich anstelle“ oder „immer alles persönlich nehme“. Nein, meine Gefühle werden gerade verletzt. Punkt. Das ist alles, was zählt. Und es ist wichtig, dass ich darauf reagiere.

 

Ich bin dafür verantwortlich, dass ich aus der Schussbahn komme.

 

Bislang war es okay, wenn ich was abbekommen habe. Schmerz war ich gewohnt, den kannte ich, das war normal.

 

Früher habe ich habe mich emotional oder auch räumlich zurückgezogen. Oder irgendwann mein Schild hochgehalten. Oder auch zurückgefeuert. Frei nach dem alten (und direkt gerade mit einem Streichholzritual aufgelösten) Glaubenssatz „Angriff ist die beste Verteidigung“.

Ja, dieses Verhalten hat uns schon das ein oder andere mal geholfen, aber die Zeit ist um.

 

Ich hatte nicht gelernt, mit Gefühlen umzugehen oder ihnen Raum zu geben, sie in Worte zu fassen.

 

Das lerne ich gerade.

 

Und damit gebe ich meinen Gegenüber die Gelegenheit, etwas an seinem Verhalten zu ändern, wenn er denn will. Er muss sich aber nicht ändern.

 

Mein Wohl hängt nicht davon ab, dass er sich ändert.

 

Das ist seine Entscheidung. Ich lerne gerade, dass ich mir selber das Recht einräumen darf, meine Gefühle in Worte zu fassen, meine Gefühle ernst zu nehmen.

 

Mein Wohl hängt davon ab, dass ich meine Gefühle ernst nehme und mich von ihnen leiten lasse.

 

Ich habe auch gelernt, dass es auf die Intention ankommt, in der ein Gespräch geführt wird.

 

Wenn ich mir und auch meinem Gegenüber den Raum gebe, authentisch zu sein, offen für die Möglichkeit einer für beide guten Lösung, erschaffe ich gleichzeitig auch den Raum, die Situation zu entspannen, Frieden dort hineinzubringen.

 

Gehe ich mit dem Gefühl rein, dass der andere Unrecht hat, und er mich ja nicht so behandeln darf, was er sich denn dabei denke, das geht ja so nicht, das müsste er besser wissen …, dann betrete ich das Gesprächsfeld mit einer vergifteten Energiewolke um mich herum, die auch das Gespräch vergiften wird.

 

Diese Prozesse haben für mich Klarheit gebracht.

 

Ich habe mir direkt auch andere mir wichtige Beziehungen angeschaut und festgestellt, dass ich in einigen bislang immer noch viel zu schmerztolerant war.

 

Es ist Zeit, dass sich die Waage wieder harmonisiert. Ab sofort bin ich nur noch freudetolerant.

 

Und selbst, wenn ich wieder in alte Muster verfallen sollte, so weiß ich doch, dass es mir immer schneller auffällt.

 

Ich bin dankbar für den Schmerz, da er mir doch den Weg weist. Er zeigt mir, dass ich von meinem Weg abgekommen bin. Ohne ihn würde ich mich verirren.

 

Und ich bin extrem dankbar, dass ich so feinfühlig geworden bin, bzw. meine Fühlfähigkeit in den letzten Jahren mehr und mehr geübt und damit aktiviert habe. Denn jetzt erkenne ich viel schneller, wenn ich mich von mir und meinem Weg wegbewege.

 

Und noch dankbarer bin ich für das Geschenk, dass ich dadurch erhalten habe: den Zugang zu meiner inneren Stimme, zu meiner Seele. Zu den Weiten und Welten in mir und um mich herum.

 

Und ich bin dankbar dafür, dass ich erkannt habe, dass ich anderen Menschen helfen kann, ihre eigenen Gefühle anzuerkennen, sich selber anzuerkennen, ihren Weg in Freude und Selbstbewusstsein zu gehen, all das in sich zu entfalten, was bislang verborgen, vergraben und versteckt war.

 

Wenn Du möchtest, helfe ich auch Dir, Dir selber zu helfen. Entweder in Einzelgesprächen oder gemeinsam in einer sich gegenseitig stärkenden Gruppe.

 

Mögest Du Ja! zu all Deinen Gefühlen sagen, das wünsche ich Dir.

Juni 2018: Siegel

Siegel.

Was hast Du hinter einem Siegel verschlossen?
Welche alten Versprechen sind noch aktiv,

die Dich jetzt behindern?
Welche Schwüre, Eide und Gelübde

hast Du geleistet zu einer Zeit,
die lange, lange her ist?
Du kannst diese alten
Schwüre, Gelübde, Versprechungen etc.,
die nicht mehr aktuell sind,
jetzt auflösen.
Sie halten Dich nur zurück.
Und dabei ist es egal, ob es solche sind,
die Du in diesem Leben geleistet hast,
ob Du sie in einem oder mehreren früheren Leben geleistet hast,
oder ob sie Dein gesamtes Ahnensystem betreffen.
Wenn sich die Umstände geändert haben
und sie Dir somit das Leben schwer machen,
haben sie darin nichts mehr verloren.

Mögest Du die Verstrickungen in Deinem Leben nach und nach alle lösen, das wünsche ich Dir.

#BerührendeWorte #Weisheit #DasIstDeinLebenLebeEs #Spruch #AbenteuerLeben #Saphiris #Segen #Wunsch #Seelenfrieden #Seele #Lösen #Frieden #Raunacht #Raunächte #Botschaft #Siegel #Juni #Versprechen #Eid #Gelübde #Schwur #Inkarnation #Ahnensystem

Portale, Portale, Portale …

Wo Klarheit herrscht, ist auch Ruhe, oder entsteht doch nach und nach von selbst.

Wilhelm von Humboldt.

 

Wir sind derzeit mal wieder von Portalen umgeben. Müssten wir ja eigentlich mittlerweile gewohnt sein, dieses Jahr erleben wir ganz viel von ihnen. Aktuell haben wir gerade das 11.11-Portal hinter uns, am 12. November war ein Portaltag nach dem Maya-Kalender, der nächste Maya-Portaltag findet am 15. statt.

Bei jedem äußern sich Portaltage anders. Wie es sich auch äußert – es geht immer um die Entwicklung unserer Seele.

 

Nach einigen Gesprächen, die ich heute führte, stellte sich heraus, dass der Prozess, durch den ich gerade ging, verblüffende Ähnlichkeithat mit dem, durch den andere Menschen gingen. Es waren andere Situationen, aber das Ziel hinter diesen Ereignissen in den Leben der verschiedenen Menschen, war dasselbe. Deswegen möchte ich heute davon berichten. Wenn es auch auf Dich zutrifft und ich Dir damit helfen kann, ist es schön. Wenn es Dich nicht betrifft, wirst Du mit Sicherheit auf jemanden treffen, dem Du damit helfen kannst. 🙂

 

Mir zeigte sich heute Morgen ein Thema, das mich in meinen Grundfesten erschütterte. Was im Nachhinein auch gut war. Diese Grundfeste waren nämlich die Realität anderer Menschen, die ich als meine eigene angenommen hatte. Es war etwas, was mich eine bestimmte Situation in meinem Leben im Kern hinterfragen ließ.

 

Meine erste Reaktion war Unglaube und leichtes Amüsement. Dann hat mein Kopf übernommen und es kam Panik, leichte Verzweiflung und „Das brauch ich ja mal gar nicht“-Gedanken auf. Vom Kopf gesteuert folgten Tränen und Überforderungsgefühle.

 

Das dauerte eine Zeit. Dann erinnerte ich mich, dass alles, was geschieht, dazu dient, dass ich auf meinen Weg komme, ihn klarer sehe und gerader gehe. Also atmete ich tief durch und fühlte in mich hinein:

 

War das, was ich gehört habe meine Realität? Fühlt sich das stimmig an?

 

Und die Antwort war glasklar. Und mit dieser Klarheit kam die Sicherheit und nach und nach kehrte auch mein innerer Frieden wieder zurück.

 

Dieses Gefühl der Klarheit ist jetzt mein Anker, an dem ich mich in dem Wissen festhalte, dass alles, was damit in Zusammenhang steht, zum höchsten Wohl aller Beteiligten geregelt wird. Hand in Hand damit läuft das Wissen, dass ich das gar nicht alles alleine machen muss. Das Wissen, dass es sich fügen wird und ich zur rechten Zeit einen Impuls erhalten werde, um das zu tun, was es für mich zu tun gibt.

 

Mit meiner Klarheit, die aus meinem Gefühl heraus entstand, teile ich dem Universum mit, dass ich bereit bin, das zu empfangen, was für mich schon bereit steht. Denn aus dieser erfühlten (und nicht erdachten) Klarheit und der darausfolgenden Leichtigkeit und Unbeschwertheit heraus kann sich meine Realität mit Hilfe des Universums materialisieren.

 

So geht Leben. So geht Frieden. So geht Leichtigkeit. 🙂

 

Mögest Du Dich immer wieder darauf besinnen, was Deine Realität ist und diese materialisieren, das wünsche ich Dir.

 

Friedensgespräch: Fragen für den Frieden

In den heutigen Friedensgesprächen ging es um Fragen, die Dich Dir näher und auf Deinen Weg bringen. Fragen, die Du Dir immer wieder stellen solltest, um authentisch Du zu sein.

Mögest auch Du lernen, dass Nein ein ganzer Satz ist, das wünsche ich Dir.

 

Hinweis: Die Qualität des Videos lässt zwischendrin zu wünschen übrig. Der Ton bleibt aber, und das Bild kommt auch wieder.

 

Wort des Tages: Unruhe

Unruhe.

Unruhe kennt jeder.
Das Wichtige ist, dass Du die Zügel
zu Deinem Leben festhältst.
Du gibst die Richtung vor.
Das heißt, Du bestimmst,
wie sehr Dein Leben
von Unruhe bestimmt wird.
Tief atmen ist immer der erste Schritt,
um ruhiger zu werden.
Tue es solange,
bis Du wieder klar denken kannst.
Gehe raus in die Natur.
Sprich mit einem Freund,
der Dich aufrichtet
und die Vision von Dir hält,
die mit sich selber in Frieden ist.
Dann bewege Dich Schritt für Schritt
auf diese Version Deiner Selbst zu.
Ganz egal, wie groß oder wie klein
diese Schritte auch sein mögen.

Mögest Du den Frieden in Dir finden, das wünsche ich Dir.

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Seelenfrieden, Teil 5

Es kommt darauf an, den Körper mit der Seele und die Seele durch den Körper zu heilen.
Oscar Wilde

Dies ist der fünfte Teil der Artikelserie „Seelenfrieden“. Heute schauen wir uns an, wie unser Körper uns in unserem Friedensprozess unterstützen kann.

Im ersten Teil geht es um den energetischen Zusammenhang zwischen Deinen Gedanken, Deinem Körper und Deinen Gefühlen. Außerdem zeige ich auf, was auf energetischer Ebene passiert, wenn wir unsere eigene Wahrheit verleugnen.

Im zweiten Teil zeige ich den energetischen Zusammenhang zwischen Dir und Deiner Umwelt auf. Außerdem erhältst Du die Möglichkeit zu erkennen, wie vielen Menschen, Situationen, Orten etc. Du Dich täglich aussetzt, die Dir nicht guttun.

Im dritten Teil geht es um die Macht der Worte und wie Du sie einsetzen kannst, um Dein Leben zu verbessern. Ich gebe Dir darin unter anderem eine Übung an die Hand, um Dir Dinge durch den Körper von der Seele zu schreiben.

Im vierten Teil gehe ich genauer auf die Denkmuster ein, die uns davon abhalten, das zu tun, wofür wir hier sind. Außerdem lade ich Dich ein, sie und Dein Leben von einem anderen Blickwinkel aus zu beleuchten.

Du erinnerst Dich an die Grafik im ersten Teil der Serie, die die Zusammenhänge zwischen Körper, Gedanken und Gefühle aufzeigt? (Wenn nicht, klicke einfach auf den Link). Wenn Du Dir die Zusammenhänge so vor Augen führst, ist es auch einleuchtend, dass Du mithilfe Deines Körpers Deine Gedanken und Deine Gefühle beruhigen kannst. 

Deswegen möchte ich Dir heute verschiedene Methoden vorstellen, die Dir helfen können, so Deinen Seelenfrieden wiederzufinden. Diese Liste wird mit Sicherheit nicht vollständig sein. Wenn Du noch andere körperbasierte Methoden einsetzt, um Entspannung und Frieden zu finden, erzähle uns bitte in den Kommentaren davon.

1. Atmen
Atmen ist die beste Erste-Hilfe-Maßnahme. Der Atem ist jederzeit einsetzbar und hilft sofort. Der Nachteil ist, dass wir gerade in Stresssituationen das Atmen vergessen oder sehr flach halten.

Wie wirksam der Atem ist, um gelassener zu werden, weiß schon Elmo. 🙂

Es gibt sehr viele verschiedene Atemtechniken. Die einfachste und effektivste ist das Seufzen, also das tiefe Ein- und Ausatmen, bis Du merkst, dass Du Dich beruhigt hast. Damit entspannst Du Dich und Deinen Körper sofort. Atme so lange und so tief, bis es Dir besser geht.

2. Sport
Bewegung ist gut. Dabei ist es egal, ob Du eine Runde joggen oder gemütlich im Wald spazieren gehst. Du kannst auch schwimmen gehen, auf Berge steigen, tanzen oder aufs Fitnessrad steigen. Am wirkungsvollsten ist allerdings die Bewegung in der Natur bzw. draußen, das erdet nochmal richtig.

3. Haushalt und Garten
Bewegung im Haushalt hilft auch. Aggressionen und Stress lassen sich wunderbar abbauen, während Du putzt, wäscht, aufräumst, den Garten umgräbst etc. Dabei Musik zu hören hilft auch nochmal. Du solltest im gestressten Zustand allerdings nicht kochen. Denn wenn wir kochen, übertragen wir unsere Energien. Und ein verbranntes oder versalzenes Essen wäre Deinem Stresspegel bestimmt nicht zuträglich. 🙂

Zusätzlich ist es immer eine gute Idee, Dich und die Räumlichkeiten, in denen Du Dich aufhältst, abzuräuchern. 

In diesem Zusammenhang gilt es auch anzumerken, wie wichtig es ist, in Deinem Umfeld für Ordnung zu sorgen. Dabei ist es egal, ob Wohnung, Arbeit, Garage oder Auto: Wo auch immer Unordnung ist, hat Klarheit und Durchblick keinen Platz. Du hast bestimmt schon vom Gesetz gehört: „Wie innen, so außen.“ Logischerweise gilt das auch andersherum: Wie außen, so innen. Das heißt, herrscht im Außen Chaos, so herrscht auch im Innen Chaos. Und in Unordnung haben Energien viel mehr Gelegenheit, sich festzusetzen. Was wir wollen, ist jedoch frei fließende Energie, richtig?

Du wirst überrascht sein, wie viel sich in Deinem Leben verändern wird, wenn Du Ordnung schaffst. Eine Schublade nach der anderen, ein Schrank nach dem anderen, ein Zimmer nach dem anderen. Es hetzt Dich ja keiner. 🙂

4. Massagen
Massagen sind eine wunderbar entspannende Methode, über den Körper seelische Prozesse zu harmonisieren.

Lass Dir Empfehlungen geben. Ich rate Dir, Dich an Menschen zu wenden, die spirituell arbeiten und nicht nur auf Körperbasis. Ich kenne aus eigener Erfahrung eine begnadete Dame, der ich mich, meinen Körper und meine Seele jederzeit wieder anvertrauen würde. Wenn Du also nach einer Empfehlung in Wuppertal suchst, sprich mich an. 🙂

5. Mudras
Manche sagen dazu auch „Fingeryoga“. Das Wort beschreibt es recht gut. Jeder benutzt Handgesten. Jede Kultur kennt sie. Handgesten sind so alt wie die Menschheit selber. Das Wort „Mudra“ kommt aus dem Indischen. Viele Buddha-Statuen halten ihre Hände in den unterschiedlichsten Mudra-Stellungen.

Das in Deutschland bekannteste Mudra erlangte durch Bundeskanzlerin Merkel seinen Bekanntheitsgrad: Das Hakini-Mudra, bei dem sich die Fingerspitzen beider Hände berühren. Dieses Mudra steigert Klarheit und Konzentration.

Das Shakti-Mudra unterstützt das tiefe Atmen, mindert innere Unruhe und hilft beim Einschlafen. Lege dazu den Daumen jeder Hand in die Handinnenfläche. Lege Deine Zeige- und Mittelfinger darüber. Nun berührst Du mit den Fingerspitzen des Ring- und kleinen Fingers der linken Hand den Ring- und Mittelfinger der rechten Hand. Halte diese Stellung für mindestens zehn Minuten und atme dabei tief ein und aus.

6. Jin Shin Jyutsu
Jin Shin Jyutsu wird auch „Strömen“ genannt und ist eine Heilkunst aus Japan, die durch das Halten sogenannter „Sicherheits-Energieschlösser“ die Energieströme im Körper harmonisiert.

Für alle Schlösser gibt es auch einen Kurzgriff: das Halten einzelner Finger. Umfasse dabei den entsprechenden Finger mit den Fingern der anderen Hand. Man sagt, dass die rechte Hand für Ursachen in der Gegenwart „zuständig“ ist, die linke Hand für die aus der Vergangenheit. Fühle einfach rein, welche Seite gehalten werden will.

Halte den Daumen, um Sorgen und sonstiges loszulassen, was gehen will und Dinge in Bewegung zu bringen. Du kannst den Daumen auch halten, wenn Du deprimiert bist.

Bei allen Formen von Ängsten, bei Panikattacken, bei Hyperaktivität, bei gefühlter Ungerechtigkeit und Überforderung halte Deinen Zeigefinger. Das stärkt auch die Intuition und den inneren Frieden. Auch hilft es Dir, innere Ruhe bei Herzensangelegenheiten zu erhalten und Dich wieder dem Leben zu öffnen.

Der Mittelfinger kommt zum Einsatz, wenn Du Dich ärgerst oder wütend und genervt bist. Auch bei Schuldgefühlen und emotionalen Verletzungen findet er Anwendung. Das Halten des Mittelfingers bringt Frieden und Harmonie und hilft, das innere Gleichgewicht zu finden.

Deinen Ringfinger zu halten lohnt sich bei Traurigkeit und Gefühlen der Trostlosigkeit. Das löst Rachegefühle und hilft Dir einen klaren Kopf zu bekommen. Es harmonisiert sowohl die Gefühle als auch den Verstand. 

Das Halten des kleinen Fingers hilft bei Stress, bei chaotischen Zuständen, bei Rachegefühlen und bei Konzentrationsmangel.

7. Tönen (Heilsames Singen)
Mit unserer eigenen Stimme haben wir sehr großen Einfluss auf uns selber und wie wir uns fühlen. Der begnadete Sound-Therapeut Otto Haddad, den ich in England am Arthur Findlay College kennenlernen durfte, hat zu dem Thema einige kurze Videos herausgebracht. Eines gibt ein Sound-Tool an die Hand, mit dem Du Deine Gedanken zur Ruhe bringst. Das Video ist auf Englisch, deswegen fasse ich zusammen, was er sagt:

Mit der eigenen Stimme kommst Du aus dem Kopf heraus direkt in Deinen Körper hinein. Tiefe Töne helfen Dir dabei. Das heißt, töne (oder summe) tiefe Töne. Töne Vokale wie „U“ oder „O“ oder auch ein tiefes „A“. Dadurch wird die Energie im Körper bewegt und damit auch Deine Energie. Tue dies für ein paar Minuten.

Da fällt mir gerade etwas ein: In der evangelischen St.-Petri-Kirche mitten in Dortmund wird zu Beginn des Gottesdienstes getönt! Das war für mich ein einmaliges Erlebnis. (Diese Kirche bietet sogar einmal im Monat Handauflegen, „Heilsames Berühren“ an …)

8. Emotional Freedom Technique (EFT)/Tappping
Durch das Klopfen bestimmter Körperstellen werden Blockaden im Energiestrom entfernt. Die aus der USA kommende Methodik verbindet damit auch die chinesische Lehre der Meridianbahnen und -punkte. Ich kann sowohl Nick Ortner sehr empfehlen, als auch Cheryl Richardson.

9. EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing)
EMDR ist eine hochwirksame Psychotherapiemethode, die zur Behandlung traumatisierter Menschen entwickelt wurde. Sie ist aber auch u. a. bei depressiven Erkrankungen und Angststörungen, sowie bei belastungsbedingten Verhaltensstörungen bei Kindern sehr wirksam.

Bei dieser Methode werden mithilfe von bilateraler Stimulation (Augenbewegungen, Töne oder kurze Berührungen) die zugrunde liegenden Gefühle des Traumas, der Depression etc. aufgelöst und in die Heilung gebracht.

Eine sehr gute EMDR-Therapeutin, die ich uneingeschränkt empfehlen kann, ist Lamia Hariri.

10. Kleine Gesten und Bewegungen
Es ist faszinierend, wie wir schon mit kleinen Gesten Einfluss auf unser Wohlbefinden nehmen:

Egal, wie schlecht Du Dich fühlst, alleine durch das Hochziehen der Mundwinkel, in entspannten Zeiten auch „Lächeln“ genannt, sorgt dafür, dass Du Dich entspannst. Je länger Du grinst, desto entspannter wirst Du.

Eine weitere kleine Übung, die sofort Entspannung bringt: Lass Deinen Unterkiefer hängen und bewege ihn, mach Dich locker! Wir beißen so oft die Zähne zusammen, da müssen wir Ausgleich schaffen und den Kiefer einfach regelmäßig auflockern!

Schüttle Deine Hände aus, um angestaute Energien loszuwerden und hüpfe ein paar Mal auf der Stelle auf und ab. Beides hilft, Energien wieder in den Fluss zu bringen.

11. Körperbasierte Konfliktlösung
Vor kurzem kam mir der Amerikaner Paul Linden und seine körperbasierte Konfliktlösung unter. Ich habe mich noch nicht näher mit ihm beschäftigt. Was mich aber sofort angesprochen hat, war der Titel des Workshops, den er gibt: „Embodied Peacemaking“ also lose übesetzt: „Frieden schaffen mit Deinem Körper“. Mehr Informationen zu ihm und seiner Arbeit findest Du auf seiner Webseite.  

Welche Methoden nutzt Du? Teile sie mit uns in den Kommentaren!
Mögest Du alle Deine Hilfsmittel nutzen, um Frieden in Dir zu finden, das wünsche ich Dir!
 

Teil 1: http://berührende-worte.de/2017/08/01/seelenfrieden-teil-1/

Teil 2: http://berührende-worte.de/2017/08/08/seelenfrieden-teil-2/

Teil 3: http://berührende-worte.de/2017/08/15/seelenfrieden-teil-3/

Teil 4: http://berührende-worte.de/2017/08/22/seelenfrieden-teil-4/

Teil 6: http://berührende-worte.de/2017/09/05/seelenfrieden-teil-6/

Teil 7: http://berührende-worte.de/2017/09/12/seelenfrieden-teil-7/

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Wort des Tages: Befriedigung

Befriedigung.

Wenn Du Deine Bedürfnisse befriedigst,
folgt der Frieden automatisch.
Sagt ja schon das Wort.
Bedürfnisse sind auch ganz normal.
Jeder Mensch hat sie.
Finde Frieden damit.
Höre einfach auf Deinen Körper,
auf Deinen Geist
und auf Deine Seele.
Frage einen nach dem anderen,
was sie brauchen.
Und dann gib es ihnen.

Mögest Du Dich selber befrieden, das wünsche ich Dir.

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Seelenfrieden, Teil 2

Du findest Frieden, wenn Du erkennst, dass die Verantwortung für Dein Leben in Deinen Händen liegt, nicht bei anderen.
Iris Ludolf

 

Im ersten Teil dieser siebenteiligen Artikelserie habe ich den energetischen Zusammenhang zwischen Deinen Gedanken, Deinem Körper und Deinen Gefühlen aufgezeigt. Auch hast Du gesehen, was auf energetischer Ebene passiert, wenn wir unsere eigene Wahrheit verleugnen.

 

Im zweiten Teil geht es darum, den energetischen Zusammenhang zwischen Dir und Deiner Umwelt aufzuzeigen. Außerdem wirst Du erkennen, wie vielen Menschen, Situationen, Orten etc. Du Dich täglich aussetzt, die Dir nicht guttun.

 

Du weißt, dass alles Energie ist, und alles auf die ein oder andere Art und Weise auf uns wirkt. Entweder unterstützt die auf uns einwirkende Energie uns und unsere Prozesse oder sie hindert uns. (In diesem Zusammenhang ist alles, was uns nicht hindert, unterstützend.)

 

Was ist es, was von außen unsere ureigene Schwingung verändern kann?

 

Das sind zuerst einmal Orte, deren Energie sich negativ auf unsere auswirken kann.

Sei es durch Wasseradern etc. oder auch durch Dinge, die sich an diesen Orten ereignet haben und deren Energie sich immer noch dort befindet. Traumatische Ereignisse hinterlassen nicht nur in den Seelen der Menschen ihre Spuren, sondern auch an den Orten, an denen sie stattfinden. Das können historische Orte sein, an denen Schlachten geschlagen wurden, es können Kerker in Burgen sein oder Häuser, in denen jemand unter Fremdeinfluss starb. Es müssen aber nicht nur Todesfälle sein. Auch Dinge wie Drogenentzug, Streit usw. können energetische Rückstände hinterlassen. Wenn Du also irgendwo hinkommst und Du fühlst Dich unwohl, vertraue Deinem Gefühl.

Wenn Du an dem Ort, in dem Haus, in dem Raum bleiben musst, kannst Du sie energetisch reinigen (lassen).

 

Es gibt allerdings bedeutend mehr Orte, an denen Du Deine „Batterien wieder auftanken“ kannst. Am besten wäre es natürlich, wenn Dein Zuhause ein solcher Ort ist, oder zumindest ein Raum, eine Ecke. Vielleicht auch nur die Badewanne, in der Du für zwanzig Minuten entspannen kannst.

Sonne und Natur sind immer wieder wunderbar geeignet, um unsere Schwingungen wieder zu normalisieren. Für mich sind es vor allem Bäume. Für Dich können es Berge sein, oder das Meer. Ein schöner von Bäumen umgebener Bergsee wäre auch nicht schlecht. 🙂

 

Auch jeder Mensch hat seine eigene Ausstrahlung, seine eigene Energie.

Nicht nur das, aber jeder Mensch strahlt zusätzlich auch noch die Energie seiner Worte und Glaubenssätze aus. Das heißt, wenn Du Dich mit Menschen umgibst, die ständig an allem etwas auszusetzen haben, die über alle möglichen andere Menschen lästern und herziehen, so wird das auf Dauer negative Auswirkungen auf Dich haben.

 

Im Gegenzug gilt, dass Du Dich mit Menschen umgeben solltest, die auf das Positive fokussiert sind. Sie unterstützen Dich unter anderem dadurch, dass sie Dir den Raum geben, den Du brauchst. Außerdem halten sie mit Dir Deine höchste Vision. Als würden Sie Deine Jacke halten, so dass Du nur in sie reinschlüpfen brauchst.

 

Tony Robbins sagte mal, dass man vom Wesen so wird, wie die fünf Menschen, mit denen man die meiste Zeit verbringt.

Mit welcher Art Mensch verbringst Du die meiste Zeit?

 

Nicht zu unterschätzen sind die Energien von Bildern, Liedern, Spielen, Filmen, Büchern, etc.

Wenn Du ständig Filme und Serien siehst, die vor Gewalt nur so spritzen, wirst Du nicht wirklich zur Ruhe kommen können. Auch Reality-TV, in denen nur gehetzt, gestritten und gelästert wird, sind Deiner seelischen Gesundheit aus diesem Grund nicht zuträglich.

Diese Energien können sogar recht versteckt wirken. Vor allem in Liedern. Es gibt viele Lieder, die eine sehr eingängige und fröhliche Melodie haben, deren Text aber alles andere als seelenfördernd ist. Mein Lieblingsbeispiel ist ein Lied von Lukas Graham. Ich liebe die Melodie. Es ist ein richtiges Gute-Laune-Lied. Und dann habe ich mir den Text mal näher zu Gemüte geführt. Darin geht es um einen Mann, der morgens um fünf eine Frau anruft, weil er sturzbesoffen ist und jemanden sucht, mit dem er schlafen kann. Er geht davon aus, dass er so unwiderstehlich ist, dass es egal ist, dass er seit Monaten nichts von sich hat hören lassen. Für ihn ist es logisch, dass die Frau, mit der er gerade spricht, von seiner Stimme allein so angetan ist, dass sie gar nicht anders kann, als ihn zu empfangen und zu „beglücken“. Der Text trieft nur so von Respektlosigkeit Frauen gegenüber. So etwas wird dann gern unter dem Deckmantel von „Lustig“ kaschiert. Vor allem mit der Melodie. Und so schleicht sich dann in unsere Seele durch die Hintertür die Botschaft, dass es okay sei, mit Frauen respektlos umzugehen. Das wiederum kann dann für uns Frauen dazu führen, dass wir ein solches Verhalten als okay ansehen. Ist es aber nicht.

Das heißt, gerade bei Musik gilt es aufzupassen. Achte auf den Text und nicht nur die Melodie.

 

Mache für Dich eine Liste der Dinge, die Du liest, hörst und siehst und teile sie dann auf in „Gut für die Seele“ und „Nicht gut für die Seele“.

 

Als nächstes ist hier Werbung aufzulisten.

Werbung ist dazu da, um uns zu beeinflussen. Punkt. Dazu bedient sich die Werbebranche auch immer wieder unterschwelliger Werbebotschaften. Am besten ist es einfach, wenn Du bei Werbung umschaltest oder einfach Fernseher oder Radio ausmachst.

 

In den normalen Nachrichten, die Du im Radio oder Fernsehen siehst, wird immer nur Negatives berichtet.

Das verkauft sich einfach besser. Je mehr Nachrichten Du schaust, desto depressiver wirst Du. Das ist ein Fakt, der wissenschaftlich belegt ist. Die beste Alternative ist, den Nachrichten fernzubleiben. Das heißt nicht, dass Du Scheuklappen aufziehen sollst. Oft kriegt man sowieso Wichtiges mit: Die Kollegen unterhalten sich im Büro darüber, oder Du liest es auf Facebook. Du kannst Dir auch, wenn es unbedingt sein muss, einmal am Tag für fünf Minuten die Nachrichten im Radio anhören.

Was ich definitiv empfehle, sind Seiten mit guten Nachrichten, wie zum Beispiel:

 

www.gute-nachrichten.com.de

www.newslichter.de

www.goodnewsnetwork.org (auf Englisch)

 

Was kannst Du tun?

Beobachte in den nächsten sechs Tagen Dein Leben und schreibe Dir auf, welche Dinge, die Du tust, siehst, hörst, liest etc. gut für Dich sind, und welche nicht. Welche Orte tun Dir gut, welche nicht? Mit welchen Menschen umgibst Du Dich? Wie viel Werbung kriegst Du täglich mit und wie viel Zeit verbringst Du damit, Nachrichten zu hören, sehen oder zu lesen? Mache Dir wirklich Listen, schreibe Dir alles auf.

 

Es ist Zeit für eine Bestandsaufnahme: Wie sieht es in Deinem Leben aus? Wie viele der Energien, mit der Du Dich täglich umgibst, ist wirklich gut für Deine Seele? Kannst Du etwas ändern? Wenn ja, was? Und wenn Du meinst, Du kannst nichts ändern – bist Du Dir da sicher? Manche Veränderung ist unbequem, aber hilfreich.

 

Jetzt bist Du dran: Berichte in den Kommentaren von Deinen Erkenntnissen.
Mögest Du Deinen Weg und Dein Glück als oberste Priorität erkennen, das wünsche ich Dir.

 

Hier findest Du die anderen Teile der Serie (klicke einfach auf den entsprechenden Link):

Teil 1: http://berührende-worte.de/2017/08/01/seelenfrieden-teil-1/

Teil 3: http://berührende-worte.de/2017/08/15/seelenfrieden-teil-3/

Teil 4: http://berührende-worte.de/2017/08/22/seelenfrieden-teil-4/

Teil 5: http://berührende-worte.de/2017/08/29/seelenfrieden-teil-5/

Teil 6: http://berührende-worte.de/2017/09/05/seelenfrieden-teil-6/

Teil 7: http://berührende-worte.de/2017/09/12/seelenfrieden-teil-7/

 

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Seelenfrieden, Teil 1

Den Weltfrieden können wir nur durch die innere Wandlung der einzelnen Menschen herbeiführen.
Friede muss zuerst in jedem einzelnen Leben entwickelt werden.
Dalai Lama

 

 

Wenn Dir innere Unruhe nicht fremd ist, Du Dein Kopfkino nicht abstellen kannst, verzweifelt, deprimiert oder verängstigt bist, möchte ich Dich einladen, Dich der Möglichkeit zu öffnen, dass das nicht so bleiben muss.

Dein Leben kann nicht nur besser werden, es wird besser werden.

Das Einzige, was Du dazu brauchst, ist der tiefe Wunsch, dass es sich zum Besseren wenden wird und die Bereitschaft, alles dafür zu tun.

Du wirst es tun müssen. Es gibt sonst niemanden, der für Dein Leben verantwortlich ist.  

Hast Du Dich aber erstmal für Dich entschieden … dann bist Du auf dem besten Weg, aus der Unruhe, der Angst, den Depressionen und den Sorgen den Weg zum Frieden zu gehen. 

Denn Frieden beginnt in uns selber. In unserer Seele.

Wenn unsere Seele in Frieden ist, sind wir in Frieden. Wenn wir in Frieden sind, ist unsere Umgebung in Frieden. Je mehr „Umgebungen“ in Frieden sind, desto mehr nähern wir uns dem Weltfrieden.

Mir ist es sehr wichtig, dass jeder Mensch realisiert, dass er in der Lage ist, selber etwas für seine Seele zu tun und somit für seinen eigenen Frieden aktiv tätig zu werden, für seinen Seelenfrieden. Jeder Einzelne von uns ist nicht nur dazu in der Lage, sondern es ist auch seine Verantwortung. Denn dann „hat die liebe Seele Ruh‘“. 🙂 

In sieben Artikeln werde ich verschiedene Aspekte beleuchten, die uns den Frieden rauben können und werde aufzeigen, was Du tun kannst, um an Deinem Frieden festzuhalten, bzw. ihn zu finden. 

Im ersten Teil geht es um Grundlegendes: Energie und ihre Beziehung zu uns, bzw. unsere Beziehung zu ihr. 

Es gibt viele Dinge, die uns von unserer ureigenen Schwingung abbringen und dadurch den Frieden rauben können. Die Erkenntnis, dass innere Unruhe und fehlender Seelenfrieden dasselbe ist, ist der erste Schritt. Die Erkenntnis, dass wir wieder in unsere eigene Schwingung kommen müssen, ist der nächste Schritt.

Jedes Mal, wenn wir unsere eigene Wahrheit verleugnen, weichen wir von unserem Weg und unserer Schwingung ein wenig mehr ab.

Alles ist Energie und alles hat seine ureigene Schwingung. Je harmonischer eine Beziehung ist, desto mehr schwingt sie energetisch im Gleichklang. Da ist es egal, ob es eine Beziehung zu einem Menschen, Tier, zu Nahrungsmitteln, einer Situation, einem Job etc. ist. Absolut alles schwingt und hat seine eigene Energie (in diesem Artikel gehe ich näher darauf ein). 

Fangen wir aber bei uns selber an. Lassen wir jetzt alles außen vor, was uns nicht ausmacht. Das heißt, wir schauen uns momentan weder unsere Familie an, noch den Job, die Partnerschaft, die Nachbarn etc.

Lass es uns einfach machen und sagen wir, dass wir aus Gedanken, Körper und Gefühlen bestehen.

Der Frieden in Dir wird bedingt durch die Harmonie aller drei „Einheiten“ zueinander.

Erfährt einer dieser Bereiche zu wenig oder zu viel Aufmerksamkeit, gerät das ganze Gefüge (also Du) aus dem Gleichgewicht:

Schauen wir uns das Szenario näher an, das noch am häufigsten ausgelebt wird: 

Der Optimalzustand, quasi die „Grundeinstellung“ ist, dass alle drei miteinander in harmonischer Verbindung stehen: Deine ureigene Schwingung (1). In dem Beispiel sind es die Gedanken, die die Unruhe ins System bringen (2). Das macht sich dann körperlich als Symptom bemerkbar (3). Der Körper kann nicht anders, als diesen Stress weiterzugeben (4), so dass die Gefühle davon beeinflusst werden (5). Die Gefühle sind dann so in Aufruhr, dass sich die ehemals harmonischen Energien, die sie in Richtung Gedanken ausstrahlten in Disharmonien verwandeln (6), so dass schließlich der gesamte Kreislauf Stress ausstrahlt (7). Das wiederum strahlt nach draußen aus (8). Bewusst oder unbewusst verbreitest Du Stress und andere niedrigschwingende Energien. Geht gar nicht anders. Je nachdem, wie sehr Deine Umwelt mit sich selber in Frieden ist, reagieren sie dann auf die Energien, die Du aussendest. 

Hier ein Beispiel zum besseren Verständnis:

Es ist 19 Uhr abends und Du machst Dir Gedanken um Dein Auto, das auf einmal komische Geräusche macht. Es könnte was ganz Kleines sein, aber was ist, wenn der Motor kaputt ist? Du brauchst das Auto. Was ist, wenn die Reparatur total teuer wird? Dann musst Du den Urlaub absagen. Die Familie hat sich schon so drauf gefreut. Wird bestimmt Stress geben. Und der Veranstalter wird das Geld bestimmt nicht zurückzahlen, der kniepige Kerl, der. Vielleicht greift da die Rechtsschutzversicherung? Und wenn nicht, kann sich das ewig hinziehen und kostet noch mehr Geld …

Diese und noch mehr Gedanken breiten sich mehr und mehr aus. Zwei Stunden später merkst Du, dass Du Kopfschmerzen hast, die immer schlimmer werden. Du fühlst Dich auf einmal total überfordert. Deine Gedanken kreisen immer weiter. Wie kannst Du denn in der Verfassung mit dem Reiseveranstalter sprechen, der wird Dir keinen Zentimeter entgegen kommen. Allein der Gedanke an das Gespräch erzeugt Magenkrämpfe. Jetzt fangen auch noch die Kinder an, quengelig zu werden und der Mann nörgelt rum. 

Spätestens jetzt wäre der perfekte Zeitpunkt, Deine Freundin anzurufen. Die, die auch dann ruhig bleibt, wenn Du total durch den Wind bist. Die, die Dich auch in der schlimmsten Situation zum Lachen bringt. Nicht, weil sie Dich nicht ernst nimmt, sondern weil sie weiß, dass Entspannung nur möglich ist, wenn Du
ent-spannter bist. Diejenige, die Dir zuhört und Dir offen und ehrlich beisteht. Diejenige, die Dir sagt, wo Du Dich verrannt hast und Dir hilft, ein paar Schritte zurückzugehen. Denn so stehst Du dann nicht mehr direkt vor der Wand, sondern so weit von ihr entfernt, dass Du nun mit oder ohne Hilfe Deiner Freundin den Weg erkennen kannst: entweder um die Wand herum, von ihr weg, oder hin zur Tür, die Du vorher nicht sahst. 

Wenn Du gerade in einer Situation bist, in der Dir kein Ansprechpartner zur Verfügung steht, kannst Du folgendermaßen vorgehen:

Am besten suchst Du Dir zunächst eine Tätigkeit, die Dich erdet und beruhigt: Dabei ist es egal, ob Du im Garten buddelst, joggen gehst, Musik hörst, in die Wanne steigst, malst, ein Puzzle legst etc. Hauptsache, es entspannt Dich.

Dann überlege Dir, was Dein nächster Schritt ist, den Du gehen kannst. In unserem Beispiel wäre der nächste Schritt, am nächsten Tag entweder direkt zur Werkstatt Deines Vertrauens zu fahren oder dort einen Termin zu machen. Wenn Du hast, kannst Du auch Deinen Bruder, den Automechaniker bitten, sich das Auto mal anzuschauen.

Punkt.

Mehr gibt es erstmal nicht zu tun. Alles andere waren Was-wäre-wenn-Szenarien.

Wenn Du diese Klarheit hast, kannst Du alles andere für den Moment abgeben.

Es gibt immer nur den Moment.

Du änderst nichts durch Denken. Du änderst nur durch Tun. Und tun kannst Du im Moment nichts anderes. Zumindest nicht für das Auto.

Für Dich aber:

Genieße das entspannende Badewasser und bitte die geistige Welt, Dir die Sorgen, die Du Dir gemacht hast, abzunehmen. Stelle Dir vor, wie Du sie aus Deinem Kopf nimmst, nach oben hältst und Spirit bittest, sie Dir abzunehmen. Du kannst Dir zum Beispiel vorstellen, dass eine recht frische Brise aufkommt und die Gedanken wegweht. Oder Du steckst sie in Luftballons, bindest sie zu und schickst sie in Richtung Himmel.

Und dann schnapp Dir das Buch, was Du seit Wochen schon lesen wolltest oder schau Dir den Film an, der Dich letztens angesprochen hat. Und genieße den Abend. 
Es gibt auch Szenarien, in denen der Kreislauf bei den Gefühlen beginnt, oder im Körper. Die Ursache kann in Ereignissen des täglichen Lebens liegen. Du kannst es aber genauso auch aus einem früheren Leben „mitgebracht“ haben oder es kann etwas sein, was im Familiensystem hängt und durch Dich in die Heilung, in Frieden, gebracht werden will. 

All das ist auch möglich, sonst wäre es nicht so.

Erinnere Dich immer daran:

Egal, vor welchen Aufgaben Du stehst: Du kannst sie lösen, sonst würden sie sich Dir nicht zeigen.
Mögest Du Dir der Wahrheit dieser Worte immer bewusst sein, das wünsche ich Dir.

 

 

Hier findest Du die anderen Teile der Serie (klicke einfach auf den entsprechenden Link):

Teil 2: http://berührende-worte.de/2017/08/08/seelenfrieden-teil-2/

Teil 3: http://berührende-worte.de/2017/08/15/seelenfrieden-teil-3/

Teil 4: http://berührende-worte.de/2017/08/22/seelenfrieden-teil-4/

Teil 5: http://berührende-worte.de/2017/08/29/seelenfrieden-teil-5/

Teil 6: http://berührende-worte.de/2017/09/05/seelenfrieden-teil-6/

Teil 7: http://berührende-worte.de/2017/09/12/seelenfrieden-teil-7/

 

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