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Emotionale Misshandlung

Schatten sind besser als ihr Ruf.
Einmal angeschaut, durchgefühlt und verziehen, sind sie total pflegeleicht und lassen sich unter E wie „Erfahrung“ einordnen.

Iris Ludolf

 

Mein ganzes Leben drehte sich bislang um emotionale Misshandlung. Nicht, dass es mir bewusst war. Das Bewusstsein dafür kam erst in den letzten zwei Wochen Schritt für Schritt so richtig zum Tragen. Gestern kam dann die Klarheit, der Aha-Moment.

 

Mein Leben lang war ich von Menschen umgeben, die emotional selber misshandelt wurden und ihr Leben davon bestimmen ließen. Das fing mit meinem Großvater an, der zwei Kriege miterlebte und dort viele Grauen erlebte, vor allem in Stalingrad. Er kam als gebrochener Mann zurück. Ein gebrochener Mann, der keine Gefühle mehr zeigte, weil er zu viel Schmerz kennengelernt hat. Ein gebrochener Mann, der anfing, seine Tochter und später mich, seine Enkeltochter sexuell zu misshandeln.

 

So war ich auch von einer Mutter umgeben, die auch emotional misshandelt wurde und durch die sexuelle Misshandlung kam noch mehr emotionale Misshandlung hinzu. Denn wenn man sexuell misshandelt wird, sucht man meist die Schuld bei sich selber. Meine Mutter war dadurch eine sehr starke Frau, die ihr ganzes Leben lang „gegenanlebte“. Gegen alles mögliche lebte sie an, sie sah überall Hürden und Menschen, die ihre den Weg erschwerten, und genau das fand sie auch ihr Leben lang. Sie wollte, dass ihre Kinder von klein auf mit der „Realität“ aufwuchsen, mit der „Wahrheit“. Und so wurde ich groß mit Schauergeschichten über meinen Vater.

Heute weiß ich, dass diese Geschichten für meine Mutter wahr waren, da sie sie durch ihren eigenen Erfahrungsfilter gesehen hat. Heute weiß ich, dass es so viele Wahrheiten gibt, wie Blickwinkel. Heute weiß ich auch, dass auch das emotionale Misshandlung war, egal wie gut gemeint es war.

So war ich nicht von einem Vater umgeben, und auch das war emotionale Misshandlung. Meine Mutter trennte uns von ihm und stellte sicher, dass wir keinen Kontakt zu ihm hatten.

 

Ich suchte mir bislang immer Männer aus, die emotional selber misshandelt wurden und dadurch, dass sie ihre Gefühle nicht zeigen konnten, selber emotional misshandelten.

 

Dadurch verrammelte ich meine eigenen Gefühle immer mehr. Und ich misshandelte meine Töchter emotional, ohne dass ich es merkte, bzw. ohne dass mir das Ausmaß bewusst war.

 

Denn emotionale Misshandlung ist alles, was sich und andere schlecht fühlen lässt.

 

Der Knackpunkt daran ist, dass wir so viele Schutzmechanismen vor unsere Emotionen gebaut haben, dass wir gar nicht mehr merken, was sich für uns nicht gut anfühlt. Wir sind Schmerz so gewohnt, dass er normal für uns ist.

Und so wuchsen meine Töchter mit einer Mutter auf, die emotional nicht erreichbar war. Einer Mutter, die Arbeit vor Gefühle setzte. Eine Mutter, die viel arbeitete und immer gestresst war. Eine Mutter, die aus Stress ihre Töchter immer wieder anfuhr und ihnen zeigte, dass sie „störten“, weil ja noch etwas getan werden musste, gerade das Telefon schellte usw.. Eine Mutter, die ihre Töchter nicht aufrichtete, sondern ihnen dadurch immer wieder zeigte, dass sie nicht wichtig waren. Eine Mutter, die ihren Töchtern nicht zeigen konnte, wie man positive Gefühle zeigt, weil sie selber keine positiven Gefühle zeigen konnte.

Liebe ist das ultimative positive Gefühl.

Und so konnte ich meinen Töchtern nicht zeigen, dass ich sie liebte, weil ich nichts Positives fühlen konnte. Auch zeigte ich nie tiefe Gefühle. Wenn ich weinen musste, verließ ich den Raum oder wartete, bis die Kinder schliefen.

 

Und so habe ich vier wundervolle Töchter, auf die ich sehr stolz bin, auf jede einzelne von ihnen. All meine Töchter sind sehr stark, denn die Kindheit und Jugend hat sie stark gemacht. Alle sind sehr verletzlich, weil ich sie verletzt habe. Drei meiner Töchter redeten nicht mit mir. Jetzt sind es Gott sei Dank nur noch zwei. Und ich habe die Hoffnung, dass wir es schaffen, uns gegenseitig so zu öffnen, dass positive Gefühle zwischen uns ihren Platz finden.

 

Als ich mich 2015 in meiner allerersten Aufstellung der Liebe und somit meinen Gefühlen öffnete, begann ich meinen Weg zu mir selber. Da begann meine emotionale Heilung. Meine Töchter konnten damit erst gar nichts anfangen. Sie kannten mich nicht mehr. All das, was sie sich in ihrer ganzen Kindheit wünschten, zeigte ich auf einmal, aber ich sorgte dabei erstmal für mich selber. Noch immer stellte ich ihr Wohlbefinden nicht an erste Stelle. Das mache ich bis zum heutigen Tage nicht. Denn das ist etwas, was ich lernte: Egal was ich tue, ich muss mich dabei gut fühlen. Das heißt, mein Wohlbefinden muss an erster Stelle stehen, sonst verrate ich mich und diene keinem. Wenn ich mich gut fühle, gebe ich alles, was ich zu dem Zeitpunkt geben kann, und das von Herzen.

 

In den letzten Wochen wurde mir vor Augen geführt, was ich unbewusst meinen Kindern antat.

Seit einigen Wochen verbringe ich sehr viel Zeit mit einem Menschen, der mir sehr sympathisch ist. Dieser Mensch hat einen sehr schönen, trockenen Sinn für Humor und ist sehr nett. Dieser Mensch ist aber auch der Frau, die ich war, als die Kinder noch jung waren, sehr, sehr ähnlich.

Jetzt haben sich die Rollen gedreht und ich habe erlebt, wie es ist, immer wieder das zu erhalten, was das Gegenüber austeilt. Meine Kinder waren jung, und ich ihre Mutter, das heißt, die Wirkung ging bei ihnen tiefer.

 

Vom Verstand her weiß ich genau, was bei dem Menschen innerlich abgeht und warum er so handelt, so spricht, so genervt ist. Und habe all das, was er emotional abfeuerte, wortlos geschluckt. Habe es „nicht persönlich genommen“. Bis ich nach 8 Wochen weinend da saß und sagte, dass ich nicht mehr ertragen kann.

 

Das hat uns beide aufgerüttelt. Mein Gegenüber hat zum ersten Mal gemerkt, was für eine Wirkung das Verhalten auf mich hat. Und ich habe gemerkt, dass ich viel früher den Mund aufmachen muss. Dass all das Verhalten wehtut, auch wenn es nicht als persönlicher Angriff gedacht war. Es sind energetische Pfeile, die ziellos verschossen werden. Wenn ich da bin, treffen mich diese Pfeile dann auch, egal, ob sie für mich gedacht waren oder nicht.

 

Das bedeutet nicht, dass ich „zu feinfühlig bin“, „mich anstelle“ oder „immer alles persönlich nehme“. Nein, meine Gefühle werden gerade verletzt. Punkt. Das ist alles, was zählt. Und es ist wichtig, dass ich darauf reagiere.

 

Ich bin dafür verantwortlich, dass ich aus der Schussbahn komme.

 

Bislang war es okay, wenn ich was abbekommen habe. Schmerz war ich gewohnt, den kannte ich, das war normal.

 

Früher habe ich habe mich emotional oder auch räumlich zurückgezogen. Oder irgendwann mein Schild hochgehalten. Oder auch zurückgefeuert. Frei nach dem alten (und direkt gerade mit einem Streichholzritual aufgelösten) Glaubenssatz „Angriff ist die beste Verteidigung“.

Ja, dieses Verhalten hat uns schon das ein oder andere mal geholfen, aber die Zeit ist um.

 

Ich hatte nicht gelernt, mit Gefühlen umzugehen oder ihnen Raum zu geben, sie in Worte zu fassen.

 

Das lerne ich gerade.

 

Und damit gebe ich meinen Gegenüber die Gelegenheit, etwas an seinem Verhalten zu ändern, wenn er denn will. Er muss sich aber nicht ändern.

 

Mein Wohl hängt nicht davon ab, dass er sich ändert.

 

Das ist seine Entscheidung. Ich lerne gerade, dass ich mir selber das Recht einräumen darf, meine Gefühle in Worte zu fassen, meine Gefühle ernst zu nehmen.

 

Mein Wohl hängt davon ab, dass ich meine Gefühle ernst nehme und mich von ihnen leiten lasse.

 

Ich habe auch gelernt, dass es auf die Intention ankommt, in der ein Gespräch geführt wird.

 

Wenn ich mir und auch meinem Gegenüber den Raum gebe, authentisch zu sein, offen für die Möglichkeit einer für beide guten Lösung, erschaffe ich gleichzeitig auch den Raum, die Situation zu entspannen, Frieden dort hineinzubringen.

 

Gehe ich mit dem Gefühl rein, dass der andere Unrecht hat, und er mich ja nicht so behandeln darf, was er sich denn dabei denke, das geht ja so nicht, das müsste er besser wissen …, dann betrete ich das Gesprächsfeld mit einer vergifteten Energiewolke um mich herum, die auch das Gespräch vergiften wird.

 

Diese Prozesse haben für mich Klarheit gebracht.

 

Ich habe mir direkt auch andere mir wichtige Beziehungen angeschaut und festgestellt, dass ich in einigen bislang immer noch viel zu schmerztolerant war.

 

Es ist Zeit, dass sich die Waage wieder harmonisiert. Ab sofort bin ich nur noch freudetolerant.

 

Und selbst, wenn ich wieder in alte Muster verfallen sollte, so weiß ich doch, dass es mir immer schneller auffällt.

 

Ich bin dankbar für den Schmerz, da er mir doch den Weg weist. Er zeigt mir, dass ich von meinem Weg abgekommen bin. Ohne ihn würde ich mich verirren.

 

Und ich bin extrem dankbar, dass ich so feinfühlig geworden bin, bzw. meine Fühlfähigkeit in den letzten Jahren mehr und mehr geübt und damit aktiviert habe. Denn jetzt erkenne ich viel schneller, wenn ich mich von mir und meinem Weg wegbewege.

 

Und noch dankbarer bin ich für das Geschenk, dass ich dadurch erhalten habe: den Zugang zu meiner inneren Stimme, zu meiner Seele. Zu den Weiten und Welten in mir und um mich herum.

 

Und ich bin dankbar dafür, dass ich erkannt habe, dass ich anderen Menschen helfen kann, ihre eigenen Gefühle anzuerkennen, sich selber anzuerkennen, ihren Weg in Freude und Selbstbewusstsein zu gehen, all das in sich zu entfalten, was bislang verborgen, vergraben und versteckt war.

 

Wenn Du möchtest, helfe ich auch Dir, Dir selber zu helfen. Entweder in Einzelgesprächen oder gemeinsam in einer sich gegenseitig stärkenden Gruppe.

 

Mögest Du Ja! zu all Deinen Gefühlen sagen, das wünsche ich Dir.

Mein Weg zu mir – und wie es dazu kam

 

 

Tja, was genau geht denn überhaupt am 8. März los? Die Frage hörte ich in letzter Zeit öfter mal.

Das Lustige ist – zuerst hatte ich selber keine Antwort. Dann dachte ich, ich hätte die Antwort, aber dann erkannte ich am Montag, dass ich sie nicht richtig übersetzt hatte. 🙂

 

Dieses Projekt „Mein Weg zu mir“ ist total intuitiv.

Das kannst Du Dir so vorstellen, dass ich nach und nach einzelne Puzzleteile erhalte, die ich dann zu einem Bild hinzufüge. Ab und zu kann es dabei auch vorkommen, dass ich ein Teil an den falschen Platz lege.

 

Aber ich erzähle Dir die Geschichte in groben Zügen mal von Anfang an.

Es fing alles mit einem Maya-Freundeskreis aus Ton an, der mich quasi auf dem Bochumer Weihnachtsmarkt ansprach und mitwollte.

Als nächstes hatte ich den Impuls, dass dieser Freundeskreis ein Symbol ist und ich eine Gruppe Frauen zusammenbringen sollte.

Dann wusste ich, dass es um das Thema „Mein Weg zu mir“ geht.

Ich „rekrutierte“ diese Frauen mit den Worten:

„Ich weiß selber nicht ganz genau, worum es geht. Auf jeden Fall um den Weg zu Dir selber. Es gibt eine geschlossene Facebook-Gruppe für den Austausch, es gibt jeden Montag einen Wochenimpuls und Sonntag im Facebook Live unterhalten wir uns darüber. Dann werden wir uns auch persönlich treffen und unter anderem Aufstellungen machen, um auf Seelenebene energetisch Ordnung zu schaffen und den Weg zu ebnen. Da ist noch mehr, aber das kommt dann intuitiv noch dazu.“

 

Innerhalb von vier Wochen stand dann die Idee, die Gruppe und ein erstes grobes Konzept.

 

Tja, und so fing das Programm dann am 1. Januar an. Wie das Programm bei den Teilnehmerinnen ankommt, kannst Du auf www.saphiris.net unter „Stimmen“ nachlesen.

 

Der nächste Impuls war, dass dieses Programm für alle zugänglich sein wird, die sich auf den Weg zu sich selber machen wollen.

 

Als nächstes wusste ich, dass es am 8. März losgehen wird.

 

Mitte Februar hatte ich eines Morgens kurz nach dem Wachwerden auf einmal den Impuls, dass ich täglich bis zum 8. März als Vorbereitung für das Projekt Impulse schreiben soll. Aus irgendeinem Grund schaute ich direkt auf dem Kalender, wie viele Tage es denn noch bis zum 8. März seien:

Es waren genau 21 Tage.

 

„Wie genial ist das denn?!?“ dachte ich mir, denn wir haben ja alle schon gehört, dass es 21 Tage dauert, bis man eine Gewohnheit „installiert“ hat. Also habe ich direkt den ersten Impuls geschrieben.

 

Zwischendrin kamen mir immer wieder vereinzelte Gedanken zur Gruppe selber, aber es passte nicht so gut, wie all die anderen Impulse. Ich ließ es aber einfach sein und machte weiter.

 

Vor einigen Monaten hatte ich bereits eine Idee, an die ich mich jetzt wieder erinnerte, und die nun Gestalt annahm: Ich wollte schon immer die Menschen öffentlich anerkennen und vorstellen, die mich auf meinem Weg begleitet haben. Nun wusste ich auf einmal, wie ich es tun könnte: durch Gespräche auf Facebook-Live. Also fing ich an, die Menschen zu kontaktieren. Auch das war ein Puzzleteil. Sogar ein wichtiges, sonst hätte es nicht schon so lange in meinem System rumgegeistert.

 

Letzte Woche kreierte ich die Saphiris-Webseite. Die ist jetzt schon vorzeigbar, aber auch sie wächst intuitiv.

 

Auf einmal waren es nur noch 10 Tage und ich hatte mich noch nicht einmal annähernd genug mit den technischen Voraussetzungen für den ganzen Apparat hinter der Gruppe, hinter dem Projekt auseinandergesetzt.

 

Und dann hatte ich auf einmal einen Gedanken, der sofort Frieden in die langsam aufkommende Unruhe brachte:

 

Wer sagt denn, dass die Gruppe von Anfang an stehen soll?

 

Nur ich, die ich auf meinem wilden Mustang mal wieder vorgeprescht bin. 🙂

 

Und an diesem sonnigen Montag Morgen wusste ich dann, womit das Projekt anfängt:

 

Mit den wöchentlichen Gesprächen mit den Menschen, die mir auf meinem Weg zu mir selbst geholfen haben, und mit Menschen, die ich auf meinem Weg kennengelernt habe. Menschen, die mich vom Menschlichen und von ihrer Arbeit für die Seele total überzeugen.

 

Und so werde ich am 8. März um 17 Uhr meine Friedensgespräche in neuer Form aufleben lassen: Diesmal nicht mehr oder weniger als Monolog, sondern wirklich als Gespräche. Und das Live auf Facebook, so dass Du die Gelegenheit hast, Fragen zu stellen.

 

Am 8. März unterhält sich Barbara Holländer mit mir. Das Gespräch dient dazu, dass ich mich, dieses Projekt und meine Arbeit näher vorstelle, damit Du weißt, mit wem Du es da eigentlich zu tun hast. Zu einem späteren Zeitpunkt werde ich mich mit Barbara über ihr Wirken unterhalten.

 

Am 15. März unterhalte ich mich mit der tollen Lilia Christina Martiny. Als ich anfing, Kontakte zu knüpfen, war Lilia die Leiterin einer „Living Master Club“-Regionalgruppe, zu der ich einmal im Monat ging. Nicht nur das half mir, sondern auch die Heldenreise mit Pferden und auch das Wochenendseminar, bei der es um die Wolfsfrau ging, machte einige Türen in mir ganz weit auf. Wir unterhalten uns unter anderem über die therapeutische Arbeit mit Pferden und Schamanismus. Ihre schamanische Arbeit mit und ohne Pferde, sowie ihr tiefes Einfühlungsvermögen haben mich gut aufgestellt.

 

Und das ist schon das Stichwort für meine nächste Gesprächspartnerin Barbara Biella, mit der ich mich am 22. März unterhalten werde. Barbara ist integraler Aufstellungscoach. Ich hatte vorher noch nie von Aufstellungsarbeit gehört und nahm an meiner ersten Aufstellung aus reiner Neugier teil. Diese Aufstellung veränderte mein Leben. Barbara versteht es wie keine andere, Menschen wieder ins Fühlen zu bringen. Ich habe Barbara mehr zu verdanken, als ich in Worte packen kann. Wir unterhalten uns unter anderem über Aufstellungen, über das Fühlen und über die Liebe.

 

Am 29. März folgt das Gespräch mit meiner engsten Freundin Lamia Hariri. Sie ist … und jetzt kopiere ich von ihrer Webseite, weil ich sonst das ein oder andere vergesse. 🙂 Ärztlich geprüfte ganzheitliche Ernährungsberaterin, Dozentin, Buchautorin, Coach (Nesmah Therapie, Atemtherapie, Meditation, Psychoonkologie), Heilerin für nonduales/kabbalistisches Heilen, integraler Aufstellungscoach und Mitglied der GfbK / Gesellschaft für biologische Krebsabwehr und sie bietet die ärztlich geprüfte Ausbildung zum food & mood Coach an. Was dabei noch gar nicht explizit erwähnt ist, ist ihre geniale Arbeit mit dem inneren Kind. Sie begleitete mich in allen Tiefen und flog mit mir in jeder Höhe. Wir sprechen unter anderem über das innere Kind und wie wichtig es in unserem Leben ist. Wie ich uns und unsere beiden Kleinen kenne, werden die mit Sicherheit beim Gespräch mit dabei sein. 🙂

 

Am 5. April unterhalte ich mich mit Viktoria Schmidt. Sie habe ich erst dieses Jahr kennengelernt, aber ich schätze und achte sie sowohl als Mensch, als auch ihre Arbeit. Sie hilft den Menschen auf so vielen Ebenen, wieder ins Fühlen zu kommen und Traumata zu heilen. Ganz, ganz wichtig. Ich könnte sie ständig dafür knutschen. 😀

 

Ich freue mich auch schon total auf das Gespräch mit einer Frau, von der ich ganz, ganz viel gerlernt habe: Roswitha Stark. Sie ist u. a. Buchautorin und Trainerin der Neuen Homöopathie und Heilen mit Symbolen. So habe ich sie auch kennengelernt. Ich habe einige Seminare von ihr in Augsburg besucht. Angefangen von den Heilen-mit-Symbolen-Seminaren, einschließlich den Trainer-Seminaren, Alpha-Synapsen-Programmierung, ThetaHealing® bin hin zu Energetic Composing. In ihren Seminaren lernt man so viel mehr, als „nur“ den Lernstoff. Sie ist wirklich eine begnadete Lehrmeisterin. Wir werden uns unter anderem über die neue Homöopathie unterhalten, und darüber, wie man die Einhandrute als Übersetzer der inneren Stimme benutzen kann.

 

Jede Woche werden andere interessante Gespräche folgen mit Menschen, die mir durch ihr Sein zu mehr innerem Frieden verholfen und mein Leben bereichert haben und weiterhin bereichern und die auch Dein Leben bereichern können.

 

Wir werden Themen ansprechen wie Astrologie, Human Design, Gesang und Chant, Kartomantie, Akashic Records, Dualseelen/Twin Flames, Medialität, und, und, und

 

Ja, und was ist mit der Gruppe?

Die wächst weiter. Sowohl auf energetischer Ebene, als auch hinter den Kulissen auf technischer Ebene. 🙂

 

Wenn Dich das Projekt „Mein Weg zu mir“ anspricht und Du darüber informiert sein möchtest, wer wann mein Gesprächspartner ist und/oder wenn Du Dich auch als Teil einer Gruppe von Impulsen, Gesprächen und Aufstellungen begleitet auf den Weg zu Dir selber machen möchtest, dann trage Dich hier für den Newsletter ein.

Mein eigener Weg zu mir selber

Du findest Frieden, wenn Du erkennst,
dass die Verantwortung für Dein Leben
in Deinen Händen liegt,
nicht bei anderen.
Iris Ludolf

Das Wort des Jahres ist ja „Ausdehnen“. Da gehört für mich so viel dazu.

Wenn ich mich in die Energie dieses Wortes reinfühle, so spüre ich eine gewisse Aufregung, eine gewisse Angst, Freude ist dabei, Herzklopfen, und ganz tief drin … nein, nicht ganz tief drin, sondern in jeder einzelnen meiner Zellen fühle ich das tiefe Wissen, dass es genau richtig ist. Dass ich genau richtig bin. Mit all meinen Fehlern, die ich gemacht habe, mit all den Fehlern, die ich noch machen werde; damit, dass ich mir und meinen Handlungen manchmal noch die Richtig- und Falsch-Schablone anlege; mit der Anerkennung dafür, dass ich immer bewusster für mich selber eintrete und auch mir gegenüber für mich selber eintrete; dafür, dass mir auffällt, wenn ich Worte verwende, die mich nicht nur nicht weiterbringen, sondern, die mich vor eine Wand laufen lassen …

Die Erkenntnis, dass ich genau richtig bin, habe ich noch nicht so lange. Es gibt auch immer wieder Momente, in denen ich diese Erkenntnis vehement anzweifele. Momente, in denen ich mich und mein Tun anzweifele.

Das Gute ist, dass ich mittlerweile immer schneller aus diesen Selbstzweifeln rauskomme.

 

Ich bin bei mir angekommen.

 

Nein, ich kenne noch nicht alle Facetten von mir, mein Weg ist auch noch lange nicht beendet. Ganz im Gegenteil, er geht jetzt erst richtig los.

 

Ich habe in den letzten drei Jahren sehr intensiv daran gearbeitet, all das aus dem Weg zu räumen, was auf diesem Weg zu mir selber, zu meiner Seele, im Weg stand, was diesen Weg blockierte.

Es war nicht immer schön. Zumindest nicht während des Prozesses des Erkennens und Loslassens.

Aber wie schön, bitte sehr, war es jedes Mal, wenn der Prozess durch war? Wie viel freier fühlte ich mich jedes Mal? Mehr und mehr stolz auf mich, immer dankbarer. Und ich konnte meine innere Stimme immer klarer vernehmen.

Die Stimme meiner Seele.

Wie ein Leuchtturm sendet sie Signale aus.

Anfangs kamen diese Signale kaum bei mir an, weil so viel zwischen uns lag. Denn diese Stimme nimmst Du nicht mit Deinem Verstand wahr, nicht mit dem Kopf. Du fühlst sie.

 

Ich hatte meine Gefühle allerdings vor langer Zeit eingemauert. Ich hatte die Liebesfähigkeit abgespalten. Und ich wusste es gar nicht.

 

Als der erste Schritt zu meinen Gefühlen getan war, als ich die Verbindung zur Liebe wieder aktiviert hatte, ab diesem Zeitpunkt veränderte sich mein ganzes Leben. Nein, nicht auf einmal. Obwohl damals drei einschneidende Erlebnisse innerhalb weniger Tage geschahen.

 

Mein Leben verändert sich immer noch, ständig. Und das ist gut so. Ich bin nicht der Mensch, der ich vor drei Jahren war. Ich bin noch nicht einmal der Mensch, der ich vor drei Monaten war. Und wenn ich so darüber nachdenke, auch nicht der, der ich vor drei Tagen war. Auch das ist eine „Nebenwirkung“ der Ausdehnung.

 

Auf diesem Weg zu mir selber, zu meiner Seele, standen mir eine ganze Menge Menschen helfend zur Seite. Menschen, die ihre Weisheiten in Büchern, auf Webseiten oder in Videos öffentlich zugänglich machen und mir so immer wieder die Hand reichten, als ich eine Hand brauchte. Aber auch Menschen in meiner Umgebung, die mir durch ihr Sein und ihr Tun aktiv dabei halfen, meinen Weg freizuräumen.

 

Auf diesem Weg habe ich viel gelernt. Viel über mich selber, viel über Techniken. Ich habe gelernt, was mir guttut, und was mir nicht guttut. Ich habe gelernt, auf meine innere Stimme zu hören, und mich von ihr leiten zu lassen. Manchmal habe ich diese innere Stimme nicht ganz richtig übersetzt, dann hörte ich nur mit einem Ohr zu und preschte vor. Ich lernte, dass ich die Möglichkeiten, die mir meine innere Stimme aufzeigte, nicht immer sofort umsetzen musste.

 

Ich lernte, meinem Gefühl zu vertrauen. Ich lernte, dass es einen Grund hat, wenn sich etwas nicht richtig anfühlt. Oft ist es wie ein Gefühl, als wäre da ein Stein im Schuh. Manchmal war der Stein so groß, dass ich den nächsten Schritt kaum gehen konnte. Dann musste ich sofort anhalten, mich setzen, den Schuh ausziehen, und ihn entfernen, bevor ich weitergehen konnte. Manchmal war der Stein kleiner. Je nachdem, wie sehr ich mich ignorierte, dauerte es ein wenig länger, bevor ich den Stein bemerkte. Bis dahin war dann schon der Fuß in Mitleidenschaft geraten und ich musste länger aussetzen, bevor ich wieder richtig auftreten und meinen Weg weiterverfolgen konnte.

 

Eines dieser Gefühle, was mich auf meinem Weg beschlich, war der Umstand, dass es sich für mich absolut nicht richtig anfühlte, Ziele zu verfolgen. Sie mit einer Verbissenheit zu verfolgen. Sie so zu verfolgen, dass ein Leistungssportler blass vor Neid werden würde. Es ging immer nur um tun, tun, tun:

 

Tue das und das, um dies und jenes zu erreichen oder zu fühlen. Und je mehr Du davon tust, je intensiver Du es tust, desto schneller erreichst Du es.

 

Ja, ich habe es selber versucht. Ich habe Programme mitgemacht und war in Gruppen, die sich gegenseitig unterstützt haben, ihre Ziele zu erreichen.

 

Und mir fehlte was, bzw. mir wurde es zu viel. Beides gleichzeitig.

 

Es war aber lange Zeit so schwammig, dass ich es nicht benennen konnte. Und ich suchte den Fehler bei mir. Bei vielen funktionierten diese Programme scheinbar und sie erreichten ihre Ziele. Anfangs machte ich mir deswegen Vorwürfe, dass ich irgendwas nicht richtig mache, dass ich mir gegenüber nicht verantwortungsvoll wäre, ich nichts durchziehen könnte, zu schnell den Schwanz einkneife. Und diverse anderer Nettigkeiten mehr.

 

Dann ergaben aber ganz viele Puzzleteile, die ich auf meinem Weg eingesammelt hatte, die einzeln zwar auch sehr interessant und hilfreich waren, ein ganz neues Bild, als ich sie mal alle zusammenlegte.

 

  1. Je mehr ich auf meine innere Stimme achtete und ihr folgte, desto besser ging es mir. Je besser es mir ging, desto mehr Ziele erreichte ich.
  2. Je mehr ich mich auf meine Probleme konzentrierte und darauf, was alles in meinem Leben nicht so funktioniert, wie ich es geplant hatte, desto mehr nahmen diese Probleme zu; desto schlechter ging es mir und das Erreichen meiner Ziele verlangsamte sich mehr und mehr.
  3. Je mehr ich meine Blickwinkel dahingehend änderte, dass ich mehr und mehr annehmen konnte, dass alles in meinem Leben geschieht, um mir auf meinem Weg zu helfen, desto schneller lösten sich die Blockaden auf meinem Weg auf. Entweder taten sich dann neue Wege auf, oder helfende Hände streckten sich mir entgegen.
  4. Je mehr ich zu mir selber stand und zu dem, was ich will, was mich ausmacht, was gut für mich ist, desto freier wurde ich, desto leichter wurde es, meinen Weg zu erkennen.
  5. Je mehr Verantwortung ich für mein eigenes Leben übernehme, desto einfacher ist das Leben. Auch wenn „einfach“ Ansichtssache ist. 🙂 Solange ich keine Eigenverantwortung übernommen hatte, solange bin ich vor Wände gelaufen. Immer und immer wieder. Und habe mich dann über die Wände beschwert, dass sie sich mir einfach in den Weg stellten. 🙂 Ich habe gelernt, dass ich mit der Eigenverantwortung fest in meinen Händen, ganz einfach an den Wänden vorbeisteuern kann, wenn sie sich nicht bereits von selber auflösen.
  6. Das Anerkennen von dem, was ist. Da ist wie ein Power-Up in Videospielen: Du bekommst richtig Schwung und kommst ganz schnell weiter. Wenn ich etwas ändern konnte, habe ich es geändert. Konnte ich es nicht ändern, nutzt es auch nichts, mich darüber zu beschweren. Entweder lebe ich damit, ändere es oder wenn ich es nicht ändern kann, gehe ich.

Das führt mich zu der wichtigsten Erkenntnis, die mir die letzten drei Jahre gebracht haben:

  1. Hauptsache gut gelaunt, glücklich und entspannt. Das ist der schnellste Weg zum Erreichen meiner Ziele.

Also nicht: Tue das und das, um Dich so und so zu fühlen, das und das zu erreichen, sondern:

 

Sei entspannt, sei glücklich, sei zufrieden, und Du erreichst Deine Ziele, was auch immer sie sind.

 

Der größte Lehrmeister, den ich dabei hatte, war Abraham Hicks. Eigentlich ist das kein „Er“, sondern ein „Sie“ – es ist eine Ansammlung verschiedener Energien, die seit vielen Jahren von Esther Hicks gechannelt werden. Abraham hilft mir dabei, das Gesetz der Anziehung und die Kunst des Erlaubens zu verstehen und für mich umzusetzen. Es gibt ganz viele Videos, Audios, Bücher usw, die Abraham durch Esther Hicks geschrieben hat. Die meisten Videos und Audios sind allerdings auf Englisch. Die Essenz ihrer Lehren ist:

“Feel as good as you can feel about as many things as you can find to feel good about as much as you can, and then let the impulses guide you to the perfect unfolding.”

Was auf Deutsch so viel bedeutet wie:

„Fühle Dich so oft Du kannst, so vielen Dingen (Themen/Menschen) gegenüber, wie Du kannst, so gut wie Du kannst. Und dann lasse Dich von Deinen Impulsen zur perfekten Entfaltung Deines Weges leiten.“

 

Das ist so konträr all dem gegenüber, was uns von jeher eingetrichtert wurde. Und tief drinnen fühlte es sich so richtig an.

 

Das war das, was ich wollte: Ich wollte mich von meiner Intuition leiten lassen, nicht von meiner Angst, von meinen Sorgen!

 

Es geht darum, all das zu empfangen, was wir uns gewünscht haben. Entweder explizit dadurch, dass wir es ausgesprochen haben, oder dadurch, dass wir erkannt haben, was wir nicht wollen.

„Bitte und Dir wird gegeben.“ Das ist ein universelles Gesetz. Das passiert ganz automatisch. Was ich aber gelernt habe:

 

Wir empfangen nicht sofort auf der materiellen Ebene, sondern auf energetischer Ebene.

 

Zuerst gibt es die Schwingung. Fokussieren wir uns lange genug auf die Schwingung, entstehen daraus Gefühle, daraus dann Gedanken und Impulse. Folgen wir diesen Impulsen, sind wir auf dem Weg, unsere Wünsche zu manifestieren.

 

Das Universum gibt immer das, um das wir bitten. Unsere Aufgabe ist es, uns an die Schwingung / die Energie anzupassen, in der unsere Wünsche erfüllt werden. Es ist ein bisschen wie Schnitzeljagd: Wir kommen nur ans Ziel, wenn wir den Spuren folgen. Übersehen wir die Spuren, kommen wir vom Weg ab und / oder nur über Umwege ans Ziel.

 

Wir können unsere innere Stimme aber nur empfangen, wenn wir entspannt genug dazu sind. Und entspannt sind wir nur dann, wenn wir uns entspannen. Klingt komisch, ist aber so. 🙂

 

Das war nur ein sehr kurzer Einblick in ein sehr einfaches und doch gleichzeitig sehr komplexes Thema.

Ich werde das, was ich in den letzten drei Jahren gelernt und erfahren habe, ab dem 8. März mit Dir teilen und Dich, wenn Du willst, helfend auf Deinem ureigenen Weg begleiten.

Nähere Informationen dazu folgen noch.

Als Vorbereitung veröffentliche ich bis zum 8. März jeden Tag insgesamt 21 Impulse. Du findest sie entweder auf meiner Webseite, auf Facebook oder auf Instagram.

Mögest Du den Weg zu Dir selber antreten und freiräumen, das wünsche ich Dir!

Energie-basierend vs. aktionsorientiert

 

Ich merke dieses Jahr sehr die Energie der Natur: Nach außen hin sieht es etwas karg und leblos aus, alles ist sehr ruhig und in sich gekehrt, aber auf Wurzelbasis herrscht Hochbetrieb. So ähnlich fühlt es sich bei mir an.

Seit ein paar Tagen oder auch Wochen ruhe ich sehr in mir. Es ist wirklich nicht sehr einfach in Worte zu fassen (und das mir! J) Ich fühle mich sehr verbunden: mit der Erde verbunden, mit „oben“ sowieso, aber auch mit mir verbunden. Das gibt meine Ruhe eine neue Tiefe.

Wer mich kennt oder auch wer mir folgt, weiß, dass ich der Intuition sehr viel Raum lasse. Ich folge meinen Impulsen immer mehr. Ich lasse mich davon leiten, was sich gut anfühlt. Und auch davon, was sich nicht gut anfühlt. Wenn etwas sich nicht gut anfühlt, dann ändere ich meinen Kurs, egal, was für Konsequenzen dies für mich hat. Nein, ich tue es nicht leichtfertig. Ich spüre schon immer wieder nach.

Diese neue Ruhe führt auch dazu, dass ich etwas länger nachfühle und nicht jede Idee, von der ich denke, dass sie richtig gut ist, sofort umsetze. Ich gebe ihr erst etwas mehr Substanz. Das tut der Idee gut, aber auch mir. 🙂

 

In meinem „öffentlichen“ Leben zeigt sich das derzeit darin, dass ich zum einen momentan keine Worte des Tages veröffentliche. Da ist gerade kein Impuls in mir. Ich spüre, dass sich in meinem Wirken gerade ganz viel neu sortiert und die Bahnen, die Wege feinjustiert werden. Ich weiß noch nicht, wohin dies führt, aber ich lasse mich leiten.

Ein alter Teil in mir denkt – allerdings sehr leise – dass ich doch regelmäßig schreiben müsste, regelmäßig Texte veröffentlichen müsste, dafür sorgen müsste, dass der Traffic auf meiner Facebook-Seite läuft und steigt etc.

Der andere, ruhige, wissende Teil in mir sagt: „Alles zu seiner Zeit. Höre auf mich. Folge Deinen Impulsen. Folge der Energie. Die Zeit der aus der Angst motivierten Aktion ist vorbei. Jetzt ist die Zeit der Aktionen, die aus Impulsen heraus entstehen.“

Das funktioniert mit einer verblüffenden Leichtigkeit. Und Ruhe.

Aus einem dieser Impulse heraus startete jetzt im Januar ein Pilotprojekt, das mich sehr erfüllt und mein Herz zum Singen bringt. Ich habe das Gefühl, dass es in absehbarer Zeit, in etwas abgewandelter Form, ein öffentliches Projekt wird und freue mich darauf.

Seit Dezember gibt es „Aufstellungen für Deine Seele“. An diesen Abenden werden die Ursachen der Themen, die sich bei Dir im Alltag zeigen, auf Seelenebene aufgelöst. Dabei ist es egal, ob die Ursache in der Kindheit oder in einem früheren Leben liegt oder ob Du sie aus dem Ahnensystem übernommen hast. Diese Aufstellungen sind immer wieder sehr interessant und berührend. Ab Februar gibt es sie an jedem zweiten Freitag im Monat. Die im Februar findet in Essen statt.

 

Wenn Du nicht auf Facebook bist und Interesse an meinen Wochenlegungen hast, die ich mit meinen eigenen Karten mache, kannst Du sie auch hier auf meiner Webseite nachlesen. Das sind Vorschauen auf die Energien, die in der kommenden Woche auf Herzens-, Gedanken sowie Seelenebene auf Dich einwirken.

 

Das Buch macht auch stetige Fortschritte. Wir sind bereits am Layout. Ich freue mich wirklich total darauf.

 

Ach ja, am 19. Februar würde mein Großvater 121 Jahre alt werden. Ich hatte den Impuls, anlässlich seines Geburtstages, mal wieder einen Jenseitskontakte-Abend stattfinden zu lassen. Irgendwie passend. 🙂 Wenn Du also Lust, Zeit und Interesse hast, würde ich mich freuen, wenn Du zu diesem „Seelentreff“ auch kommen magst, würde ich mich freuen. Antworte mir einfach auf diese Mail und melde Dich an. Der Seelentreff findet in Duisburg im Kulturgarten statt.

 

Dafür, dass ich eigentlich nicht viel mache, ist es ja doch auf eine Art schon wieder eine ganze Menge. Es kommt mir wirklich nicht so vor. Ich nehme an, das ist einer der Unterschiede, wenn man aus der eigenen Mitte heraus handelt.

 

Echt schön, daran kann ich mich gewöhnen. 🙂

 

Wie sieht es in Deinem Leben aus? Hast Du Dir schon mal Gedanken darüber gemacht, wie viele Deiner Handlungen aus einem Gefühl des Mangels heraus motiviert sind? Und wie viele folgen wirklich einem Impuls, aus Deiner Mitte heraus? Mach mal, achte doch mal darauf. Dinge, die wir aus einem Gefühl des Mangels heraus tun, verursachen Stress. Wie kannst Du den Blickwinkel ändern, um Handlungen aus Deiner Mitte heraus zu vollziehen?

 

Ich würde gerne Deine Gedanken und Erfahrungen dazu kennenlernen. Teilst du sie mir in den Kommentaren mit?

 

Mögest Deine Handlungen immer öfter aus Deiner eigenen Mitte heraus kommen, das wünsche ich Dir.

 

Weihnachten. Das Fest der Liebe und des Friedens.

 

Das Leben ist Liebe, und die Frucht dieser Liebe ist Frieden. Das ist die einzige Lösung für alle Probleme der Welt.
Mutter Teresa

Nicht immer ist Weihnachten von Gefühlen des Freidens und der Liebe geprägt. Gerade an Tagen wie Weihnachten, Geburtstag, Hochzeitstagen etc. ist das Gefühl des innerlichen Friedens eher weit entfernt. Man denkt an die Menschen, die das Fest nicht mehr mit uns zusammenfeiern. Sei es, weil sie gestorben oder aus einem anderen Grund von uns getrennt sind.

Wir richten unseren Fokus auf das, was nicht ist. Und das fühlt sich logischerweise schwer an.

 

Ich möchte heute etwas mit Dir teilen, was Dir hoffentlich helfen wird, wenn Dir heute an Weihnachten oder auch an anderen wichtigen Tagen ein verstorbener lieber Mensch fehlt.

 

Ich bin auch ein Medium und kann mit Verstorbenen kommunizieren. Mein Bruder Wolfgang gehört auch dazu. Er verstarb vor zwei Jahren. Ich sage immer, dass wir jetzt in engerem Kontakt sind, als früher. 🙂

Wir telefonierten beide nicht wirklich gerne und da ich damals den ganzen Tag viel am Computer gesessen und gearbeitet habe, war mir auch oft nicht danach, noch mehr zu schreiben.

 

Jetzt ist unsere Kommunikation leicht und ich spüre seine Anwesenheit immer wieder. Er ist immer da, wenn ich ihn brauche und ich offen dafür bin, ihn auch zu empfangen. Manchmal denke ich gar nicht daran, dass er mir helfend zur Seite stehen kann, dann werde ich öfter mal von Freunden daran erinnert. 🙂

 

Er hatte am 27. November Geburtstag. An dem Tag schrieb ich über WhatsApp mit einer Freundin. Sie ist diejenige, die mein Buch lektoriert. Das Gespräch kam auf meinen Bruder und ich erzählte ihr, dass er Geburtstag habe. Ich spürte seien Anwesenheit und auch seinen Dank, den er ihr durch mich ausrichten ließ, dass sie das Buch durch Ihr Tun sehr bereichert. Sie bedankte sich und richtete meinem Bruder herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag aus. Nicht, dass sie sich je hätte vorstellen können, dass sie einmal in ihrem Leben einem Verstorbenen zum Geburtstag gratulieren würde. 🙂

 

Ich spürte förmlich das typische Grinsen meines Bruders ob ihrer Worte. Und dann sagte er etwas, was ihr sehr half, da gerade ein guter Freund ihres Mannes gestorben war und von dem ich hoffe, dass es auch Dir hilft:

Wolfgang sagte, dass auch Verstorbene sich ihres Geburtstages erinnern. Es sind immer noch Tage, die ihnen etwas bedeuten. Wenn sich andere Menschen an Verstorbene erinnern ist es, als würde ein Licht für sie angehen. An Geburtstagen etc. ruhen die Gedanken verstärkt auf ihnen und somit brennt auch das Licht heller. Dadurch sind sie auch wieder präsenter.

Was zu beachten ist, ist dass es solches und solches Erinnern gibt. Wenn wir uns mit Freude und Leichtigkeit erinnern, ist auch „drüben“ Freude und Leichtigkeit. Trauer ist natürlich und drüben auch nicht wirklich hinderlich. Aber alles, was über „normale“ Trauer hinausgeht, bindet sie. Das heißt, sie können sich nicht weiterentwickeln, sie hängen fest. Ja, auch „drüben“ geht es weiter. Wenn wir sie lassen.

 

Jetzt stellt sich die Frage, was „normale” Trauer ist. Es gibt keine „normale” Trauer. Trauer ist so individuell, wie es jedes einzelne Lebewesen ist.

Das einzige, was beim Trauerprozess wirklich zu beachten ist, ist Dein eigenes Wohlbefinden. Wenn es Dir gut geht, geht es auch dem Verstorbenen gut.

 

Wie bei allem im Leben hilft es, einen Blickwinkel zu finden, der uns dabei unterstützt, dass wir uns besser fühlen. Es gibt ihn immer. Gerade wenn der Schmerz frisch ist, ist es oft schwierig, überhaupt willens zu sein, diesen Blickwinkel zu suchen. Alles ist eine Kraftanstrengung.

 

Das Ding ist: Wenn wir bereit sind, einen anderen Blickwinkel einzunehmen, können wir sogar die Verstorbenen bitten, uns dabei zu helfen. Man braucht keine Kraft dazu, ganz im Gegenteil. Es kostet Kraft, gegen seine eigene Freude zu leben.

 

Ja, ich weiß, Freude und Trauer sind auf den ersten Blick nicht wirklich miteinander kompatibel. Schon gesellschaftlich muss man ja eigentlich trauern. Wenn man zu schnell zu fröhlich ist, kann es sein, dass hinter vorgehaltener Hand gelästert wird.

 

Es gibt mittlerweile viele Menschen, die auf die eine oder andere Art und Weise Energien wahrnehmen können. Es gibt viele Menschen, die mit Verstorbenen kommunizieren können.

 

Ja, durch den Tod ist die alte Art und Weise des Miteinanders vorbei. Aber jetzt steht eine ganz neue Art der Kommunikation zur Verfügung.

Mit dem Blick darauf gerichtet, braucht die Trauer nicht so viel Raum wie früher. Je eher wir uns auf diese Art der Kommunikation einlassen, desto eher geht es uns wieder besser. Und desto eher geht es auch den Verstorbenen rundum gut.

 

Auch jetzt sind sie noch energetisch mit uns verbunden. Auch jetzt ist noch Heilung möglich. Manchmal sogar einfacher.

 

Denn die Verstorbenen haben jetzt einen ganz anderen Blick auf alles. Sie sehen alles, sie sehen Zusammenhänge, die sie früher nicht gesehen haben und sie fühlen (wieder). Sie möchten, dass es uns gut geht und tun alles in ihrer Macht stehende, um uns dabei zu unterstützen. Dazu gehört Heilung. Heilung auch Eurer Beziehung und Heilung der Trauer ob ihres Todes.

 

Lass Dir helfen. Öffne Dich der Möglichkeit, dass eine Kommunikation zwischen Euch weiterhin möglich ist. Besinne Dich darauf, dass Du hier auf Erden bist, um zu leben. Auch wenn der andere gestorben ist. Deine Zeit ist noch nicht abgelaufen. Nutze sie und lebe. Entdecke Schritt für Schritt die Freude wieder. Lass Dir von Deinen Liebsten helfen, von den Lebenden wie den Toten. Schöpfe aus dem Vollen. Und gedenke der Toten mit Leichtigkeit. Zünde eine Kerze für sie an und spüre die Liebe, die Euch verbindet.

 

Diese Kerze ist für all meine Lieben „auf der anderen Seite“. Danke für Euer Sein und Euren Beistand. I love you.

 

Mögest Du Dich diese Weihnachten wieder für die Freude öffnen, das wünsche ich Dir.

Wintersonnenwende und die Raunächte

Wintersonnenwende und die Raunächte

 

Die Raunächte beginnen in der Nacht vom 24. auf den 25. Dezember und dauern 13 Tage, enden somit in der Nacht vom 5. auf den 6. Januar.

 

Eine Erklärung für den Namen „Raunächte“ besagt, dass der Schleier zur geistigen Welt besonders dünn ist und wir so besser hören können, was sie uns zuraunen. Die Erklärung fühlt sich für mich überaus stimmig an.

 

Auch wenn die Wintersonnenwende „offiziell“ nicht zu den Raunächten zählt, so ist es doch ein sehr magischer Tag. Die Zeit ist sowieso sehr „geladen“, die Energien sind sehr hoch, in jeder Beziehung.

 

Ich habe ein kleines Raunachtsbüchlein, indem ich mir während der Raunächte allerlei Notizen mache. Ich begann vor zwei Jahren damit und benutze noch immer dasselbe Büchlein.

Ich möchte Dir dieses Jahr einige Anregungen mitgeben, damit Du die Raunächte noch bewusster erlebst.

Ein Büchlein hat den Vorteil, dass Du im Laufe des Jahres immer wieder mal nachschlagen kannst, was Du denn aufgeschrieben/geträumt hast und wie das mit dem entsprechenden Monat korreliert. Was ich damit meine, sage ich Dir gleich.

Lass uns mit der Wintersonnenwende anfangen.

Die Wintersonnenwende ist ein wunderbarer Zeitpunkt, um zu orakeln.

Deswegen gebe ich Dir eine kleine Kostprobe aus meinem Buch „Soul Readings, Ratgeber für die Seele“, nämlich die Legung Das kommende Jahr:

Nimm einfach ein Kartendeck Deiner Wahl, ziehe 5 Karten, und lege sie wie auf dem Bild abgebildet aus. Hast Du keine eigenen Orakelkarten, findest Du im Internet ganz viele schöne Decks, aus denen Du online ziehen kannst. Mir persönlich gefällt das Naturgeister-Deck sehr, aber auch alle Decks der Australierin Alana Fairchild.

 

 

13 Wünsche

Überlege Dir 13 Wünsche für Dich selber für das kommende Jahr und schreibe sie Dir auf 13 kleine Zettel, die Du faltest und irgendwohin legst. Das kann alles sein, wie zum Beispiel der Wunsch nach einer neuen Wohnung, dem Wunsch einer tiefen inneren Zufriedenheit, neue erfüllende Arbeitsstelle, etc.

Dann nimmst Du an jedem der Raunächte einen Zettel und verbrennst ihn, ohne, dass du vorher gelesen hast, was draufsteht. Um diese Wünsche kümmert sich das Universum.

Den letzten Zettel, der am 13. Tag übrig bleibt, kannst Du lesen. Nicht nur kannst Du ihn lesen, um die Erfüllung dieses Wunsches kümmerst Du Dich selber.

Das Supercoole ist: Das Universum wird sich um die Erfüllung der anderen 12 Wünsche kümmern! 🙂

Ich habe mir gerade meine Wünsche für 2017 nochmal durchgelesen und habe erkannt, dass die abgegebenen 12 Wünsche alle in Erfüllung gegangen sind. Einige nicht ganz so, wie ich mir das vorgestellt habe, aber sie wurden erfüllt.

Der Wunsch, um den ich mich selber kümmern sollte, war Hawaii. Ich hatte meine Prioritäten anders gesetzt und mich gegen Hawaii entschieden. Zumindest in diesem Jahr. Mal schauen, wann ich auf Hawaii sein werde. 🙂

Die Raunächte

Meine Raunacht-Tradition wurde durch Jeanne Rulands Buch „Das Geheimnis der Raunächte“ inspiriert. Es ist ein sehr empfehlenswertes Buch.

Schreibe Dir jeden Tag auf, was Du träumst. Am besten sobald Du morgens wach wirst. Je mehr du Dich bewegst, desto mehr vergisst Du meist von Deinem Traum.

Mache Dir abends Stichpunkte darüber, was Du an diesem Tag erlebt hast.

Ziehe jeden Tag eine Karte aus einem beliebigen Deck und schreibe es auch auf.

Jede Raunacht repräsentiert einen anderen Monat im kommenden Jahr: Die Nacht zum (und der des) 25. Dezember 2017 steht für den Januar 2018, die Nacht auf den 26. Dezember steht für Februar 2018, bis hin zur Nacht zum und den Tag des 5. Januar, der für den Dezember 2018 steht.

So kannst Du dann im Laufe des nächsten Jahres immer wieder mal in Dein Büchlein sehen und nachlesen, was Du in der Nacht geträumt hast, wie Dein Tag war, was die Karten sagten und Du wirst sehen, wie sich das, was zum Beispiel am 30. Dezember 2017 geschah, im Juni 2018 wiederfinden lässt.

Die letzte Raunacht vom 5. auf den 6. Januar steht unter dem Thema „Segen“. Dabei ist es ganz egal, ob es der Segen ist, den die Heiligen Drei Könige aussprachen oder es der Segen der Frau Holle/Percht ist. Segen empfangen und selber segnen ist immer eine Bereicherung für Dich selber und diejenigen, die Du segnest. Segnen ist wie Balsam für das gesamte Universum, deswegen segne alles und jeden. Und nicht nur am 6. Januar. Ein tägliches Segnungsritual, vielleicht morgens beim Zähneputzen, ist doch ein schöner neuer Brauch, oder? 🙂

 

 

Wenn Du magst, kannst Du Dir zu Beginn der Raunächte auch das Jahr nochmal Revue passieren lassen. Was hat sich alles verändert? Was waren die Geschenke aus den Veränderungen? Worüber hast Du Dich gefreut? Was ist Dir besonders gelungen? Prahle ruhig ein bisschen, lass den Stolz auf Dich und Dein Tun mal so richtig raushängen. 🙂

Mögest Du die Sinne weit geöffnet haben, um zu vernehmen, was das Universum Dir mitzuteilen hat, das wünsche ich Dir.

Das Ent-täuschen eines Glaubenssatzes

Wo Klarheit herrscht, ist auch Ruhe, oder entsteht doch nach und nach von selbst.
Wilhelm von Humboldt

 

Die letzten paar Wochen dieses Jahres wollen es nochmal wissen. Da wird wirklich Licht in die finsterste Ecke geleuchtet. Und in den finstersten Ecken verstecken sich die dunkelsten Sachen.

Was Asseln sind für Schatte im Außen, sind Glaubenssätze für die Schatten im Innen.

In den letzten drei Tagen schlich sich ein sehr schattiger Glaubenssatz an mich heran. Eigentlich umgibt er mich schon sehr, sehr lange. Er war aber ein solch vertrauter Begleiter, dass ich ihn gar nicht mehr bewusst wahrnahm.

Seine Lichtseite klopfte vor drei Tagen an meine Tür. Nicht wörtlich, aber in Form einer Karte, die ich zog. Ich war bei Freunden. Es war Vollmond, ein wunderbarer fünffacher 11er-Vollmond, dessen Energien für ganz 2018 gültig sind. Ein perfekter Zeitpunkt, um die Karten zu befragen, was denn für 2018 so an Themen ansteht.

Wir benutzten ein wunderschönes Naturgeister-Kartendeck, bei dem die Grafiken alleine schon so aussagekräftig sind, dass man das Begleitbuch gar nicht benötigt. (Ich wollte gerade den Namen heraussuchen und stellte dabei fest, dass man auch online Karten ziehen kann, wie praktisch.)

Auf einer meiner Karte stand: „Dankbarkeit und Anerkennung“. Die Grafik selber gab mir schon das Verständnis, dass es nicht nur die Dankbarkeit und die Wertschätzung ist, die ich Menschen und Situationen entgegenbringe, sondern dass es auch darum geht, die Dankbarkeit und Wertschätzung mir gegenüber anzuerkennen. Ich verdrängte diese Deutung sofort.

Aber nicht lange.

Eine meiner Freundinnen schaute sich die Karte an und sagte genau dasselbe: Im kommenden Jahr ginge es bei mir unter anderem darum, den Dank anderer für mich und mein Sein anzuerkennen und anzunehmen. Da war Schluss mit Verdrängen.

Puh.

Aber bis nächstes Jahr ist es ja noch ein wenig hin. Selbst nächster Dezember ist ja auch noch nächstes Jahr …

Ich drückte es wieder unbewusst weg.

 

Parallel geschahen Dinge, die emotional einiges in mir auslösten. Das Verhältnis zu einigen Menschen, die mir sehr nahe stehen, war sehr getrübt. Ein Teil von mir fühlte sich deswegen klein, wertlos, nutzlos, minderwertig. Ein anderer Teil wusste die ganze Zeit, dass irgendwas mit der Art und Weise, wie ich darauf reagiere, nicht stimmt.

Dieser Teil kennt mich, meinen Kern. Logisch, er ist ich. Meine Seele war und ist diejenige, die mich so sieht, wie ich bin. Im Ganzen.

 

Unsere Seelen sind vom Prinzip her wie treue Hunde: Sie sehen das Gute in uns. Immer. Und freut sich, wenn wir sie anerkennen und sehen.

Der andere Aspekt von mir spielte sich allerdings immer wieder in den Vordergrund. Er sah mich aus den Augen meines Gegenübers. Und aus dem Blickwinkel sah ich Enttäuschung. Immer und immer wieder. Und das war das, was schmerzte. Das Gefühl kenne ich sehr gut, schon sehr lange.

Ich nehme mir morgens immer Zeit für mich zum Meditieren und Reflektieren. Dabei erkannte ich heute Morgen, dass das das Thema war, das seit geraumer Zeit versucht, meine Aufmerksamkeit zu erhaschen: Enttäuschung.

Und mir war sofort bewusst, dass da ein alter, schwerer Glaubenssatz dahinterhängt:

„Ich bin eine Enttäuschung.“

Als er ganz ins Rampenlicht kam, haute es mich ganz schön von den Füßen. Gleichzeitig hatte ich aber auch die Erkenntnis, dass es ein Satz ist, den ich immer wieder zu hören, bzw. zu fühlen bekommen habe. Und zwar nicht nur in diesem Leben, den brachte ich schon aus vergangenen Leben mit und er war fest in meinem Ahnensystem etabliert.

Also habe ich zuerst mit meinem Streichholzritual die energetischen Verstrickungen dieses Glaubenssatzes aus vergangenen Leben aufgelöst, dann die aus dem Ahnensystem, dann löste ich die Verstrickungen der Energien aus diesem Leben auf. Damit der Platz nicht von etwas eingenommen werden kann, was genauso schädlich ist, habe ich auf dieselbe Weise einen neuen Glaubenssatz installiert:

Ich habe meinen verschiedenen Inkarnationen gezeigt, dass ihr Sein für andere Menschen wichtig war, und auch meinen Ahnen. Vor allem bei meinen weiblichen Ahnen war der alte Glaubenssatz sehr präsent und ich spürte ihre Dankbarkeit und das Aufatmen, die Heilung. Als es um mein aktuelles Leben ging, sah ich im Geiste die Karte vor mir, die ich gezogen hatte. Und ich konnte annehmen, dass ich für andere Menschen, egal auf welche Weise, eine Bereicherung bin.

Daraufhin wurde ich mit einem neuen, klareren Blick auf das Wort Enttäuschung beschenkt. Ja klar, sah ich vorher schon, dass dann die Täuschung wegfällt, wenn man ent-täuscht ist. Mein Kopf wusste das. Heute habe ich es dann aber auch gefühlt. Es kam bei mir im Zellkern an.

Dadurch kam es zu einem Wechsel in meinem Denken und in meinem Fühlen.

Vorher hatte ich mich so schlecht gefühlt, dass ich jedes Mal weinen musste, wenn ich daran dachte, wie ich andere Menschen enttäuscht hatte. Weil ich nicht der gute Mensch war, den sie in mir gesehen hatten.

 

Was ich heute Morgen erkannte, war eine Befreiung:

Ich möchte andere Menschen enttäuschen! Wenn sie ein Bild von mir haben, das nicht der Iris entspricht, die ich bin, dann schreit alles in mir förmlich danach, diesen Menschen die Iris zu zeigen, die ich bin. Das war in einigen Fällen nicht die Iris, die sie gerne in mir gesehen hätten, um ihr eigenes Leben einfacher und angenehmer zu gestalten. Die Iris, die sie die kleine Version von sich selber sein lässt und selber die kleine Version ihrer Selbst lebt.

Diese Iris gibt es nicht mehr. Die Iris, die ich heute bin, steht zu sich und für das, was mir wichtig ist. Diese Iris macht den Mund auf oder lässt die Worte aus ihren Fingern sprudeln, um ihnen Gehör zu verschaffen. Sie schweigt nicht mehr. Sie sagt, was sie sieht und sie sagt, wenn ihr das, was sie sieht, nicht gefällt. Sie sagt, was sie braucht, sie sagt, was sie nicht mehr in ihrem Leben haben möchte.

 

Diese Iris ist auch noch nicht die Endfassung. Ich wandle mich ständig und ich freue mich darauf herauszufinden, wie ich mich sonst noch Entfalten kann.

 

Ja, ich bin nicht mehr der Mensch, der ich war. Und das ist gut so.

Ich werde auch nicht zurückgehen, um wieder dieser Mensch zu werden. Ich bin dankbar für all die Erfahrungen, die ich gemacht habe, für all die Versionen meiner Selbst, die ich bislang durchlebt habe. Dankbarer, als ich es je in Worte auszudrücken vermag. Ich weiß, das soll was heißen. 🙂

 

Der ganze Prozess ist genau das: ein Prozess. Das war der erste wichtige Schritt, den ich erfolgreich gemeistert habe. Diesen Glaubenssatz, dass ich eine Enttäuschung für andere sei, habe ich jetzt aufgelöst.

Der nächste Schritt ist, mit meiner Beziehung zu diesen Menschen in Frieden zu kommen. Auch ich wurde ent-täuscht. Auch ich hatte Erwartungen an diese Menschen, die wiederum sie nicht erfüllt haben. Ich weiß, dass ich damit und mit diesen Menschen in Frieden kommen werde. Ich kann bei jedem einzelnen die Beweggründe nachvollziehen. Da ist keinerlei Groll. Es braucht nur etwas Zeit. Und Liebe.

 

Abschließend für heute habe ich mir gelobt, immer wahrhaftiger zu leben, so dass andere gar keine Gelegenheit mehr haben werden, etwas in mir zu sehen, was ich nicht bin.

Mögest auch Du immer wahrhaftiger leben und  es eines Deienr Ziele sein, andere Menschen zu enttäuschen, das wünsche ich Dir.

Hinweis in eigener Sache:

Wenn Dir auch noch der ein oder andere Glaubenssatz entgegengesprungen ist, oder Du weißt, dass er schon Anlauf nimmt: Am Montag, 11. Dezember biete ich in Duisburg die Möglichkeit, durch Aufstellungen diesen Glaubenssatz zu erkennen und aufzulösen. Näheres findest Du auf meiner Webseite unter Termine.

Wort des Tages: Einstellunghttp://berührende-worte.de/2017/11/15/wort-des-tages-einstellung/

Einstellung.

Auf was bist Du eingestellt?
Auf Kampf?
Auf Beschwerlichkeit?
Auf Ärger?
Auf Konkurrenz?
Und welche Erfahrungen machst Du so im Leben?
Sie spiegeln Deine Einstellung wider, richtig?
Stelle Dich auf Freude ein,
auf Leichtigkeit,
auf Klarheit.
Dann wird Dein Leben das widerspiegeln.
Kann gar nicht anders.
Ist Gesetz.
Probiere es aus.
Fang mit der Freude an.

Mögest Du Dich darauf einstellen, dass Du ganz viel Freude erlebst, das wünsche ich Dir.

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Portale, Portale, Portale …

Wo Klarheit herrscht, ist auch Ruhe, oder entsteht doch nach und nach von selbst.

Wilhelm von Humboldt.

 

Wir sind derzeit mal wieder von Portalen umgeben. Müssten wir ja eigentlich mittlerweile gewohnt sein, dieses Jahr erleben wir ganz viel von ihnen. Aktuell haben wir gerade das 11.11-Portal hinter uns, am 12. November war ein Portaltag nach dem Maya-Kalender, der nächste Maya-Portaltag findet am 15. statt.

Bei jedem äußern sich Portaltage anders. Wie es sich auch äußert – es geht immer um die Entwicklung unserer Seele.

 

Nach einigen Gesprächen, die ich heute führte, stellte sich heraus, dass der Prozess, durch den ich gerade ging, verblüffende Ähnlichkeithat mit dem, durch den andere Menschen gingen. Es waren andere Situationen, aber das Ziel hinter diesen Ereignissen in den Leben der verschiedenen Menschen, war dasselbe. Deswegen möchte ich heute davon berichten. Wenn es auch auf Dich zutrifft und ich Dir damit helfen kann, ist es schön. Wenn es Dich nicht betrifft, wirst Du mit Sicherheit auf jemanden treffen, dem Du damit helfen kannst. 🙂

 

Mir zeigte sich heute Morgen ein Thema, das mich in meinen Grundfesten erschütterte. Was im Nachhinein auch gut war. Diese Grundfeste waren nämlich die Realität anderer Menschen, die ich als meine eigene angenommen hatte. Es war etwas, was mich eine bestimmte Situation in meinem Leben im Kern hinterfragen ließ.

 

Meine erste Reaktion war Unglaube und leichtes Amüsement. Dann hat mein Kopf übernommen und es kam Panik, leichte Verzweiflung und „Das brauch ich ja mal gar nicht“-Gedanken auf. Vom Kopf gesteuert folgten Tränen und Überforderungsgefühle.

 

Das dauerte eine Zeit. Dann erinnerte ich mich, dass alles, was geschieht, dazu dient, dass ich auf meinen Weg komme, ihn klarer sehe und gerader gehe. Also atmete ich tief durch und fühlte in mich hinein:

 

War das, was ich gehört habe meine Realität? Fühlt sich das stimmig an?

 

Und die Antwort war glasklar. Und mit dieser Klarheit kam die Sicherheit und nach und nach kehrte auch mein innerer Frieden wieder zurück.

 

Dieses Gefühl der Klarheit ist jetzt mein Anker, an dem ich mich in dem Wissen festhalte, dass alles, was damit in Zusammenhang steht, zum höchsten Wohl aller Beteiligten geregelt wird. Hand in Hand damit läuft das Wissen, dass ich das gar nicht alles alleine machen muss. Das Wissen, dass es sich fügen wird und ich zur rechten Zeit einen Impuls erhalten werde, um das zu tun, was es für mich zu tun gibt.

 

Mit meiner Klarheit, die aus meinem Gefühl heraus entstand, teile ich dem Universum mit, dass ich bereit bin, das zu empfangen, was für mich schon bereit steht. Denn aus dieser erfühlten (und nicht erdachten) Klarheit und der darausfolgenden Leichtigkeit und Unbeschwertheit heraus kann sich meine Realität mit Hilfe des Universums materialisieren.

 

So geht Leben. So geht Frieden. So geht Leichtigkeit. 🙂

 

Mögest Du Dich immer wieder darauf besinnen, was Deine Realität ist und diese materialisieren, das wünsche ich Dir.

 

Samhain-Zeit ist Ahnenzeit

Ein Wesen, das verachtet seinen Stamm, kann nimmer fest begrenzt sein in sich selbst.
William Shakespeare, König Lear

Heute ist Samhain. Die Hoch-Zeit der Ahnen beginnt. Zur Feier des Tages gibt es heute den Impuls Nummer 27 meines Online-Kurses 37 Wege zum Frieden: den Einstieg zum Aspekt des Ahnensystems. Darin erfährst Du, wie Du den Kontakt zu Deinen Ahnen herstellst und ihn pflegst. Und warum Du es tun solltst. Viel Freude wünsche ich Dir!

Ganz egal, ob Du noch Bilder Deiner Ahnen hast, die zurückgehen bis zu der Zeit, in der die Fotografie gerade aufkam, oder Du Deine Ahnen überhaupt nicht kennst, weil Du ein Waisenkind bist: Deine Ahnen sind nicht einfach nur da, sondern auch für Dich da.

 

In der westlichen Welt ist es bislang eher unüblich gewesen, sich um die eigenen Ahnen zu kümmern, den Kontakt herzustellen und die Liebe fließen zu lassen. Und ja, auch Frieden herzustellen.

 

In der östlichen Welt und auch für indigene Völker ist es dagegen ganz normal sie zu verehren, ihnen einen Schrein aufzustellen etc.

Denn unsere Ahnen haben den Weg für uns bereitet. Ohne sie gäbe es uns nicht. Das alleine ist schon Grund, ihnen Ehre zu erweisen. Aber sie stellen uns auch ihr Wissen und ihre Hilfe zur Verfügung.

 

Die amerikanische Schriftstellerin Maya Angelou sagte mal, dass sie in schwierigen Situationen oder vor wichtigen Gesprächen etc. ihre Ahnen anruft und mit in den Raum bittet, um ihr den Rücken zu stärken. Genau dazu sind sie da. Unter anderem zumindest. Sie können uns auch Zugriff auf ihr Wissen und ihre Weisheit gewähren.

Aber zuerst einmal müssen wir dazu die Verbindung wieder herstellen. Damit fangen wir heute an.

 

Etwas ist dabei ganz wichtig zu beachten: Wenn Du schlechte Erfahrung mit einem oder mehreren Verwandten gemacht hast, sage Dich nicht von all Deinen Ahnen los. Deine Ahnen gehen Generationen um Generationen zurück. Schere nicht alle über einen Kamm. Du würdest ihnen Unrecht tun und Dir schaden.

Ich liste heute ein paar Möglichkeiten auf, den Kontakt zu Deinen Ahnen herzustellen und ihn zu halten. Es gibt noch viele andere. Wenn Du eigene Methoden hast, mit denen Du Deine Ahnen ehrst, würde ich mich freuen, wenn Du sie in den Kommentaren mit uns teilen würdest.

 

Ahnenplatz

Du kannst eine Ecke in Deiner Wohnung Deinen Ahnen widmen. Am besten in Richtung Westen, denn der Westen ist die Himmelsrichtung der Ahnen. Diesen Platz kannst Du auf vielfältige Art und Weise herrichten:

 

Kerze
Ein Ahnenlicht ist schön. Du kannst Dich für eine Kerze entscheiden, die entweder ständig brennt oder nur zu bestimmten Zeiten, oder ein Teelicht nehmen. Wichtig ist hier, dass Du die Kerze bzw. das Teelicht bewusst mit der Intention der Ahnenehrung entzündest.

 

Bilder
Wenn Du hast und möchtest, kannst Du eine Collage oder auch einzelne Bilder Deiner Ahnen aufstellen oder aufhängen.

 

Pflanzen
Das Heidekraut (Erika) sorgt für Harmonie zwischen den Lebenden und den Verstorbenen.

 

Räuchern
Es gibt verschiedene Kräuter, die man zu Ehren der Ahnen verräuchern kann. Man kann sie auch verwenden, um den Kontakt zu ihnen zu vereinfachen. Dazu gehören u. a. Mistelwurzel, Holunderblüten, Wacholderspitzen, Angelikawurzel, Löwenzahnwurzel, Iriswurzel, Eisenkraut, Ringelblume, Rosenwurzel, Beifuß und Weide.

 

Steine
Steine sind selber sehr, sehr alt. Wenn Du eine Affinität zu Steinen hast, kannst Du einen Stein, der Dich anspricht, zu Deinem Ahnenstein deklarieren.

 

Worte
Dürfen natürlich nicht fehlen. 🙂 Wenn Du magst, kannst Du auch einfach nur das Wort „Ahnen“ oder etwas, was Dich anspricht, so gestalten, wie es Dir gefällt. Bringe es an der Wand an oder stelle bzw. lege es irgendwo auf. Deiner Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt.

 

Ahnenhäuschen
Du kannst, auch gerade zu den Raunächten, im Garten ein Ahnenhäuschen aufstellen. Es gibt Teelichtbehälter in Form von Häusern, Du kannst es auch selber basteln. Auch hier sind Deiner Kreativität keine Grenzen gesetzt. Google mal nach „Ahnenhäuschen“ und lass Dich inspirieren.

Eines liegt all dem Zugrunde: Sobald Dein Blick auf das fällt, was Du für Deine Ahnen hergerichtet hast, ist die Verbindung schon automatisch hergestellt. Deswegen ist es gut, diesen Platz dort einzurichten, wo Du jeden Tag hinschaust und nicht irgendwo unter der Treppe. 🙂

Je öfter Du es tust, desto einfacher geht es. Das kannst Du mit Muskeltraining vergleichen, in dem Fall ist es Dein „Ahnenmuskel“.

Räucher- und Kerzenrituale verstärken diese Verbindung.

Dadurch wird mit der Zeit auch die Kommunikation vereinfacht. Deine Ahnen werden merken, dass Du Dich bemühst, und dass Du dran bleibst.

Was ich bei meinen Ahnen-Clearings immer wieder feststelle: Unsere Ahnen wollen mit uns kommunizieren und warten nur darauf, dass wir uns ihnen öffnen.

Mach mal. 🙂

Möge sich die Verbindung zu Deinen Ahnen stärken und festigen, das wünsche ich Dir.