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Sei ehrlich. Iris Ludolf. Friedensberaterin.

Sei ehrlich. Sei es Dir wert.

Um ehrlich zu sein
bedarf es der Stille
und des Mutes,
dieser Stille zu lauschen
und zu vertrauen.
In der Hektik des Alltags
geschieht es schnell,
dass wir Ja zu Dingen sagen,
die wir eigentlich nicht wollen:
Nahrung,
Besuch,
Wohnung,
Partner,
Job …
Die Liste lässt sich endlos erweitern.

Sei ehrlich.
Lebst Du das Leben,
das D U leben möchtest?
Was müsstest Du ändern,
um Schritt für Schritt
dorthin zu kommen?
Bist Du dazu bereit?
Wenn ja, sei ehrlich
zu Dir selbst
und zu den Menschen
um Dich herum.
Und habe Mitgefühl
mit Dir und den anderen.

Mögest Du glücklich sein, das wünsche ich Dir.

Wort des Tages: Nähren

Nähren.

Nährst Du Dich?
Deinen Körper,
Deinen Geist
und Deine Seele?
Kommt einer der drei zu kurz?
Wenn ja:
Was kannst Du jetzt tun,
um das zu ändern?
Ehrlichkeit ist immer der erste Schritt.
Ehrlichkeit anderen,
aber auch Dir selbst gegenüber.
Bist Du Dir gegenüber ehrlich?
Nährst Du Dich wirklich?
Oder verhungert Deine Seele,
verkümmert Dein Geist,
fehlt Deinem Körper etwas?
Mache Bestandsaufnahme.

Mögest Du Dich auf allen Ebenen Deines Seins nähren, das wünsche ich Dir.

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Mach Dich auf

Du bist hier auf der Erde, um Freude zu erfahren.
  Abraham Hicks
 
Ist Dir auch mal aufgefallen, wie sehr Gefühle die Welt regieren, auch Deine Welt?
Meist sind es negative Gefühle, allerdings eher das, was obendrauf schwimmt. Dinge, die uns im Augenblick beschäftigen, die unser Ego beschäftigen. Wir gehen unseren tiefen Gefühlen meist aus dem Weg. Da sitzt aber die Heilung. Ich möchte Dir ein Beispiel aus meinem eigenen Leben geben.
 
 
Ich habe vier wunderschöne, sehr willensstarke und kluge Töchter. Die älteste ist 27, die jüngste 19. Ich konnte ihnen in ihrer Kindheit und Jugend nicht die Liebe geben, die sie brauchten. Nach Außen hin, weil ich 16-18 Stunden pro Tag gearbeitet habe und das an sieben Tagen die Woche. Ich arbeitete von zu Hause, das heißt, ich war körperlich anwesend, allerdings emotional nicht.
 
Eine Szene ist mir sehr stark in Erinnerung. Ich unterhielt mich vor ein paar Jahren mit einer meiner Töchter und sie sagte mir, dass sie mich nie hat weinen sehen. Nur ein mal, als sie nachts wach wurde, kurz nachdem meine Mutter starb. Sie kam runter und sah mich weinend am Tisch sitzen. Selbst das gab mir damals nicht zu denken. „Ist halt so, ich weine nicht wirklich, außer bei traurigen Filmen“, dachte ich mir.
 
Vor drei Jahren dann bekam der von mir nicht wahrgenommene Panzer durch eine Frage und eine von mir getroffene Entscheidung einen Riss:
 
Mir begegnete die Frage:
Was war der Schmerz, der Dich am tiefsten geheilt hat?
 
Ich ließ diese Frage auf mich wirken und dachte drüber nach. Ich wusste auf einmal, dass es ein Schmerz ist, den ich ganz tief fühlte. Zu diesem Zeitpunkt wusste ich noch nicht, wo er herkam. In diesem Moment traf ich die Entscheidung, mir diesen Schmerz näher anzuschauen, ihn nicht mehr als Hintergrundprogramm laufen zu lassen. Ich schrieb sofort eine E-Mail, um einen Termin zu einem Beratungsgespräch zu machen. In der Sekunde, als ich auf „Senden“ klickte, fiel eine zentnerschwere Last von mir ab. Das merkte ich dadurch, dass ich total leicht und fröhlich war. Ich hatte total gute Laune, als wäre das Dämmmaterial verschwunden, das auf meiner Gefühlswelt lag. (Und das Gefühl hielt (und hält) auch noch an! Sicher, es gibt auch für mich Zeiten, in denen ich abhänge, mir Gedanken mache. Aber die Zeiten, die ich in diesem Tal verbringe, sind immer kürzer geworden, und verkürzen sich immer noch.)
 
Das war der Anfang meiner Reise in mein Inneres. Es hat sich viel gezeigt, und zeigt sich immer noch. Schichten, um Schichten. Aber ich fühle jetzt wieder. Je weniger Schmerz übrig ist, desto mehr Platz ist für liebe und Freude und Leichtigkeit. Dieselbe Tochter kommentierte das neulich damit, dass ich jetzt „anfälliger für Gefühle“ sei. 🙂 Ja, bin ich, und das hat mein ganzes Leben verändert.
 
 
Ich möchte, dass jeder Mensch wieder anfälliger wird für Gefühle. Dass sich jeder seinen Schmerz anschaut, um ihn loszulassen, und nicht wie eine Trophäe oder eine Fahne hochhält, weil man sich mit dem Schmerz so identifiziert hat, dass man gar nicht wüsste, wer man ohne diesen Schmerz ist.
 
Jeder, der andere in irgendeiner Art und Weise verletzt, über sie richtet, sie verurteilt, ausnutzt etc. trägt diesen Schmerz in sich.
Jeder, der sich über alles und jedes beschwert, fühlt diesen Schmerz und kann ihm nur so Ausdruck verleihen.
 
Manche kennen ihn und wollen sich nicht trennen, manche kennen ihn nicht und wissen nicht, dass sie sich von etwas trennen können.
 
Wir sind hier, um Freude zu empfinden, um zu lieben, um Leichtigkeit zu leben. Das ist der Sinn unseres Lebens. Und immer, wenn wir unserem Seelenpfad folgen, führen wir diese Leichtigkeit und diese Freude in uns.
 
 
Was ist mir Dir? Was ist der Schmerz, der Dich am tiefsten geheilt hat? Hast Du Dich ihm gestellt?
Bist Du bereit, Dich ihm zu stellen und ihn in absoluter Freude, Leichtigkeit und Hingabe ans Leben zu wandeln?
 
Mögest Du Dich öffnen und Dich auf Deinen Weg machen, das wünsche ich Dir.

Wort des Tages: Wofür?

Wofür?

Wofür tust Du das alles?
All das, was Dich von Deinem Weg abbringt.
Wofür belügst Du Dich?
Um des lieben Friedens willen?
Und … fühlst Du ihn … den Frieden?
Oder bist Du eher unruhig, rastlos und gereizt?
Also, was brauchst Du,
um ehrlich zu Dir zu sein,
um die Verantwortung für Dein Leben wieder zu übernehmen?
Der erste Schritt ist die Entscheidung für Dich.
Bist Du bereit?

Mögest Du Dich immer und immer wieder für Dich entscheiden, das wünsche ich Dir.