Category Archives: Worte

Wort des Tages: Ahnen

Ahnen.

Gehst Du dem Ahnen nach?
Diesem leisen Ahnen,
das Deine Seele aussendet,
damit Du die Fährte aufnimmst.
Das Ahnen von einer leuchtenden Zukunft,
voller Freude,
Akzeptanz,
Zuversicht
und Hoffnung.
Einer Zukunft basierend auf
Liebe und Leichtigkeit.
Vernimmst Du es bereits?
Wenn nicht: Warum nicht?
Gehe auf Empfang.
Lausche.
Nimm die Fährte auf.
Und bleib dran.

Mögest Du dem Ahnen in Dir Platz machen, das wünsche ich Dir.

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Wort des Tages: Peripherie

Peripherie.

Was befindet sich in Deiner Peripherie,
am Rande Deines Bewusstseins?
Dinge, die Teil Deines Lebens sind,
denen Du bislang keine Beachtung schenkst.
Lenke Deinen Fokus darauf.
Gehe achtsam durch die nächsten drei Tage
und richte bewusst Deine Aufmerksamkeit auf alles,
was Du sonst als gegeben hinnimmst.
Was fällt Dir auf?
Wer oder was unterstützt Dich?
Wer oder was hindert Dich auf Deinem Weg?
Was lässt Dich gut fühlen,
und wovon hättest Du lieber weniger?
Achte auch auf Deine Körpersprache.
Wo ziehst Du die Schultern hoch,
wo machst Du Dich körperlich kleiner?
Entferne Dich davon.

Mögest Du auch Deiner Peripherie Aufmerksamkeit zollen, das wünsche ich Dir.

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Wort des Tages: Fantasie

Fantasie.

Du weißt, dass Du täglich
deine Fantasie gebrauchst, richtig?
Meist malst Du Dir in allen Einzelheiten
die desaströsen Wendungen aus,
die Dein Leben nehmen könnte.
Es bedarf einiger Übung,
dies zu ändern.
Vor allem aber bedarf es
Deiner Offenheit der Möglichkeit gegenüber,
dass Dein Leben auch gut verlaufen kann.
Male Dir das aus.
Dein gutes Leben.
Jeden Tag ein wenig mehr.
Gehe alle Bereiche Deines Lebens durch.
Wie sieht es aus,
wenn alles möglich wäre?
Schreib es auf.
Dann lebe es.
Dein gutes Leben.

Mögest Du Deiner Fantasie freien Lauf lassen, das wünsche ich Dir.

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Seelenfrieden, Teil 6

Das Geheimnis der Veränderung:
Fokussiere nicht all Deine Energie auf das Bekämpfen des Alten,
sondern auf das Erschaffen des Neuen.

Sokrates

 

Im heutigen sechsten Teil der Artikelserie „Seelenfrieden“ geht es ans Eingemachte: Um Deine Entscheidung, um Deinen Fokus und wie Du mit diesem Fokus aus jeder Situation herauskommst, die Dich aufwühlt.

Im ersten Teil geht es um den energetischen Zusammenhang zwischen Deinen Gedanken, Deinem Körper und Deinen Gefühlen. Außerdem zeige ich auf, was auf energetischer Ebene passiert, wenn wir unsere eigene Wahrheit verleugnen.

Im zweiten Teil zeige ich den energetischen Zusammenhang zwischen Dir und Deiner Umwelt auf. Außerdem erhältst Du die Möglichkeit zu erkennen, wie vielen Menschen, Situationen, Orten etc. Du Dich täglich aussetzt, die Dir nicht guttun.

Im dritten Teil geht es um die Macht der Worte und wie Du sie einsetzen kannst, um Dein Leben zu verbessern. Ich gebe Dir darin unter anderem eine Übung an die Hand, um Dir Dinge durch den Körper von der Seele zu schreiben.

Im vierten Teil gehe ich genauer auf die Denkmuster ein, die uns davon abhalten, das zu tun, wofür wir hier sind. Außerdem lade ich Dich ein, sie und Dein Leben von einem anderen Blickwinkel aus zu beleuchten.

Im fünften Teil schauen wir uns an, wie unser Körper uns in unserem Friedensprozess unterstützen kann.

Heute geht es um Deine Eigenverantwortung. Um einen anderen Blickwinkel auf Deine Eigenverantwortung. Und es geht darum, den Blickwinkel so zu ändern, dass Du erkennst, was Du schon alles gemeistert hast. 

Als Einleitung möchte ich näher auf das Prinzip der Spirale eingehen und auf ihre Relation zur Zeit.

Es gibt verschiedene Blickwinkel im Hinblick auf die Zeit. Die einen sagen, es sei ein linearer Zeitstrahl. Andere sagen, Zeit ist immer und überall: Jetzt ist dieser Augenblick, aber gleichzeitig auch zum Beispiel ein Augenblick 500 Jahre in der Zukunft oder einer 2.000 Jahre in der Vergangenheit. Wieder andere sehen die Zeit als eine Spirale.

Jeder Blickwinkel ist auf seine Art und Weise und in einem bestimmten Kontext richtig. Wir gehen an der Stelle näher auf den spiralförmigen Ablauf der Zeit ein, die Du Dir in 3D vorstellen kannst.

 

 

Ist es Dir auch schon mal passiert, dass Du Situationen erlebst, die Du bereits vorher in ähnlicher Konstellation erlebt hast?

Die Details sind anders, aber der Tenor ist derselbe? Wir erleben immer wieder ähnliche Situationen. Und zwar solange, bis wir die dahinterliegende Lektion für unsere Seele erkannt, sie verinnerlicht und daraus gelernt haben. An dem Punkt wechseln wir dann von der Rolle des Schülers in die des Lehrers. 

In dieser Ultrakurzfassung klingt es leicht und einleuchtend.

Im Leben ist es oft enervierend und wir stellen uns in solchen Situationen dann Fragen wie:
„Warum muss ich das schon wieder erleben?“ oder „Womit habe ich das verdient?“

Es kann auch sein, dass wir in dieser Zeit in ein Loch fallen und kurz davor sind, aufzugeben.

Stopp. Atme durch und halte durch.

Schau mal genau hin – und zwar auf die Unterschiede in den verschiedenen Situationen.

Was hat sich verbessert?

Wie gesagt, diese Situationen werden uns solange präsentiert, bis wir gelernt haben. Und wir lernen immer wieder Neues.

Wir lernen zum Beispiel, die Situation zu erkennen. Zu erkennen, was da gerade wirklich abgeht. Wo der Trigger liegt. Oder wir lernen, immer schneller aus dem Loch zu kommen. Solange, bis wir das Loch zwar sehen, uns aber bewusst dafür entscheiden, uns nicht darin zu verlieren. 

Hier ein Beispiel:

Es gibt eine Person in Deinem Leben, die Dich immer und immer wieder zur Weißglut bringt. Egal, was Du sagst oder tust, sie ändert sich einfach nicht. Ihr Verhalten verletzt Dich zutiefst. Du fühlst Dich klein und wertlos. Immer und immer wieder.

Irgendwann hast Du die Kraft und die Möglichkeit, Dich von der Person zu trennen. Und atmest auf.

Bis Dein neuer Vermieter anfängt, dasselbe Verhalten an den Tag zu legen: Er erniedrigt Dich auf die ein oder andere Art und Weise. Du merkst es diesmal schneller. Du ziehst Deine Konsequenz und suchst Dir eine neue Wohnung. Und atmest auf.

Bis zum ersten Arbeitstag Deines neuen Chefs, der Dich von Anfang an versucht zu erniedrigen.

Aber Du hast gelernt. Du weichst nicht zurück. Du suchst das Gespräch und sagst ihm offen und objektiv, welche Wirkung sein Verhalten auf Dich hat. Und Du sagst ihm, dass Du schon seit Jahren gerne für die Firma arbeitest, Du aber unter den Umständen lieber die Kündigung einreichst, als dieses Verhalten zu akzeptieren.

Entweder ändert er sein Verhalten oder Du stehst für Dich ein und kündigst. 

In jeder einzelnen dieser Situationen hast Du angewendet, was Du in der vorherigen gelernt hast, so dass Du die Situation schneller zu Deinen Gunsten wandeln konntest.

Ja, manche Situationen sind schwieriger. Doch vergiss nie:

Du hast es in der Hand, wie Du darauf reagierst. 

Vielleicht hilft Dir dieses Bild:

Stell Dir zwei Becken vor, beide tief genug, um darin zu schwimmen und zu tauchen. Das eine Becken steht stellvertretend für das Außen, für die Situation oder Person, die Dich antriggert und Dich klein fühlen lässt. Das andere steht für das Innen, für Dich, deine seelische, geistige und körperliche Gesundheit. 

Du hast zu jedem Zeitpunkt die Wahl, Dich für eines der beiden Becken zu entscheiden. Du kannst jederzeit das Becken wählen, das Dir Kummer und Schmerzen bereitet. Du kannst darin ein- und untertauchen.

Wir entscheiden uns oft aus reiner Gewohnheit für genau dieses Becken. Meist durch die Frage:

Warum? Warum handelt der andere so?

Es ist egal!

Was nicht egal ist, bist Du und Deine seelische, geistige und körperliche Gesundheit. Du kannst den anderen nicht vestehen, Du hast nicht sein Leben gelebt. Du hast nicht seine Erfahrungen gemacht, Du hast nicht sein Familienschicksal geerbt. Das heißt, Du kannst die Frage nicht beantworten und verschwendest so Deine wertvolle Energie. lenke sie auf dich.

Es ist Deine Entscheidung. 

Willst Du das loslassen, was Dich hemmt, schmerzt und klein hält?  

Dann richte Deinen Fokus auf Dich und was Du brauchst. Was Deine Seele braucht.  

Ich weiß, manchmal macht es den Anschein, als käme man nie wieder aus dem Loch raus, in dem man sich wiedergefunden hat.

Dem ist aber nicht so. Schau mal, Du hast den Artikel bis hierhin gelesen, das heißt, Du hast das Interesse, Dich aus dem Tief zu befreien. Das heißt auch:

Du schaffst es.  

Deine Seele braucht zum Heilen Freude und Leichtigkeit. Wenn Freude für den Anfang zu viel ist, gönne Dir eine Atempause.

Im wahrsten Sinne des Wortes. 

Achte die nächsten drei Tage den ganzen Tag lang auf Deine Atmung. Wie tief atmest Du? Bis wohin geht der Atem beim Einatmen? Wann hältst Du den Atem an? Wann wird Dein Atem flach bzw. noch flacher? Schreibe es auf. Erforsche Dich. Und atme bewusst immer tiefer. 

Mit Bewegung geht es einfacher. Am besten an der frischen Luft. Denn durch Bewegung löst Du Verspannungen und Verkrampfungen.

Mehr dazu kannst Du im fünften Teil der Artikelserie nachlesen.

Sei geduldig mit Dir und übe Dich in Mitgefühl Dir gegenüber. Du verdienst es.

 

Mögest Du Dich immer öfter für Dich entscheiden und um Hilfe bitten, wenn Du sie brauchst, das wünsche ich Dir.

 

Teil 1: http://berührende-worte.de/2017/08/01/seelenfrieden-teil-1/

Teil 2: http://berührende-worte.de/2017/08/08/seelenfrieden-teil-2/

Teil 3: http://berührende-worte.de/2017/08/15/seelenfrieden-teil-3/

Teil 4: http://berührende-worte.de/2017/08/22/seelenfrieden-teil-4/

Teil 5: http://berührende-worte.de/2017/08/29/seelenfrieden-teil-5/

Teil 7: http://berührende-worte.de/2017/09/12/seelenfrieden-teil-7/

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Wort des Tages: Verzückung

Verzückung.

Spürst Du Verzückung?
Dieses Gefühl des von der
sogenannten Realität
Entrückt-Seins.
Dabei ist es genau das Gegenteil:
In Zeiten der Verzückung
sind wir ganz nah dran an diesem Gefühl,
für das wir hier auf Erden sind:
die totale Annahme und Freude am Augenblick.
Du bist so in heller Freude
mit dem Augenblick verbunden,
dass alles andere
für den Moment vergessen ist.
Ziele darauf ab,
dass Du mindestens zwei Mal im Monat
eine solche Verzückung spürst.
Das ist eine der Erste-Hilfe-Methoden für die Seele.

Mögest Du Dich Deiner Verzückung ganz hingeben, das wünsche ich Dir.

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Wort des Tages: Labsal

Labsal.

Ein so altes Wort,
eine so aktuelle Botschaft!
Was tust Du für Deine Seele?
Wie schmeichelst Du ihr?
Wie tust Du ihr Gutes?
Alles, was ein Lächeln des Verzückens
auf Dein Gesicht zaubert,
ist gut für Deine Seele.
Nimm ein Din-A-4-Blatt,
schreibe Labsal darauf,
lege es auf den Boden
und stell Dich drauf.
Mache die Augen zu
und spüre in die Energie rein.
Was zeigt sie Dir?
Was möchte sie Dich wissen lassen?

Mögest Du der Hüter und Pfleger Deiner Seele sein, das wünsche ich Dir.

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Wort des Tages: Eigenmacht

Eigenmacht.

Bist Du Dir Deiner eigenen Macht bewusst?
Ja, ich weiß.
Du hast das alles schon gehört:
Du kreierst Dein eigenes Leben,
Deine Gedanken werden Dinge etc.
Ich habe Dich aber nicht gefragt,
ob Du das schon gehört hast,
sondern ob Du Deiner eigenen Macht
bewusst
bist.
Hast Du sie jemals gespürt?
Du hast Macht.
Mache sie Dir zu eigen!
Und dann nutze sie,
um das Leben zu kreieren,
wofür Du hier bist.
Die Zeit ist jetzt.

Mögest Du Dir Deiner eigenen Macht und Größe bewusst sein, das wünsche ich Dir.

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Wort des Tages: Kind

Kind.

Wie geht es ihm,
dem Kind in Deinem Innern?
Wie viel Beachtung schenkst Du ihm?
Was braucht es?
Du weißt, es ist noch da
und es wird immer an Deiner Seite sein.
Es erwartet von Dir,
dass Du ihm Beachtung schenkst
und Dich ihm zuwendest.
Sprich mit ihm.
Was braucht es?
Was immer es auch ist,
es ist genau das,
was die erwachsene Version von Dir
auch braucht,
denn ihr seid Eins.

Mögest Du Deinem inneren Kind immer die Aufmerksamkeit schenken, die es braucht, das wünsche ich Euch.

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Seelenfrieden, Teil 5

Es kommt darauf an, den Körper mit der Seele und die Seele durch den Körper zu heilen.
Oscar Wilde

Dies ist der fünfte Teil der Artikelserie „Seelenfrieden“. Heute schauen wir uns an, wie unser Körper uns in unserem Friedensprozess unterstützen kann.

Im ersten Teil geht es um den energetischen Zusammenhang zwischen Deinen Gedanken, Deinem Körper und Deinen Gefühlen. Außerdem zeige ich auf, was auf energetischer Ebene passiert, wenn wir unsere eigene Wahrheit verleugnen.

Im zweiten Teil zeige ich den energetischen Zusammenhang zwischen Dir und Deiner Umwelt auf. Außerdem erhältst Du die Möglichkeit zu erkennen, wie vielen Menschen, Situationen, Orten etc. Du Dich täglich aussetzt, die Dir nicht guttun.

Im dritten Teil geht es um die Macht der Worte und wie Du sie einsetzen kannst, um Dein Leben zu verbessern. Ich gebe Dir darin unter anderem eine Übung an die Hand, um Dir Dinge durch den Körper von der Seele zu schreiben.

Im vierten Teil gehe ich genauer auf die Denkmuster ein, die uns davon abhalten, das zu tun, wofür wir hier sind. Außerdem lade ich Dich ein, sie und Dein Leben von einem anderen Blickwinkel aus zu beleuchten.

Du erinnerst Dich an die Grafik im ersten Teil der Serie, die die Zusammenhänge zwischen Körper, Gedanken und Gefühle aufzeigt? (Wenn nicht, klicke einfach auf den Link). Wenn Du Dir die Zusammenhänge so vor Augen führst, ist es auch einleuchtend, dass Du mithilfe Deines Körpers Deine Gedanken und Deine Gefühle beruhigen kannst. 

Deswegen möchte ich Dir heute verschiedene Methoden vorstellen, die Dir helfen können, so Deinen Seelenfrieden wiederzufinden. Diese Liste wird mit Sicherheit nicht vollständig sein. Wenn Du noch andere körperbasierte Methoden einsetzt, um Entspannung und Frieden zu finden, erzähle uns bitte in den Kommentaren davon.

1. Atmen
Atmen ist die beste Erste-Hilfe-Maßnahme. Der Atem ist jederzeit einsetzbar und hilft sofort. Der Nachteil ist, dass wir gerade in Stresssituationen das Atmen vergessen oder sehr flach halten.

Wie wirksam der Atem ist, um gelassener zu werden, weiß schon Elmo. 🙂

Es gibt sehr viele verschiedene Atemtechniken. Die einfachste und effektivste ist das Seufzen, also das tiefe Ein- und Ausatmen, bis Du merkst, dass Du Dich beruhigt hast. Damit entspannst Du Dich und Deinen Körper sofort. Atme so lange und so tief, bis es Dir besser geht.

2. Sport
Bewegung ist gut. Dabei ist es egal, ob Du eine Runde joggen oder gemütlich im Wald spazieren gehst. Du kannst auch schwimmen gehen, auf Berge steigen, tanzen oder aufs Fitnessrad steigen. Am wirkungsvollsten ist allerdings die Bewegung in der Natur bzw. draußen, das erdet nochmal richtig.

3. Haushalt und Garten
Bewegung im Haushalt hilft auch. Aggressionen und Stress lassen sich wunderbar abbauen, während Du putzt, wäscht, aufräumst, den Garten umgräbst etc. Dabei Musik zu hören hilft auch nochmal. Du solltest im gestressten Zustand allerdings nicht kochen. Denn wenn wir kochen, übertragen wir unsere Energien. Und ein verbranntes oder versalzenes Essen wäre Deinem Stresspegel bestimmt nicht zuträglich. 🙂

Zusätzlich ist es immer eine gute Idee, Dich und die Räumlichkeiten, in denen Du Dich aufhältst, abzuräuchern. 

In diesem Zusammenhang gilt es auch anzumerken, wie wichtig es ist, in Deinem Umfeld für Ordnung zu sorgen. Dabei ist es egal, ob Wohnung, Arbeit, Garage oder Auto: Wo auch immer Unordnung ist, hat Klarheit und Durchblick keinen Platz. Du hast bestimmt schon vom Gesetz gehört: „Wie innen, so außen.“ Logischerweise gilt das auch andersherum: Wie außen, so innen. Das heißt, herrscht im Außen Chaos, so herrscht auch im Innen Chaos. Und in Unordnung haben Energien viel mehr Gelegenheit, sich festzusetzen. Was wir wollen, ist jedoch frei fließende Energie, richtig?

Du wirst überrascht sein, wie viel sich in Deinem Leben verändern wird, wenn Du Ordnung schaffst. Eine Schublade nach der anderen, ein Schrank nach dem anderen, ein Zimmer nach dem anderen. Es hetzt Dich ja keiner. 🙂

4. Massagen
Massagen sind eine wunderbar entspannende Methode, über den Körper seelische Prozesse zu harmonisieren.

Lass Dir Empfehlungen geben. Ich rate Dir, Dich an Menschen zu wenden, die spirituell arbeiten und nicht nur auf Körperbasis. Ich kenne aus eigener Erfahrung eine begnadete Dame, der ich mich, meinen Körper und meine Seele jederzeit wieder anvertrauen würde. Wenn Du also nach einer Empfehlung in Wuppertal suchst, sprich mich an. 🙂

5. Mudras
Manche sagen dazu auch „Fingeryoga“. Das Wort beschreibt es recht gut. Jeder benutzt Handgesten. Jede Kultur kennt sie. Handgesten sind so alt wie die Menschheit selber. Das Wort „Mudra“ kommt aus dem Indischen. Viele Buddha-Statuen halten ihre Hände in den unterschiedlichsten Mudra-Stellungen.

Das in Deutschland bekannteste Mudra erlangte durch Bundeskanzlerin Merkel seinen Bekanntheitsgrad: Das Hakini-Mudra, bei dem sich die Fingerspitzen beider Hände berühren. Dieses Mudra steigert Klarheit und Konzentration.

Das Shakti-Mudra unterstützt das tiefe Atmen, mindert innere Unruhe und hilft beim Einschlafen. Lege dazu den Daumen jeder Hand in die Handinnenfläche. Lege Deine Zeige- und Mittelfinger darüber. Nun berührst Du mit den Fingerspitzen des Ring- und kleinen Fingers der linken Hand den Ring- und Mittelfinger der rechten Hand. Halte diese Stellung für mindestens zehn Minuten und atme dabei tief ein und aus.

6. Jin Shin Jyutsu
Jin Shin Jyutsu wird auch „Strömen“ genannt und ist eine Heilkunst aus Japan, die durch das Halten sogenannter „Sicherheits-Energieschlösser“ die Energieströme im Körper harmonisiert.

Für alle Schlösser gibt es auch einen Kurzgriff: das Halten einzelner Finger. Umfasse dabei den entsprechenden Finger mit den Fingern der anderen Hand. Man sagt, dass die rechte Hand für Ursachen in der Gegenwart „zuständig“ ist, die linke Hand für die aus der Vergangenheit. Fühle einfach rein, welche Seite gehalten werden will.

Halte den Daumen, um Sorgen und sonstiges loszulassen, was gehen will und Dinge in Bewegung zu bringen. Du kannst den Daumen auch halten, wenn Du deprimiert bist.

Bei allen Formen von Ängsten, bei Panikattacken, bei Hyperaktivität, bei gefühlter Ungerechtigkeit und Überforderung halte Deinen Zeigefinger. Das stärkt auch die Intuition und den inneren Frieden. Auch hilft es Dir, innere Ruhe bei Herzensangelegenheiten zu erhalten und Dich wieder dem Leben zu öffnen.

Der Mittelfinger kommt zum Einsatz, wenn Du Dich ärgerst oder wütend und genervt bist. Auch bei Schuldgefühlen und emotionalen Verletzungen findet er Anwendung. Das Halten des Mittelfingers bringt Frieden und Harmonie und hilft, das innere Gleichgewicht zu finden.

Deinen Ringfinger zu halten lohnt sich bei Traurigkeit und Gefühlen der Trostlosigkeit. Das löst Rachegefühle und hilft Dir einen klaren Kopf zu bekommen. Es harmonisiert sowohl die Gefühle als auch den Verstand. 

Das Halten des kleinen Fingers hilft bei Stress, bei chaotischen Zuständen, bei Rachegefühlen und bei Konzentrationsmangel.

7. Tönen (Heilsames Singen)
Mit unserer eigenen Stimme haben wir sehr großen Einfluss auf uns selber und wie wir uns fühlen. Der begnadete Sound-Therapeut Otto Haddad, den ich in England am Arthur Findlay College kennenlernen durfte, hat zu dem Thema einige kurze Videos herausgebracht. Eines gibt ein Sound-Tool an die Hand, mit dem Du Deine Gedanken zur Ruhe bringst. Das Video ist auf Englisch, deswegen fasse ich zusammen, was er sagt:

Mit der eigenen Stimme kommst Du aus dem Kopf heraus direkt in Deinen Körper hinein. Tiefe Töne helfen Dir dabei. Das heißt, töne (oder summe) tiefe Töne. Töne Vokale wie „U“ oder „O“ oder auch ein tiefes „A“. Dadurch wird die Energie im Körper bewegt und damit auch Deine Energie. Tue dies für ein paar Minuten.

Da fällt mir gerade etwas ein: In der evangelischen St.-Petri-Kirche mitten in Dortmund wird zu Beginn des Gottesdienstes getönt! Das war für mich ein einmaliges Erlebnis. (Diese Kirche bietet sogar einmal im Monat Handauflegen, „Heilsames Berühren“ an …)

8. Emotional Freedom Technique (EFT)/Tappping
Durch das Klopfen bestimmter Körperstellen werden Blockaden im Energiestrom entfernt. Die aus der USA kommende Methodik verbindet damit auch die chinesische Lehre der Meridianbahnen und -punkte. Ich kann sowohl Nick Ortner sehr empfehlen, als auch Cheryl Richardson.

9. EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing)
EMDR ist eine hochwirksame Psychotherapiemethode, die zur Behandlung traumatisierter Menschen entwickelt wurde. Sie ist aber auch u. a. bei depressiven Erkrankungen und Angststörungen, sowie bei belastungsbedingten Verhaltensstörungen bei Kindern sehr wirksam.

Bei dieser Methode werden mithilfe von bilateraler Stimulation (Augenbewegungen, Töne oder kurze Berührungen) die zugrunde liegenden Gefühle des Traumas, der Depression etc. aufgelöst und in die Heilung gebracht.

Eine sehr gute EMDR-Therapeutin, die ich uneingeschränkt empfehlen kann, ist Lamia Hariri.

10. Kleine Gesten und Bewegungen
Es ist faszinierend, wie wir schon mit kleinen Gesten Einfluss auf unser Wohlbefinden nehmen:

Egal, wie schlecht Du Dich fühlst, alleine durch das Hochziehen der Mundwinkel, in entspannten Zeiten auch „Lächeln“ genannt, sorgt dafür, dass Du Dich entspannst. Je länger Du grinst, desto entspannter wirst Du.

Eine weitere kleine Übung, die sofort Entspannung bringt: Lass Deinen Unterkiefer hängen und bewege ihn, mach Dich locker! Wir beißen so oft die Zähne zusammen, da müssen wir Ausgleich schaffen und den Kiefer einfach regelmäßig auflockern!

Schüttle Deine Hände aus, um angestaute Energien loszuwerden und hüpfe ein paar Mal auf der Stelle auf und ab. Beides hilft, Energien wieder in den Fluss zu bringen.

11. Körperbasierte Konfliktlösung
Vor kurzem kam mir der Amerikaner Paul Linden und seine körperbasierte Konfliktlösung unter. Ich habe mich noch nicht näher mit ihm beschäftigt. Was mich aber sofort angesprochen hat, war der Titel des Workshops, den er gibt: „Embodied Peacemaking“ also lose übesetzt: „Frieden schaffen mit Deinem Körper“. Mehr Informationen zu ihm und seiner Arbeit findest Du auf seiner Webseite.  

Welche Methoden nutzt Du? Teile sie mit uns in den Kommentaren!
Mögest Du alle Deine Hilfsmittel nutzen, um Frieden in Dir zu finden, das wünsche ich Dir!
 

Teil 1: http://berührende-worte.de/2017/08/01/seelenfrieden-teil-1/

Teil 2: http://berührende-worte.de/2017/08/08/seelenfrieden-teil-2/

Teil 3: http://berührende-worte.de/2017/08/15/seelenfrieden-teil-3/

Teil 4: http://berührende-worte.de/2017/08/22/seelenfrieden-teil-4/

Teil 6: http://berührende-worte.de/2017/09/05/seelenfrieden-teil-6/

Teil 7: http://berührende-worte.de/2017/09/12/seelenfrieden-teil-7/

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Wort des Tages: Folgen

Folgen.

Auf jede Aktion folgt eine Konsequenz.
Auch die Nicht-Aktion hat Folgen.
Meist solche, die uns nicht weiterbringen.
Etwas auszusitzen ist nicht immer eine Option.
Welche Entscheidung wartet darauf,
von Dir getroffen zu werden?
Welcher Schritt möchte gegangen werden?
Triff Deine Entscheidungen
mithilfe Deiner inneren Stimme.
Die richtige Antwort ist immer in Dir drin,
nie im Außen.
Atme durch,
werde ruhig
und höre auf Dein Gefühl.

Mögest Du immer Deiner inneren Stimme folgen, das wünsche ich Dir.

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