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Schmerz. Heilung. Familie. Iris Ludolf. Freidensberaterin.

Schmerz und Heilung in der Familie.

Wie geht es Dir? Bist Du, ist Dein Leben auch im Umbruch? Wenn es Dir ähnlich geht, wie mir, dann zeigt sich ein Thema derzeit mit einer glasklaren Deutlichkeit. Es ist nicht dasselbe Thema bei jedem. Ich kann mir aber gut vorstellen, dass es bei jeder*m in dieselbe Richtung geht:

der tiefste Schmerz.

Es ist faszinierend. 2015 erhielt ich bei einem Gruppentreffen von Menschen, die sich auf den Weg zu sich selber gemacht hatten, eine Rose, an die ein Spruch geheftet war. Jeder erhielt einen anderen Spruch. Meiner war:

Damals wusste ich, dass ich mich bis dato vor ihm verschlossen hatte. Ich sah damals in einer Meditation, wie er in mir wütete und rauswollte.

In den Jahren danach kam schon vieles an Schmerz hoch. Einiges war so traumatisch, dass ich es verdrängt hatte. Das Verdrängen hatte ich als Regulationstechnik meiner Wahl übernommen: Dinge, die ich nicht verarbeiten wollte, bzw. zu dem Zeitpunkt nicht konnte, drängte ich in einen Raum ab, der von mir abgespalten war. Gut gesichert war er außerdem.

So zeigten sich nach und nach die verschiedensten Themen, die alle Ursprung in meiner Familie und in meiner Kindheit hatten.

Ein Thema, das meine Kindheit bestimmte, war Armut. Meine Armut.

Ich weiß nicht, von wem meine Mutter Geld erhielt, wenn sie nicht arbeitete. Ich weiß nur, dass wir meist keines hatten. Sie schickte mich dann ins Dorf runter zum Tante-Emma-Laden. Ich ging noch zur Grundschule. Es muss also ungefähr 1975 oder 1976 gewesen sein. Ich konnte schon lesen. Meine Mutter hatte einen Zettel geschrieben und ihn mir mitgegeben. Es war die Bitte, anschreiben zu lassen. Den Zettel sollte ich der Kassiererin geben. Die Kassiererin nahm den Zettel und ging damit nach hinten zum Chef. Nach einer mir manchmal schier endlos vorkommenden Zeit kam er dann nach vorne zu mir und sagte, es ginge in Ordnung. Das erste, was ich in den Einkaufswagen legte war meist meine Belohnung. Ich durfte mir immer was aussuchen. Meist war es Schokolade. Oder Dany plus Sahne.

Eine andere Erinnerung muss so um dieselbe Zeit gewesen sein. Vielleicht auch vorher. Es war Sonntag. Ich saß mit meiner Mutter zu Hause und hatte Hunger. Wir hatten nichts zu essen zu Hause. Die Lösung war, dass ich zu meiner Freundin spielen ging. „Rein zufällig“ zur Essenzeit.

In Erinnerung bleibt mir ein Gefühl des Mitleids. Mitleid des Besitzers des Tante-Emma-Ladens. Mitleid der Mutter meiner Freundin.

Es gab auch andere Zeiten. Zeiten, in denen wir mehr Geld hatten. Das waren Zeiten, in denen ich den ganzen Tag alleine war, während meine Mutter arbeiten ging.

Lass uns 30 Jahre vorspulen. Mittlerweile bin ich selber Mutter. Mutter von vier Mädchen. Ich hatte mich mit meinem damaligen Ehemann selbstständig gemacht. Wir arbeiteten fast Tag und Nacht. Wir hatten ein großes Haus mit Pool, das Büro war im Souterrain.

Ab und zu hielt ich inne und dachte:

„Wir müssen etwas ändern. Das geht so nicht weiter. Die Kinder sind fast ganz auf sich selbst gestellt. Sie brauchen mehr.“

Ich wusste aber nicht, wie ich es anstellen sollte. Also machte ich weiter wie bisher.

Mittlerweile sehe ich die Zusammenhänge. Ich wollte sicherstellen, dass ich nicht den ganzen Tag außer Haus war und dass sie zu essen hatten.

Das ist mir auch gut gelungen.

Einiges blieb dabei auf der Strecke: Gefühl, Kommunikation, „Familie“.

Das kannte ich alles selbst nicht. Ich hatte gesunde Kommunikation nicht gelernt. Gefühle hatte ich in meiner frühestens Kindheit aus Selbstschutz schon abgespalten. Und die Familie bestand den Großteil meines Lebens aus meiner Mutter und mir. Meine beiden Brüder sind schon früh ausgezogen.

In den letzten Wochen habe ich gemerkt, dass der Schmerz, der die tiefste Heilung noch bringen kann, der Schmerz der Mutter-Kind-Beziehung ist.

Die Beziehung zu meiner Mutter, die 1999 verstarb. Und die Beziehung zu meinen Töchtern.

Ich habe so einiges versaut, als sie noch Kinder waren. Ich hatte mehr von mir erwartet. Sie hatten mehr von mir erwartet. Und tun es immer noch.

Ich habe auch noch einiges zu lernen. Heute weiß ich, dass ich willens bin. Und ich lebe noch. Das sind gute Voraussetzungen. 🙂

Ich habe keine Ahnung, wie lange es dauern wird, bis wir zu der Familie zusammenwachsen, die ich mir und uns wünsche. Was ich weiß ist, dass da sehr viel Liebe zwischen uns ist. Und sehr viel Schmerz.

Eine der heilendsten Erkenntnisse, die ich erfahren durfte, ist, in meinem Leid als Kind gesehen zu werden. Das Geschenk machte mir mein Osteopath. Er ist sehr parteiisch. Er nimmt Partei ein für seinen Patienten. Für das innere Kind des Patienten. Ihm ist es egal, was für Gründe Erwachsene hatten, sich einem Kind gegenüber falsch zu verhalten. Ihm ist es egal, ob sie es nicht gelernt hatten, selber Traumata erlebt hatten oder was auch immer. Er sieht das Kind und das, was das Kind gebraucht hatte. Dieses bedingungslose Gesehen-werden und Anerkennen hat viele Heilungsprozesse in mir in Gang gesetzt.

Das möchte ich auch für meine Töchter tun.

Die Gründe, warum, weshalb, weswegen ich nicht die Mutter war, die sie sich gewünscht hatten, die ich mir für sie gewünscht hatte, sind für die ersten Schritte irrelevant. Es fehlte ihnen Aufmerksamkeit, Kommunikation, Gefühle, Anerkennung.

Die Kindheit kann ich nicht nachholen. Was wir tun können ist, eine neue gemeinsame Basis finden. Jede in ihrem Tempo. Jede zu ihrer Zeit. Wir können Familie für uns neu definieren, neue Rituale kreieren, neue Erinnerungen erschaffen. Für uns und für die nächste Generation.

Ich wünsche uns, dass wir nach und nach mit der Vergangenheit in Frieden kommen, uns neu kennenlernen, anerkennen und so-sein-lassen, unsere gemeinsamen Jahre genießen und eine schöne, stärkende Zukunft für uns alle erschaffen können. Und ich weiß, dass unsere Ahninnen stärkend hinter uns stehen, denn zur Familie gehören nicht nur die Lebenden, sondern auch die, die vor uns waren.

In diesem Sinne:

iris Ludolf | Friedensberaterin | energetisch-systemische Lebenshilfe

Tochter der Ursula, Enkelin der Emma, Enkelin der Kate, Urenkelin der Pauline

Ent-wickeln

 

Seit zwei Monaten veröffentliche ich ja eine Wochenlegung, die ich mit meinen eigenen Karten mache. Letzten Sonntag merkte ich, dass die Legung total auf mein ureigenes Leben passte, und sie mir geholfen hätte, hätte ich sie denn öfter nochmal nachgelesen. 🙂

Das habe ich mit der Legung diese Woche dann getan. Gott sei Dank, denn sie passte wieder genau. Und sie half mir, eine wichtige Erkenntnis zu erlangen:

 

Es ist wichtig, das Kuddelmuddel von hinten aufzurollen.

 

Wir tendieren dazu, Problem, die sich in unserem Alltag zu zeigen, in einem sehr begrenzten Rahmen wahrzunehmen. Wir gehen in der irrigen Annahme, dass das Problem beseitigt ist, wenn wir der Ursache im Hier und Jetzt auf den Grund gehen. Das ist aber meist Symptombehandlung.

 

So, wie körperliche oder geistige Krankheiten ein Symptom für das mangelnde Wohlbefinden der Seele ist, so sind Situationen im Außen, die uns das Leben schwer machen, ebenfalls Symptome für mangelndes Wohlbefinden.

 

Die Symptome im Außen können in aktuellen Denkmustern bzw. in der aktuellen Erwartungshaltung liegen. Diese lassen sich durch entsprechende Änderung der Denkmuster/Erwartungshaltung beeinflusst werden. Das ist Übungssache, denn die Energie folgt dem Fokus und durch das Gesetz der Anziehung, ziehst Du immer mehr davon an, worauf Du Deinen Fokus richtest.

 

Liegt Dein Fokus also zum Beispiel auf dem Mangel an finanziellen Mitteln, wird eine Rechnung die andere und eine unerwartete Geldausgabe die nächste jagen. Es wird nichts bringen, wenn sich Deine Gedanken stundenlang im Kreis drehen, um aus der misslichen Situation herauszukommen.

Was hilft?

 

Tue etwas, was Dich entspannt. In Sachen Geld hilft es meist, etwas total anderes zu tun – spazierengehen, meditieren, einen lustigen Film anschauen, gute Musik hören, sich mit aufbauenden Freunden treffen … Und zwar nicht erst nach drei Stunden Kopfkino, sondern so schnell wie möglich. Je mehr Weg Du auf der Abwärtsspirale hinlegst, desto schwerer ist es, da wieder herauszukommen. Das Gute ist: Je mehr Du darauf achtest, desto schneller fällt es Dir auf, desto früher kannst Du die Spirale verlassen und desto schneller kommst Du in die Entspannung. Genau dann haben nämlich die Ideen den nötigen Raum, um von Dir wahrgenommen zu werden. Zum Beispiel Ideen, wie Du Deine finanzielle Situation verbessern kannst. Wenn Du angespannt bist, haben Lösungsideen keinen Platz in Deinem Kopf.

 

In Situationen, in denen es zum Beispiel um Beziehungen jedweder Art geht, hilft auch das Einnehmen eines anderen Blickwinkels. Ist die Beziehung zu Deinem Chef getrübt, richte Deinen Fokus nicht auf die angespannte Beziehung, sondern freue Dich jeden Tag darauf, dass Du so tolle Kollegen hast, oder dass Dir der Job ermöglicht, Deine Rechnungen zu bezahlen. Je weniger Energie Du dem zukommen lässt, was Dich schlecht fühlen lässt, desto besser geht es Dir.

 

Dann gibt es aber Situationen, da kannst Du Dich auf den Kopf stellen und mit den Füßen Fliegen fangen, es ändert sich einfach nichts. Egal, was Du tust.

 

Diese Situationen haben ihren Ursprung nicht in diesem Leben, sondern entweder im Ahnensystem und/oder in einem Deiner früheren Leben.

 

Wie wissenschaftlich bewiesen wurde, gibt es sogenannte Zellerinnerungen. Das bedeutet, dass alles, was wir in früheren leben erlebt haben, sowie alles, was im Ahnensystem erlebt wurde, in unserer DNS gespeichert ist. Alle guten und hilfreichen Erinnerungen, aber auch alle unaufgelösten Traumata.

 

Dieses Trauma wird am effektivsten dort geheilt, wo es am stärksten war.

 

Also entweder im Ahnensystem, in einem früheren Leben oder im Hier und Jetzt.

 

Das Gute ist: Deine Seele weiß, wo genau Du hinschauen musst, um es zu heilen.

Liegt es im Ahnensystem, so wirkt sich die Heilung auch auf das gesamte Ahnensystem aus, inklusive unserer Kinder und Kindeskinder. Und natürlich auch auf unser jetziges Leben.

 

Ist es ein frisches Trauma, das in diesem Leben stärker war, so wirkt sich die Heilung dieses Traumas gleichzeitig heilend auf Dein Ahnensystem aus, wenn es dort auch Thema war.

 

Geschah das Trauma in einem früheren Leben, so muss es auf Seelenebene angesehen und geheilt werden. Dann wirkt diese Heilkraft nach vorne ins Hier und Jetzt und unser aktuelles Leben verändert sich zum Positiven. Wenn es im Ahnensystem auch ein Thema ist, heilen wir es für unsere Ahnen direkt mit.

 

Wie wichtig die Heilung auf Seelenebene ist, habe ich diese Woche am eigenen Leib / an eigener Seele erkannt. Es zeigte sich ein Thema, das vor sehr, sehr langer Zeit begann, und das jetzt immer noch ein sehr akutes Thema in diesem Leben ist.

 

In einem meiner früheren Leben ist es diese Woche in die Heilung gekommen. Es zeigten sich im Laufe der Woche direkt zwei Aspekt desselben Themas. Beide Aspekte hatten ihre Ursache in demselben früheren Leben. Der Heilungsprozess wirkt noch nach und wird noch geraume Zeit nachwirken.

Es haben sich ganz viele Knoten gelöst, und ich fühle mich viel freier und leichter.

 

In diesem Fall war es nötig, das „Kuddelmuddel“ von hinten aufzurollen. Es wirkt nach vorn, in das Hier und Jetzt nach.

Im Hier und Jetzt habe ich mich dem Thema von verschiedenen Blickwinkeln genähert und einen Aspekt nach dem anderen heilen können. Aber da war noch ein Rest, an den ich nicht herankam. Ich wusste nicht, was es war, was mich immer wieder frustrierte.

Jetzt weiß ich es und jetzt habe ich losgelassen. Jetzt bin ich wirklich in Frieden, was dieses Thema anbelangt.

 

Wenn auch Du ein Thema hast, bei dem Du alleine nicht weiterkommst, lade ich Dich herzlich zu einer meiner Aufstellungen für die Seele ein. Ganz egal, ob es mit Deiner Arbeit zu tun hat, mit Beziehungen, mit Deiner Familie, mit Deiner Gesundheit usw.

An diesen Aufstellungsabenden schauen wir uns die Ursche Deines Themas auf Seelenebene an und bringen es dort in die Heilung.

 

Der nächste Termin ist am Freitag, 18:30 Uhr in Essen. Wenn Du Interesse hast, melde Dich einfach per E-Mail oder WhatsApp dafür an.

Wenn Essen zu weit für Dich ist, können wir uns Dein Thema auch wunderbar in einer Einzelsitzung (auch per Telefon) anschauen. Mach mit mir einfach einen Termin zu einem kostenlosen Schnuppergespräch, in dem Du mir sagst, wobei Du Unterstützung benötigst, und ich Dir sage, wie ich arbeite. Wenn es sich für uns beide richtig anfühlt, vereinbaren wir einen Termin für die Sitzung.

 

Mögest Du die Bereitschaft haben, Dir Deine Themen anzuschauen und aufzulösen, das wünsche ich Dir.

 

Samhain-Zeit ist Ahnenzeit

Ein Wesen, das verachtet seinen Stamm, kann nimmer fest begrenzt sein in sich selbst.
William Shakespeare, König Lear

Heute ist Samhain. Die Hoch-Zeit der Ahnen beginnt. Zur Feier des Tages gibt es heute den Impuls Nummer 27 meines Online-Kurses 37 Wege zum Frieden: den Einstieg zum Aspekt des Ahnensystems. Darin erfährst Du, wie Du den Kontakt zu Deinen Ahnen herstellst und ihn pflegst. Und warum Du es tun solltst. Viel Freude wünsche ich Dir!

Ganz egal, ob Du noch Bilder Deiner Ahnen hast, die zurückgehen bis zu der Zeit, in der die Fotografie gerade aufkam, oder Du Deine Ahnen überhaupt nicht kennst, weil Du ein Waisenkind bist: Deine Ahnen sind nicht einfach nur da, sondern auch für Dich da.

 

In der westlichen Welt ist es bislang eher unüblich gewesen, sich um die eigenen Ahnen zu kümmern, den Kontakt herzustellen und die Liebe fließen zu lassen. Und ja, auch Frieden herzustellen.

 

In der östlichen Welt und auch für indigene Völker ist es dagegen ganz normal sie zu verehren, ihnen einen Schrein aufzustellen etc.

Denn unsere Ahnen haben den Weg für uns bereitet. Ohne sie gäbe es uns nicht. Das alleine ist schon Grund, ihnen Ehre zu erweisen. Aber sie stellen uns auch ihr Wissen und ihre Hilfe zur Verfügung.

 

Die amerikanische Schriftstellerin Maya Angelou sagte mal, dass sie in schwierigen Situationen oder vor wichtigen Gesprächen etc. ihre Ahnen anruft und mit in den Raum bittet, um ihr den Rücken zu stärken. Genau dazu sind sie da. Unter anderem zumindest. Sie können uns auch Zugriff auf ihr Wissen und ihre Weisheit gewähren.

Aber zuerst einmal müssen wir dazu die Verbindung wieder herstellen. Damit fangen wir heute an.

 

Etwas ist dabei ganz wichtig zu beachten: Wenn Du schlechte Erfahrung mit einem oder mehreren Verwandten gemacht hast, sage Dich nicht von all Deinen Ahnen los. Deine Ahnen gehen Generationen um Generationen zurück. Schere nicht alle über einen Kamm. Du würdest ihnen Unrecht tun und Dir schaden.

Ich liste heute ein paar Möglichkeiten auf, den Kontakt zu Deinen Ahnen herzustellen und ihn zu halten. Es gibt noch viele andere. Wenn Du eigene Methoden hast, mit denen Du Deine Ahnen ehrst, würde ich mich freuen, wenn Du sie in den Kommentaren mit uns teilen würdest.

 

Ahnenplatz

Du kannst eine Ecke in Deiner Wohnung Deinen Ahnen widmen. Am besten in Richtung Westen, denn der Westen ist die Himmelsrichtung der Ahnen. Diesen Platz kannst Du auf vielfältige Art und Weise herrichten:

 

Kerze
Ein Ahnenlicht ist schön. Du kannst Dich für eine Kerze entscheiden, die entweder ständig brennt oder nur zu bestimmten Zeiten, oder ein Teelicht nehmen. Wichtig ist hier, dass Du die Kerze bzw. das Teelicht bewusst mit der Intention der Ahnenehrung entzündest.

 

Bilder
Wenn Du hast und möchtest, kannst Du eine Collage oder auch einzelne Bilder Deiner Ahnen aufstellen oder aufhängen.

 

Pflanzen
Das Heidekraut (Erika) sorgt für Harmonie zwischen den Lebenden und den Verstorbenen.

 

Räuchern
Es gibt verschiedene Kräuter, die man zu Ehren der Ahnen verräuchern kann. Man kann sie auch verwenden, um den Kontakt zu ihnen zu vereinfachen. Dazu gehören u. a. Mistelwurzel, Holunderblüten, Wacholderspitzen, Angelikawurzel, Löwenzahnwurzel, Iriswurzel, Eisenkraut, Ringelblume, Rosenwurzel, Beifuß und Weide.

 

Steine
Steine sind selber sehr, sehr alt. Wenn Du eine Affinität zu Steinen hast, kannst Du einen Stein, der Dich anspricht, zu Deinem Ahnenstein deklarieren.

 

Worte
Dürfen natürlich nicht fehlen. 🙂 Wenn Du magst, kannst Du auch einfach nur das Wort „Ahnen“ oder etwas, was Dich anspricht, so gestalten, wie es Dir gefällt. Bringe es an der Wand an oder stelle bzw. lege es irgendwo auf. Deiner Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt.

 

Ahnenhäuschen
Du kannst, auch gerade zu den Raunächten, im Garten ein Ahnenhäuschen aufstellen. Es gibt Teelichtbehälter in Form von Häusern, Du kannst es auch selber basteln. Auch hier sind Deiner Kreativität keine Grenzen gesetzt. Google mal nach „Ahnenhäuschen“ und lass Dich inspirieren.

Eines liegt all dem Zugrunde: Sobald Dein Blick auf das fällt, was Du für Deine Ahnen hergerichtet hast, ist die Verbindung schon automatisch hergestellt. Deswegen ist es gut, diesen Platz dort einzurichten, wo Du jeden Tag hinschaust und nicht irgendwo unter der Treppe. 🙂

Je öfter Du es tust, desto einfacher geht es. Das kannst Du mit Muskeltraining vergleichen, in dem Fall ist es Dein „Ahnenmuskel“.

Räucher- und Kerzenrituale verstärken diese Verbindung.

Dadurch wird mit der Zeit auch die Kommunikation vereinfacht. Deine Ahnen werden merken, dass Du Dich bemühst, und dass Du dran bleibst.

Was ich bei meinen Ahnen-Clearings immer wieder feststelle: Unsere Ahnen wollen mit uns kommunizieren und warten nur darauf, dass wir uns ihnen öffnen.

Mach mal. 🙂

Möge sich die Verbindung zu Deinen Ahnen stärken und festigen, das wünsche ich Dir.

Wort des Tages: Ahnen

Ahnen.

Gehst Du dem Ahnen nach?
Diesem leisen Ahnen,
das Deine Seele aussendet,
damit Du die Fährte aufnimmst.
Das Ahnen von einer leuchtenden Zukunft,
voller Freude,
Akzeptanz,
Zuversicht
und Hoffnung.
Einer Zukunft basierend auf
Liebe und Leichtigkeit.
Vernimmst Du es bereits?
Wenn nicht: Warum nicht?
Gehe auf Empfang.
Lausche.
Nimm die Fährte auf.
Und bleib dran.

Mögest Du dem Ahnen in Dir Platz machen, das wünsche ich Dir.

#MachtDerWorte #Wort #Berührend #Beruehrend #BerührendeWorte #Weisheit #WortdesTages #DasIstDeinLebenLebeEs #Spruch #Sprüche #AbenteuerLeben #Saphiris #Segen #Spirit #Seelenfrieden #Seele #Ahnen #Fährte #Zukunft #Akzeptanz #Freude #Zuversicht #Hoffnung #Liebe #Leichtigkeit #Empfangen #Dranbleiben

Es gilt, die Ursache zu finden und zu lösen und nicht das Symptom zu behandeln

Inmitten der Schwierigkeiten liegt die Möglichkeit.
Albert Einstein

Ich weiß, dass unser Leben uns immer genau dahin führt, wo wir hin sollen. Und auf dem Weg dorthin packen wir nebenbei alles in unser Körbchen, was uns für unsere spätere Aufgabe nützlich sein wird. Egal, ob es Interessen sind, Fähigkeiten, die wir im Laufe unseres Lebens entwickeln, Jobs, die wir ausführen, jedes kleine Puzzlestück wird Teil des Ganzen. 

Ich habe schon immer Bücher regelrecht verschlungen. Mich interessierten Geschichten und Geschichte. Familiengeschichten, die sich über Jahrhunderte erstreckten, fand ich toll, genauso wie Fantasy-Geschichten. In der Schule liebte ich Biologie, da vor allem Mendels Vererbungslehre. Und Geschichte – ich hatte Geschichte Leistungskurs. Später dann war ich Übersetzerin und leitete viele Jahre lang eine Übersetzungsagentur.

Heute übersetze ich die Infos, die ich von der geistigen Welt erhalte. Sie helfen mir dabei, die fehlenden Puzzlestücke im Leben meiner Klienten zu finden, so dass sie ihre alten Traumata heilen können. Dabei machen wir oft Abstecher in vergangene Leben und lösen in Aufstellungen alte Familienthemen. Mit von der Partie sind immer die geistigen Begleiter meiner Klienten. Die Liste ist lang und erlesen: Egal, ob es sich um Krafttiere handelt, oder sogenannte „Fabelwesen“, Engel, Aufgestiegene Meister oder auch Vertreter aus den eigenen Ahnenreihen, es ist alles dabei.

Alles, was uns im Jetzt als Problem begegnet, hat seine Ursache in einem oder mehreren Bereichen.
Es ist mittlerweile wissenschaftlich bewiesen, dass unsere Zellen nicht nur die Erinnerungen aus frühren Inkarnationen speichern, sondern auch unaufgelöste Traumata aus der Ahnenlinie.

So stammen die Ursachen immer entweder aus vergangenen Leben, aus der Ahnenlinie oder aus diesem Leben.

Weil wir als Seele sehr effizient sind – und zu all dem eigenen Gepäck, das wir aus vorherigen Leben mitschleppen nicht noch neue Dinge von den neuen Ahnen abarbeiten wollen – suchen wir uns vor der Inkarnation eine Familie und ein Leben aus, das es uns ermöglicht, direkt ein bis drei Dinge auf einmal zu heilen.

Wenn wir zum Beispiel aus einer früheren Inkarnation noch ein nicht aufgelöstes sexuelles Trauma in unserem System haben, suchen wir uns eine Ahnenlinie aus, in der es auch noch unaufgelöste sexuelle Traumata gibt. Damit wir darauf auch Zugriff haben, kann es durchaus möglich sein, dass wir dann auch noch in diesem Leben ein sexuelles Trauma als Auslöser erleben. Nun können wir uns endlich Hilfe suchen und dabei direkt alles auflösen.

Warum jetzt?

Wir leben in einer Zeit, in der die geistige Welt großes Gewicht auf die Auflösung alter und neuer Traumata legt. Deswegen wird es immer leichter, diese Traumata zu erkennen und zu heilen. Die Welt braucht mehr und mehr Menschen, die im Inneren Frieden spüren. Sind die Traumata aufgelöst, ist dies um ein Vielfaches einfacher.

Die Bereitschaft ist das A und O
Wenn wir bereit sind, uns diese Dinge anzusehen, die angeschaut werden möchten, werden wir hingeführt. Immer. Das kann auf verschiedene Weise geschehen:

Der Gesundheitszustand kann sich rapide verschlechtern.
Ein traumatisches Ereignis geschieht.
Wir werden „von oben“ zu Workshops, Büchern, Podcasts, Filmen etc. geführt, die etwas in uns ansprechen, die den Ball ins Rollen bringen, etc.
Unsere innere Stimme meldet sich mit einer sehr klaren und deutlichen Ansage.

Je offener wir unserer inneren Stimme gegenüber sind, desto sanfter sind meist die Hinweise (Ausnahmen bestätigen die Regel).

Ich las in einem Buch diesen Vergleich, der mir sehr gefiel:

Wenn das Universum Deine Aufmerksamkeit erhaschen möchte, klopft es erst sanft auf Deine Schulter. Dann etwas fester. Je länger Du das Klopfen ignorierst, desto stärker wird es. Irgendwann nimmt es dann halt das Vierkantholz als Verstärker … 

Ich kann gar nicht genug betonen, wie wichtig es ist, der inneren Stimme zu vertrauen und auf sie zu hören. Du kannst diese Fähigkeit wunderbar trainieren. So wie einen Muskel. Je mehr Du Deine Intuition benutzt, desto stärker wird die Verbindung und desto leichter wird es, die Ratschläge wahrzunehmen.

„Wenn der Schüler bereit ist, zeigt sich der Meister.“
Schon die alten Chinesen wussten das. Meist sind es mehrere Meister. Jeder gibt uns etwas anderes, was für unseren Weg wichtig ist.

Es sind immer verschiedene Meister, die uns nach und nach andere Dinge beibringen und uns helfen, unsere Baustellen zu bearbeiten und aufzulösen. 

Aber keiner dieser Meister kann uns heilen. Absolut keiner. Heilung kommt einzig und allein aus uns selber heraus. Sie können uns definitiv helfen und begleiten, aber heilen können wir nur uns selber. Und auch nur, wenn wir dazu wirklich bereit sind.

Du musst offen sein für die Möglichkeiten.

Du musst gar nicht an Heilung glauben. Aber wenn Du dafür offen bist, dass es möglich sein könnte … öffnest Du der Heilung die Tür. Das ist alles, was sie braucht. 

Alles, was sich in diesem Leben als Problem zeigt, egal in welcher Form, ist nur ein Symptom.

Wo die Ursache des Problems liegt, das muss herausgefunden werden. Oft haben körperliche Symptome egal welcher Art ihren Ursprung in vergangenen Leben. Jeder meiner Klienten erlebte in einem vergangenen Leben mindestens ein traumatisches Ereignis. Dieses Ereignis verkapselt sich an einer Stelle im Körper, die in direktem Bezug zum Trauma steht.

Wurde jemand zum Beispiel sexuell missbraucht, so kann es gut sein, dass sie in diesem aktuellen Leben massive Probleme während ihrer monatlichen Regelblutung hat. Hat ein Geschoss die Lunge durchbohrt, kann er jetzt an einer Lungenkrankheit leiden. 

Es müssen nicht immer Traumata sein.

Alles ist energetisch miteinander verbunden. Diese Verbindungen reißen auch nicht mit dem Tod ab. Wenn Du Dir vorstellst, mit wie vielen Menschen Du allein in diesem Leben Verbindungen eingehst, und dann dazu noch die nicht gelösten Verbindungen von vorherigen Leben dazu nimmst … dann bekommst Du eine Idee davon, welch ein energetischer Kuddelmuddel herrschen kann. Das wiederum kann der Grund dafür sein, dass Du vor lauter Knoten handlungsunfähig wirst oder Dich fühlst, als würdest Du ständig vor eine unsichtbare Wand rennen.

Wenn Du diese Knoten löst und dafür sorgst, dass die Fäden alle wieder ordentlich aufgewickelt oder entsorgt werden, dann kann Dein Leben im Hier und Jetzt auch wieder rundlaufen.

Ich kann Dir dabei helfen.
Mein Tun erfüllt mich, weil ich weiß, das dadurch nicht nur meine Klienten Frieden finden, sondern auch die Seelen von allen, die sich während der Sitzung zeigen. Es gibt für mich nichts Ergreifenderes, Erfüllenderes oder Schöneres. 

Da ich auch weiß, wie wichtig diese Arbeit ist, steht noch bis Ende August mein Sommerangebot, das Du unten nachlesen kannst.

Wenn Dich meine Arbeit auf irgendeine Weise anspricht, biete ich Dir vorab ein kostenloses zwanzigminütiges Schnuppergespräch an. 

Bei Interesse schreibe mich einfach an. Wenn Du bereit bist, der Ursache Deiner Situation auf den Grund zu gehen, weiß ich, dass ich Dir helfen kann, sie zu finden und aufzulösen.

Mögest Du bereit sein Heilung zu erfahren, das wünsche ich Dir.

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Vom Frieden und Friedensberatung

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Eine Voraussetzung für den Frieden ist der Respekt vor dem Anderssein
und vor der Vielfältigkeit des Lebens.
Dalai Lama

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Ich wusste nie, welche Berufsbezeichnung ich wählen sollte.
Erst war es „Medium“. Meist wird Medium jedoch auf die Kontakte mit Verstorbenen reduziert. „Trainerin der Neuen Homöopathie und Heilen mit Symbolen“. Ja, ist auch ein Aspekt meines Tuns. „Ethnomedizin-Praktizierende“, kann keiner was mit anfangen. „Integraler Aufstellungscoach“ ist auch eine wichtige Facette. Und so vieles mehr. Also bezeichnete ich mich erst mal als „Coach“. Damit konnte ich alles unter einen Hut packen.

Aber zufrieden war ich nicht.

Allem, was ich tue, liegt eines zugrunde: Mir ist es wichtig, dass mein Gegenüber Frieden findet.
Dann dachte ich: Es gibt Ernährungsberater, Finanzberater, Steuerberater – warum nicht auch einen Friedensberater? Wo Frieden doch ein so wichtiger Aspekt des Lebens ist. Also kreierte ich meine eigene Berufsbezeichnung. 🙂

Ich bin gestern über etwas gestolpert, was uns Sandie Baker, eine meiner Dozentinnen am Arthur Findlay College mitgab:
Ein echtes Medium arbeitet für die Seele.

Das war für mich wie ein auf der Spirale der Zeit wieder an einem Punkt ankommen. Allerdings in einer gewandelten Form. Es machte für mich „Klick“:

Als Friedensberaterin arbeite ich direkt für die Seele. Ob nun als Aufstellungscoach, mit Ahnenarbeit, durch Visualisierungen, bei der Auflösung karmischer Verstrickungen, bei der Projektplanung mit Energetic Composing, mithilfe vom Symbolen oder „einfach“ durch Zuhören. 

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Frieden. Ein so wichtiges Thema. Gerade jetzt.

Im Außen gibt es so viel, was uns den Frieden raubt. Gerade jetzt ist es wichtig, dass wir uns um den Frieden in unserem Innern kümmern. Wenn wir in Frieden sind, wenn wir geerdet sind, dann begegnen wir dem Tumult im Außen ganz anders.

Was uns dabei hilft, ist der nährende Austausch mit anderen. Was ebenfalls immer hilft, sind neue Blickwinkel, von denen aus man anders auf die Dinge schaut, die einen beschäftigen. Wenn beides zusammentrifft, liegt Magie in der Luft.

Seit geraumer Zeit treffen sich bei mir einmal im Monat einige wunder- und liebevolle Frauen. Wir brechen zusammen Brot und tauschen uns um alle Themen rund um Spiritualität aus. Die Abende werden liebevoll „Besentreff“ genannt. 🙂

Es ist ein geschützter Raum, in dem jede Anwesende diese Seite ihres Seins einfach ausleben kann. Wir sprechen über das, was uns bewegt, was wir fürchten, was wir nicht verstehen. Und jede trägt mit ihrer Sicht und ihren Erfahrungen dazu bei, dass wir die Wahl haben, Dinge aus einer anderen Perspektive aus zu betrachten.

Wir reden dabei über alles von medialen Fähigkeiten über Karten legen, Heilkünste, Räuchern, Armotherapie bis hin zu Ethnomedizin und was uns sonst noch beschäftigt.

Wir stellen Dinge vor, die uns helfen, uns erden, uns unserem Frieden ein Stück näher bringen.

Wir unterstützen uns gegenseitig.

Ich möchte nun diese Unterstützung ausweiten.

Ich möchte, dass noch mehr Menschen in den Genuss kommen, Frieden zu erfahren, Unterstützung zu erfahren. Ich möchte einen Raum schaffen, in dem man über die verschiedenen Aspekte der Spiritualität reden kann und darüber, wie sie uns helfen, unseren eigenen inneren Frieden zu erlangen.

Deswegen habe ich spontan eine Facebook-Gruppe ins Leben gerufen, deren Ziel genau das ist:

www.facebook.com/groups/DemFriedenRaumGeben/

Es würde mich freuen, wenn Du zu uns stoßen würdest.

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Und nun zu Dir:

Welchem Raum gibst Du dem Frieden in Deinem Leben?

Erzähle uns doch bitte in den Kommentaren davon.

Möge der Frieden bei Dir zum Dauergast werden, das wünsche ich Dir.

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Ungeahnte Möglichkeiten

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Es geht eigentlich jedem von uns so: Wir kommen hier auf diese Erde und vergessen bei der Ankunft, warum wir hier sind. Dann verbringen wir einen großen Teil unseres Lebens damit, es wieder herauszufinden.

Was wir oft nicht sehen ist, dass jeder Schritt, den wir gehen, bereits zu unserem Weg gehört. Nichts, was wir im Leben tun, ist umsonst. Es gibt keine „vertane“ Zeit. Und doch macht es manchmal den Anschein, als kämen wir nicht vom Fleck, als hätte sich alles gegen uns verschworen. Als würden wir unseren Weg nie finden, oder ihn nicht gehen können.

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Das kann viele unterschiedliche Gründe haben, wie zum Beispiel:

Wir brauchen Zeit zur Reflektion und Integration.

Wir sind tatsächlich auf dem falschen Weg.

Wir sind auf dem richtigen Weg, aber es sind noch nicht alle Voraussetzungen erfüllt worden.

Wir gehen den Weg nur halbherzig.

Die Richtung stimmt, aber wir haben einen Umweg genommen.

Ich werde mich heute nur dem kursiv geschriebenen Aspekt widmen, aber falls Du Dich fragen solltest, wie Du denn weißt, ob Du Dich auf Deinem Weg befindest, hier ist die Antwort:

Wenn es sich leicht anfühlt, wenn alles rund läuft, bist Du richtig. Das heißt jetzt aber nicht, dass Steuern machen falsch ist und nicht zu Deinem Weg gehört. 🙂

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Das Folgende basiert auf Erfahrungen, die ich selber gemacht habe, die sich aber auch im Rahmen meiner Arbeit mit meinen Klienten immer wieder bestätigen.

Ich bin davon überzeugt, dass unser Leben von drei verschiedenen Aspekten gesteuert wird:

– Von unseren Lebenserfahrungen, Lebensumständen und den Schlussfolgerungen, die wir daraus gezogen haben.

– Von den Lebenserfahrungen und Lebensumständen unserer Ahnen und ihren Schlussfolgerungen, die noch unaufgelöst im Ahnensystem stecken.

– Und zuletzt auch von den unaufgelösten Lebenserfahrungen und Lebensumständen aus unseren vergangenen Leben.

Unaugelöstes Trauma bleibt in unserem System hängen. Da ist es ganz egal, ob es aus diesem Leben kommt, aus früheren Leben oder aus dem Familiensystem. Aber wenn Du weißt, dass es drei Orte gibt, in denen Du schauen musst, und nicht nur einen Ort, dann hilft Dir das, nicht die Hoffnung zu verlieren, weil Du denkst, Du hättest schon alle Möglichkeiten aufgebraucht.

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Stell Dir vor, Dir fällt ein bestimmtes Muster an Dir auf, in das Du immer wieder verfällst, Du rennst immer wieder vor ähnliche Türen.

Stelle Dir einige Fragen. Denke nicht über die Antwort nach. Die Antwort, die Dir zuerst kommt, ist die richtige:

Ist das meins?

Erklärung: Wir nehmen gerne mal Dinge auf, die nicht uns gehören, wir übernehmen gerne Verantwortung für Dinge, die gar nichts mit uns zu tun haben, entweder aus Pflichtgefühl oder aus falsch verstandener Liebe.

Wenn es nicht Deines ist, sende es in Gedanken ganz ohne Wertung und ohne Beigaben (weder positiv noch negativ) zurück an den Absender.

Wenn es Deines ist, frage Dich, seit wann dem so ist, welches Lebensereignis dem zugrunde liegt. Oft wollen die Dinge einfach nur im Zusammenhang gesehen werden und lösen sich dann auf.

Wenn Du das Gefühl hast, das war schon immer so, stelle Dir die nächste Frage. Auch hier gilt die erste Antwort, die Dir kommt:

Ist es aus dem Ahnensystem oder aus einem früheren Leben?

Wenn es aus dem Ahnensystem kommt, verbinde Dich mit einem bestimmten bereits verstorbenen Ahnen und bitte ihn, Dir das abzunehmen und an den Ursprung zurückzugeben. Wenn Du das nicht kannst oder willst, weil Du Dich keinem Deiner Ahnen nahe fühlst, bitte einen Deiner Ahnen mit einem bestimmten Charakterzug um Hilfe. Beispielsweise einen Deiner Ahnen, der Dinge umsetzen konnte und sich nie von seinem Ziel hat abbringen lassen. Wenn Du ihn um Hilfe bittest, weißt Du, dass er nicht eher ruhen wird, bis der Ursprung Deines Problems wieder bei dem gelandet ist, der es losgetreten hat.

Das alleine wäre jetzt aber nicht die Lösung, denn Du hast es zwar nicht mehr, aber dann würde es der nächste aus Deiner Familie übernehmen. Lasse diesem Ahnen ausrichten, dass es Dir leid tut, dass er das erleben musste und dass Du ihn liebst.

Ja, es klingt komisch, aber versuche es trotzdem einfach mal.

Wenn es aus einem früheren Leben kommt, ist das Vorgehen ähnlich. Du sprichst dann nicht mit einem Deiner Ahnen, sondern mit Deiner eigenen Seele. Sag ihr voller Mitgefühl, dass es Dir leid tut, dass sie das erleben musste. Viellicht sogar mehr als einmal. Sage ihr auch, dass Du sie liebst. Stelle Dir vor, wie ihr gemeinsam dabei zuschaut, wie diese Angelegenheit in einem roten Luftballon zum Himmel steigt und somit „nach oben“ abgegeben wird.

Wenn Du also sicher bist, auf dem richtigen Weg zu sein, aber nicht weiterkommst; wenn Du immer wieder dieselbe Situation erlebst, stelle Dir die oben angeführten Fragen und lasse Dich überraschen, wohin du geführst wirst.

Sei offen und frage Dich: Was wäre, wenn …?

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Unsere Ahnen. Was wir für sie tun können und sie für uns.

Dies ist ein wichtiges Thema mit verschiedenen Perspektiven. Das heißt, der Artikel wird etwas länger. Nimm Dir eine Tasse Tee und mache es Dir gemütlich. 🙂

lilie_45

Zu unseren Aufgaben im Leben gehört, dass wir unsere Ahnen ehren. Nicht mehr, nicht weniger. Egal, was sie getan haben: Ohne sie gäbe es uns nicht. Das alleine ist Grund genug, sie zu ehren. Alles andere ist Bonus.

Auch, wenn es einige Ahnen gibt, denen wir eventuell nicht wohlgesonnen sind, ist es wichtig, dass wir sie ehren.

Vielleicht ist es für Dich einfacher, wenn Du Deine Ahnen als Einheit siehst, zu der auch die liebevollen, klugen, kreativen etc. Ahnen gehören. Also diejenigen, von denen Du all Deine guten Eigenschaften hast. 🙂

Um sie zu ehren, ist es zum Beispiel schon ein guter Anfang, ab und zu für sie eine Kerze oder ein Teelicht zu entzünden und ihnen in Gedanken für Dein Leben zu danken (und für Deine Kreativität, Deinen Einfallsreichtum, Dein volles Haar, Deinen Sinn für Humor etc. 🙂 )

Ihre Aufgabe wiederum ist es, uns den Rücken zu stärken und für uns da zu sein.

Heute geht es darum, wie Deine Ahnen Dir den Rücken stärken können.

lilie_45

Die Ordnung der Liebe

Bert Hellinger hat in seiner Arbeit der systemischen Familienaufstellung den Begriff der „Ordnung der Liebe“ geprägt. Was er lehrte, und ich durch meine Erfahrungen bestätigen kann, ist, dass die Familie ein System ist, in dem eine gewisse Ordnung vorgeschrieben ist. Diese nennt sich in Familien die „Ordnung der Liebe“.

Dies sind zwei der Regeln der Ordnung der Liebe:

  • Der Erstgeborene hat Vorrang vor dem Zweitgeborenen, der wiederum vor dem Drittgeborenen usw. (Wenn z. B. der Zweitgeborene die Leitung des Familienunternehmens übernimmt und dabei die Erstgeborene übersprungen wird, gerät das System durcheinander.)
  • Innerhalb dieses Systems hat jeder das Grundrecht der Zugehörigkeit. Wurde jemand aus welchem Grund auch immer ausgestoßen oder totgeschwiegen (zum Beispiel, wenn ein Verwandter in die Nervenheilanstalt eingeliefert wurde), gerät das System durcheinander.

Du siehst, im Familiensystem hat ein jeder seinen und ihren rechtmäßigen Platz. Auch räumlich. Das kannst Du Dir so vorstellen, dass die Frau links steht, der Mann rechts, die Großeltern hinter den Eltern, die Kinder vor den Eltern, die Kinder dem Alter nach nebeneinander etc.

Im Idealfall steht jeder dort, wo er hingehört, und hat die Verantwortung für sein Leben übernommen.

Ich stelle mir das geordnete Familiensystem so vor, dass jeder auf seinem Platz steht und eine Spindel in der Hand trägt. Auf dieser Spindel ist sein Lebensfaden ordentlich aufgerollt. Das ist nämlich unsere Aufgabe: Wir sind für unseren Lebensfaden verantwortlich. Nicht unsere Eltern, nicht unsere Geschwister, nicht unser Lebenspartner. Nur wir. Wir geben die Verantwortung für unser Leben aber häufig ab, indem wir z. B. andere für uns Entscheidungen treffen und über unser Leben bestimmen lassen, sie für unsere Situation verantwortlich machen etc.. In diesen Fällen geben wir unseren Faden ab.

Aber wir können wiederum auch anderen ihren Faden abnehmen, weil wir ihnen nicht zutrauen, dass sie eigenverantwortlich Entscheidungen treffen können. Dann halten wir nicht nur unsere Spindel in der Hand, sondern auch noch andere. Wenn wir Kinder haben, dann ist es richtig, dass wir ihre Spindel halten, solange die Händchen noch zu klein sind, sie selber zu halten. Wir dürfen nur nicht den richtigen Moment verpassen, ihnen ihre Spindel – die Eigenverantwortung für ihr Leben – zurückzugeben.

Wird diese Ordnung nicht respektiert, dann herrscht Chaos. Stell Dir einen Raum voller Katzen vor, die sich über Wollknäuel hermachen.

wolle

Das, was dabei rauskommt, hat Ähnlichkeit mit dem Chaos im Familiensystem.

lilie_45

Ahnen-Clearing

Bestehende Familienprobleme, die sich wie ein roter Faden durch die Familiengeschichte ziehen, können oft erst gelöst werde, wenn die Ordnung in diesem System wiederhergestellt ist und sich jeder auf seinem ihm zugeteilten Platz befindet.

Ich schaffe den Raum, damit meine Klienten diese Ordnung mit Hilfe von geführten Visualisierungen wiederherstellen können.
Und so funktioniert es:

Stell Dir vor, Du wärest mein Klient.

Mithilfe Deines geistigen Begleiters (Krafttier, Aufgestiegener Meister, Engel, etc.) bittest Du eine Generation Deiner Ahnen nach der anderen zu Dir. Du fängst dabei mit der zuletzt verstorbenen Generation an. Im ersten Schritt kümmern sie sich um ihren Lebensfaden, im zweiten stellen sie sich auf ihren Platz. Das geht meist nicht ganz reibungslos: Manche erscheinen aus den verschiedensten Gründen nicht sofort, oder sie finden ihren Platz nicht, oder es kommen welche aus späteren Generationen hinzu etc..

Ich spüre, wo es hängt, und sage es Dir. Gemeinsam lösen wir das Problem.

Dadurch, dass diese Situationen die Aufmerksamkeit erfahren, die sie benötigen, lösen sich die darin anhaftenden Emotionen. Dabei kann es sich zum Beispiel um die Scham einer Frau handeln, die ein uneheliches Kind zur Welt gebracht hat, oder das Schicksal eines Mannes, der nie in seinem Leben Liebe erfahren hat und durch diverse Umstände zu einem brutalen Menschen wurde.

So entwirren wir gemeinsam Schritt für Schritt, Generation für Generation die verschiedenen Wollknäuel und sorgen dafür, dass die Verwirrungen und die Verwicklungen in Deinem Familiensystem aufgelöst werden.

Was das für Dich bedeutet?

Durch dieses Ahnen-Clearing kann Dir die Kraft Deiner Ahnen ungehindert von Verwicklungen der Familiengeschichte den Rücken stärken.

Alte Familienmuster werden gelöst, die Dich und Dein Verhalten bislang blockierten.

Dadurch wird ganz viel Energie freigesetzt, die nach vorne ins System fließt – zu Dir und den anderen noch lebenden Familienangehörigen.

lilie_45

Meine Vision ist es, dabei zu helfen, eine Welt zu kreieren, in der jeder Mensch weiß, dass Weltfrieden in und bei sich selbst beginnt. Dazu gehört auch der Frieden im Ahnensystem. Ich möchte dabei helfen, dem Frieden und der Liebe im Leben jedes Menschen, mit dem ich in Berührung komme, die Tür zu öffnen, so dass sie sich und ihr Leben lieben und alles in ihrer Macht stehende tun können, um diesen Frieden in die Welt zu bringen.

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Von Liebe, Bäumen und meiner Passion

Ich wurde letzte Woche gefragt, was die Kraft sei, die mich antreibt.

Die Frage hat mich innehalten lassen. Ich war sehr dankbar für die Frage, denn sie hat mir Klarheit verschafft.

Was mich antreibt, ist die Liebe. Ich weiß, klingt wie eine Phrase, ist es aber nicht.

Ich habe mich den Großteil meines Lebens der Liebe gegenüber verschlossen. Erst, als ich vor knapp zwei Jahren bereit für sie war und mich auf den Weg machte, sie kennenzulernen, habe ich angefangen zu erfahren, wie sehr sie berührt, nährt und stärkt. Dass sie das A und O ist.

Liebe. Darüber sind unzählige Bücher geschrieben worden. Für jeden bedeutet sie etwas anderes.

Liebe berührt mich und treibt mir immer wieder die Tränen in die Augen – die Liebe zu Gott und seine für uns, die Liebe zum Leben – allem Leben, ganz egal ob Mensch, Tier oder das der geistigen Welt. Die Liebe für den Weg, für meinen, aber auch den eines jeden Einzelnen. Die Liebe zur „Erleuchtung“, sprich Klarheit/das Licht sehen/den Weg sehen. Aber auch die Liebe zur Dunkelheit, weil diese ihre eigenen besonderen Geschenke parat hat. Ohne die Dunkelheit in meinem Leben wäre ich nicht der Mensch, der ich heute bin – und das gilt für jeden von uns. Je schmerzhafter eine Situation ist, desto gestärkter komme ich am anderen Ende heraus. Das liebe ich an den „dunklen Phasen“ des Lebens. Allerdings meist erst, wenn ich durch bin. 🙂

Ich liebe es, Licht ins Dunkle zu bringen, Dinge zu beleuchten, die bislang dunkel und schwer entweder auf der Seele, dem Gemüt oder dem Ahnensystem gelastet haben.

Für mich ist die Aufgabe eines Menschen dreigegliedert und gleichzeitig ineinander übergreifend:

  1. Im jetzigen Leben seinen Weg finden (und dabei alles auflösen, was dem im Wege steht)
  2. Verwicklungen aus vorangegangenen Leben lösen
  3. Erbe aus dem Ahnensystem annehmen

2016-06-02_Von Liebe, Bäumen und meiner Passion.docx

Ich sehe das als Bäume, mitsamt Wurzeln, Stamm, Ästen, Blattwerk, Knospen und Früchten:

Der Lebensbaum

Der Seelenbaum

Der Ahnenbaum

 

Der Lebensbaum ist der Baum, der das jetzige Leben repräsentiert. Hier können zum Beispiel die Wurzeln durch Ereignisse in der Kindheit Schaden genommen haben oder Äste nicht ausschlagen.

Der Seelenbaum repräsentiert all die Leben, die Deine Seele bereits durchlebt hat. Auch da gibt es einiges, was noch gelöst werden darf.

Der Ahnenbaum ist nicht ganz dasselbe wie Dein Stammbaum, denn der Ahnenbaum umfasst auch die Menschen, die nicht offiziell zur Familie gehörten, aber definitiv ihren energetischen Fingerabdruck hinterließen: der Verlobte, der im Krieg blieb, die Stiefmutter, der uneheliche Bruder, von dem keiner wusste etc.

All das trägst Du mit Dir. All das will angeschaut werden. All das kannst Du heilen.

 

Um es etwas einfacher zu machen suchen wir uns unseren Körper und unsere Familie vor unserer Geburt schon so aus, dass wir alles auf einmal lösen können.

 

Ein Beispiel zur Verdeutlichung:

Im März letzten Jahres hatte ich zum ersten Mal seit 30 Jahren Kontakt zu meinem Vater und seitdem haben wir eine sehr enge und schöne Beziehung.

Im Juli letzten Jahres fiel mir auf, dass bei mir im Ahnensystem über 5 Generationen hinweg das Thema „vaterlos aufwachsen“ als roter Faden durchlief. Ich schaute es mir an und es wurde – bereits sichtlich – geheilt.

Im November erfuhr ich während einer Heilsitzung, dass das Thema „vaterlos aufwachsen“ auch ein Seelenthema war, das seit sehr, sehr langer Zeit in jeder meiner Inkarnationen von mir ausgelebt wurde. Auch das wurde geheilt und ich freue mich schon auf einen liebevollen und anwesenden Vater im nächsten Leben. 🙂

 

Ein anderes Beispiel sind Glaubenssätze. Wenn Du nur die Glaubenssätze aus Deinem jetzigen Leben auflöst, wirst Du immer wieder an dieselben Hürden kommen, denn die Glaubenssätze aus Deinem Ahnensystem und deinen vorherigen Inkarnationen werden Dich immer noch blocken und Du wirst denken, Glaubenssatzarbeit hilft nicht.

Ich weiß, dass wir hier auf der Erde ein erfülltes und glückliches Leben nicht nur leben können, sondern es auch sollen. Das Leben genießen, Dinge tun, die uns Freude machen und lieben – uns und die Welt.

Das kommt automatisch, wenn wir unseren Weg finden und ihn mehr und mehr leben, indem wir alte Wunden heilen.

Ich helfe Dir dabei, dass Du diese Wunden heilen kannst. Dazu bediene ich mich einigen Helfern und Hilfsmitteln, wie zum Beispiel der Kontakt zu Verstorbenen und anderen geistigen Helfern, Magie, Symbole, Neue Homöopathie, Alpha-Synapsen-Programmierung, ThetaHealing®, Aufstellungen, Heilbilder und Böten.

Das lässt mein Herz höher schlagen und Verbundenheit spüren. Das ist meine Passion.

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