Tag Archives: Blickwinkel

Wort des Tages: Einsicht

Einsicht.

Einsichtig zu sein ist nicht so gut,
wie es klingen mag.
Nur eine Sicht auf Dinge zu haben,
ist sehr einschränkend.
So hat man keinen Blick
auf die 9999 anderen Sichtweisen,
die es mindestens für jede Situation gibt.
Und jede Sichtweise ist richtig.
Es gilt, die für Dich richtige Sichtweise auf alles
zu finden und zu vertreten.
Und gleichzeitig gilt es zu verstehen,
dass die anderen 9999 Sichtweisen
auch ihre Berechtigung haben.
Dass sie gleich=gültig sind.
Kein Grund, sich aufzuregen.
Das Leben ist bunt.

Mögest Du die Einsicht haben, dass es für alles mehr als eine Sicht gibt, das wünsche ich Dir.

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Wort des Tages: Dankbarkeit

Dankbarkeit.

Dankbarkeit ist ein Schlüssel,
der Dich aus Deiner Traurigkeit herausführen kann.
Ein Schlüssel, der die Tür zu einem neuen Blickwinkel öffnet.
Alles geschieht aus einem Grund.
Alles geschieht, um uns auf unserem Weg weiterzubringen.
Alles geschieht für uns.
Auch, wenn es nicht immer sofort ersichtlich ist.
Wenn wir uns dieser Wirklichkeit öffnen,
schaffen wir den Raum für Dankbarkeit.
Dann geschehen Wunder.

Mögest Du die Weisheit erlangen, für alles dankbar sein zu können. Mögest Du auch dankbar sein, wenn Du erst nach Jahren an diesen Punkt kommen solltest. Alles ist gut.

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Wort des Tages: Relativ

Relativ.

Es ist echt alles relativ.
Es kommt immer auf den Blickwinkel an.
Und deswegen ist es nur logisch,
dass Du einfach nur den
Blickwinkel wechseln musst,
wenn Dinge in Deinem Leben
relativ schlecht aussehen.
Finde den Blickwinkel,
von dem aus sie gut aussehen.
Bleibe dort,
bis Du genügend Momentum hast,
um den nächsten Blickwinkel einzunehmen.
Du wirst merken,
wenn die Situation geklärt ist,
denn dann spürst Du Frieden in Dir.

Mögest Du in immer mehr Bereichen Deines Lebens Frieden spüren, das wünsche ich Dir.

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Wort des Tages: Ansicht

Ansicht.

Was ist es,
was Du Dir in letzter Zeit
immer und immer wieder ansehen solltest?
Von dem Du denkst,
Du hättest es schon oft genug angesehen.
Wenn Du genauer hinschaust,
wirst Du sehen,
dass sich der Blickwinkel
immer etwas geändert hat.
Das geschieht solange,
bis Du die Sache wirklich
von allen Blickwinkeln aus
durchgekaut und abgehakt hast.
Dann ist Heilung geschehen.

Mögest Du die Ausdauer und den Willen haben, Dir all Deine Schatten von allen Blickwinkeln aus anzusehen, um sie zu transformieren und für das Neue Platz zu machen, das wünsche ich Dir.

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Seelenfrieden, Teil 6

Das Geheimnis der Veränderung:
Fokussiere nicht all Deine Energie auf das Bekämpfen des Alten,
sondern auf das Erschaffen des Neuen.

Sokrates

 

Im heutigen sechsten Teil der Artikelserie „Seelenfrieden“ geht es ans Eingemachte: Um Deine Entscheidung, um Deinen Fokus und wie Du mit diesem Fokus aus jeder Situation herauskommst, die Dich aufwühlt.

Im ersten Teil geht es um den energetischen Zusammenhang zwischen Deinen Gedanken, Deinem Körper und Deinen Gefühlen. Außerdem zeige ich auf, was auf energetischer Ebene passiert, wenn wir unsere eigene Wahrheit verleugnen.

Im zweiten Teil zeige ich den energetischen Zusammenhang zwischen Dir und Deiner Umwelt auf. Außerdem erhältst Du die Möglichkeit zu erkennen, wie vielen Menschen, Situationen, Orten etc. Du Dich täglich aussetzt, die Dir nicht guttun.

Im dritten Teil geht es um die Macht der Worte und wie Du sie einsetzen kannst, um Dein Leben zu verbessern. Ich gebe Dir darin unter anderem eine Übung an die Hand, um Dir Dinge durch den Körper von der Seele zu schreiben.

Im vierten Teil gehe ich genauer auf die Denkmuster ein, die uns davon abhalten, das zu tun, wofür wir hier sind. Außerdem lade ich Dich ein, sie und Dein Leben von einem anderen Blickwinkel aus zu beleuchten.

Im fünften Teil schauen wir uns an, wie unser Körper uns in unserem Friedensprozess unterstützen kann.

Heute geht es um Deine Eigenverantwortung. Um einen anderen Blickwinkel auf Deine Eigenverantwortung. Und es geht darum, den Blickwinkel so zu ändern, dass Du erkennst, was Du schon alles gemeistert hast. 

Als Einleitung möchte ich näher auf das Prinzip der Spirale eingehen und auf ihre Relation zur Zeit.

Es gibt verschiedene Blickwinkel im Hinblick auf die Zeit. Die einen sagen, es sei ein linearer Zeitstrahl. Andere sagen, Zeit ist immer und überall: Jetzt ist dieser Augenblick, aber gleichzeitig auch zum Beispiel ein Augenblick 500 Jahre in der Zukunft oder einer 2.000 Jahre in der Vergangenheit. Wieder andere sehen die Zeit als eine Spirale.

Jeder Blickwinkel ist auf seine Art und Weise und in einem bestimmten Kontext richtig. Wir gehen an der Stelle näher auf den spiralförmigen Ablauf der Zeit ein, die Du Dir in 3D vorstellen kannst.

 

 

Ist es Dir auch schon mal passiert, dass Du Situationen erlebst, die Du bereits vorher in ähnlicher Konstellation erlebt hast?

Die Details sind anders, aber der Tenor ist derselbe? Wir erleben immer wieder ähnliche Situationen. Und zwar solange, bis wir die dahinterliegende Lektion für unsere Seele erkannt, sie verinnerlicht und daraus gelernt haben. An dem Punkt wechseln wir dann von der Rolle des Schülers in die des Lehrers. 

In dieser Ultrakurzfassung klingt es leicht und einleuchtend.

Im Leben ist es oft enervierend und wir stellen uns in solchen Situationen dann Fragen wie:
„Warum muss ich das schon wieder erleben?“ oder „Womit habe ich das verdient?“

Es kann auch sein, dass wir in dieser Zeit in ein Loch fallen und kurz davor sind, aufzugeben.

Stopp. Atme durch und halte durch.

Schau mal genau hin – und zwar auf die Unterschiede in den verschiedenen Situationen.

Was hat sich verbessert?

Wie gesagt, diese Situationen werden uns solange präsentiert, bis wir gelernt haben. Und wir lernen immer wieder Neues.

Wir lernen zum Beispiel, die Situation zu erkennen. Zu erkennen, was da gerade wirklich abgeht. Wo der Trigger liegt. Oder wir lernen, immer schneller aus dem Loch zu kommen. Solange, bis wir das Loch zwar sehen, uns aber bewusst dafür entscheiden, uns nicht darin zu verlieren. 

Hier ein Beispiel:

Es gibt eine Person in Deinem Leben, die Dich immer und immer wieder zur Weißglut bringt. Egal, was Du sagst oder tust, sie ändert sich einfach nicht. Ihr Verhalten verletzt Dich zutiefst. Du fühlst Dich klein und wertlos. Immer und immer wieder.

Irgendwann hast Du die Kraft und die Möglichkeit, Dich von der Person zu trennen. Und atmest auf.

Bis Dein neuer Vermieter anfängt, dasselbe Verhalten an den Tag zu legen: Er erniedrigt Dich auf die ein oder andere Art und Weise. Du merkst es diesmal schneller. Du ziehst Deine Konsequenz und suchst Dir eine neue Wohnung. Und atmest auf.

Bis zum ersten Arbeitstag Deines neuen Chefs, der Dich von Anfang an versucht zu erniedrigen.

Aber Du hast gelernt. Du weichst nicht zurück. Du suchst das Gespräch und sagst ihm offen und objektiv, welche Wirkung sein Verhalten auf Dich hat. Und Du sagst ihm, dass Du schon seit Jahren gerne für die Firma arbeitest, Du aber unter den Umständen lieber die Kündigung einreichst, als dieses Verhalten zu akzeptieren.

Entweder ändert er sein Verhalten oder Du stehst für Dich ein und kündigst. 

In jeder einzelnen dieser Situationen hast Du angewendet, was Du in der vorherigen gelernt hast, so dass Du die Situation schneller zu Deinen Gunsten wandeln konntest.

Ja, manche Situationen sind schwieriger. Doch vergiss nie:

Du hast es in der Hand, wie Du darauf reagierst. 

Vielleicht hilft Dir dieses Bild:

Stell Dir zwei Becken vor, beide tief genug, um darin zu schwimmen und zu tauchen. Das eine Becken steht stellvertretend für das Außen, für die Situation oder Person, die Dich antriggert und Dich klein fühlen lässt. Das andere steht für das Innen, für Dich, deine seelische, geistige und körperliche Gesundheit. 

Du hast zu jedem Zeitpunkt die Wahl, Dich für eines der beiden Becken zu entscheiden. Du kannst jederzeit das Becken wählen, das Dir Kummer und Schmerzen bereitet. Du kannst darin ein- und untertauchen.

Wir entscheiden uns oft aus reiner Gewohnheit für genau dieses Becken. Meist durch die Frage:

Warum? Warum handelt der andere so?

Es ist egal!

Was nicht egal ist, bist Du und Deine seelische, geistige und körperliche Gesundheit. Du kannst den anderen nicht vestehen, Du hast nicht sein Leben gelebt. Du hast nicht seine Erfahrungen gemacht, Du hast nicht sein Familienschicksal geerbt. Das heißt, Du kannst die Frage nicht beantworten und verschwendest so Deine wertvolle Energie. lenke sie auf dich.

Es ist Deine Entscheidung. 

Willst Du das loslassen, was Dich hemmt, schmerzt und klein hält?  

Dann richte Deinen Fokus auf Dich und was Du brauchst. Was Deine Seele braucht.  

Ich weiß, manchmal macht es den Anschein, als käme man nie wieder aus dem Loch raus, in dem man sich wiedergefunden hat.

Dem ist aber nicht so. Schau mal, Du hast den Artikel bis hierhin gelesen, das heißt, Du hast das Interesse, Dich aus dem Tief zu befreien. Das heißt auch:

Du schaffst es.  

Deine Seele braucht zum Heilen Freude und Leichtigkeit. Wenn Freude für den Anfang zu viel ist, gönne Dir eine Atempause.

Im wahrsten Sinne des Wortes. 

Achte die nächsten drei Tage den ganzen Tag lang auf Deine Atmung. Wie tief atmest Du? Bis wohin geht der Atem beim Einatmen? Wann hältst Du den Atem an? Wann wird Dein Atem flach bzw. noch flacher? Schreibe es auf. Erforsche Dich. Und atme bewusst immer tiefer. 

Mit Bewegung geht es einfacher. Am besten an der frischen Luft. Denn durch Bewegung löst Du Verspannungen und Verkrampfungen.

Mehr dazu kannst Du im fünften Teil der Artikelserie nachlesen.

Sei geduldig mit Dir und übe Dich in Mitgefühl Dir gegenüber. Du verdienst es.

 

Mögest Du Dich immer öfter für Dich entscheiden und um Hilfe bitten, wenn Du sie brauchst, das wünsche ich Dir.

 

Teil 1: http://berührende-worte.de/2017/08/01/seelenfrieden-teil-1/

Teil 2: http://berührende-worte.de/2017/08/08/seelenfrieden-teil-2/

Teil 3: http://berührende-worte.de/2017/08/15/seelenfrieden-teil-3/

Teil 4: http://berührende-worte.de/2017/08/22/seelenfrieden-teil-4/

Teil 5: http://berührende-worte.de/2017/08/29/seelenfrieden-teil-5/

Teil 7: http://berührende-worte.de/2017/09/12/seelenfrieden-teil-7/

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Seelenfrieden, Teil 4

Wenn Licht im Herzen ist, findest Du den Weg nach Hause.
Rumi

Dies ist der vierte Teil der Artikelserie „Seelenfrieden“. Diesmal gehe ich genauer auf die Denkmuster ein, die uns davon abhalten, das zu tun, warum wir hier auf Erden sind. Außerdem lade ich Dich ein, sie von einem anderen Blickwinkel aus zu beleuchten.

Im ersten Teil geht es um den energetischen Zusammenhang zwischen Deinen Gedanken, Deinem Körper und Deinen Gefühlen. Außerdem zeige ich auf, was auf energetischer Ebene passiert, wenn wir unsere eigene Wahrheit verleugnen.

Im zweiten Teil zeige ich den energetischen Zusammenhang zwischen Dir und Deiner Umwelt auf. Außerdem erhältst Du die Möglichkeit zu erkennen, wie vielen Menschen, Situationen, Orten etc. Du Dich täglich aussetzt, die Dir nicht guttun.

Im dritten Teil geht es um die Macht der Worte und wie Du sie einsetzen kannst, um Dein Leben zu verbessern. Ich gebe Dir darin unter anderem eine Übung an die Hand, um Dir Dinge durch den Körper von der Seele zu schreiben.

Der Friede in unserem Leben basiert darauf, den dazu nötigen Blickwinkel einzunehmen. Oft helfen uns dabei die Worte anderer. Ein großer Aha-Moment ereignete sich für mich, als ich das Buch Vater Unser: Deine Schatzkarte zu Gott von Kathleen McGowan las. Sie beschäftigte sich lange Jahre mit den Lehren der alten Mystikerschule von Chartres. Was sie über das Labyrinth von Chartres lernte, gibt sie in diesem Buch weiter. Und es fasziniert mich seitdem.

Die Mystikerschule von Chartres lehrte den Zusammenhang der Rose in der Mitte des Labyrinths mit dem Vaterunser. Ich weiß, einige wird das zuerst mal zurückschrecken lassen. Falls Du dazu gehörst:
Entspanne Dich. Keiner will Dich belehren oder missionieren. Ich gebe nur einen anderen Blickwinkel weiter, der Dir helfen kann, Dein Leben in Frieden zu leben. Es ist Deine Entscheidung, diese Informationen als für Dein Leben hilfreich anzunehmen, oder – nachdem Du sie gelesen hast – zu ignorieren. Aber lies sie bitte erstmal.
Danke! 

Die Grundlage der Lehre der sechsblättrigen Rose ist, dass jedes einzelne Blatt für jeweils eine Passage des Vaterunsers und somit für eine andere Lehre steht. Denn das Vaterunser ist nicht einfach nur ein Gebet, es sind verschiedene Lehren, die uns das Leben erleichtern können.

Wir werden uns heute aber nur mit dem sechsten Rosenblatt beschäftigen. Auf die anderen gehe ich kurz in diesem Artikel ein: www.berührende-worte.de/2017/03/28/gebete-segen-und-die-magie/.

Beim sechsten Rosenblatt geht es um das Thema Überwindung. Loslassen ist auch ein schönes Wort dafür, mit dem viele von uns schon in Berührung kamen. 🙂 Loslassen ist auch das Thema des aktuellen Neumonds. 

Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns vor dem Bösen.

Das sind die Worte des Vaterunsers, die damit in Zusammenhang stehen.

Warum?
Was ist „das Böse“?

Die Definition des „Bösen“, die Kathleen McGowan, bzw. die Mystiker von Chartres mit uns teilen, ist für mich sehr einleuchtend:

Das, was dich davon abhält, deine Mission und dein gottgegebenes Versprechen zu erfüllen: Das ist das Böse.

In dem Zusammenhang kommt auch das Wort „Versuchung“ auf. Die alten Mystiker definieren es als „menschliche Schwäche, die uns zur Sünde verleitet“.

Das Wort Sünde ist für viele ein rotes Tuch, entweder bewusst oder unbewusst. Wir alle mussten in unseren vielen Leben unter dem Deckmantel der Sünde einiges erleiden. Manche werden noch immer von dem Wort heimgesucht. Die alten Lehren geben aber einen anderen Blickwinkel, den ich gerne teilen möchte:

Sünde ist die selbst auferlegte Einschränkung, die uns dazu bringt, den Weg des Dienens zu verlassen, und uns die Erinnerung daran raubt, dass wir durch Liebe und Vergebung mit Gott verbunden sind.“ 

Die Schlussfolgerung ist, dass die Versuchung zu sündigen uns dazu führt, unsere spirituellen Lehren zu vergessen und wir somit von unserem Weg abkommen und uns somit „dem Bösen“ zuwenden. 

Was sind die Muster des bösen Denkens?
Schöner Begriff, gell? So wurden im 4. Jahrhundert die sieben Todsünden genannt. Interessant, oder? Bleiben wir doch dabei. Denn mit diesen Mustern des bösen Denkens wurden damals Dinge bezeichnet, die als Stolpersteine auf dem spirituellen Weg auftauchen können. Und es auch immer noch tun. Diese Liste der „Versuchungen“ sollte den Menschen ursprünglich helfen, auf ihrem Weg zu bleiben. Denn es hilft, wenn man weiß, welche Hindernisse einem begegnen können. Diese Liste war nie dazu gedacht, zu strafen oder zu unterjochen. 

Lass uns die einzelnen Punkte unter dem Aspekt Deines Weges neu betrachten. Ich benutze dazu auch teilweise andere Worte als die der „offiziellen“ sieben Todsünden.

1. Mrs. bzw. Mr. Kontroletti, auch das Ego genannt
Die Versuchung, die wirklich an der Quelle allen Übels steht, ist das Ignorieren der Zeichen, die das Universum Dir schickt. Wenn Du Dich der Leitung und Deiner Intuition ganz hingeben kannst, dem Vertrauen, dass alles zu Deinem Besten geschieht und Du hier bist, um das Leben zu genießen, hast Du automatisch und im wahrsten Sinne des Wortes ausgesorgt. Wenn Du allem Deinen Willen aufdrücken, alles kontrollieren willst, handelst Du „gegen die Abmachung“, die Du vor Deiner Inkarnation getroffen hast und wirfst Dir selber Sand ins Getriebe. 

Höre auf Deine innere Stimme. Immer öfter. Und folge ihren Anweisungen.

2. Zorn
Zorn gibt es in zwei größeren Kategorien: das, was ich aktiven und passiven Zorn nenne.

Passiver Zorn ist der Zorn auf alles, worauf wir keinen Einfluss haben: Situationen, andere Menschen, Weltgeschehen etc.

Aktiver Zorn ist der Zorn, den es zu ergründen gilt: Allem, was Dich im Außen zornig macht, liegt etwas in Deinem Innern zugrunde. Allem. Finde die Wurzel des Zorns. Sie liegt nie im Außen. Immer nur in Dir drin. 

Was macht Dich zornig? Mache eine Bestandsaufnahme und gehe den Ursachen auf den Grund!

3. Neid
Neid ist ein sehr komplexes Thema. Neid kann viele oberflächliche Ursachen haben: Missgunst, Be- und Verurteilung, Eifersucht, etc. Alles läuft auf dasselbe hinaus: Wir denken, dass wir etwas verdienen, was jemand anderer nicht verdient.

Sagt wer jetzt genau?

Auch hier versucht sich das Ego in den Vordergrund zu spielen. Wenn wir etwas nicht haben, dann ist es aus welchen Gründen auch immer nicht der Zeitpunkt dafür. Uns hat niemand etwas weggenommen. Punkt.

Du kannst nicht gleichzeitig Fülle leben, wenn der Platz in Deinem Kopf mit Mangeldenken ausgefüllt ist.

Stell Dir das Konzept des Habens bzw. Nicht-Habens, des Mangels und der Fülle mal so vor, dass es in Deinem System einen bestimmten Platz dafür gibt. Wie der Speicherplatz eines Computers. Du kannst auf eine Stelle nur eine bestimmte Information speichern. Diese Information nimmt den gesamten Platz ein. Sie muss erst gelöscht werden, bevor Du an die Stelle neue Informationen speichern kannst. 

Das heißt, wenn Du Deinen Fokus darauf gerichtet hast, dass andere etwas haben, was Du nicht hast, ist Dein Fokus auf den Mangel gerichtet. Du erinnerst Dich: Die Energie fließt dahin, wo der Fokus liegt und vermehrt das. Und so vermehrst Du Deinen eigenen Mangel. Willst Du das wirklich?

Vertraue der Gewissheit, dass alles richtig ist, genau so, wie es jetzt ist. So ist das immer.

Gib Dir etwas Zeit für diesen Prozess. Das Ego mag keine Ent-täuschung und braucht manchmal ein wenig Zeit, um loszulassen. Sei sanft mit Dir. 

Auf wen oder was bist Du neidisch? Mache eine wertfreie und ehrliche Bestandsaufnahme.

4. Ablenkung
Das geschieht heutzutage ganz schnell und es wird immer wieder mal als Ausrede verwendet: „Das Leben kam dazwischen“, „Ich hatte keine Zeit“, „Ich muss ja Geld verdienen“, usw.

Das Funktionieren, das Erwartungen-Anderer-Erfüllen, das Leben im Außen – all das lenkt von dem ab, warum wir eigentlich hier sind. Rational gesehen sind das alles nachvollziehbare Gründe. Die spirituelle Wahrheit ist, dass wir seelisch und körperlich krank werden, wenn wir unseren Weg nicht gehen. 

Wovon lässt Du Dich ablenken? Mache auch hier eine Bestandsaufnahme.

5. Gier
Das muss nicht unbedingt nur auf Materielles, auf Habgier bezogen sein. Auch Machtgier fällt hierunter.

„Haben wollen“ steht in direktem Gegensatz zu allem spirituellen Sein: Unsere Seele weiß um die Fülle in und um uns herum. In uns, in unserer Seele sind wir mit der Quelle allen Seins verbunden. In uns ist die Quelle allen Seins.

Alles, was wir je an uns gerafft haben, liegt auf dieser Quelle und bedeckt sie. Es gilt, sie freizulegen und sie sprudeln zu fühlen. Denn die Fülle sprudelt durch sie aus uns heraus nach außen.

Was ist es, was Du an Dich raffst und anhäufst?

6. Sucht
Allen Süchten zugrunde liegt die „Maßlosigkeit“ – irgendwo in uns gibt es ein Fass ohne Boden. Deine Aufgabe hier liegt darin, zu entdecken, wo der Boden fehlt. Auch hier liegt ein Mangeldenken vor:

In einem Lebensbereich wird ein Mangel gespürt und es wird versucht, diesen Mangel in einem anderen Bereich wieder auszugleichen. So funktioniert das aber nicht.

Wenn im Kühlschrank die Milch fehlt, hilft es Dir nicht, wenn Du stattdessen 2 Kilo Wurst kaufst – mit ihr kannst Du nur sehr schlecht Kakao zubereiten und sie verdirbt schnell.

Wo fehlt Dir das Maß und was fehlt Dir wirklich?

7. Liebloser Sex
Die alten gnostischen Lehren besagen, dass man nur dann Sex haben sollte, wenn Vertrauen und Bewusstheit mit im Spiel sind. Also propagierten sie achtsamen, liebevollen Sex. Warum?

Bei der körperlichen Vereinigung zweier Menschen treffen nicht nur Körper aufeinander, sondern auch Seelen. Fehlt es an Liebe und Respekt, erleiden Seelen Schaden.

Sei wirklich wachsam und achtsam: Gerade hier gibt es oft Dinge, die wir nicht wahrhaben wollen, die wir „schönsehen“. Sei ehrlich:

Wie sieht oder sah Dein Sexleben aus? Was musst Du in Deinem Leben ändern, um ein liebevolles, authentischen Sexleben ausleben zu können? 

Das ist meine derzeitige Blickweise auf die sieben Muster des bösen Denkens.

Mache für Dich Bestandsaufnahme. Und dann überlege Dir, welche Schritte Du in den nächsten 72 Stunden unternehmen kannst, um einen oder mehrere dieser Punkte in Deinem Leben zum Besseren zu wandeln.

Damit Du wirklich dran bleibst, erzähle einer Freundin bzw. einem Freund davon, so dass sie bzw. er bei Dir nachhakt und Du wirklich ins Handeln kommst.

Mögest Du die Muster Deines Denkens beleuchten und entwirren, das wünsche ich Dir.

Hier findest Du die anderen Teile der Serie (klicke einfach auf den entsprechenden Link):

Teil 1: http://berührende-worte.de/2017/08/01/seelenfrieden-teil-1/

Teil 2: http://berührende-worte.de/2017/08/08/seelenfrieden-teil-2/

Teil 3: http://berührende-worte.de/2017/08/15/seelenfrieden-teil-3/

Teil 5: http://berührende-worte.de/2017/08/29/seelenfrieden-teil-5/

Teil 6: http://berührende-worte.de/2017/09/05/seelenfrieden-teil-6/

Teil 7: http://berührende-worte.de/2017/09/12/seelenfrieden-teil-7/

 

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Wort des Tages: Rundschau

Rundschau.

Ist Dein Blick eher scheuklappenmäßig
nur auf das gerichtet,
was Du kennst und erwartest,
oder gewährst Du Dir auch den Luxus,
alles in Dich aufzunehmen,
das Bild abzurunden?
Du vergibst Dir nichts,
wenn Du offen bist.
Ganz im Gegenteil.
Du musst Dir dann auch nichts vergeben.
Frage Dich öfter mal:
Was wäre, wenn …

Mögest Du immer wieder offen dafür sein, das Was-wäre-wenn-Spiel zu spielen, das wünsche ich Dir.

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Wort des Tages: Worte

Worte.

Worte können Brücken bauen.
Worte können heilen.
Worte können Hoffnung geben.
Worte können Wissen vermitteln.
Worte können neue Welten öffnen.
Worte können andere Blickwinkel offenbaren.
Worte können segnen.
Worte können Freude schenken.
Worte können Verbundenheit schaffen.
Worte können Fremde zu Freunden machen.
Achte auf Deine Worte.
Denn Worte können Welten schaffen und verändern.

Mögest Du Deine Worte stets zu Deinem Wohle und dem Wohle aller einsetzen.

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Wort des Tages: Entsorgen

Entsorgen.
Ent-Sorgen.
Ausgesorgt.
Ganz einfach.
Verschaffe Dir einen anderen Blickwinkel.
Durch ein Gespräch.
Durch Abstand.
Durch Ruhe.
Und dann wird Dich die Lösung
in einem unbedachten Moment
von alleine anspringen.

Mögest Du bei Sorgen automatisch immer einen neuen Blickwinkel einnehmen, der Dir weiterhilft, das wünsche ich Dir.

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Wort des Tages: Geöffnet

Geöffnet.

Wem hast Du Dich geöffnet?
Den Möglichkeiten?
Siehst Du zuerst das Gute in einer Situation?
Wenn nicht:
Weißt Du, dass Du Dir das antrainieren kannst?
Statt direkt ins Drama zu gehen und zu überlegen,
was denn alles schiefgehen kann,
und welche Auswirkungen Ereignisse in Deinem Leben
auf den Rest Deines Lebens haben,
suche nach dem Geschenk dieser Situation.
Jede.
Einzelne.
Situation
hat ein Geschenk für Dich.
Manchmal müssen wir einfach den Blickwinkel ändern.

Mögest Du immer das Geschenk sehen und annehmen können, das wünsche ich Dir.

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