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Der lange Weg zur Liebe

2017-01-27_

 

Geliebt wirst Du einzig, wo Du schwach Dich zeigen darfst, ohne Stärke zu provozieren.
Theodor W. Adorno

 

Das Zitat hat mich gestern angesprochen und wollte, dass ich es als Einleitung nehme.

Die Liebe …

Sie ist das Heilmittel für wirklich alles. Wie kommt es dann, dass im Namen der Liebe so viel gelitten und so viel Leid verursacht wird?

Meist haben wir uns – unbewusst und um uns zu schützen – zu irgendeinem Zeitpunkt im Leben von der Liebe abgespalten. Wir haben so keinen Zugriff auf sie. So als würde Dein Anti-Virus-Programm eine Datei als gefährlich einstufen und erst einmal in Quarantäne schieben, damit sie da kein Unheil anrichten kann. Und wer schaut schon regelmäßig in den Quarantäne-Ordner, um auszusortieren, was wirklich schädlich ist?

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Ich glaube, mein eigenes Leben bietet gutes Anschauungsmaterial, um zu verdeutlichen, was ich meine: 

Ich wusste bis vor zwei Jahren gar nicht, dass es bei mir genauso war, dass auch ich mich von der Liebe abgespalten hatte. Es machte nach außen hin nicht wirklich den Anschein. Auch wenn ich zu dem Zeitpunkt nach 13 Jahre Ehe gerade kurz vor meiner zweiten Scheidung stand.

Bei mir kam der Durchbruch zur Liebe über meine allererste systemische Aufstellung. Ich habe bereits öfter davon berichtet, deswegen gehe ich an dieser Stelle nur kurz darauf ein. Meine erste Aufstellung endete damit, dass ich auf die Liebe zugehen sollte. Ich sträubte mich mit Händen und Füßen dagegen und es dauerte gefühlte drei Stunden, bis ich endlich bei ihr ankam. Ich war ein emotionales Wrack und weiß nicht, wie viele Taschentücher ich verbrauchte.

Dadurch hatte sich etwas in mir verändert, eine Tür wurde aufgestoßen. Das war kein kleiner Spalt, denn danach geschah so vieles in einem Tempo, das nicht möglich gewesen wäre, wenn die Tür nur angelehnt gewesen wäre.

Es waren nicht nur Aufstellungen, die mir halfen, mein Verhältnis zur Liebe wiederherzustellen, aber sie waren ein ganz, ganz wichtiger Aspekt dabei.
Ich kann mich noch an eine andere Aufstellung sehr gut erinnern, in der ich mich nach der eigentlichen Aufstellung auf eine Decke legen sollte, die mitten auf dem Boden lag. Dann nahmen alle anderen Teilnehmen die Decke auf. Ich wurde von Liebe getragen und wurde von allen in Liebe gebadet.

Gut, dass mir kein Spiegel in der Nähe war, denn auch das war wieder ein Moment des, was Oprah Winfrey liebevoll „ugly cry“ (hässliches Weinen) nennt. 🙂

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Als mein „Liebeslevel“ auf einem gesunden Stand war, kam durch Aufstellungsarbeit auch zutage, dass ich als Kind von meinem Großvater sexuell missbraucht wurde. Das erklärte, warum ich mich an meine Kindheit nicht erinnern konnte. Der Augenblick ist mir aber ins Gedächtnis eingebrannt, als meine Mutter mir sagte, dass mein Großvater gestorben sei.

Es brauchte ungefähr 18 Monate, bis ich in der Lage war, ihm restlos zu verzeihen. Es war ein Prozess, der in mehreren Stufen ablief. Immer wieder dachte ich, jetzt hätte ich ihm aber wirklich verziehen. Immer wieder zeigte sich ein anderer Aspekt, den ich auch noch verzeihen durfte.
Erst, als ich den Mann sah, der er war, bevor die Geschehnisse des Krieges ihn veränderten: den liebe- und humorvollen Mann, der die Natur liebte, und keiner Fliege was zuleide tun konnte, erst dann konnte ich ihm restlos verzeihen. Denn erst dann konnte ich ihn lieben und konnte tiefes, von Herzen kommendes Mitgefühl mit ihm und seinem großen Herzen haben, das der Krieg zerschmetterte.

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Wie äußerte es sich in meinem Leben, dass ich die Liebe von mir abspaltete?

Ich habe sie nicht an mich herangelassen. Ich war zwar verheiratet, aber öffnete mich nur hin und wieder, um mein Gegenüber in mein Herz schauen zu lassen. Sobald ich Schmerz auch nur roch, habe ich die Tür nicht nur zugeschmissen, sondern auch mit Ketten, Tretminen und Irrgärten gesichert. In ihnen habe ich mich dann selbst lange Jahre auch verloren.

Es äußerte sich unter anderem auch darin, dass das Verhältnis mit und zu meinen Töchtern oft mit Dramen gespickt war. Sie wollten und brauchten mehr Liebe von mir, als ich zu geben imstande war. Nur wusste ich das zu dem Zeitpunkt nicht.

Es äußerte sich darin, dass ich mich selber nicht liebte. Ich arbeitete täglich bis zu 18 Stunden und mehr. Ich rauchte wie ein Schlot, und die einzige Bewegung, die ich mir gönnte war der Gang die Treppe rauf- und runter zum Büro. Und das über Jahre hinweg.

Seitdem hat sich mein Leben um fast 180° gedreht.

Ich liebe mich selbst und stehe für mich und meine Seele ein. Als Nebeneffekt und ohne jegliche Anstrengung habe ich innerhalb eines knappen Jahres über 10 Kilo abgenommen. Es lag keinerlei Fokus darauf.

Ich kann meinen Töchtern nun vorleben, was es bedeutet, Verantwortung für sich selber zu übernehmen und sich zu lieben. Und ich darf lernen, das Thema „Schuld“ auf gesunde Weise aufzulösen.

Nach über 30 Jahren ist mein Vater, von dem ich dachte, dass er gestorben sei, wieder ein wichtiger Teil meines Lebens.

Ich habe meinen Seelenpartner gefunden, bzw. wurde zu ihm geführt.

Es entstanden ganz tiefe Freundschaften zu wunderbaren Menschen und ich bin jetzt mit Menschen umgeben, mit denen ich mich schwach zeigen darf, ohne Stärke zu provozieren.

Ich gehe meinen Seelenweg. Ich tue das, wozu ich hier auf Erden kam und mein Herz geht in jeder Sekunde weiter auf.

Aber die größte Liebe, die ich spüre, die mich aus jedem Loch herausholt, die mich immer wieder zum Lachen bringt, die mich immer wieder an Grenzen bringt, nur um mir zu zeigen, dass diese Grenze nur in meinem Kopf existierte, ist meine Liebe zu Gott/Schöpfer/Universum und Seinen Helfern. Die Verbindung steht wie eine Eins und es liegt an mir, alles zu tun, was in meiner Macht steht, damit der Empfang ungestört ist.

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Und nun zu Dir:

Wie steht es mit der Liebe in Deinem Leben? In welcher Beziehung kannst Du Dich nicht schwach zeigen?

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Mögest auch Du tiefe, bedingungslose Liebe erfahren, das wünsche ich Dir.

Vom Frieden und Friedensberatung

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Eine Voraussetzung für den Frieden ist der Respekt vor dem Anderssein
und vor der Vielfältigkeit des Lebens.
Dalai Lama

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Ich wusste nie, welche Berufsbezeichnung ich wählen sollte.
Erst war es „Medium“. Meist wird Medium jedoch auf die Kontakte mit Verstorbenen reduziert. „Trainerin der Neuen Homöopathie und Heilen mit Symbolen“. Ja, ist auch ein Aspekt meines Tuns. „Ethnomedizin-Praktizierende“, kann keiner was mit anfangen. „Integraler Aufstellungscoach“ ist auch eine wichtige Facette. Und so vieles mehr. Also bezeichnete ich mich erst mal als „Coach“. Damit konnte ich alles unter einen Hut packen.

Aber zufrieden war ich nicht.

Allem, was ich tue, liegt eines zugrunde: Mir ist es wichtig, dass mein Gegenüber Frieden findet.
Dann dachte ich: Es gibt Ernährungsberater, Finanzberater, Steuerberater – warum nicht auch einen Friedensberater? Wo Frieden doch ein so wichtiger Aspekt des Lebens ist. Also kreierte ich meine eigene Berufsbezeichnung. 🙂

Ich bin gestern über etwas gestolpert, was uns Sandie Baker, eine meiner Dozentinnen am Arthur Findlay College mitgab:
Ein echtes Medium arbeitet für die Seele.

Das war für mich wie ein auf der Spirale der Zeit wieder an einem Punkt ankommen. Allerdings in einer gewandelten Form. Es machte für mich „Klick“:

Als Friedensberaterin arbeite ich direkt für die Seele. Ob nun als Aufstellungscoach, mit Ahnenarbeit, durch Visualisierungen, bei der Auflösung karmischer Verstrickungen, bei der Projektplanung mit Energetic Composing, mithilfe vom Symbolen oder „einfach“ durch Zuhören. 

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Frieden. Ein so wichtiges Thema. Gerade jetzt.

Im Außen gibt es so viel, was uns den Frieden raubt. Gerade jetzt ist es wichtig, dass wir uns um den Frieden in unserem Innern kümmern. Wenn wir in Frieden sind, wenn wir geerdet sind, dann begegnen wir dem Tumult im Außen ganz anders.

Was uns dabei hilft, ist der nährende Austausch mit anderen. Was ebenfalls immer hilft, sind neue Blickwinkel, von denen aus man anders auf die Dinge schaut, die einen beschäftigen. Wenn beides zusammentrifft, liegt Magie in der Luft.

Seit geraumer Zeit treffen sich bei mir einmal im Monat einige wunder- und liebevolle Frauen. Wir brechen zusammen Brot und tauschen uns um alle Themen rund um Spiritualität aus. Die Abende werden liebevoll „Besentreff“ genannt. 🙂

Es ist ein geschützter Raum, in dem jede Anwesende diese Seite ihres Seins einfach ausleben kann. Wir sprechen über das, was uns bewegt, was wir fürchten, was wir nicht verstehen. Und jede trägt mit ihrer Sicht und ihren Erfahrungen dazu bei, dass wir die Wahl haben, Dinge aus einer anderen Perspektive aus zu betrachten.

Wir reden dabei über alles von medialen Fähigkeiten über Karten legen, Heilkünste, Räuchern, Armotherapie bis hin zu Ethnomedizin und was uns sonst noch beschäftigt.

Wir stellen Dinge vor, die uns helfen, uns erden, uns unserem Frieden ein Stück näher bringen.

Wir unterstützen uns gegenseitig.

Ich möchte nun diese Unterstützung ausweiten.

Ich möchte, dass noch mehr Menschen in den Genuss kommen, Frieden zu erfahren, Unterstützung zu erfahren. Ich möchte einen Raum schaffen, in dem man über die verschiedenen Aspekte der Spiritualität reden kann und darüber, wie sie uns helfen, unseren eigenen inneren Frieden zu erlangen.

Deswegen habe ich spontan eine Facebook-Gruppe ins Leben gerufen, deren Ziel genau das ist:

www.facebook.com/groups/DemFriedenRaumGeben/

Es würde mich freuen, wenn Du zu uns stoßen würdest.

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Und nun zu Dir:

Welchem Raum gibst Du dem Frieden in Deinem Leben?

Erzähle uns doch bitte in den Kommentaren davon.

Möge der Frieden bei Dir zum Dauergast werden, das wünsche ich Dir.

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Acht Schritte zum friedlichen Umgang mit Verzweiflung

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Geld ist im Allgemeinen ein Tabuthema. Man spricht einfach nicht drüber.

Am Dienstag letzter Woche kam es bei mir wie ein ausbrechender Vulkan hoch und ich schreibe drüber. Puh, einfach ist es allerdings nicht, darüber zu schreiben. Denn diese Zeilen sind nicht nur für mich, sie werden ja auch von anderen gelesen …

Der Tag und die Prozesse, durch die ich an diesem Tag ging, haben mir einiges abverlangt. Es gab zum Glück nur wenige Momente in meinem Leben (an die ich mich erinnern kann), an denen ich so verzweifelt war, wie am Dienstag.

Aber dieser Tag hielt viele Geschenke für mich parat. Hättest Du mich allerdings mitten in den Prozessen gefragt, was das Geschenk ist, hätte ich Dir mit Sicherheit irgendwas an den Kopf geschmissen. 🙂

Ich konnte ganz viele Denkmuster und Dramen loslassen, die noch in meinen Zellen gespeichert waren. Und ich kann Dir nun am Ende dieses doch recht langen Textes eine Zusammenfassung der Schritte bieten, die Dir helfen können, wenn Du mal verzweifelt bist.

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Seit einiger Zeit ist es finanziell sehr eng bei mir, um es vorsichtig auszudrücken, und die Situation spitzt sich momentan sehr zu. Am Dienstag Morgen bat ich in meinem morgendlichen Ritual den lieben Gott um mehr Klarheit. Ich hatte den Satz noch nicht ganz niedergeschrieben, als ich wusste, was gesehen werden wollte …

Ich wuchs in sehr armen Verhältnissen auf. Unter anderem äußerte sich das darin, dass ich im Alter von ca. 8-10 Jahren mit einem Brief in der Hand zum Tante-Emma-Laden geschickt wurde. In dem Brief bat meine Mutter darum, anschreiben zu dürfen. Ich gab den Brief also an der Kasse ab und stand dann vorne, auf eine Antwort wartend. Ich hatte da ewig nicht mehr dran gedacht.

Am Dienstag dann ploppte das hoch. Und mit der Erinnerung auch die Gefühle, die ich jahrelang verdrängt hatte, die sich aber aufgestaut hatten: die Erinnerung an das „Betteln“; das Gefühl von Mitleid, das mir von den Menschen im Tante-Emma-Laden entgegenschlug; das „Auf-mich-runterschauen“ – schon allein durch meine Größe bedingt; das Gefühl von Alleine- und Hilflossein.

Das hat mich erstmal richtig umgehauen. Ich habe Rotz und Wasser geheult.

Ich bin mit den besten Freunden gesegnet. Mit drei von ihnen bin ich in einer WhatsApp-Gruppe vereint. Sie schrieb ich in dem Moment an, berichtete ihnen von meinem Zusammenbruch. Ihre Reaktion, ihre Liebe, brachte mich erst mal wieder auf die Beine.

Ich hatte den Impuls, eine Karte aus dem Maria-Magdalena-Kartendeck von Jeanne Ruland und Marion Hellwig zu ziehen und zog „Körpergefühl“. Meine erste Reaktion war: „Was soll ich denn damit? Körperlich geht es mir gut, die Seele leidet!“. Dann las ich u. a. die Worte: „Der Körper ist der Tempel der Seele.“ Und „Dein Körper verfügt über enorme Selbstheilungskräfte.“ Ich wusste dann, was mir helfen würde, schnappte mir meine Hunde und ging knapp zwei Stunden im Wald spazieren. Der Spaziergang war sehr reinigend und hat noch einige andere „Nebenschauplätze“ dieses Prozesses gezeigt.

Wieder zu Hause angekommen, hatte ich den Impuls, erneut eine Karte zu ziehen. Diesmal aus dem Kartendeck von Doreen Virtue: „Loving Words from Jesus“. Es fielen mir zwei Karten entgegen, die mir Hoffnung und Frieden schenkten: „Mit Gott ist alles möglich.“ und „Frieden lasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch.“

Ich tauschte mich kurz mit meinen Freundinnen per WhatsApp aus. Dabei hatte ich den Impuls, ihnen zu schreiben, dass jede Einzelne von ihnen mir etwas zu sagen hat, was mir weiterhilft. Sie sollten es aber nicht über die Gruppe senden, sondern privat an mich, um sich nicht untereinander zu beeinflussen.

An diesem Punkt fühlte ich mich so emotional durch den Fleischwolf gedreht, dass ich mich spontan mitten am Tag hinlegte und knapp vier Stunden schlief.

Als ich wach wurde, hatte ich eine Antwort von zwei von ihnen. Eine hatte handfeste, reale Tipps, die ich dann teilweise auch sofort in die Tat umsetzte. Es tat gut, aktiv zu sein.

Die zweite half mir, in dem etwas von dem, was sie mir schrieb, mich weiter antriggerte und die nächsten Knöpfe drückte. Es hatte gar nichts mit dem zu tun, was sie sagte, sondern es zeigte mir eine weitere Schicht des Themas auf: Mein Glaube und mein Vertrauen in meinen Weg.

Okay, ich denke, ich muss noch ein wenig weiter ausholen.

Seit Juli bin ich als Coach selbstständig. Ohne Netz, doppelten Boden oder Nebenjob. Bis Ende des Jahres hatte ich noch so viele Ausbildungen und Seminare mitgemacht, dass ich gar keine Zeit gehabt hätte, mir einen Job zu suchen. Dann wurde das Geld aber immer enger.

Ich hatte aber immer das Gefühl, dass ich mir keinen Nebenjob suchen, sondern mich darauf konzentrieren sollte, mich mit meinem Wirken mehr zu zeigen. Das tat ich dann auch. Der Newsletter erscheint seit Mitte November, ich habe den 37-Tage-Kurs „Der Frieden in mir“ entwickelt und auch gestartet, das Wort des Tages erscheint nun auch auf Englisch, etc.

Aber all das hilft mir nicht bei meinen Fixkosten, geschweige denn bei den laufenden Kosten. Ich spürte wieder rein, was ich tun sollte. Wieder erhielt ich die Antwort: Kein Job. Ich habe andere blind reinfühlen lassen, selbst eine meiner Freundinnen, die sehr vehement die Meinung vertrat, ich solle mir einen Job suchen. Immer erhielt ich die Antwort: „Kein Job, tue das, wozu Du hier bist“. Und: „Vertraue“.

Dann erinnerte ich mich wieder an meine Wünsche, die ich Ende 2015 für das Jahr 2016 aussprach:

Bedingungslose Liebe und bedingungsloses Vertrauen.

Bedingungsloses Vertrauen, hm? Und dann wunderte ich mich, dass ich in einer Situation gelandet war, in der ich bedingungslos vertrauen muss? 🙂

Ich bin mit einem sehr großen Grundvertrauen gesegnet. Auch hatte ich immer wieder Zeichen und Botschaften „von oben“ erhalten, dass für mich gesorgt ist. Und das wärmte mein Herz auch immer und gab mir Kraft, weiterzumachen.

Und immer wieder kam ich an den Punkt, an dem mein Vertrauen scheinbar aufgebraucht war. Meist, nachdem ich meinen Kontostand betrachtete. Oder Mahnungen in der Post erhielt.

Oft half es entweder, mit meiner Freundin zu sprechen und mich so wieder auf das Vertrauen zu konzentrieren oder „oben“ um Hilfe zu bitten. Prompt erhielt ich wieder Zeichen oder Botschaften, die mir weiterhalfen. Meist wieder das Wort „Vertrauen“. Oder Bibelzitate wie „Seht die Vögel unter dem Himmel an: Sie säen nicht, sie ernten nicht, sie sammeln nicht in die Scheunen; und euer himmlischer Vater ernährt sie doch. Seid ihr denn nicht viel mehr als sie?“ (Matthäus 6, 26)“

Bis zum Dienstag. Da war Schluss mit Vertrauen. Das einzige, was an dem Tag vorherrschte, war tiefste Verzweiflung.

In diesem Gefühl der Verzweiflung las ich dann in den lieben Zeilen meiner Freundin etwas, was meinen Glauben an meinen Weg und die Führung von oben erschütterte. Durch diese Erschütterung wurde eine Stimme in mir laut, die mir sagte, dass ich mir das alles nur einbildete. So würde das nie was. Wer ich denn überhaupt sei, dass ich denke, dass ich anderen helfen könne und damit auch noch Geld verdienen.

An dem Punkt wusste ich, dass es Zeit für eine Entgiftung war. Ich ließ Badewasser ein, füllte es mit Totem-Meer-Salz und griff intuitiv nach einem Aromaöl, das ich dem Wasser hinzufügte: Pfefferminz.

Ich lag ca. eine Stunde im Wasser, döste ein wenig und ließ das Salz und das Öl ihre Wunder wirken. Anschließend duschte ich und stellte mir dabei vor, wie das Wasser all das Negative abspülte.

Freundin Nummer drei schickte mir anschließend ihren Impuls, der zeitlich nicht besser hätte kommen können. Sie erwähnte wieder Vertrauen: Vertrauen in mich und in das, was ganz tief in mir steckt.

Mittlerweile war es Mitternacht und ich ging ins Bett. Dort waren es dann hauptsächlich die Worte von Jesus, von Paul Ferrini in dem Buch „Stille im Herzen“ gechannelt, die mich dann wieder ganz abholten. Jetzt war ich auch wieder bereit, Fragen zu stellen und auf die Antwort des Universums zu hören.

Meine Bitte war erneut, mir Klarheit zu bringen, und auch Heilung. Ich bat darum, mir zu zeigen, was ich noch tun kann. Sofort kam die Antwort: Vertraue. Ich schrieb dann noch all meine Ängste in Bezug auf die Situation auf. Einfach, um sie mir im wahrsten Sinne des Wortes von der Seele zu schreiben.

Nachdem ich Gott noch für den Prozess dankte, und drei Mal „Befreie mich vom Leid“ aufschrieb , ging es mir wieder gut. Gut genug, um tief und fest zu schlafen.

Der Prozess ging seitdem noch in sehr gemäßigter Form weiter. An jedem Tag erhielt ich das Geschenk, das Geldthema von jeweils anderen Perspektiven aus anschauen zu können. Aber wirklich gemäßigt.

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Hier die Schritte und Hilfsmittel, die mir halfen, aus der Verzweiflung herauszukommen:

1. Rede darüber
Wenn Du Vertraute hast: Sprich mit ihnen. Hast Du keine, öffne Dein Herz und sei anderen ein Vertrauter. Bis dahin schreibe Dir auf, was Dich beschäftigt. Der Schöpfer ist ein erstklassiger Zuhörer.

 

2. Gehe in die Natur
Starke Emotionen verarbeite ich am besten in der Natur und durch körperliche Bewegung. Spazieren gehen, joggen, schwimmen etc.

 

3. Schlafe
Im Schlaf werden die Prozesse am besten und effektivsten verarbeitet. Der Schlaf ist Dein Freund.

 

4. Reflektiere
Wenn Dich Menschen oder Situationen antriggern, gehe dem auf den Grund. Was genau ist der Dorn, der in Deiner Seite steckt? Das was Dich erregt, ist Deine Wunde. Es hat nichts mit Deinem Gegenüber oder einer Situation zu tun. Was steckt dahinter?

 

5. Entgifte und entspanne
Baden ist immer gut. Duschen geht auch, vor allem, wenn Du Dir vorstellst, dass das Wasser alles wegspült, was Dir den Frieden geraubt hat. Du kannst Dir auch vorstellen, wie Du mit dem Wasser Deine Aura abspülst. Wenn Du badest, kannst Du dem Wasser Totes-Meer-Salz hinzufügen oder ein anderes basisches Salz. Natron geht auch. Aromaöle helfen auch. In meinem Fall verhalf mir die Pfefferminze zu mehr Klarheit.

 

6. Sprich mit Gott und bitte ihn auch um Hilfe
Nicht nur Neale Donald Walsh kann mit ihm sprechen, wir alle können das. 🙂 Stelle ihm Fragen und lausche der Antwort. Mir hilft es sehr, wenn ich schreibe und ihm dabei Fragen stelle. Oft kommt mir beim Schreiben schon eine Antwort. Aber ich habe Übung darin. 🙂 Du kannst auch Gespräche mit ihm führen. Übe es einfach immer und immer wieder. Suche täglich den Kontakt zu ihm. Danke ihm zum Beispiel für all die guten Dinge in Deinem Leben. Und sei es an manche Tagen einfach nur, dass Du ein Dach über dem Kopf hast. Manchmal reicht es einfach nicht zu mehr, und das ist okay.

Wenn Du Hilfe brauchst, bitte Ihn und die geistige Welt um Hilfe. Sie können erst helfend eingreifen, wenn wir darum bitten. Freier Wille und so. 🙂

 

7. Sei sanft zu Dir
Prozesse wollen nicht nur gefühlt, sondern auch integriert werden. Sei dabei sanft und liebevoll zu Dir und gönne Dir Zeit und schaffe Dir den Raum, den Du dazu brauchst.

 

8. Achte die Zeichen und Impulse
Immer ganz wichtig, aber speziell, wenn es Dir richtig schlecht geht: Du erhältst immer Zeichen. Sei es in Form von Liedern; Worten, die Dir entgegenspringen; etwas, was Du auf Facebook siehst; ein Gespräch; etwas im Fernsehen usw. … Sei offen dafür. Und folge Deinen Impulsen. Nein, damit meine ich keine Impulskäufe. 🙂 Höre auf Deine innere Stimme.

 

Zum Abschluss noch ein paar Worte und einige Links zu Orakelkarten

Ich liebe Karten und habe ganz unterschiedliche Decks. Ich habe eine besondere Beziehung zu Karten. Sie helfen mir immer weiter und ich wurde auch schon „von oben“ mit einigen Legemethoden beschenkt.

Wenn Dir beim Mischen schon Karten entgegenfallen, stecke sie nicht zurück ins Deck, die wollen zu Dir. 🙂

Wenn Du keine Karten hast, gibt es auch verschiedene Webseiten, auf denen Du Karten ziehen kannst.

Jeanne Rulands Krafttier-Orakel:

http://www.shantila.com/orakel.html

Alana Fairchild ist Australierin, daher ist ihre Webseite Englisch. Aber ihre Karten sind sehr machtvoll. Hier kannst Du aus drei verschiedenen Decks wählen:

http://alanafairchild.com/online-oracle/

Was mir in dieser Woche sehr geholfen hat, die allgemeinen Energien zu verstehen, und somit meinen Tag besser zu meistern, waren die Videos von Gregory Scott. Er ist Brite, Astrologe und veröffentlicht täglich eine Kartenlegung auf YouTube. Als ich am Mittwoch die Legung der Karten für Dienstag sah, war ich von ihm und seinem Wirken total überzeugt. Auch die astrologische Wochen- und Vollmondvorschau war sehr akkurat. Er ist sehr authentisch und ich kann ihn nur empfehlen, wie Du merkst. 🙂

Du findest ihn hier:

https://www.youtube.com/user/tarotastrology

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Und nun Du:

Was hilft Dir, aus tiefer Verzweiflung zu kommen?

Mit welche Karten arbeitest Du am liebsten?

Möge die Zeit, die Du in tiefer Verzweiflung verbringst, immer kürzer werden, das wünsche ich Dir.

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Von der Intuition

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Wie hältst Du es mit Deiner inneren Stimme?
 
Meine sagte mir immer öfter in letzter Zeit, dass wir alle unsere innere Stimme mehr schulen sollen. Dann meldete sich letzte Woche das Wort „Intuition“ als Wort des Tages. Und als ich nachfragte, über was ich denn im Newsletter schreiben soll, war ich nicht überrascht, dass als Antwort „innere Stimme“ kam.
 
Ich erlebe ständig selber, wie viel einfacher das Leben ist, wenn ich auf sie höre und auch die Zeichen sehe und deute, die das Universum mir schickt.
 
Das kann ganz großes Kino sein, es kann aber auch etwas sein, was leicht zu überhören ist.
 
Das erste Mal unüberhörbar auf sich aufmerksam gemacht hat sich meine innere Stimme, während ich mit meinen Hunden spazieren ging. Es war meine normale Hunderunde, die inmitten durch Felder hindurch führte. An diesem Abend sah ich, dass ein Getreidefeld abgeerntet worden war. Ich war ganz traurig, als ich die Stoppeln sah. Auf einmal vernahm ich die Worte:
„Sei nicht traurig. So wie Jesus geben auch wir unser Leben gerne für die Menschen.“
 
Ich war total perplex, denn ich konnte mir diesen Satz nicht durch eigenes lautes Denken erklären.
 
Das war der Anfang.
 
Ich nahm immer wieder mal an Meditationsveranstaltungen teil und dachte häufig, ich sei „nicht gut genug“, weil andere nach der Meditation erzählten, was sie alles gesehen hatten. Manche sogar ganze Filme. Ich sah meistens nichts. Ich fühlte mehr. Manchmal nahm ich auch Farben wahr. Manchmal wusste ich auch einfach Dinge. Und oft war ich diejenige, die durch ihr lautes Schnarchen auffiel. 🙂
 
Die geistige Welt sorgte dafür, dass ich mich mehr und mehr mit ihr auseinandersetze. Sie schickte mir Menschen, die mir auf meinem Weg weiterhalfen. Einer dieser Menschen erwähnte das Arthur Findlay College in England: Das renommierte College, zu dem Menschen aus aller Welt reisen, um ihre medialen und heilerischen Fähigkeiten zu schulen und weiterzubilden.
 
Dort lernte ich dann unter anderem, dass jeder Mensch die geistige Welt anders wahrnimmt.
Die meisten sind hellfühlend. Sie fühlen eher, als dass sie sehen oder hören. Dazu gehört unter anderem auch der Geschmack- und der Geruchssinn. Dann gibt es diejenigen, die hellsichtig sind, die Hellhörigen und die Hellwissenden. Diese Menschen wissen einfach, dass etwas ist. So wie bei mir und dem Getreide: Ich habe die Worte nicht wirklich gehört, ich wusste, dass sie gesagt wurden.
Viele Menschen verwenden auch mehr als einen dieser Sinne. Ich zum Beispiel bin hellfühlend und hellwissend. Langsam sehe ich auch mehr und mehr, allerdings ist es noch eher so, dass ich einfach weiß, was sich mir zeigt.
 
Mediale Fähigkeiten hat jeder und man nutzt sie nicht nur im Kontakt mit Verstorbenen.
Wenn man seine medialen Fähigkeiten einsetzt, interagiert man mit Energie. Man fühlt sie, man hört sie, man weiß, dass sie da ist, man sieht sie. Und jeder tut es auf seine Art und Weise. Es gibt kein Richtig oder Falsch, kein Besser oder Schlechter.
 
Das Ding ist: Man nutzt sie sowieso ständig.
 
Wie oft bist Du in einen Raum gekommen und hast sofort gespürt, dass dicke Luft herrscht?
Yep, Du hast Deine medialen Fähigkeiten eingesetzt. Beim Visualisieren und Meditieren setzt Du sie auch ein.
 
Was das alles mit der inneren Stimme zu tun hat?
Die innere Stimme ist ein Aspekt Deiner medialen Fähigkeiten. Das heißt, Du kannst den Umgang mit ihr üben.
 
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Einige Möglichkeiten, wie Du selber üben kannst, möchte ich Dir hier vorstellen.
 
Zeichen von Verstorbenen
Wenn Du zum Beispiel Zeichen eines Verstorbenen bemerken möchtest, achte auf Kleinigkeiten: Federn, Münzen, schief hängende Bilder, etc.. Mein Bruder berichtete davon, dass er auf einmal überall Federn fand, nachdem unser gemeinsamer Bruder starb – auch auf seinem Wohnzimmertisch bei geschlossenem Fenster. Und seine einzigen Haustiere sind Hunde …
 
Seelische Hilfe
Wenn Du Dich seelisch nicht gut fühlst, gehe in einen Blumenladen und schau mal, welche Pflanze Dich anspricht. Die Energie der Blumen wirkt sehr sanft, liebevoll und heilend auf uns. Oft hilft es auch schon, sich entweder Bilder von Blumen anzusehen oder sich direkt mit der Energie der Blumen zu verbinden.
 
Auch die Natur will helfen.
Gehe in die Natur. Lenke Deine Aufmerksamkeit auf einen Baum, der Dich besonders anspricht, oder direkt auf den ganzen Wald, auf einen Vogel, auf einen See. Du kannst mit ihrer Energie Kontakt aufnehmen. Schicke dazu einfach einen liebevollen, sanften Gedanken in die gewünschte Richtung und achte darauf, was passiert. Achte wirklich auf alles. Gerade Tiere sind tolle Helfer. Schau mal, ob und welche Tiere Dir besonders auffallen.
 
Worte
Die Energie der Worte muss ich natürlich auch erwähnen. In meinen Texten zu den Worten des Tages wollen immer wieder Worte er-fühlt werden. Wenn Du zum Beispiel innerlich aufgewühlt bist, kannst du Dich mit der Energie des Wortes „Frieden“ verbinden. Entweder direkt, oder Du schreibst das Wort auf einen Zettel und stellst Dich darauf.
 
Sprich mit allem
Wenn Du auf einmal Schmerzen hast und du nicht weißt, wo sie herkommen, kannst Du Dich energetisch mit dem Schmerz verbinden. Frage ihn, warum er sich zeigt und was Du tun kannst, um ihn zu lindern oder ganz aufzulösen.
 
Du kannst wirklich mit allem sprechen, was Energie ist.
 
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Es gibt ja diesen Spruch: „Wenn Du auf ein Zeichen wartest, das ist es.“ Ich gehe ganz stark davon aus, dass Dich dieses Thema auch schon eine gewisse Weile begleitet. Höre auf die Zeichen und auf Deine innere Stimme.
 
Ich würde mich freuen, wenn Du in einem Kommentar von Deinen Zeichen und Erlebnissen mit der geistigen Welt berichten würdest.
 
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Mögest Du Deiner inneren Stimme mehr und mehr vertrauen, das wünsche ich Dir.
 

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Vom Neuanfang

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Andere werden Dich nur respektieren, wenn Du Dich selber respektierst.
Fjodor Dostojewski

 

Uns fallen Abschiede oft recht schwer. Meist, weil unser Blick beim Ende hängen bleibt und wir ihn nicht auf den Neuanfang richten.

Dinge zu Ende bringen, uns zu entscheiden, dass etwas beendet werden muss – und es dann auch zu tun – all das lähmt uns oft. Egal, was es ist, was gehen will oder soll. Das können Kleidungsstücke sein, die wir seit 5 Jahren nicht mehr getragen haben; Dosen, Töpfe, Pfannen, die nur noch Platz wegnehmen und Staub ansammeln; Gewohnheiten, die uns nicht gut tun, an die wir uns aber … nun ja … gewöhnt haben; bis hin zu Menschen in unserem Leben, die uns nicht gut tun. Egal, ob es sich dabei um Familie, Freunde oder Arbeitskollegen handelt. Ja, auch Jobs, die wir ausführen. Nicht, weil sie uns Spaß machen, oder uns gar erfüllen, nein, sie geben uns „nur“ Sicherheit.

 

Ich möchte Dich heute einladen, Dir keine neuen Vorsätze für das neue Jahr zu überlegen.
Innovativ, gell? 🙂

Lass uns doch erst mal schauen, was an Altem gehen möchte, bzw. kann, bevor Du Neues einlädst. Dann hat das Neue auch mehr Platz.

Überlege Dir, was Du in Deinem Leben nicht mehr brauchst, was Dich zurückhält, was Dein Leben nur unnötig füllt bzw. schwer macht.

Fangen wir einfach an.

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Mache Dir mehrere Listen. Ich liebe Listen! 🙂

Gehe in Gedanken – oder wirklich – Deine Wohnung/Dein Haus ab und durch. Schreibe Dir auf, was Du alles nicht brauchst, was Du seit mindestens einem Jahr nicht mehr benutzt hast. Vergiss dabei das Innenleben der Schubladen und Schränke nicht. Ganz ohne Wertung, mach einfach erst mal nur Bestandsaufnahme.

Du must nicht alles auf einmal machen!

Schau Dich um – welche Ecke, welcher Raum spricht Dich jetzt gerade ganz laut an? Fang damit an. Lass Dich davon nicht unter Druck setzen. Eine Ecke nach der anderen funktioniert auch wunderbar. 🙂
Welche Gewohnheiten hast Du, die Dir selber schon mindestens einmal ein Dorn im Auge waren, die Dich davon abhalten, Deinen Weg zu gehen?
Was kam Dir jetzt zuerst in den Sinn? Schreibe es auf! Auch hier wieder: bewertungsfrei!

Hier ein paar Hilfestellungen:

Denkst Du …
Du verbringst zu viel Zeit auf Facebook, bzw. mit dem Handy?
Du gehst zu spät ins Bett?
Du lästerst über andere?
Lässt zu häufig Dein Leben durch die Wünsche und Nöte der Anderen diktieren?

Die Liste kannst Du nach Belieben fortsetzen. Schreibe alles auf.

Welche Menschen kommen Dir in den Sinn, bei denen Du Dich automatisch klein machst, wenn Du an sie denkst? Achte mal darauf, ob Du beim Gedanken an jemanden auch nur ansatzweise die Schultern hochziehst. Welche Menschen in Deinem Leben tun Dir einfach nicht gut? Auch das ohne Wertung.

In welche Situationen begibst Du Dich immer wieder mal, die dasselbe Gefühl in Dir auslösen – das Gefühl, Dich klein machen zu müssen? Schreibe sie auf.

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So, das war der erste Schritt. Schlafe eine Nacht lang über diese Listen. Wirklich. Denke an die Listen, wenn Du ins Bett gehst, und schicke die Bitte nach Lösungen an das Universum.

Lege Dir am besten auch vorher etwas zu schreiben neben das Bett, für den Fall, dass Dir die Lösungen im Traum oder direkt beim Aufwachen kommen. Du solltest Dir alles aufschreiben, was Dir gekommen ist, und zwar wirklich sofort, bevor die Erinnerungen daran verblassen.

Die Raunächte sind noch in vollem Gang, das heißt, die Verbindung zur geistigen Welt ist derzeit sehr stark. Somit ist die Hilfe von drüben auch näher denn je. Nutze sie.

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Wenn Du bereit bist, nimm die Listen wieder hervor.

Am einfachsten sind meist die „weltlichen“ Dinge: Wovon kannst Du Dich trennen? Tue es – es gibt genügend Menschen, denen Du damit eine Freude machen kannst. Wenn Du Lust hast, kannst Du auch im Frühjahr zum Flohmarkt gehen.

Von welchen Dingen kannst Du Dich nicht trennen? Und warum?

Sind es Erinnerungen an geliebte Menschen, die entweder verstorben oder aus einem anderen Grund nicht mehr in Deinem Leben sind?

Brauchst Du diese Dinge, um Dich an sie zu erinnern?

Was fühlst Du, wenn Du diese Dinge anschaust?

Trauer? Schmerz?

Wenn ja – warum willst Du etwas in Deinem Besitz haben, was immer wieder Schmerz und Trauer in Dir hervorruft? Dafür sind wir nicht hier auf Erden. Lass es gehen. Gib es weg, verschenke es, verkaufe es. Lass los.

Tief durchatmen.

Gut.

Das schaffst Du. Du bist nicht alleine. Du kannst um Hilfe bitten. Auch die geistige Welt ist jederzeit da, um uns zu helfen. Nur fragen müssen wir. Vorher sind ihnen quasi die Hände gebunden.
Wenn Du diese Dinge ansiehst und Freude bzw. Liebe spürst, aber trotzdem den Eindruck hast, dass sie gehen können, kannst Du einfach ein Bild von ihnen machen.
Okay, nun zu den Gewohnheiten. Wenn Dir im Traum nichts dazu kam, oder Du Dich nicht erinnern kannst, schaue sie Dir jetzt nochmal an. Welche springt Dir quasi ins Gesicht? Das ist diejenige, die sich zuerst verabschieden möchte. Viel Spaß dabei! Wenn Du nicht weißt, wie Du mit diese Gewohnheit beenden kannst, stehen Dir verschiedene Optionen bereit:

Frage einen Freund, bzw. eine Freundin. Aber wirklich nur jemanden, der Dich unterstützt und Dein Wohl im Blick hat!

Sieh diese Gewohnheit als Wesen und sprich mit ihr. Du kannst ihr auch Fragen stellen, und sie zum Beispiel fragen, wozu sie gut war. Die Antwort wird Dir helfen.

Du kannst hier oder auf meiner Facebook-Seite einen Kommentar zu diesem Artikel schreiben. Zusammen sind wir stark.

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Was ist mit den Menschen und Situationen in Deinem Leben, die Dir nicht gut tun? Die Dich klein halten und Dich einfach nur hindern?
Schau in den Spiegel: Warum ziehst Du keine Grenzen? Ich weiß, die Liste der Gründe ist lang und erlesen. Aber hilft Dir all das weiter?
Was willst DU?

Willst Du so leben?

Oder denkst Du auch, es ist Zeit, für Dich einzustehen?
Das heißt nicht, dass Du jetzt jedem vor den Kopf hauen musst. Sei dabei sanft mit Dir und Deiner Umwelt.

Einige Menschen werden Dich nicht verstehen, werden Dich vielleicht auch beschimpfen und als Egoist titulieren, aber Deine Zeit ist jetzt.

Erkenne, was Du willst und was Du nicht willst und stehe für Dich selber gerade. Nett, aber entschieden.
Sage Ja, wenn Du Ja meinst und sage Nein, wenn Du Nein meinst. Sprich Deine Wahrheit, folge Deinem Rhythmus.

Übernimm Verantwortung für Dein Leben. Dafür bist Du hier.

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Es ist Zeit, dass Du Deinen Platz einnimmst. Ganz einnimmst.

Das ist ein Prozess, dessen Länge nicht vorhersehbar ist. Wichtig ist dabei, den ersten Schritt zu machen. Und Dir immer wieder vor Augen zu führen, dass Du wichtig bist. Und aus dem Wissen Deiner Wichtigkeit heraus, machst Du den nächsten Schritt. Sage Dir immer wieder. „Ich bin wichtig!“. Mache den nächsten Schritt.

Verzage nicht bei Rückschlägen, wenn Du Deine eigene Wichtigkeit aus den Augen verloren haben solltest. Richte den Fokus einfach wieder darauf: „Ich bin wichtig!“.

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Auch 2017 liegen Dein Glück und Dein Wohlergehen in Deiner Hand. Übernimm die Verantwortung für Dein Leben und gehe mutig Deinen Weg. Du bist nicht alleine.

Mögest Du dieses Wissen immer in Dir spüren und es Dir als Anker dienen, das wünsche ich Dir.

lilie_45

Und nun Du! Wenn Du magst, inspiriere uns und berichte hier drunter in einem Kommentar von dem Alten, das Du loslässt!

Ich wünsche Dir ein segensreiches neues Jahr!
iris

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Vom Geist der Weihnacht

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Weihnachten. Kein Feiertag ist mit so vielen unterschiedlichen Gefühlen belegt wie Weihnachten. Für die einen ist es die schönste Zeit des Jahres, für andere die schrecklichste. Für wieder andere sind es Tage wie jede andere auch – nur, dass die Geschäfte geschlossen sind.

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Ein kleiner geschichtlicher Exkurs:

Weihnachten ist nicht das erste Fest, das man zu dieser Zeit feierte. Was man am 21. Dezember feiert, trägt die unterschiedlichsten Namen: Wintersonnenwende, Julfest, Modhro, Alban Arthuan, etc.. Die längste Nacht, die die Ankunft des Lichts verkündete, die Wiedergeburt, Beginn des neuen Jahres. Unsere Vorfahren feierten dies auch nicht nur an einem Tag, sondern in den 12 sogenannten Raunächten. Einige sagen auch, dass die Feier der Rückkehr des Lichts auf den ägyptischen Sonnengott Ra zurückgeht.

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Es gibt aber einen gemeinsamen Nenner. Ganz egal, in welcher Kultur man schaut: Es geht um die Überwindung der Dunkelheit und das Feiern des Lichts. Regelmäßig. Das heißt, es ist nicht immer dunkel. Auf die Dunkelheit folgt das Licht. Immer.

Und dafür steht die Weihnachtszeit: für das Licht, die Hoffnung, den Frieden.

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Wir brauchen im Grunde nur einen Blickwinkelwechsel. Weg von dem, was uns deprimiert, die Laune verdirbt, in Lethargie fallen lässt.

Nein, das heißt nicht, dass wir die Augen vor dem Unheil im Allgemeinen und unserer Situation im Besonderen verschließen sollen.

Ganz im Gegenteil.

Wir sollen sie weiter öffnen, so dass wir alles sehen. Das Gute gibt es nämlich auch.

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Schau mal: Du änderst nichts, wenn Du den ganzen Tag daran denkst, wie jemand Dir die Vorfahrt genommen, der Nachbarhund Dich erschreckt oder Deine Frau Dich verlassen hat. Stimmt nicht, Du änderst doch etwas: Deine Laune geht immer weiter in den Keller. Wenn Du dann noch stundenlang YouTube-Videos mit Kriegsberichten oder Ähnliches schaust, hast Du am Ende eine dicke, fette Depression.

So veränderst Du aber nichts zum Guten hin.

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Dir hat jemand die Vorfahrt genommen, aber Gott sei Dank ist nichts passiert. Vielleicht ist der andere Autofahrer ja auch einem kleinen Kind ausgewichen.

Der Nachbarhund hat Dich erschreckt, aber er hat sich nur total gefreut, Dich zu sehen und wollte mit Dir spielen.

Deine Frau hat Dich verlassen, zum Glück steht der Fernseher aber noch.

 

Ja, ich habe dies jetzt absichtlich sehr überspitzt formuliert. Denn eines ist auch wichtig: nie den Humor zu verlieren.

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Gott, das Universum, der Schöpfer – egal, wie Du Ihn nennen willst: Er gibt Dir nie mehr auf den Teller, als Du auch verdauen kannst. Vor allem schickt Er Dir auch Zeichen, wenn Du von Deinem Kurs abkommst.

Erst ist es ein leichtes Tippen mit dem Finger auf die Schulter. Dann wird aus dem Finger die Hand, dann die Faust. Bis Er irgendwann das Vierkantholz rausholt und Dich zu einer Zwangspause „überredet“.

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Allen Geschehnissen liegt ein Geschenk inne. Lerne es zu sehen. Denn alles, was sich in unserem Leben ereignet, geschieht zu unserem Besten. Wirklich restlos alles, egal wie schrecklich es auch ist. Je mehr wir uns darauf trainieren, unseren Blick darauf zu richten, warum etwas geschehen ist, was das Gute daran ist, desto friedlicher wird unser Leben.

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Mache Dir zu diesem Weihnachtsfest selber ein Geschenk:

Suche die Geschenke Deines Lebens und hilf anderen dabei, dass sie die ihren finden.

Hebe den Blick und richte ihn auf das Licht. Sieh Deinen Weg zum Licht und gehe ihn.

Wir warten auf Dich.

 

Mögest Du Deinen Blick heben und den Segen in Deinem Leben sehen, das wünsche ich Dir.

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Worte der Woche: Die innere Stimme

 

Die Worte der Woche kommen heute in gesprochener Form zu Dir.

 

Enjoy!

 

Transkript:

Hallo, heute gibt es den Newsletter mal in gesprochener Form. Meine innere Stimme sagte mir, ich solle etwas zur inneren Stimme sagen. Beziehungsweise, zuerst dachte ich, sie meint „schreiben“. Ich fing dann an zu schreiben, und irgendwie kam ich vom Großmütterchen aufs Eichhörnchen und habe keinen roten Faden gefunden. Bis ich dann merkte, was sie denn von mir wollte.

Das ist nämlich das Ding mit der inneren Stimme …

 

Wenn man selber nicht richtig offen für sie ist, nicht empfangsbereit; wenn man abgelenkt ist, zu viel um die Ohren hat; die Gedanken kreisen wie wild hin und her, dann hört man nicht noch eine andere Stimme.

Die eigene ist ja schon so laut.

Deswegen ist es immer ganz gut, wenn man dann ein paar Mal tief durchatmet, vielleicht auch einfach aufsteht und in ein anderes Zimmer geht, so wie ich das dann vorhin auch gemacht habe.

Dann habe ich gehört, wie sie sagte … Also nicht wie in so vielen Worten, sondern ich kriege die Essenz mit. Ich wusste, dass meine innere Stimme meinte, ich solle doch drüber sprechen.

Dann dachte ich zuerst, ich solle eine Visualisierung anleiten. Die wurde dann auch nichts.

Dann dachte ich: „Okay, jetzt atmest Du erst mal richtig tief durch!“ Ich fragte dann: „Soll ich denn den Newsletter sprechen?“ Dann kann ein lautes Ja.

Das heißt, laut wurde es, als ich versuchte, die Visualisierung zu sprechen:

Die Hunde standen auf und liefen über das Laminat, der Wasserhahn fing auf einmal an zu tropfen … Und das war dann für mich offensichtlich, dass das der falsche Weg ist.

 

Und genau das ist nämlich auch das, was zur inneren Stimme dazugehört:

Das sind die Hinweise, die uns zeigen, wenn wir entweder auf dem richtigen Weg sind oder wenn wir auf dem Holzweg sind.

Beispiele, wie gesagt: gerade eben der tropfende Wasserhahn, die Hunde, die übers Laminat laufen … Oder auch dieses nagende Gefühl in Dir, dass irgendwas so nicht stimmt.

 

Dann nimm Dir aber auch die Zeit und guck noch mal drauf, fühl noch mal rein, ob das so stimmt, wie Du Dir das zusammengereimt hast.

 

Wie gesagt, die innere Stimme kann Dir auch zeigen, dass etwas richtig ist.

Die beliebtesten Arten und Weisen sind die sogenannten Synchronizitäten im Leben. Wenn Du zum Beispiel gerade dran denkst, Du solltest doch mal jemanden anrufen, mit dem Du schon ewig nicht mehr gesprochen hast, und dann fällt Dir entweder ein Brief in die Hand, wo der Name draufsteht, oder Du liest den Namen irgendwo, oder es klingelt gerade das Telefon und jemand anderes spricht über die Person … Das sind alles Hinweise dafür: „Mach mal wirklich! Jetzt nimm das Telefon und ruf doch mal an!“

 

Denn die innere Stimme ist nicht nur in Form einer inneren Stimme, oder Intuition oder Gedanken, sondern sie kommt auch in Form von Winken mit Garagentoren, nenne ich sie mal. Denn sie fangen mit einem Wink mit einem Zaunpfahl an, und je länger man ihn ignoriert, desto größer sind dann die Hilfsmittel des Universums, um uns zu zeigen, wo denn der Weg wirklich langläuft.

Ungeahnte Möglichkeiten

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Es geht eigentlich jedem von uns so: Wir kommen hier auf diese Erde und vergessen bei der Ankunft, warum wir hier sind. Dann verbringen wir einen großen Teil unseres Lebens damit, es wieder herauszufinden.

Was wir oft nicht sehen ist, dass jeder Schritt, den wir gehen, bereits zu unserem Weg gehört. Nichts, was wir im Leben tun, ist umsonst. Es gibt keine „vertane“ Zeit. Und doch macht es manchmal den Anschein, als kämen wir nicht vom Fleck, als hätte sich alles gegen uns verschworen. Als würden wir unseren Weg nie finden, oder ihn nicht gehen können.

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Das kann viele unterschiedliche Gründe haben, wie zum Beispiel:

Wir brauchen Zeit zur Reflektion und Integration.

Wir sind tatsächlich auf dem falschen Weg.

Wir sind auf dem richtigen Weg, aber es sind noch nicht alle Voraussetzungen erfüllt worden.

Wir gehen den Weg nur halbherzig.

Die Richtung stimmt, aber wir haben einen Umweg genommen.

Ich werde mich heute nur dem kursiv geschriebenen Aspekt widmen, aber falls Du Dich fragen solltest, wie Du denn weißt, ob Du Dich auf Deinem Weg befindest, hier ist die Antwort:

Wenn es sich leicht anfühlt, wenn alles rund läuft, bist Du richtig. Das heißt jetzt aber nicht, dass Steuern machen falsch ist und nicht zu Deinem Weg gehört. 🙂

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Das Folgende basiert auf Erfahrungen, die ich selber gemacht habe, die sich aber auch im Rahmen meiner Arbeit mit meinen Klienten immer wieder bestätigen.

Ich bin davon überzeugt, dass unser Leben von drei verschiedenen Aspekten gesteuert wird:

– Von unseren Lebenserfahrungen, Lebensumständen und den Schlussfolgerungen, die wir daraus gezogen haben.

– Von den Lebenserfahrungen und Lebensumständen unserer Ahnen und ihren Schlussfolgerungen, die noch unaufgelöst im Ahnensystem stecken.

– Und zuletzt auch von den unaufgelösten Lebenserfahrungen und Lebensumständen aus unseren vergangenen Leben.

Unaugelöstes Trauma bleibt in unserem System hängen. Da ist es ganz egal, ob es aus diesem Leben kommt, aus früheren Leben oder aus dem Familiensystem. Aber wenn Du weißt, dass es drei Orte gibt, in denen Du schauen musst, und nicht nur einen Ort, dann hilft Dir das, nicht die Hoffnung zu verlieren, weil Du denkst, Du hättest schon alle Möglichkeiten aufgebraucht.

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Stell Dir vor, Dir fällt ein bestimmtes Muster an Dir auf, in das Du immer wieder verfällst, Du rennst immer wieder vor ähnliche Türen.

Stelle Dir einige Fragen. Denke nicht über die Antwort nach. Die Antwort, die Dir zuerst kommt, ist die richtige:

Ist das meins?

Erklärung: Wir nehmen gerne mal Dinge auf, die nicht uns gehören, wir übernehmen gerne Verantwortung für Dinge, die gar nichts mit uns zu tun haben, entweder aus Pflichtgefühl oder aus falsch verstandener Liebe.

Wenn es nicht Deines ist, sende es in Gedanken ganz ohne Wertung und ohne Beigaben (weder positiv noch negativ) zurück an den Absender.

Wenn es Deines ist, frage Dich, seit wann dem so ist, welches Lebensereignis dem zugrunde liegt. Oft wollen die Dinge einfach nur im Zusammenhang gesehen werden und lösen sich dann auf.

Wenn Du das Gefühl hast, das war schon immer so, stelle Dir die nächste Frage. Auch hier gilt die erste Antwort, die Dir kommt:

Ist es aus dem Ahnensystem oder aus einem früheren Leben?

Wenn es aus dem Ahnensystem kommt, verbinde Dich mit einem bestimmten bereits verstorbenen Ahnen und bitte ihn, Dir das abzunehmen und an den Ursprung zurückzugeben. Wenn Du das nicht kannst oder willst, weil Du Dich keinem Deiner Ahnen nahe fühlst, bitte einen Deiner Ahnen mit einem bestimmten Charakterzug um Hilfe. Beispielsweise einen Deiner Ahnen, der Dinge umsetzen konnte und sich nie von seinem Ziel hat abbringen lassen. Wenn Du ihn um Hilfe bittest, weißt Du, dass er nicht eher ruhen wird, bis der Ursprung Deines Problems wieder bei dem gelandet ist, der es losgetreten hat.

Das alleine wäre jetzt aber nicht die Lösung, denn Du hast es zwar nicht mehr, aber dann würde es der nächste aus Deiner Familie übernehmen. Lasse diesem Ahnen ausrichten, dass es Dir leid tut, dass er das erleben musste und dass Du ihn liebst.

Ja, es klingt komisch, aber versuche es trotzdem einfach mal.

Wenn es aus einem früheren Leben kommt, ist das Vorgehen ähnlich. Du sprichst dann nicht mit einem Deiner Ahnen, sondern mit Deiner eigenen Seele. Sag ihr voller Mitgefühl, dass es Dir leid tut, dass sie das erleben musste. Viellicht sogar mehr als einmal. Sage ihr auch, dass Du sie liebst. Stelle Dir vor, wie ihr gemeinsam dabei zuschaut, wie diese Angelegenheit in einem roten Luftballon zum Himmel steigt und somit „nach oben“ abgegeben wird.

Wenn Du also sicher bist, auf dem richtigen Weg zu sein, aber nicht weiterkommst; wenn Du immer wieder dieselbe Situation erlebst, stelle Dir die oben angeführten Fragen und lasse Dich überraschen, wohin du geführst wirst.

Sei offen und frage Dich: Was wäre, wenn …?

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Unsere Ahnen. Was wir für sie tun können und sie für uns.

Dies ist ein wichtiges Thema mit verschiedenen Perspektiven. Das heißt, der Artikel wird etwas länger. Nimm Dir eine Tasse Tee und mache es dir gemütlich. 🙂

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Zu unseren Aufgaben im Leben gehört, dass wir unsere Ahnen ehren. Nicht mehr, nicht weniger. Egal, was sie getan haben: Ohne sie gäbe es uns nicht. Das alleine ist Grund genug, sie zu ehren. Alles andere ist Bonus.

Auch, wenn es einige Ahnen gibt, denen wir eventuell nicht wohlgesonnen sind, ist es wichtig, dass wir sie ehren.

Vielleicht ist es für Dich einfacher, wenn Du Deine Ahnen als Einheit siehst, zu der auch die liebevollen, klugen, kreativen etc. Ahnen gehören. Also diejenigen, von denen Du all Deine guten Eigenschaften hast. 🙂

Um sie zu ehren, ist es zum Beispiel schon ein guter Anfang, ab und zu für sie eine Kerze oder ein Teelicht zu entzünden und ihnen in Gedanken für Dein Leben zu danken (und für Deine Kreativität, Deinen Einfallsreichtum, Dein volles Haar, Deinen Sinn für Humor etc. 🙂 )

Ihre Aufgabe wiederum ist es, uns den Rücken zu stärken und für uns da zu sein.

 

Heute geht es darum, wie Deine Ahnen Dir den Rücken stärken können.

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Die Ordnung der Liebe

Bert Hellinger hat in seiner Arbeit der systemischen Familienaufstellung den Begriff der „Ordnung der Liebe“ geprägt. Was er lehrte, und ich durch meine Erfahrungen bestätigen kann, ist, dass die Familie ein System ist, in dem eine gewisse Ordnung vorgeschrieben ist. Diese nennt sich in Familien die „Ordnung der Liebe“.

Dies sind zwei der Regeln der Ordnung der Liebe:

  • Der Erstgeborene hat Vorrang vor dem Zweitgeborenen, der wiederum vor dem Drittgeborenen usw. (Wenn z. B. der Zweitgeborene die Leitung des Familienunternehmens übernimmt und dabei die Erstgeborene übersprungen wird, gerät das System durcheinander.)
  • Innerhalb dieses Systems hat jeder das Grundrecht der Zugehörigkeit. Wurde jemand aus welchem Grund auch immer ausgestoßen oder totgeschwiegen (zum Beispiel, wenn ein Verwandter in die Nervenheilanstalt eingeliefert wurde), gerät das System durcheinander.

Du siehst, im Familiensystem hat ein jeder seinen und ihren rechtmäßigen Platz. Auch räumlich. Das kannst Du Dir so vorstellen, dass die Frau links steht, der Mann rechts, die Großeltern hinter den Eltern, die Kinder vor den Eltern, die Kinder dem Alter nach nebeneinander etc.

Im Idealfall steht jeder dort, wo er hingehört, und hat die Verantwortung für sein Leben übernommen.

Ich stelle mir das geordnete Familiensystem so vor, dass jeder auf seinem Platz steht und eine Spindel in der Hand trägt. Auf dieser Spindel ist sein Lebensfaden ordentlich aufgerollt. Das ist nämlich unsere Aufgabe: Wir sind für unseren Lebensfaden verantwortlich. Nicht unsere Eltern, nicht unsere Geschwister, nicht unser Lebenspartner. Nur wir. Wir geben die Verantwortung für unser Leben aber häufig ab, indem wir z. B. andere für uns Entscheidungen treffen und über unser Leben bestimmen lassen, sie für unsere Situation verantwortlich machen etc.. In diesen Fällen geben wir unseren Faden ab.

Aber wir können wiederum auch anderen ihren Faden abnehmen, weil wir ihnen nicht zutrauen, dass sie eigenverantwortlich Entscheidungen treffen können. Dann halten wir nicht nur unsere Spindel in der Hand, sondern auch noch andere. Wenn wir Kinder haben, dann ist es richtig, dass wir ihre Spindel halten, solange die Händchen noch zu klein sind, sie selber zu halten. Wir dürfen nur nicht den richtigen Moment verpassen, ihnen ihre Spindel – die Eigenverantwortung für ihr Leben – zurückzugeben.

 

Wird diese Ordnung nicht respektiert, dann herrscht Chaos. Stell Dir einen Raum voller Katzen vor, die sich über Wollknäuel hermachen.

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Das, was dabei rauskommt, hat Ähnlichkeit mit dem Chaos im Familiensystem.

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Ahnen-Clearing

Bestehende Familienprobleme, die sich wie ein roter Faden durch die Familiengeschichte ziehen, können oft erst gelöst werde, wenn die Ordnung in diesem System wiederhergestellt ist und sich jeder auf seinem ihm zugeteilten Platz befindet.

Ich schaffe den Raum, damit meine Klienten diese Ordnung mit Hilfe von geführten Visualisierungen wiederherstellen können.
Und so funktioniert es:

Stell Dir vor, Du wärest mein Klient.

Mithilfe Deines geistigen Begleiters (Krafttier, Aufgestiegener Meister, Engel, etc.) bittest Du eine Generation Deiner Ahnen nach der anderen zu Dir. Du fängst dabei mit der zuletzt verstorbenen Generation an. Im ersten Schritt kümmern sie sich um ihren Lebensfaden, im zweiten stellen sie sich auf ihren Platz. Das geht meist nicht ganz reibungslos: Manche erscheinen aus den verschiedensten Gründen nicht sofort, oder sie finden ihren Platz nicht, oder es kommen welche aus späteren Generationen hinzu etc..

Ich spüre, wo es hängt, und sage es Dir. Gemeinsam lösen wir das Problem.

Dadurch, dass diese Situationen die Aufmerksamkeit erfahren, die sie benötigen, lösen sich die darin anhaftenden Emotionen. Dabei kann es sich zum Beispiel um die Scham einer Frau handeln, die ein uneheliches Kind zur Welt gebracht hat, oder das Schicksal eines Mannes, der nie in seinem Leben Liebe erfahren hat und durch diverse Umstände zu einem brutalen Menschen wurde.

So entwirren wir gemeinsam Schritt für Schritt, Generation für Generation die verschiedenen Wollknäuel und sorgen dafür, dass die Verwirrungen und die Verwicklungen in Deinem Familiensystem aufgelöst werden.

Was das für Dich bedeutet?

Durch dieses Ahnen-Clearing kann Dir die Kraft Deiner Ahnen ungehindert von Verwicklungen der Familiengeschichte den Rücken stärken.

Alte Familienmuster werden gelöst, die Dich und Dein Verhalten bislang blockierten.

Dadurch wird ganz viel Energie freigesetzt, die nach vorne ins System fließt – zu Dir und den anderen noch lebenden Familienangehörigen.

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Meine Vision ist es, dabei zu helfen, eine Welt zu kreieren, in der jeder Mensch weiß, dass Weltfrieden in und bei sich selbst beginnt. Dazu gehört auch der Frieden im Ahnensystem. Ich möchte dabei helfen, dem Frieden und der Liebe im Leben jedes Menschen, mit dem ich in Berührung komme, die Tür zu öffnen, so dass sie sich und ihr Leben lieben und alles in ihrer Macht stehende tun können, um diesen Frieden in die Welt zu bringen.

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Von Aufstellungen und wie sie mein Leben veränderten

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Ich konnte mit „Aufstellungsarbeit“ bis vor knapp 2 Jahren nicht wirklich viel anfangen. Ich wusste, dass sie ein Tool in der Familienhilfe ist, aber das war auch alles. Eine Freundin von mir leitet schon seit Ewigkeiten Aufstellungen, und so ging ich dann mal zu einem solchen Abend, einfach aus Neugier. Was an diesem Abend geschah und welche Auswirkungen das auf mein Leben hatte, davon möchte ich Euch heute erzählen.

Heute weiß ich viel mehr über Aufstellungen, über die verschiedenen Methoden, Möglichkeiten und Einsatzgebiete, denn ich bin mittlerweile selber Integraler Aufstellungscoach, nachdem ich erfolgreich die Jahresausbildung bei Barbara Biella abgeschlossen habe.

Hier eine kurze Erläuterung, was Aufstellungen sind:

Sie werden auch „Systemische Aufstellung“ oder „Familienaufstellung“ genannt. Es gibt verschiedene Ansatz- und Ausführungsweisen, wie Aufstellungen vonstattengehen. So wie ich sie gelernt habe und selber anwende, schlüpfen sogenante „Stellvertreter“ in die Schuhe desjenigen, für den/die sie stellvertretend an der Auflösung eines Problems arbeiten. Es ist immer wieder faszinierend – alleine die Intention und das „in die Mitte gehen“ sorgt schon dafür, dass für den Stellvertreter alle in diesem Moment verfügbaren Informationen abrufbar sind. Das führt so weit, dass anwesende Hunde sich plötzlich zu dem Stellvertreter des Frauchens gesellen, obwohl das Frauchen mit im Raum ist.

Aufstellungen sind ein geniales Tool, um auf energetischer Ebene Blockaden zu sehen und aufzulösen.

Die Erfahrung zeigt immer wieder, dass jeder Stellvertreter auch immer etwas mit dem Thema zu tun hat, für das er „läuft“. Aber all das wusste ich nicht, als ich mich an diesem Abend voller Neugier zu meinem ersten Aufstellungsabend begab.

Die erste Rolle, für die ich gewählt wurde, war als Vater eine der anwesenden Frauen.

Ich stand also auf, ging in die Mitte und fühlte mich in ihn herein und sagte Sachen, die mir in den Sinn kamen: wie ich mich fühlte, was ich dachte, etc. Ich weiß nicht mehr alle Details, aber es kristallisierte sich im Laufe der Aufstellung heraus, dass der Vater seine Tochter auf unterschiedliche Art und Weise misshandelt hatte. Er hatte selber eine lieblose Kindheit, wurde selber misshandelt, war Alkoholiker und hatte generell keinen Zugang zur Liebe. Nicht zu sich selber, nicht zu seiner Tochter. Er war völlig von der Liebe abgeschnitten. Wir standen also in einer Sackgasse. Er wollte und konnte seiner Tochter nicht helfen, sich selber auch nicht. Dann wurde die „Liebe“ reingestellt. Frei nach dem alten Motto: „Wenn nichts geht, tu die Liebe rein.“ Sie stand einfach nur da und ich als Vater musste mich auf sie zubewegen.

Das war ein ganz schwerer Gang. All der Schmerz, all die Enttäuschung, all das zeigte sich, was im Laufe der Zeit dazu führte, dass ich als „Vater“ mich von der Liebe losgesagt hatte und hohe, dreifach befestigte Mauern aufbaute. Man sagt, es hätte gefühlte drei Stunden gedauert, bis ich endlich, tränenüberströmt, bei der Liebe ankam, und auch willens und in der Lage war, sie voll und ganz anzunehmen.

Puh. Ganz schön harter Tobak.

Zu diesem Zeitpunkt lebte ich, Iris, in Scheidung, drei meiner vier Töchter wohnten schon in eigenen Wohnungen, meine Mutter war 15 Jahre zuvor gestorben, und zu meinem Vater hatte ich die letzten knapp 30 Jahre keinen Kontakt und bin davon ausgegangen, dass er auch gestorben war. Er war Engländer und ich hatte zu ihm oder dieser Seite der Familie keinen Kontakt.

Als ich von der Aufstellung nach Hause kam, beschloss ich, meinen Cousin väterlicherseits zu suchen, von dem ich wusste, wie er hieß. Allerdings ist sein Name ein solcher Allerweltsname in England, wie zum Beispiel „Andreas Schulz“ hier in Deutschland. Also begab ich mich auf Facebook und schrieb auf der Suche nach meinem Cousin die ersten ca. 40 Menschen an.

13 Tage später – am Tag meiner Scheidung – erhielt ich eine Nachricht über Facebook von meinem Cousin. Ich hatte ihn gefunden! Ich war überglücklich und sprang tanzend durchs ganze Haus! 🙂 Zwei Tage danach unterhielten wir uns über Facebook und er eröffnete mir, dass mein Vater noch lebte – und das nur 45 Minuten von meinem damaligen Wohnort entfernt. Er gab mir die Telefonnummer meines Vaters, ich rief ihn an, besuchte ihn am nächsten Tag und seitdem sehen wir uns zwar nicht so oft, wie wir es eigentlich wollen, aber wir telefonieren fast täglich. In den knapp zwei Jahren haben wir eine sehr schöne und berührende Vater-Tochter-Beziehung aufgebaut, von der ich nicht wusste, wie sehr ich sie vermisst hatte.

Durch diese allererste Aufstellung und einigen anderen, in denen ich immer mehr für die Liebe geöffnet wurde, bzw. dafür, Liebe zu empfangen und annehmen zu können, hat sich mein Leben wirklich grundlegend geändert: die Vaterliebe hielt Einzug, ich bin in einer tiefen, liebevollen Beziehung mit einem Mann, die mir hilft, mehr und mehr Nähe geben und annehmen zu können, die Beziehung zu meinen Kindern hat sich erheblich verbessert und nicht zuletzt habe ich gelernt, mich selber mehr und mehr zu lieben und mich zu zeigen.

 

Diese Möglichkeit möchte ich so vielen Menschen wie möglich bieten. Aufstellungsarbeit ist ein Tool, mit dessen Hilfe wir unsere Beziehungen nach und nach wieder in Harmonie bringen können. Die Beziehung zu uns selber, zu unserem inneren Kind, zu unserer Familie, zu unseren Ahnen, zu unseren Kindern, zu unserer Arbeit, zum Geld, zur Gesundheit etc. Aufstellungen können uns auch dabei helfen ein klareres Bild unserer Vision zu erhalten, die Ursache hinter diversen Krankheitsbildern zu finden, Entscheidungen zu treffen, ein Dilemma oder auch karmische Verstrickungen zu lösen oder auch in Ahnen-Clearings unser Ahnensystem „aufzuräumen“, um so unsere Ahnen als stärkende Kraft im Rücken zu haben. Der Fantasie und den Möglichkeiten sind keine Grenzen gesetzt.

Ich habe mich auf Aufstellungen für die Seele sowie auf Aufstellungen spezialisiert, in denen der Weg zurück zu Dir selber freigelegt wird. Diese Aufstellungen sind in Einzel- und auch in Gruppensitzungen möglich, wobei allerdings manche Aufstellungen in einer Gruppe sinnvoller sind, andere dagegen eher in Einzelsitzungen.

Bei Fragen zu Aufstellungen schicke mir einfach eine E-Mail.

Ich wünsche Dir ein wunderschönes Wochenende voller Liebe, Frieden, Leichtigkeit und Freude.

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