Du bist es so gewohnt, nach Lösungen zu suchen, neue Wege zu finden, gehetzt zu sein, in Gedanken überall zu sein.
Nur nicht bei Dir. Bei Dir und dem jetzigen Augenblick.
Genieße diesen Augenblick. Die Stille um Dich herum oder die Geschäftigkeit Deiner Familie oder Deiner Kollegen; die warme Sonne auf der Haut oder den Regen, der die Natur versorgt; den weichen Stuhl auf dem Du sitzt, oder den Stehplatz im Bus, der Dich zur Arbeit bringt. Genieße den Augenblick, genieße die Vorfreude, genieße Dich, genieße Dein Leben.
Mögest Du immer auf der Suche nach dem Geschenk des Augenblicks sein und offen dafür, es zu finden, das wünsche ich Dir.
Was macht Dich aus? Was sind D e i n e Wünsche, Ziele und Pläne? Verfolgst Du sie noch? Hast Du sie aufgegeben? Warum? Für wen? Wolltest Du anderen gefallen? War Dir ihre Meinung wichtiger, als Deine eigene?
Gehe in Dich und erinnere Dich an Dich, an Deine Wahrheit.
Mögest Du Deine ureigene Wahrheit leben, das wünsche ich Dir.
Was ist mir wichtig und warum? Was stärkt mich und was schwächt mich? Was macht mir Freude und warum? Was liegt dahinter? Was liebe ich? Was ist Liebe für mich? Wer ist mir wichtig und zeige ich es? Wie zeige ich es? Wie wichtig bin ich mir selber? Zeige ich es mir? Wo sind meine Grenzen und wahre ich sie? Wahre ich die Grenzen anderer? Wie nehme ich diese Grenzen wahr?
Mögest Du Dich immer tiefer kennenlernen, das wünsche ich Dir.
Ich weiß, Mut bedarf Kraft und die ist oft nicht wirklich abrufbar. Zumindest fühlt es sich so an. Du hast aber beides: Mut und Kraft.
In Dir.
Da ist nicht nur die Angst, der Zweifel und die Mutlosigkeit. Das sind nur ein paar der Aspekte, die Dich ausmachen. Vielleicht waren sie in letzter Zeit am aktivsten und von daher am präsentesten.
Hoffnung, Zuversicht, Mitgefühl Stärke und Mut sind einige andere Aspekte, die sich lange ausgeruht haben, so dass sie jetzt mit ganzer Kraft für Dich da sein können.
Werde Dir klar, was Du willst. Was ist Dein Ziel und wann willst Du es? Wenn Du diese Klarheit hast, gehe mutig weiter. Schritt für Schritt. Das Wie zeigt sich dabei von selbst.
Mögest Du Dir immer wieder bewusst sein, dass Du alles in Dir hast, und den Mut haben, Dein Ziel zu setzen und es zu erreichen, das wünsche ich Dir.
Jedes Thema sind zwei Themen: Das, was Du möchtest und der Umstand, dass Du es nicht hast. Dies ist ein wichtiger Unterschied. Die Energie geht dahin und vermehrt das, worauf Du sie lenkst. Möchtest Du wirklich Angst, Sorge und Mangel mehren?
Achte auf Deine Gedanken. Erkenne die Angst an. Finde heraus, wo sie ihren Ursprung hat. Meist ist es ein Ereignis aus Deiner Kindheit.
Zeige Deinem inneren Kind, dass es nicht alleine ist. Nimm es an die Hand. Lass es fühlen, dass Du Dich jetzt darum kümmerst. Dann wird die Angst ihre Kraft verlieren und ihr könnt gemeinsam der Freude entgegengehen.
Mögest Du sehr sorgsam auf die Richtung Deiner Gedanken achten, das wünsche ich Dir! 🕊
Wer bist Du eigentlich? Und was ist nur übernommen? Von den Eltern, von der Familie, vom System, von Freunden, Nachbarn, Kollegen, Mitarbeitern, Chefs ….
Jetzt ist die Zeit herauszufinden, wer Du bist, was Du willst, wie Du Dich fühlen willst, was zu Dir gehört, was überholt werden muss und was überholt ist.
Was Du nicht willst, wie Du Dich nicht fühlen willst, das weißt Du.
Dadurch weißt Du aber auch, was es ist, was Du willst.
Schreibe es auf. Das, was Du willst. Nicht das, was Du nicht willst! Schreibe es auf und dann öffne Dich dafür, es zu empfangen. Stelle Dir vor, Dein Wunsch wird Wirklichkeit… Wird es in Dir weit oder zieht es sich zusammen? Wenn es sich zusammenzieht, steht noch irgendwas zwischen Dir und Deiner gewünschten Realität. Werde Dir dessen bewusst. Und mache dann den Weg frei.
Mögest Du Dich selbst verwirklichen können, das wünsche ich Dir. 🕊
Liebe schwächt nicht, sie stärkt. Liebe saugt Dich nicht aus, sie füllt Dich aus. Für die Liebe gibt es keinen Mangel, nur Fülle. Liebe entzieht Dir nicht den Boden unter den Füßen, sie trägt. Liebe macht Dich nicht klein, sie hilft Dir zu wachsen. Liebe engt Dich nicht ein, sie gibt Raum. Liebe wertet nicht, Liebe erkennt an.
Sie ist überall und Du spürst sie immer dann, wenn Du in offener und nähernder Verbindung bist: mit der Natur, mit Deinem Haustier, mit Deinem Nachbarn, mit Deinem Kind, mit Deinem Partner, mit dem Moment, mit Dir selbst.
Spüre sie. Lass Dich von ihr umfangen. Lass Dich tragen. Öffne Dein Herz und empfange.
Mögest Du für die Liebe offen sein, das wünsche ich Dir. 🕊
In uns stecken so viele Schrecken. Bewusst und auch unbewusst.
So viele Ängste, die durch schreckliche Erlebnisse entstanden sind. Jedes dieser Erlebnisse, das einen Platz in unserem System einnahm, sorgte dafür, dass wir dafür einen Teil von uns zurückließen.
In diesem Leben oder in früheren.
Gerade Kriege – zwischen zwei Ländern oder zwischen zwei Menschen – sorgen für diese Art Kollateralschaden. Meist sind es Gefühle, die wir abspalten, um den Schmerz nicht mehr spüren zu müssen.
Das Ding ist: Wir können nicht nur den Schmerz abspalten, nur die Gefühle im Gesamtpaket. Dazu gehört auch die Liebe.
Und so suchen wir uns dann unbewusst Partner aus, die selber nicht lieben können. In uns aber bleibt die tiefe Sehnsucht nach Liebe und geliebt werden.
Erst, wenn wir den Mut haben, wieder Ja zu allen Gefühlen zu sagen und anzuerkennen, dass Schmerz auch Teil des Deals ist, ihm seinen Raum geben und ihn sein lassen, geben wir damit auch der Liebe ihren Raum.
Liebe ist nicht gleich Schmerz.
Beides sind nur zwei der Facetten unserer Gefühlswelt. Andere Facetten sind u. a. Freude, Mut, innerer Frieden.
Mögest Du wieder Ja sagen zu all Deinen Gefühlen und ihnen den Raum und die Anerkennung geben, die sie brauchen, das wünsche ich Dir. 🕊
Wir alle haben Aspekte und Eigenschaften, über die wir nicht reden, die in unseren Augen peinlich oder unangenehm, schmerzhaft oder gefährlich sind, oder die wir aus anderen Gründen lieber verschweigen.
Sie gehören auch zu uns. Sie wollen von uns gesehen und anerkannt werden. Solange wir so gegen uns selber kämpfen, sind wir unzufrieden und tragen diese Unzufriedenheit nach Außen und tragen so zum Unfrieden auf der Welt bei.
Fange bei und in Dir an: Nimm einen Aspekt nach dem anderen und beleuchte ihn: Manche wollen einfach nur gesehen und anerkannt werden.
Bei anderen ist es wichtig, den Ursprung zu sehen und mit diesem Frieden zu schließen. Dir und anderen zu vergeben und damit verbundene Blickwinkelwechsel vorzunehmen sind dabei wichtige Hilfsmittel.
Mögest Du Dich immer mehr anerkennen, das wünsche ich Dir und mir. 🕊