Category Archives: Worte der Woche

Seelenfrieden, Teil 1

Den Weltfrieden können wir nur durch die innere Wandlung der einzelnen Menschen herbeiführen.
Friede muss zuerst in jedem einzelnen Leben entwickelt werden.
Dalai Lama

 

 

Wenn Dir innere Unruhe nicht fremd ist, Du Dein Kopfkino nicht abstellen kannst, verzweifelt, deprimiert oder verängstigt bist, möchte ich Dich einladen, Dich der Möglichkeit zu öffnen, dass das nicht so bleiben muss.

Dein Leben kann nicht nur besser werden, es wird besser werden.

Das Einzige, was Du dazu brauchst, ist der tiefe Wunsch, dass es sich zum Besseren wenden wird und die Bereitschaft, alles dafür zu tun.

Du wirst es tun müssen. Es gibt sonst niemanden, der für Dein Leben verantwortlich ist.  

Hast Du Dich aber erstmal für Dich entschieden … dann bist Du auf dem besten Weg, aus der Unruhe, der Angst, den Depressionen und den Sorgen den Weg zum Frieden zu gehen. 

Denn Frieden beginnt in uns selber. In unserer Seele.

Wenn unsere Seele in Frieden ist, sind wir in Frieden. Wenn wir in Frieden sind, ist unsere Umgebung in Frieden. Je mehr „Umgebungen“ in Frieden sind, desto mehr nähern wir uns dem Weltfrieden.

Mir ist es sehr wichtig, dass jeder Mensch realisiert, dass er in der Lage ist, selber etwas für seine Seele zu tun und somit für seinen eigenen Frieden aktiv tätig zu werden, für seinen Seelenfrieden. Jeder Einzelne von uns ist nicht nur dazu in der Lage, sondern es ist auch seine Verantwortung. Denn dann „hat die liebe Seele Ruh‘“. 🙂 

In sieben Artikeln werde ich verschiedene Aspekte beleuchten, die uns den Frieden rauben können und werde aufzeigen, was Du tun kannst, um an Deinem Frieden festzuhalten, bzw. ihn zu finden. 

Im ersten Teil geht es um Grundlegendes: Energie und ihre Beziehung zu uns, bzw. unsere Beziehung zu ihr. 

Es gibt viele Dinge, die uns von unserer ureigenen Schwingung abbringen und dadurch den Frieden rauben können. Die Erkenntnis, dass innere Unruhe und fehlender Seelenfrieden dasselbe ist, ist der erste Schritt. Die Erkenntnis, dass wir wieder in unsere eigene Schwingung kommen müssen, ist der nächste Schritt.

Jedes Mal, wenn wir unsere eigene Wahrheit verleugnen, weichen wir von unserem Weg und unserer Schwingung ein wenig mehr ab.

Alles ist Energie und alles hat seine ureigene Schwingung. Je harmonischer eine Beziehung ist, desto mehr schwingt sie energetisch im Gleichklang. Da ist es egal, ob es eine Beziehung zu einem Menschen, Tier, zu Nahrungsmitteln, einer Situation, einem Job etc. ist. Absolut alles schwingt und hat seine eigene Energie (in diesem Artikel gehe ich näher darauf ein). 

Fangen wir aber bei uns selber an. Lassen wir jetzt alles außen vor, was uns nicht ausmacht. Das heißt, wir schauen uns momentan weder unsere Familie an, noch den Job, die Partnerschaft, die Nachbarn etc.

Lass es uns einfach machen und sagen wir, dass wir aus Gedanken, Körper und Gefühlen bestehen.

Der Frieden in Dir wird bedingt durch die Harmonie aller drei „Einheiten“ zueinander.

Erfährt einer dieser Bereiche zu wenig oder zu viel Aufmerksamkeit, gerät das ganze Gefüge (also Du) aus dem Gleichgewicht:

Schauen wir uns das Szenario näher an, das noch am häufigsten ausgelebt wird: 

Der Optimalzustand, quasi die „Grundeinstellung“ ist, dass alle drei miteinander in harmonischer Verbindung stehen: Deine ureigene Schwingung (1). In dem Beispiel sind es die Gedanken, die die Unruhe ins System bringen (2). Das macht sich dann körperlich als Symptom bemerkbar (3). Der Körper kann nicht anders, als diesen Stress weiterzugeben (4), so dass die Gefühle davon beeinflusst werden (5). Die Gefühle sind dann so in Aufruhr, dass sich die ehemals harmonischen Energien, die sie in Richtung Gedanken ausstrahlten in Disharmonien verwandeln (6), so dass schließlich der gesamte Kreislauf Stress ausstrahlt (7). Das wiederum strahlt nach draußen aus (8). Bewusst oder unbewusst verbreitest Du Stress und andere niedrigschwingende Energien. Geht gar nicht anders. Je nachdem, wie sehr Deine Umwelt mit sich selber in Frieden ist, reagieren sie dann auf die Energien, die Du aussendest. 

Hier ein Beispiel zum besseren Verständnis:

Es ist 19 Uhr abends und Du machst Dir Gedanken um Dein Auto, das auf einmal komische Geräusche macht. Es könnte was ganz Kleines sein, aber was ist, wenn der Motor kaputt ist? Du brauchst das Auto. Was ist, wenn die Reparatur total teuer wird? Dann musst Du den Urlaub absagen. Die Familie hat sich schon so drauf gefreut. Wird bestimmt Stress geben. Und der Veranstalter wird das Geld bestimmt nicht zurückzahlen, der kniepige Kerl, der. Vielleicht greift da die Rechtsschutzversicherung? Und wenn nicht, kann sich das ewig hinziehen und kostet noch mehr Geld …

Diese und noch mehr Gedanken breiten sich mehr und mehr aus. Zwei Stunden später merkst Du, dass Du Kopfschmerzen hast, die immer schlimmer werden. Du fühlst Dich auf einmal total überfordert. Deine Gedanken kreisen immer weiter. Wie kannst Du denn in der Verfassung mit dem Reiseveranstalter sprechen, der wird Dir keinen Zentimeter entgegen kommen. Allein der Gedanke an das Gespräch erzeugt Magenkrämpfe. Jetzt fangen auch noch die Kinder an, quengelig zu werden und der Mann nörgelt rum. 

Spätestens jetzt wäre der perfekte Zeitpunkt, Deine Freundin anzurufen. Die, die auch dann ruhig bleibt, wenn Du total durch den Wind bist. Die, die Dich auch in der schlimmsten Situation zum Lachen bringt. Nicht, weil sie Dich nicht ernst nimmt, sondern weil sie weiß, dass Entspannung nur möglich ist, wenn Du
ent-spannter bist. Diejenige, die Dir zuhört und Dir offen und ehrlich beisteht. Diejenige, die Dir sagt, wo Du Dich verrannt hast und Dir hilft, ein paar Schritte zurückzugehen. Denn so stehst Du dann nicht mehr direkt vor der Wand, sondern so weit von ihr entfernt, dass Du nun mit oder ohne Hilfe Deiner Freundin den Weg erkennen kannst: entweder um die Wand herum, von ihr weg, oder hin zur Tür, die Du vorher nicht sahst. 

Wenn Du gerade in einer Situation bist, in der Dir kein Ansprechpartner zur Verfügung steht, kannst Du folgendermaßen vorgehen:

Am besten suchst Du Dir zunächst eine Tätigkeit, die Dich erdet und beruhigt: Dabei ist es egal, ob Du im Garten buddelst, joggen gehst, Musik hörst, in die Wanne steigst, malst, ein Puzzle legst etc. Hauptsache, es entspannt Dich.

Dann überlege Dir, was Dein nächster Schritt ist, den Du gehen kannst. In unserem Beispiel wäre der nächste Schritt, am nächsten Tag entweder direkt zur Werkstatt Deines Vertrauens zu fahren oder dort einen Termin zu machen. Wenn Du hast, kannst Du auch Deinen Bruder, den Automechaniker bitten, sich das Auto mal anzuschauen.

Punkt.

Mehr gibt es erstmal nicht zu tun. Alles andere waren Was-wäre-wenn-Szenarien.

Wenn Du diese Klarheit hast, kannst Du alles andere für den Moment abgeben.

Es gibt immer nur den Moment.

Du änderst nichts durch Denken. Du änderst nur durch Tun. Und tun kannst Du im Moment nichts anderes. Zumindest nicht für das Auto.

Für Dich aber:

Genieße das entspannende Badewasser und bitte die geistige Welt, Dir die Sorgen, die Du Dir gemacht hast, abzunehmen. Stelle Dir vor, wie Du sie aus Deinem Kopf nimmst, nach oben hältst und Spirit bittest, sie Dir abzunehmen. Du kannst Dir zum Beispiel vorstellen, dass eine recht frische Brise aufkommt und die Gedanken wegweht. Oder Du steckst sie in Luftballons, bindest sie zu und schickst sie in Richtung Himmel.

Und dann schnapp Dir das Buch, was Du seit Wochen schon lesen wolltest oder schau Dir den Film an, der Dich letztens angesprochen hat. Und genieße den Abend. 
Es gibt auch Szenarien, in denen der Kreislauf bei den Gefühlen beginnt, oder im Körper. Die Ursache kann in Ereignissen des täglichen Lebens liegen. Du kannst es aber genauso auch aus einem früheren Leben „mitgebracht“ haben oder es kann etwas sein, was im Familiensystem hängt und durch Dich in die Heilung, in Frieden, gebracht werden will. 

All das ist auch möglich, sonst wäre es nicht so.

Erinnere Dich immer daran:

Egal, vor welchen Aufgaben Du stehst: Du kannst sie lösen, sonst würden sie sich Dir nicht zeigen.
Mögest Du Dir der Wahrheit dieser Worte immer bewusst sein, das wünsche ich Dir.

 

 

Hier findest Du die anderen Teile der Serie (klicke einfach auf den entsprechenden Link):

Teil 2: http://berührende-worte.de/2017/08/08/seelenfrieden-teil-2/

Teil 3: http://berührende-worte.de/2017/08/15/seelenfrieden-teil-3/

Teil 4: http://berührende-worte.de/2017/08/22/seelenfrieden-teil-4/

Teil 5: http://berührende-worte.de/2017/08/29/seelenfrieden-teil-5/

Teil 6: http://berührende-worte.de/2017/09/05/seelenfrieden-teil-6/

Teil 7: http://berührende-worte.de/2017/09/12/seelenfrieden-teil-7/

 

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Die volle Mondin und die dreifache Macht der Acht

Wenn es Dich nicht bewegt, bewegt sich nichts.

Iris Ludolf

 

Der morgige Vollmond steht im Steinbock und die Nummer 8 zeigt sich direkt dreifach.

∞ Seit dem 1.7. (auch wieder eine 8), befinden wir uns numerologisch gesehen in einem 8er Monat [2017 ist ein 1er Jahr (2+0+1+7 = 10 = 1+0 = 1). Der Juli ist der 7. Monat. (1 + 7 = 8)]

∞ Der Vollmond liegt auf der astrologischen Karte auf 17°. Das heißt auch hier wieder: 1+7=8.

∞ Sonntag ist ein 8er Tag: 9+7+2+0+1+7=26. 2+6=8

 

Ich möchte hier gerne die Worte einer meiner Lehrerinnen, der weisen Roswitha Stark, aus ihrem Buch „Heilen mit Seelencodes“ zitieren:

 

„Die 8 ist die Zahl der Gerechtigkeit, des Ausgleichs und der Erfüllung. Das Femegericht der Germanen bestand aus acht Richtern, denen man „Acht-ung“ zollte. Der Weihnachtsstern, der Christi Geburt verkündet, ist achtstrahlig. Die Auferstehung Jesu Christi wird als achter Schöpfungstag gefeiert.

Die 8 steht für die Unendlichkeit. Sie ist die Zahl des Ausgleichs und des Wachstums in der Liebe. Die liegende Acht, die „Lemniskate“, ist das Symbol der Unendlichkeit und Unbegrenztheit. Dieses Ewigkeitssymbol veranschaulicht auch den hermetischen Grundsatz „Wie oben, so unten“, der seine christliche Entsprechung in „Wie im Himmel, so auf Erden“ hat.

Der achte Tag eröffnet eine neue Woche, mit dem achten Ton vollendet sich die Oktave und führt die Tonleiter wieder an ihren Anfang zurück –die 8 ist sozusagen die Schwelle zum Neubeginn auf höherer Ebene. Sie ist der Übergang vom Alten ins Neue, Bessere, Höhere. In der 8 erwacht unser Bewusstsein und macht sich bereit für die Transformation, die in der folgenden Zahl 9 ausgedrückt wird. Auf ihrem Weg zur Erlösung muss die Seele durch die sieben Himmel der sieben Planeten, bis sie die achte Sphäre, den Fixsternhimmel (die Wohnstätte der Götter), erreicht. Acht Speichen hat das Rad des Lebens.“

 

Und das kombiniert mit der vollen Mondin um 06:06 Uhr. Das geht ans Eingemachte! 🙂

Zum Glück steht die Mondin aber im Steinbock, das heißt, eine gewisse Erdung ist mit dabei.

 

Es geht um die Fülle Deiner Seele, um die tief gefühlte Fülle.

Es geht darum, zusammen mit Deiner Seele aufzuräumen und Platz zu schaffen, um ganz in Deine Größe zu kommen und Deinen Platz einzunehmen. Gerade und stolz einzunehmen.

Es geht darum, anzuerkennen, dass Du so viel größer bist, als Du Dich noch siehst.

Es geht darum, Dich den ganzen Möglichkeiten zu öffnen. Auch jenen, die Du noch nicht alle kennst oder siehst, weil es so viele sind.

Es geht auch darum, all den alten Ballast abzuwerfen, zu „verdauen“, um so noch mehr Platz für Dein eigenes Licht zu schaffen.

 

Wenn sonst nichts ist … Das schaffen wir doch mit Links. 🙂

Der erste Schritt ist:

Atmen

Puh, atme mal den ganzen Druck aus, der sich gerade beim Lesen dieser Worte angesammelt hat. Und wenn Du einatmest, atme die Unterstützung, Liebe und die Anerkennung aller liebevollen Energien um Dich herum ein. Und jetzt noch mal ausatmen … Gut. Ist der Druck besser geworden? Wenn nicht, atme noch ein wenig. Der Text läuft Dir nicht davon.

 

Vorab noch etwas, was zwar eigentlich selbst-veständlich ist, ich aber an der Stelle gerne noch mal betone:

 

Die folgende Übung ersetzt keine bestehende ärztliche oder psychotherapeutische Behandlung oder Therapie. Noch ist sie eine Form der ärztlichen oder psychotherapeutischen Therapie. Die Übung ist eine praktische Hilfe zur Selbsthilfe, wobei Du die volle Verantwortung für Dich selbst trägst.
Okay, nun nimm Dir bitte einen Stift (am besten einen mit irgendeiner Form von Tinte) und einzelne leere Blätter. Wirklich einzelne Blätter, kein Heft. Ein College-Block ist zum Beispiel wunderbar geeignet, da die Seiten perforiert sind. Bei Heften reißt man dann öfter noch Teile von anderen Seiten hinaus, und dann wandern die Energie anderer – evtl. sogar beschriebener – Seiten mit. Muss ja nicht sein.

 

Sieh zu, dass Du ungestört bist. Stelle Dir genügend klares Wasser bereit. Kein Tee, Saft etc. Wasser ist ein wunderbares Energieleitsystem, das bei jeder Energiearbeit in Massen getrunken werden sollte. Schalte das Telefon ab, das Festnetz so leise, dass Du es nicht hörst. Wenn es Dich beruhigt, mache Musik an. Und eine Kerze. Am besten mit der Bitte um Unterstützung für das jetzt Folgende.

 

Atme noch mal tief durch. Jetzt geht es darum, Dir alles von der Seele zu schreiben, was Dich belastet.

Du wirst Dir wirklich alles aus Deiner Zellerinnerung schreiben. Wort-wörtlich.

Bevor Du anfängst, richte die Bitte an Deinen Körper und jede einzelne Zelle, alles loszulassen, was Du nicht mehr brauchst und was noch negativ in Dir schwingt.

Du kannst Dir das so vorstellen, dass mit jedem Wort, das Du zu Papier bringen wirst, die Energie aus den Zellen abgeleitet wird. Sie wandert zum Beispiel aus den Zellen des linken kleinen Zehs den Fuß entlang, das Bein hinauf. Wenn Du Rechtshänder bist, wechselt sie an der Hüfte rüber auf die rechte Seite, hoch zum Arm, über die Schulter runter in die Hand, in den Zeigefinger und von da mit der Tinte auf das Papier. Dort bleibt sie.

Das heißt, jeder einzelne Buchstabe trägt Energien, die Dir nicht mehr dienlich sind. Energien, die noch dafür sorgen, dass Du nicht in Harmonie mit dem schwingst, was Du in Deinem Leben manifestieren willst.

 

Manchmal fällt es uns schwer, in den Fluss zu kommen. Dann fange einfach an, so was zu schreiben, wie:

„Schreiben soll ich, hat sie gesagt. Aber was denn? Ich habe keine Ahnung. Blöde Übung. Schreiben, als ob das was bringen würde! Eine genauso bescheuerte Übung, wie damals in der Schule bei Frau Schwinn. Die musste ich auch noch vorlesen. Hab mich total geschämt.“

Du siehst, sobald Du die Tür öffnest (=anfängst zu schreiben), kann die Energie rein und fließen. Und wenn Du seitenweise erst mal Dinge schreibst, die scheinbar nichts mit der Übung zu tun haben, kein Problem, schreibe.

 

Der Schlüssel ist hier, die Position des Beobachters einzunehmen.

Ja, es geht um Dinge, die Dir wehgetan haben. Eventuell auch traumatische Ereignisse. Aber Du willst ja die damit verbundenen Gefühle, Glaubenssätze und niedrig schwingenden Energien loslassen. Das kannst Du nur, wenn Du nicht in diesen Gefühlen badest. Schreibe sie Dir so objektiv wie möglich von der Seele. Ohne Schimpfworte, Beleidigungen und Selbstmitleid. So objektiv, wie möglich.

Du kannst das.

Wenn Dir dabei Tränen kommen – umso besser! Tränen sind ein Zeichen der Heilung. Ein Zeichen dafür, dass sich die Chemie des Körpers verändert. Sei dankbar für die Tränen. Wenn Du so sehr weinst, dass Du nichts mehr siehst, dann lege einfach eine kurze Schreibpause ein. Lass die Gefühle durch Dich durch. Verurteile sie nicht. Verurteile Dich nicht. Sei dankbar und lass sie ziehen.

 

Du wirst wissen, wann der Punkt gekommen ist, an dem Du Dir alles von der Seele geschrieben hast.

Atme nochmal tief durch. Öffne am besten das Fenster, wenn es noch nicht offen war. Wenn Du hast, räuchere mit Salbei, Weihrauch oder Beifuß etc. Energiesprays sind auch gut geeignet.

 

Der letzte Schritt ist, die Blätter zu verbrennen.

Und zwar nicht einfach so, sondern mit der Intention, all das an die geistige Welt/Gott/den Schöpfer/das Universum/Deinen Schutzengel (wie auch immer Du deine geistigen Helfer nennen willst) abzugeben, damit sie damit tun können, was zu tun ist. Wir brauchen nicht zu wissen, wie es „weiterverwertet“ wird. Gib es einfach ab. Briefe schmeißt Du ja auch einfach in den Briefkasten, ohne darauf zu warten, dass der Kasten geleert wird, um dem Brief dann auf Schritt und Tritt zu folgen, bis er beim Empfänger ankommt. Dasselbe Prinzip gilt auch hier. Und da Vollmond ist, bitte die Mondin dabei um Unterstützung.

 

Wenn Du eine Feuerschale oder einen Kamin etc. hast, ist es am einfachsten. Achte bei der Hitze aber unbedingt darauf, dass nichts außer dem Papier Feuer fängt.

Wenn Du keinen Kamin oder Feuerschale hast, tut es auch eine feuerfeste Schüssel im Spülbecken in der Küche. Achte nur auf Hängeschränke, Feuermelder und Deine Haare. 🙂 Es ist auch keine gute Idee, den Zettel direkt in der Spüle zu verbrennen – gibt Flecken im Edelstahl. [Hab ich ausprobiert. :)]

Es hilft, den Zettel zu falten.

 

Achte darauf, dass auch das letzte Fitzelchen verbrennt.

Also am besten auch nicht in die nasse Spüle legen 🙂

 

Wie gesagt, trinke viel Wasser. Nicht nur währenddessen, sondern auch in den Tagen danach. Normalerweise sagt man drei Tage, aber ich habe das Gefühl, dass einige länger „prozessieren“ werden. Das ist vollkommen okay. Sei einfach gut zu Dir selber. Verwöhne Dich. Sei sanft zu Dir. Mach so langsam, wie es Dir möglich ist. Und schau, ob nicht doch mehr Langsamkeit und einfach „Sein“ machbar ist.

Wenn Du kein Traumtagebuch hast, lege Dir etwas zu schreiben neben das Bett. Deine Seele kommuniziert auch über Deine Träume mit Dir. Schreibe Dir direkt nach dem Wachwerden auf, an was Du Dich erinnerst. Je mehr Du Dich bewegst, desto mehr vergisst Du. Im Zweifelsfall nimm das Schreibzeug mit auf Toilette. 🙂

 

Mich würde freuen, von Deinen Vollmond-Erlebnissen zu hören. Nutze dazu einfach die Kommentarfunktion.

 

Mögest Du die unterstützenden Energien der Mondin nutzen, um Deiner eigenen Größe Platz zu machen, das wünsche ich Dir.

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Mein erstes Buch

Du must Dich zeigen, um gesehen zu werden.
Iris Ludolf

Alles fing vor etwas mehr als zwei Jahren an.

Auch wenn ich das jetzt erst so sehe. Es war mein zweiter Besuch am Arthur Findlay College. Eine der Mitstudentinnen, mit der ich in einem der Kurse zusammenarbeitete, überbrachte mir die Botschaft der geistigen Welt, dass meine Worte wichtig seien. Ich hätte viel zu sagen und solle es auch tun.

Hättest Du zu dieser Zeit in einem Lexikon die Begriffe „introvertiert“ und „schüchtern“ nachgeschlagen, hättest Du bei beiden Einträgen ein Bild von mir gefunden: mich von der Kamera abwendend, die Hände hoch haltend. Auf jeden Fall nicht keck in die Kamera lächelnd. 🙂

Dementsprechend dachte ich mir auch nur sehr zweifelnd: „Aha!“

Faszinierenderweise begann da aber auch die Zeit, in der ich Botschaften der geistigen Welt zu Papier brachte. Ich saß im Park des Colleges und schrieb einfach mit, was die Sonne, der Wind, einer der Bäume und die Krähen zu sagen hatten.

Ich brachte diese beiden Ereignisse aber nicht miteinander in Verbindung. Denn Dinge für mich in mein Büchlein zu schreiben und zu anderen Leuten zu sprechen, sind ja zwei ganz verschiedene paar Schuhe. Als würde man Hausschlappen mit hochhackigen Designerschuhen vergleichen. 🙂

So um diese Zeit herum begann auch meine Anziehungskraft zu Orakelkarten.

Ich fragte mich in den letzten Wochen immer wieder, welches das erste Kartendeck war, das ich kaufte. Gerade fiel es mir ein. Ein sehr schönes, sanftes Deck, das Doreen Virtue zusammen mit dem Australier Robert Reeves kreierte: Die Blumen der Engel. Dazu haben sie auch ein Buch mit zusätzlichen Informationen geschrieben. Wirklich sehr, sehr schön. Kann ich nur empfehlen. Ein sehr gutes Anfängerdeck, das ich aber immer noch gerne benutze. Ich liebe die Energien der Blumen.

Je mehr ich mit Karten arbeitete, je mehr Karten sprachen mich an, wenn ich in „einschlägigen“ Läden unterwegs war. Die Frequenz ihrer Energien schwangen auf meiner Frequenz, so dass ich mich von ihnen angezogen fühlte.

Einige meiner Decks sind mittlerweile weitergezogen. Einige sind selbst hier in den USA meine treuen Begleiter.

Nach kurzer Zeit begannen dann eigene Legemethoden zu mir zu kommen.

Das äußerte sich so, dass mir beim Mischen Karten entgegenfielen. Das erste Mal, als es geschah, waren es drei Karten. Ich schaute sie mir an, und wusste, dass sie Antworten auf verschiedene Fragen enthielten. Ich hatte den Impuls, mir diese Fragen aufzuschreiben. Und folgte ihm Gott sei Dank auch. 🙂

Ich nannte es „Altes eigenes Wissen“ und schrieb es auch so in mein Notizbuch. Es geschah immer wieder. Mal waren es zwei Karten, mal fünf, einmal sogar 18. 🙂 Ich schrieb immer fleißig mit.

Es war eine Zeit inneren Wachstums auf Seelenebene.

So ist es nicht verwunderlich, dass alle Legungen diesen Themen gewidmet sind:

Wo stehe ich?
Wo will ich hin?
Was ist der Weg?
Was blockt?
Was hilft?

Jede einzelne Legung, die ich erhielt, half mir weiter. Manche der Erkenntnisse wollte ich zwar nicht hören, bzw. wahrhaben, aber solche Zweifel gehören dazu. Sobald ich das Ego spielen schickte, konnte die Seele mithilfe dieser Erkenntnisse wachsen.

Als ich vor ein paar Monaten dann die 21. eigene Legung niederschrieb, wurde mir gesagt: „So, jetzt kannst Du Dein Buch schreiben.“ Ich diskutierte gar nicht erst. 21 ist aber auch eine schöne Zahl. 🙂

Das Buch wird in vier Bereiche aufgeteilt werden:

Im ersten Teil, der Einführung erzähle ich, wie ich zu den Karten kam und gebe allgemeine Hinweise zum Kartenlegen sowie zur Vorbereitung zu den Legungen.

Im zweiten Teil stelle ich die ersten 21 Legungen vor. Zu jeder Legung wird es eine Beispiellegung mit verschiedenen Kartendecks geben.

Im dritten Teil stelle ich die Kartendecks vor, mit denen ich die Beispiellegungen gemacht habe.

Der letzte Teil wird auch nochmal interessant, denn dort wirst Du Übungen und Tipps aus meiner Praxis finden, die in den Beispiellegungen erwähnt werden:

Du wirst nicht nur erfahren, wie Du Glaubenssätze auflösen, Deine Aura reinigen oder Deine Intuition stärken kannst, ich werde Dir auch noch einige andere Übungen an die Hand geben, die Dir und Deiner Seele auf Eurem Weg helfen werden.

Ich freue mich schon sehr auf das Buch.

Wenn alles wie (von mir) geplant läuft, wird es im August als E-Book erhältlich sein.

 

Meine Intention für dieses Buch:

Möge es so vielen Menschen wie möglich helfen, sich und ihrer Seele selber zu helfen.

Möge ihnen damit Mittel und Wege aufgezeigt werden, um sich und ihrer inneren Stimme zu vertrauen und zusammen mit ihrer Seele stolz, frei, liebevoll, freudig und in ihrer vollen Größe stehend ihren ureigenen Weg auf dieser Erde zu gehen.

And so it is.

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Warum der Aspekt der Freude bei Deiner Zielsetzung nicht fehlen darf

 

Du bist hier auf der Erde, um Freude zu erfahren.
Abraham Hicks

 

In den letzten Tagen kam das Gespräch immer wieder darauf, seiner eigenen Freude zu folgen. Egal, mit wem ich sprach.

Freude war einer der roten Fäden, der sich durch die Woche zog.

Sobald wir die Freude aus dem Fokus verlieren, fängt das Leben an, sich zäh wie Kaugummi anzufühlen. Alles wird träge und beschwert. Nichts macht wirklich Freude, denn wir jagen nur unseren Zielen hinterher. Verstehe mich nicht falsch: Es ist wichtig, Ziele zu haben!

Es ist aber noch wichtiger, das richtige Ziel anzuvisieren.

Man kann sich jede Menge Ziele setzen: So und so viel Kilo abnehmen, reich und berühmt sein, heiraten und zwei Kinder kriegen, in einem schönen Haus mit Garten und Hund im Vorort einer schönen Stadt leben, das aktuelle Projekt abschließen, und dann das nächste, und das nächste …

Aus meinem eigenen Leben kann ich Dir sagen: Es wird immer ein nächstes Projekt geben.

Als ich noch die Übersetzungsagentur leitete, habe ich sehr viel gearbeitet. Je nach Projekt auch mal die Nächte durchgearbeitet. Meist hatten wir enge Abgabetermine. Ich arbeitete immer auf den nächsten Abgabetermin zu. Er kam, ich gab das Projekt ab, stellte die Rechnung … und arbeitete direkt am nächsten Projekt, wenn ich nicht zeitgleich an mehreren Projekten arbeitete.

Ruckzuck waren 17 Jahre rum.

Irgendwann erwachte ich aus diesem Drang, auf die nächste Abgabe hinzuarbeiten. Dafür erwachte in mir der Drang, zu leben, zu fühlen, ich zu sein.

Es dauerte allerding noch einige Jahre, bis ich entdeckte, was für mich das Ziel ist, das mir als Ankerpunkt dient. Die altbekannte Art der Zielsetzung war noch für einige Zeit automatisch in mir aktiv. Ich musste mich erst umprogrammieren. Das war die maskuline Art der Zielsetzung.

Die feminine Art der Zielsetzung setzt ganz auf das Gefühl.

Mir wird gerade bewusst, wie lange es gedauert hat, bis mein Verstand das Konzept freigegeben hat, damit ich es verinnerlichen kann. Vor fünf Jahren schon las ich Danielle LaPortes Buch „The Desire Map“. Für mich war sie die erste, die fragte, was denn hinter den Zielen steckt, die man sich selber setzt:

Wie willst Du Dich fühlen?

Nicht „Warum willst Du Dich so fühlen?“. Das ist zweitrangig. Denn sobald Du ins Analysieren kommst, bist Du aus dem Gefühl draußen. Bleib im Gefühl. Lass das Gefühl aber nicht von äußeren Umständen abhängig sein!

Wie bei allem im Leben, so soll auch hier Freude und Leichtigkeit der Kompass sein.

Denn wenn Du der Freude und der Leichtigkeit folgst, bist Du definitiv auf Deinem Weg. Sobald es schwer wird und die Freude stiften geht, weißt Du, dass der eingeschlagene Weg nicht der ist, der für Dich in diesem Leben vorgesehen ist. Du kannst natürlich gerne auf diesem Weg bleiben. Das nächste Leben kommt bestimmt. Aber warum nicht das nutzen, was uns gegeben wurde?

Wir sind hier in diesem Leben, um Freude zu erfahren, zu leben und zu verbreiten.

So einfach und doch so komplex. Ich gehe also einen Schritt weiter und sage, dass hinter all den Gefühlen einer gesunden Zielsetzung zwei Kerngefühle stecken: Freude und Leichtigkeit.

Wie sich Freude und Leichtigkeit im Leben einzelner Menschen zeigt ist so unterschiedlich wie die einzelnen Menschen selber.

Für die einen ist es Sport, der Freude bringt, für die anderen Musik hören, Tango tanzen, wieder für andere einfach das Sitzen in der Natur, die Sonne auf der Haut und den Wind um die Nase spüren, etc.. Ich definiere Freude so:

Freude ist das, was Dein Herz aufgehen und lächeln lässt, wenn Du nur daran denkst.

 

Aber was bedeutet das jetzt für Dich und wie kannst Du freudvolle Ziele finden?

Wenn Du schon Ziele hast, beginnt jedes gute Projekt mit einer Bestandsaufnahme:

  • Ziele auflisten

Schau Dir zuerst die Ziele an, die Du Dir bereits gesetzt hast. Wenn Du mehrere hast, schreibe sie alle auf.

  • Ziele fühlen

Fühle in jedes einzelne Ziel hinein. Spürst Du Freude, wenn Du an das Erreichen des Ziels denkst? Und spürst Du die Leichtigkeit? Freude und Leichtigkeit kommen bei Zielen immer im Doppelpack!

Übung:

Wenn Du Dir nicht sicher bist, was Du fühlst, schreibe Deine Ziele auf ein Blatt Papier. Jedes Ziel auf ein separates Blatt. (Mit einem Stift, der nicht auf die andere Seite durchscheint.) Dann drehe die Blätter um, mische sie und verteile sie auf dem Boden. Stell Dich drauf und fühle in jedes einzelne Ziel hinein. Schreibe Dir auf, was Du fühlst. Wenn Du keine Freude oder Leichtigkeit fühlst, lege sie zur Seite.

Es ist an der Stelle auch okay, wenn Du diese Freude bei keinem Deiner Ziele fühlst. Das heißt, Du kannst Dir ein neues Ziel setzen, das Dein Herz höherschlagen lässt.

Tipp:

Manchmal ändert sich auch das Gefühl, wenn man verschiedene Optionen aufeinanderlegt.

 

Wie kann sich das äußern?

Ein Ziel kann zum Beispiel die eigene Selbstständigkeit sein, ein anderes Ziel könnte sein, in Paris zu wohnen. Jedes einzelne Ziel an sich fühlt sich nicht richtig an, irgendwas fehlt. Wenn Du die Blätter mit den Zielen aufeinanderlegst, und dich total frei, fröhlich und leicht fühlst, so solltest Du anfangen herauszufinden, wie Du Dich in Paris selbstständig machen kannst. 🙂

 

Jetzt das Wichtige: Verliere dabei die Freude nicht aus den Augen!

An der Stelle verfallen wir oft wieder der männlichen Herangehensweise an Ziele: Listen machen, die man abarbeiten muss.

Und schon schleicht sich die Freude aus der Hintertür raus.

Listen sind okay – als Hilfsmittel. Aber erinnere Dich stets daran: Die Freude ist das Ziel, nicht Paris! In Paris zu wohnen ist nur ein Weg, wie sich Freude momentan in Deinem Leben äußert.

Alles verändert sich: Ziele, Wünsche, Umstände, wir selber. Es gilt, sich diesen Änderungen hinzugeben; und dabei immer als Ankerpunkt die Freude im Fokus zu behalten.

 

Was kannst Du tun, wenn Du kein Ziel hast?

Freude finden. Wer kein Ziel hat, hat die Freude aus den Augen verloren.

Auch hier gilt: Mache eine Bestandsaufnahme.

Was macht Dir Freude? Was hat Dir Freude gemacht, als Du Kind warst, oder auch im jungen Erwachsenenalter. Schreibe es auf.

Wenn Dir nichts einfällt, besorge Dir ein kleines Notizbuch und trage es mitsamt einem Stift überall mit Dir herum.

Beobachte Dich: Wobei geht Dir während des Tages das Herz auf?
Schreibe es auf.

Erinnere Dich, wann Du das letzte Mal Freude empfunden hast.
Schreibe auch das auf.

 

Aber noch viel wichtiger: Tue es mal wieder!

 

Da mir in letzter Zeit sehr häufig Bälle begegnen, greife ich das Thema hier wieder auf:

Wenn Du als Kind gerne Ball gespielt hast, schnapp Dir einen Tennisball und wirf ihn gegen die Haus- oder Zimmerwand (wenn sich dahinter nicht ein sensibler Nachbar befindet. :)).

Wenn Du einkaufen gehst, lehne Dich auf den (vollen) Wagen und rolle damit durch den Laden oder über den Parkplatz. Da kommt sofort wieder Freude auf. 🙂

Wenn Du als Kind gerne Brötchen mit Schaumküssen gegessen hast, geh dir Brötchen und Schaumküsse kaufen und gib Dich ganz der Freude hin. Genieße jeden einzelnen Bissen, ganz egal, ob Du Diät machst oder nicht. Du isst es ja nicht ständig.

(Und hier eine wahre Geschichte aus meinem Leben:

Ich liebe Eiscreme. Könnte ich kiloweise vertilgen. Deswegen ist es für mich ein Leichtes, Halb-Pfund-Packungen Eis ganz alleine und auf einmal zu vertilgen.

Wann immer ich dieses Eis esse, weil ich Frust schiebe, habe ich am nächsten Tag mindestens ein Kilo mehr auf der Waage.

Vor ein paar Jahren war ich im Frühjahr unterwegs, in der Stadt bummeln. Die Sonne schien, es gab tolle Straßenmusiker, ich hatte total gute Laune und Freude am Leben, am Tag und am riesigen Eisbecher mit extra Keksen, Sahne und Schokosoße. 🙂 Ich habe voller Freude jeden einzelnen Löffel genossen. Und ob Du es glaubst oder nicht – am nächsten Tag wog ich ein Kilo weniger als am Tag zuvor.

Es ist also größtenteils die Einstellung, die dick macht, denn die Kalorien waren ungefähr dieselben.)

 

Aber zurück zu Dir:

Es gibt einige Indoor-Spielplätze, die Ü-18-Toben anbieten (zum Beispiel das in Solingen).

Kurz: Bring Freude in Dein Leben. Mit der Freude kommt die Leichtigkeit und mit den beiden im Schlepptau findest Du Deinen Weg in diesem Leben.

 

Was Dich hindern könnte, Freude zu empfinden:

Die drei wichtigsten Punkte hier sind:

  • Drama.

Entweder Dein eigenes oder das anderer.

Nein, ich nehme ein schweres Schicksal nicht auf die leichte Schulter. Kenne ich selber. Aber auch hier gilt: Die Freude ist unser Ziel. Lerne, was daraus zu lernen ist, erkenne das Geschenk daraus, löse Dich aus der Situation und lebe Dein Leben. Ohne Drama.

  • Falsche Freunde.

Diejenigen, die Dich in ihr Drama einwickeln. Oder diejenigen, die versuchen, die Verantwortung für ihr eigenes Leben auf Dich abzuwälzen. Diejenigen, die alles negativ sehen. Menschen, die Dich daran hindern wollen, Dein Leben zu leben. Diejenigen, die Dich kleinhalten, um selber größer dazustehen, etc.

  • Betäubung durch TV, Facebook, WhatsApp, Gaming etc. Kurz: Alles, was Dich davon abhält, Deinen Weg zu gehen.

Du bist hier, um Dein Leben zu leben, nicht, um das Leben anderer Menschen zu beobachten.

 

Was Dir helfen wird, Zugang zur Freude zu finden:

  • Neugier, um herauszufinden, was sich jenseits Deiner Komfortzone befindet.
  • Abenteuerlust, um den ersten Schritt zu gehen. Und den nächsten. Und noch einen.
  • Gute Freunde. Freunde, die Dich aufrichten. Freunde, die sehen, was alles möglich ist, was alles möglich sein könnte. Freunde, die selber alles tun, um ihr Leben zu leben. Freunde, die Dir Mut zusprechen, wenn Du verzweifelt bist. Freunde, die ehrlich genug sind, Dir auf liebevolle und unterstützende Weise zu sagen, wenn Du Dich verrannt hast. Freunde, die eine eigene Meinung haben und sie auch vertreten, weil sie so Dir den Raum geben, Deine eigene Stimme zu finden und sie zu nutzen.
  • Und immer wieder Ausrichtung auf die Freude. Immer wieder Kurskorrektur.

 

Was macht Dir Freude? Wie hast Du die Freude in Deinem Leben wiederentdeckt? Wie bist Du aus Deinem Drama herausgekommen? Ich würde gerne von Dir in den Kommentaren hören – entweder auf meiner Webseite, oder am Dienstag auf Facebook.

 

Mögest Du immer öfter die Freude in Deinem Alltag spüren, das wünsche ich Dir!

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12 Wege, um mehr Harmonie und Frieden in Dein Leben zu bringen

Den Weltfrieden können wir nur durch die innere Wandlung der einzelnen Menschen herbeiführen. Friede muss zuerst in jedem einzelnen Leben entwickelt werden.
Dalai Lama

Du weißt, dass alles Energie ist, alles schwingt.

Wenn wir mit etwas oder jemandem auf einer Wellenlänge schwingen, ist das Verhältnis harmonisch. Je mehr sich die Frequenz der Dinge in unserer Aura von unserer eigenen Frequenz unterscheidet, desto unharmonischer wird es. 

Lass es mich mit ein paar Grafiken verdeutlichen:

Nimm einfach an, Du bist A. B kann alles sein: Dinge, gegen die Du allergisch bist, die Nachrichten, Menschen, Situationen, etc. 

Wenn Du aber in Harmonie mit etwas bist, sieht das schwingungstechnisch eher so aus:

Dabei kann B der Baum sein, zu dem Du Dich hingezogen fühlst, Musik, die Du hörst, ein Mensch, der ein Lächeln in Dein Gesicht zaubert, eine Tätigkeit, bei der Dir das Herz aufgeht, etc. 

Die Frage, die sich nun stellt:

Wie kommst Du von der unharmonischen Schwingung zu der harmonischen?
Die Frage ist so ähnlich wie die Frage. „Wie lang ist ein Faden?“ Genau man kann es nicht so allgemein sagen. Aber: Es gibt einige Dinge, die man unternehmen kann, um Schwingungen zu harmonisieren, auch die eigene. 

Erste Hilfe ist immer der Atem!
Wann auch immer Du Disharmonien erlebst, hältst Du meist automatisch den Atem an und atmest dann stockend. Atme also wieder bewusst und tief ein- und aus, bis Du wieder von alleine ruhig atmest.

Auf den Fokus kommt es an!
Nehmen wir an, Du musst bügeln. Und Du hast gar keine Lust. Und deswegen hast Du jetzt nicht nur drei Stücke, die Du bügeln musst, sondern dreißig. Schon alleine beim Gedanken an den Berg Bügelwäsche stellen sich Dir die Nackenhaare auf. Aber Du kommst nicht darum herum, zu bügeln.

Nehmen wir weiter an, dass Musik Dich beruhigt. Eine der möglichen Lösungen hier ist also, bei guter Musik zu bügeln und Dich auf die Freude an der Musik zu konzentrieren. Das ist der Schlüssel!

Wenn Du bei jedem Stück, das Du aus dem Wäschekorb nimmst, denkst: „Was für ein Mist! Ich werde noch Stunden brauchen. Mein Rücken tut schon weh! Warum habe ich nicht früher angefangen, dann müsste ich jetzt nicht so lange hier stehen!“ etc., kann noch so eine schöne Musik spielen, die Dich sonst immer aufheitert, Du wirst sie in dem Fall gar nicht hören, oder sie wird Dich nerven. Denn Du konzentrierst Dich auf die unharmonische Schwingung, die dadurch immer stärker wird und immer mehr Platz einnimmt.

Wenn Du Dich aber auf die Musik konzentrierst, vielleicht sogar im Takt bügelst und zwischen Bügelbrett und Wäschekorb hin- und hertanzt, lässt Du Dich auf die harmonische Schwingung ein, die Dich mit der Musik verbindet. Dadurch wird diese harmonische Schwingung immer größer und nimmt immer mehr Platz ein.

Schwingung ablegen
Wenn ich früher so richtig wütend war, habe ich ZZ Top total aufgedreht. Nach zwei bis drei Liedern hatte ich mich meist wieder abgeregt.

Die Musik hatte dieselbe Schwingung, wie meine Wut. In dem Fall hat sich meine Wut aber nicht durch die Musik verstärkt, sondern ich war in der Lage, meinen Zorn auf die Schwingung der Lieder zu entladen.

Natur hat dieselbe Wirkung.
Wiesen, Wälder, Berge, Meere, Seen … ganz egal. Sie alle reinigen uns von den Schwingungen, die uns belasten. Je länger wir uns in der Natur aufhalten, desto tiefer und anhaltender ist die Wirkung. 

Lächeln
Wusstest Du, dass Du ganz einfach Deine Laune verbessern, Deine Schwingung harmonisieren kannst, wenn Du lächelst? Mach mal! Verziehe Deine Mundwinkel für mindestens zwei Minuten zu einem Lächeln und schau, wie es Dir anschließend geht.

Deine Wahrheit sprechen und leben
Auch wenn es anfangs (und auch mitten drin) nicht immer einfach ist: Wenn Du Deine Wahrheit sprichst und/oder lebst, fällt jede Menge Druck von Dir ab. Was wiederum dazu führt, dass sich Deine Schwingung harmonisiert.

Reiki, Massage, Jin Shin Jyutsu etc.
All diese Dinge helfen, wenn sie richtig praktiziert werden, auch immens dabei, die eigene Schwingung zu harmonisieren, und sind sehr empfehlenswert.

Sex
Jep, auch wunderbar zur Harmonisierung der eigenen Schwingung geeignet (natürlich nur, wenn es im gegenseitigen Einvernehmen geschieht). 🙂

Sport
Jede Sportart hilft dabei, aus der unharmonischen Schwingung zu einer harmonischen zu gelangen. Voraussetzung ist natürlich, dass man den Sport gerne ausübt. Eine schöne Kombination verschiedener Dinge wäre zum Beispiel ein schöner Spaziergang in der Natur. 

Andere Hilfsmittel
In meiner Ausbildung zur Trainerin der Neuen Homöopathie (diese Heilmethode wird auch Heilen mit Symbolen genannt) habe ich gelernt, wie machtvoll die Schwingung von Symbolen ist, um unharmonische Schwingungen wieder auszugleichen. (Aber nicht nur Symbole helfen – auch die Energie von sogenannten Orakelkarten, Altären, Steinen, Kräutern, Pflanzen, Bäumen, Tieren, Worten etc. können hier helfen – oder auch eine Kombination aus mehreren Dingen.)

Eines der Zeichen möchte ich hier vorstellen:

Das Ausgleichzeichen

Es wird auch Sinuszeichen genannt. Kennst Du bestimmt noch aus der Schule. 🙂 Du kannst es zum Beispiel auf Insektenstiche malen. Oder auch energetisch speichern.

Eine der Teilnehmerinnen des Trainerkurses erzählte uns, wie sie mit ihrer Familie im Urlaub am Meer war. Sie wollten mit dem Boot rausfahren, aber der Motor sprang nicht an. Ihr Mann versuchte alles Mögliche, aber nichts half. Dann kam ihre Tochter zu ihr und fragte sie: „Mama, warum reparierst Du den Motor denn nicht mit dem Ausgleichzeichen?“ Sie war verdutzt, weil sie gar nicht daran dachte. Dann speicherte sie aber es aber energetisch und voilà, der Motor sprang an und sie konnten aufs Meer hinausfahren. 🙂

Diese Geschichte kam mir in den Sinn, als ich mit einigen anderen im Auto einer Freundin mitfuhr. Wir wollten zu den Externsteinen und ihr Navi funktionierte an dem Morgen auf einmal nicht. Ich speicherte energetisch das Ausgleichzeichen auf das Navi und sagte meiner Freundin, sie solle es doch jetzt noch mal versuchen. Es war das erste Mal, dass ich es auf Elektronik anwendete und war selber gespannt. 🙂 Was soll ich sagen – das Navi funktionierte auf einmal wieder. 🙂 

Deine Intuition ist der allerwichtigste Aspekt.
Deine Intuition wird Dich immer richtig leiten. Sei offen und trainiere sie immer wieder. In einem meiner Artikel habe ich bereits ein paar Möglichkeiten vorgestellt, die Verbindung zur Intuition, zur inneren Stimme zu trainieren. Es gibt noch unzählige mehr. Ich werde in einem meiner nächsten Artikel auf ein paar weitere Übungen näher eingehen.

Zusammenfassend …
Wenn Du Dich gut fühlen willst, gilt es, Disharmonien auszugleichen. Was Dir – neben tiefem Ein- und Ausatmen – hilft, ist situationsabhängig. Vertraue Deiner Intuition und höre auf sie.

Ganz wichtig
Wenn man alles versucht hat, was man konnte, ohne sich dabei selber zu verlieren, und nichts hilft, muss man sich evtl. von den Menschen, Situationen etc. trennen, die uns das Leben schwer machen. Verantwortung und vor allem Selbstverantwortung sind hier die Schlüsselbegriffe. Nur, wenn unser eigenes Leben in Frieden ist, kommt unsere Umwelt in Frieden.

Wenn wir immer auf Spannung leben, so ist die Schwingung, die wir aussenden, auch Spannung. Wenn wir ent-spannt sind, fröhlich, glücklich, dann breiten sich genau diese Schwingungen aus.

Nur so kommt Weltfrieden zustande: Dadurch, dass jeder Einzelne von uns in Harmonie mit sich und dem lebt, was ihm täglich begegnet.

Möge eine Welle der Harmonie durch die Menschheit ziehen, das wünsche ich uns.

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Es gilt, die Ursache zu finden und zu lösen und nicht das Symptom zu behandeln

Inmitten der Schwierigkeiten liegt die Möglichkeit.
Albert Einstein

Ich weiß, dass unser Leben uns immer genau dahin führt, wo wir hin sollen. Und auf dem Weg dorthin packen wir nebenbei alles in unser Körbchen, was uns für unsere spätere Aufgabe nützlich sein wird. Egal, ob es Interessen sind, Fähigkeiten, die wir im Laufe unseres Lebens entwickeln, Jobs, die wir ausführen, jedes kleine Puzzlestück wird Teil des Ganzen. 

Ich habe schon immer Bücher regelrecht verschlungen. Mich interessierten Geschichten und Geschichte. Familiengeschichten, die sich über Jahrhunderte erstreckten, fand ich toll, genauso wie Fantasy-Geschichten. In der Schule liebte ich Biologie, da vor allem Mendels Vererbungslehre. Und Geschichte – ich hatte Geschichte Leistungskurs. Später dann war ich Übersetzerin und leitete viele Jahre lang eine Übersetzungsagentur.

Heute übersetze ich die Infos, die ich von der geistigen Welt erhalte. Sie helfen mir dabei, die fehlenden Puzzlestücke im Leben meiner Klienten zu finden, so dass sie ihre alten Traumata heilen können. Dabei machen wir oft Abstecher in vergangene Leben und lösen in Aufstellungen alte Familienthemen. Mit von der Partie sind immer die geistigen Begleiter meiner Klienten. Die Liste ist lang und erlesen: Egal, ob es sich um Krafttiere handelt, oder sogenannte „Fabelwesen“, Engel, Aufgestiegene Meister oder auch Vertreter aus den eigenen Ahnenreihen, es ist alles dabei.

Alles, was uns im Jetzt als Problem begegnet, hat seine Ursache in einem oder mehreren Bereichen.
Es ist mittlerweile wissenschaftlich bewiesen, dass unsere Zellen nicht nur die Erinnerungen aus frühren Inkarnationen speichern, sondern auch unaufgelöste Traumata aus der Ahnenlinie.

So stammen die Ursachen immer entweder aus vergangenen Leben, aus der Ahnenlinie oder aus diesem Leben.

Weil wir als Seele sehr effizient sind – und zu all dem eigenen Gepäck, das wir aus vorherigen Leben mitschleppen nicht noch neue Dinge von den neuen Ahnen abarbeiten wollen – suchen wir uns vor der Inkarnation eine Familie und ein Leben aus, das es uns ermöglicht, direkt ein bis drei Dinge auf einmal zu heilen.

Wenn wir zum Beispiel aus einer früheren Inkarnation noch ein nicht aufgelöstes sexuelles Trauma in unserem System haben, suchen wir uns eine Ahnenlinie aus, in der es auch noch unaufgelöste sexuelle Traumata gibt. Damit wir darauf auch Zugriff haben, kann es durchaus möglich sein, dass wir dann auch noch in diesem Leben ein sexuelles Trauma als Auslöser erleben. Nun können wir uns endlich Hilfe suchen und dabei direkt alles auflösen.

Warum jetzt?

Wir leben in einer Zeit, in der die geistige Welt großes Gewicht auf die Auflösung alter und neuer Traumata legt. Deswegen wird es immer leichter, diese Traumata zu erkennen und zu heilen. Die Welt braucht mehr und mehr Menschen, die im Inneren Frieden spüren. Sind die Traumata aufgelöst, ist dies um ein Vielfaches einfacher.

Die Bereitschaft ist das A und O
Wenn wir bereit sind, uns diese Dinge anzusehen, die angeschaut werden möchten, werden wir hingeführt. Immer. Das kann auf verschiedene Weise geschehen:

Der Gesundheitszustand kann sich rapide verschlechtern.
Ein traumatisches Ereignis geschieht.
Wir werden „von oben“ zu Workshops, Büchern, Podcasts, Filmen etc. geführt, die etwas in uns ansprechen, die den Ball ins Rollen bringen, etc.
Unsere innere Stimme meldet sich mit einer sehr klaren und deutlichen Ansage.

Je offener wir unserer inneren Stimme gegenüber sind, desto sanfter sind meist die Hinweise (Ausnahmen bestätigen die Regel).

Ich las in einem Buch diesen Vergleich, der mir sehr gefiel:

Wenn das Universum Deine Aufmerksamkeit erhaschen möchte, klopft es erst sanft auf Deine Schulter. Dann etwas fester. Je länger Du das Klopfen ignorierst, desto stärker wird es. Irgendwann nimmt es dann halt das Vierkantholz als Verstärker … 

Ich kann gar nicht genug betonen, wie wichtig es ist, der inneren Stimme zu vertrauen und auf sie zu hören. Du kannst diese Fähigkeit wunderbar trainieren. So wie einen Muskel. Je mehr Du Deine Intuition benutzt, desto stärker wird die Verbindung und desto leichter wird es, die Ratschläge wahrzunehmen.

„Wenn der Schüler bereit ist, zeigt sich der Meister.“
Schon die alten Chinesen wussten das. Meist sind es mehrere Meister. Jeder gibt uns etwas anderes, was für unseren Weg wichtig ist.

Es sind immer verschiedene Meister, die uns nach und nach andere Dinge beibringen und uns helfen, unsere Baustellen zu bearbeiten und aufzulösen. 

Aber keiner dieser Meister kann uns heilen. Absolut keiner. Heilung kommt einzig und allein aus uns selber heraus. Sie können uns definitiv helfen und begleiten, aber heilen können wir nur uns selber. Und auch nur, wenn wir dazu wirklich bereit sind.

Du musst offen sein für die Möglichkeiten.

Du musst gar nicht an Heilung glauben. Aber wenn Du dafür offen bist, dass es möglich sein könnte … öffnest Du der Heilung die Tür. Das ist alles, was sie braucht. 

Alles, was sich in diesem Leben als Problem zeigt, egal in welcher Form, ist nur ein Symptom.

Wo die Ursache des Problems liegt, das muss herausgefunden werden. Oft haben körperliche Symptome egal welcher Art ihren Ursprung in vergangenen Leben. Jeder meiner Klienten erlebte in einem vergangenen Leben mindestens ein traumatisches Ereignis. Dieses Ereignis verkapselt sich an einer Stelle im Körper, die in direktem Bezug zum Trauma steht.

Wurde jemand zum Beispiel sexuell missbraucht, so kann es gut sein, dass sie in diesem aktuellen Leben massive Probleme während ihrer monatlichen Regelblutung hat. Hat ein Geschoss die Lunge durchbohrt, kann er jetzt an einer Lungenkrankheit leiden. 

Es müssen nicht immer Traumata sein.

Alles ist energetisch miteinander verbunden. Diese Verbindungen reißen auch nicht mit dem Tod ab. Wenn Du Dir vorstellst, mit wie vielen Menschen Du allein in diesem Leben Verbindungen eingehst, und dann dazu noch die nicht gelösten Verbindungen von vorherigen Leben dazu nimmst … dann bekommst Du eine Idee davon, welch ein energetischer Kuddelmuddel herrschen kann. Das wiederum kann der Grund dafür sein, dass Du vor lauter Knoten handlungsunfähig wirst oder Dich fühlst, als würdest Du ständig vor eine unsichtbare Wand rennen.

Wenn Du diese Knoten löst und dafür sorgst, dass die Fäden alle wieder ordentlich aufgewickelt oder entsorgt werden, dann kann Dein Leben im Hier und Jetzt auch wieder rundlaufen.

Ich kann Dir dabei helfen.
Mein Tun erfüllt mich, weil ich weiß, das dadurch nicht nur meine Klienten Frieden finden, sondern auch die Seelen von allen, die sich während der Sitzung zeigen. Es gibt für mich nichts Ergreifenderes, Erfüllenderes oder Schöneres. 

Da ich auch weiß, wie wichtig diese Arbeit ist, steht noch bis Ende August mein Sommerangebot, das Du unten nachlesen kannst.

Wenn Dich meine Arbeit auf irgendeine Weise anspricht, biete ich Dir vorab ein kostenloses zwanzigminütiges Schnuppergespräch an. 

Bei Interesse schreibe mich einfach an. Wenn Du bereit bist, der Ursache Deiner Situation auf den Grund zu gehen, weiß ich, dass ich Dir helfen kann, sie zu finden und aufzulösen.

Mögest Du bereit sein Heilung zu erfahren, das wünsche ich Dir.

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Jetzt ist die Zeit, Verantwortung zu übernehmen!

 

Strebe nicht einfach nur danach, gut zu leben, strebe danach, einen Unterschied in der Welt zu machen.
Denzel Washington

Dass die USA das Pariser Klimaabkommen verlassen, hat gestern überall Schlagzeilen gemacht.

Vor allem hier in Pittsburgh. Am Sonntag gibt es hier sogar einen Spontanmarsch für den Klimaschutz. 

Ja, dieser Rückzieher sieht zuerst einmal wie ein Rückschritt aus. Ist es ja auch. Ich sehe allerdings noch andere Blickwinkel. Auf einen möchte ich heute eingehen:

Du, ich, jeder einzelne von uns „Otto-Normal-Bürgern“ hat keinen Einfluss auf die Entscheidung der Machthabenden. Punkt.

Wir können uns grün und blau ärgern, es wird nichts ändern.

Nicht für die Welt, nicht für die Politiker, nur für uns: Wenn wir weiterhin unsere Gedanken um Dinge kreisen lassen, die wir nicht ändern können, wird sich das auf unsere Gesundheit auswirken. Dazu brauchen wir dann gar keine Klimakatastrophe.

Das heißt nicht, dass wir nichts tun können oder sollen.

Es gibt einiges zu tun!

1.) Fange bei Dir selber an! Wie ist Dein eigenes Umweltverhalten?

Wie hältst Du es zum Beispiel mit dem Müll? Schmeißt Du Deinen Müll überall hin, nur nicht in den Mülleimer? Wie viel Müll produzierst Du? Wo und wie kannst Du gerade den Verbrauch von Plastikmüll reduzieren?

Lässt Du das Auto unnötig laufen, wenn es parkt? Was machst Du an roten Ampeln, wenn Du nicht eines von den Autos hast, das den Motor automatisch ab- und wieder anstellt?

Was ist mit Elektrogeräten? Machst Du sie aus – ganz aus, auch kein Standby – wenn Du sie nicht benutzt? Was ist mit Licht in Räumen, in denen Du Dich nicht aufhältst?

Lässt Du das Wasser einfach laufen, um es warm werden zu lassen? Stellst Du Wasser auf den Herd, das kalt ist, oder nimmst Du warmes Wasser? Was ist, wenn Du zur Toilette gehst und abziehst – nimmst Du den Sparmodus? Wenn Du duscht – wie kräftig ist der Wasserstrahl?

Wenn Du rauchst – schmeißt Du Deine Kippen auf den Boden? Und wenn ja, wusstest Du, dass Vögel diese Kippen nehmen, um ihre Nester zu bauen, in das sie ihre Eier legen? Das Blöde ist – das Gift aus den Kippen zieht in die Eierschalen und vergiftet so das ungeborene Küken in der Schale.

Was für Reinigungsmittel etc. verwendest Du – und wie viel? Wie nachhaltig sind die Firmen, von denen Du kaufst?

Das sind nur ein paar Punkte, bei denen Du Dein eigenes Umweltverhalten mal unter die Lupe nehmen kannst.

Wenn Du Hundebesitzer bist, und eh die Haufen hinter Deinem Hund aufsammelst, kannst Du dabei direkt auch den Müll aufsammeln, der in Greifweite darum liegt.

[Und dann schmeißt Du die Plastikbeutelchen mit dem Hundehaufen natürlich in einen Mülleimer und nicht irgendwo in die Natur, gell?!? 🙂 Es macht echt keinen Sinn, etwas, was sich von alleine zersetzt, in Plastik zu verstauen, nur um dann diesen Plastikbeutel in die Natur zu werfen …]

Wenn jeder zum Beispiel die Verantwortung für die Sauberkeit seines täglichen Fußwegs übernehmen würde, würde schon bald viel weniger Müll rumfliegen:

Du hast keinen Hund, aber Du fährst jeden Tag mit der Bahn? Klasse! Du hast gewonnen! Der Weg von Deinem Haus zur Haltestelle, von der Haltestelle zu Deinem Zielort gehört Dir.

Am Anfang wird es möglicherweise etwas zeitaufwendig sein, aber mit der Zeit wird es ganz schnell gehen.

Und es spricht sich rum und andere machen mit:
Ich bin früher mit meinen Hunden an einem Kindergarten vorbeigegangen und immer Müll eingesammelt. Was habe ich mich gefreut, als ich eines Tages sah, wie eine Gruppe Kinder mit Handschuhen und Müllbeutel bewaffnet loszogen, um auch Müll einzusammeln!! 

2.) Erkundige Dich, was bei Dir in der Lokalpolitik los ist und wie Du Dich einbringen kannst.
Jeder von uns hat die Möglichkeit, sich auf kommunaler Ebene einzubringen. Von dieser Möglichkeit sollten wir Gebrauch machen!

3.) Es gibt ganz viele Petitionen bezüglich der Umwelt und anderen Belangen.
Sieh zu, dass Du Petitionen unterstützt, die f ü r etwas sind. Nicht gegen etwas. Du weißt: Die Energie folgt dem Fokus. Und ich zumindest will meine Energie dahin lenken, wo etwas für den Klimaschutz und Mutter Erde getan wird, nicht dort wo gegen Umweltverschmutzung protestiert wird. Denn ich will den Klimaschutz stärken, nicht die Umweltverschmutzung. 

Du siehst, auch hier geht es darum, Verantwortung zu übernehmen.

Die Verantwortung für Deinen Beitrag, Dich um Mutter Erde zu kümmern. Was bringt es denn, die Schuld auf die Politiker zu schieben, wenn Dein eigenes Umweltverhalten zu wünschen übrig lässt? Auf die Politiker haben wir keinen Einfluss, auf uns schon. Es liegt in unserer Verantwortung, wie wir selber mit Mutter Erde und ihren Ressourcen umgehen. 

Bist Du bereit, Deine Verantwortung wieder in Deine eigenen Hände zu nehmen?

Wenn Du es bereits tust, möchte ich gerne hier in einem Kommentar davon hören, damit wir alle etwas davon haben. Welche Umwelttipps hast Du für uns? Welche nachhaltigen Produkte verwendest Du zum Beispiel? Oder welche nachhaltigen Firmen kannst Du empfehlen?

Hier ein Produkttipp von mir und ich wünschte, es wäre hier in den USA erhältlich:

www.sonett.eu:

Sie beschreiben Ihre Produkte mit folgenden Worten:
„Mittel für Waschen und Reinigen, die das Wasser achten als Träger alles Lebendigen“.

Und das schon seit über 40 Jahren!

Sonett verwendet bei der Herstellung ein Verfahren, das dafür sorgt, dass das dreckige Putzwasser, das wieder in den Wasserkreislauf kommt, nicht nur nicht schädlich ist, sondern im Gegenteil der Erde und dem Wasser noch Gutes tut: www.sonett.eu/qualitaet/das-oloid/.

Mögest Du immer neue Wege finden, Mutter Erde zu dienen, das wünsche ich uns allen.

Über die heilende Macht von Worten

 

Worte und Zauber waren ursprünglich ein und dasselbe. Auch heute besitzt das Wort eine starke magische Kraft.
Sigmund Freud

 

Diese Woche erlebte ich am eigenen Leibe, wie wichtig es ist, wenn uns jemand Mut zuspricht, wenn man es am nötigsten brauchen.

Drei Worte sprachen direkt zu meiner Seele.

Wer mit mir auf Facebook befreundet ist, weiß, dass ich einen Aufruf startete für meinen Bruder, meine Familie und mich zu beten. Für ein paar Stunden hatte ich große Angst um ihn. Er hinterließ mir eine Sprachnachricht, zu der ich morgens wach wurde, und sagte, er müsse ins Krankenhaus. Der Ausgang des Krankenhausbesuches war offen. Es klang danach, als wäre diese Nachricht das letzte, was ich je von ihm hören würde.

Mir ging ganz, ganz viel durch den Kopf

Ich versuchte ihn telefonisch zu erreichen, erreichte ihn aber nicht. Innerhalb von ca. 45 Minuten habe ich alle möglichen Emotionen durchlebt und habe alles getan, was ich tun konnte.

Unsere erste Reaktion ist immer Handlung.

Aber es gab nicht viel zu tun. Ich bin momentan in den USA, er in Deutschland. Mal eben ins Auto steigen ist da nicht möglich.

Die einzige für mich logische Handlung war es, um Hilfe zu bitten. Also schrieb ich meine Freunde an und bat sie, für ihn und uns zu beten. Ich bin zwar in der gesegneten Situation, viele Freunde zu haben, die mir wirklich nahe stehen, aber ich fühlte, mein Bruder braucht noch mehr Hilfe.

Also startete ich den Aufruf auf Facebook, auch zu beten. Denn ich weiß, dass diese Energien ankommen, dass tief empfundene Gebete Berge versetzen können.

Das einzige, was mir übrig blieb zu tun, war in die Natur zu gehen und zu böthen.

Ich errichtete einen Naturaltar und bat alle himmlischen Mächte um Hilfe. Anschließend ging ich an einen Platz unter einer wunderschönen Akazie und ließ mir die Sonne das Herz von außen erwärmen und den Wind um die Nase wehen. Das hilft mir immer, wieder bei mir selber anzukommen.

Während ich unter dem Baum saß, rief mein Bruder an. Wir sprachen eine Weile und sagten uns alles, was wir an dieser Stelle sagen konnten. Am Ende des Gesprächs waren wir in Frieden. Ich wusste, dass es nun seine Entscheidung, bzw. die seiner Seele sein würde, ob er es schafft oder nicht. Ich wusste auch, dass ich alles tat, um seine Seele wissen zu lassen, dass hierbleiben eine wirkliche Option ist.

Auf dem Rückweg hielt ich auf einer wunderschönen Elfenlichtung an und schnitt dem kleinen Volk als Gabe noch einen Apfel auf, entzündete ein Räucherstäbchen und bat auch das kleine Volk noch um Hilfe.

Die Entscheidung lag bei ihm.

Ich hatte akzeptiert, dass ich sonst nichts tun konnte. Ich ging zurück zum Haus und war auf einmal so müde, dass ich mich wieder ins Bett legte und drei Stunden schlief. Am helllichten Tag.

Als ich aufwachte, schaute ich auf mein Handy und sah die Nachricht einer Freundin. Sie schrieb nur drei Worte:

Er schafft es.

Ich war schlagartig innerlich ruhig und in Frieden.

Ich denke nicht, dass ich beschreiben kann, was diese Worte, diese Zuversicht, die aus ihnen sprachen, mir bedeuteten.

Es waren keine Worte, die dahergesprochen wurden. Sie ist keine Frau, die sagt, was andere hören wollen. Sie sagt nur das, was sie fühlt.

„Er schafft es.“ hat eine ganz andere Qualität als zum Beispiel „Das wird schon wieder.“ oder auch „Es wird nichts so heiß gegessen, wie es gekocht wird.“ Mit diesen Worten hatte mein Bruder versucht, mich zu beschwichtigen.

Diese Worte gaben mir Halt. Sie waren wie ein Rettungsanker, den die geistige Welt mir durch sie zuwarf, an dem ich mich festhalten konnte.

Mein Bruder hat es geschafft.

Er muss zwar momentan so viele Medikamente zu sich nehmen, dass er „morgens ein halbes Brötchen weniger essen muss“ [Originalzitat :)], und sein Gesundheitszustand ist in dem Augenblick, in dem ich diese Worte schreibe, ernst – aber nicht hoffnungslos. Gebete werden immer noch dankend begrüßt, aber er hat es geschafft.
Er ist sogar nach nur zwei Tagen wieder aus dem Krankenhaus entlassen worden und ich bin unendlich dankbar.

Zuspruch.

Ein schönes Wort. Wird leider noch viel zu selten benutzt und angewendet.

Wir können gar nicht ermessen, wie viel durch Zuspruch erreicht werden kann.

Zuspruch ist etwas, was sofort wirkt und weite Kreise zieht.

Ein ernst gemeintes : „Du schaffst das!“ kann Berge versetzen und der Unterschied zwischen Gelingen und Misslingen sein.

Damit helfen wir bei weitem mehr als durch Aufzählen, warum ein Plan, ein Vorhaben nicht gelingen kann.

Du schaffst das!

Die Worte müssen von Herzen kommen, ehrlich gemeint sein, um Halt geben zu können.

Gehe in Dich und finde in Dir das Vertrauen in Dein Gegenüber, in sein Vorhaben. Und aus diesem Vertrauen heraus sprich ihm Mut zu:

Du schaffst das!

 

Ich würde gerne von Dir hören. Welche Situationen haben sich für Dich durch den Zuspruch von anderen zum Positiven gewendet?

Mögest Du Zuspruch geben und auch empfangen, wenn Du ihn brauchst, das wünsche ich Dir.

 

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Wie Hoffnung mich immer wieder weiterbringt

Hoffnung ist nicht die Überzeugung dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat, egal wie es ausgeht.
Václav Havel

Hoffnung war das erste Wort des Tages, aus dem ich eine Postkarte machte. Weil es für mich so wichtig ist, so viel bedeutet.

Egal, in welcher Situation ich mich befinde, solange ich Hoffnung spüre, brauche ich die Lösung nicht zu kennen.

Denn Hoffnung öffnet Türen.
Türen zur Lösung.
Türen zu Ideen.
Türen zu Menschen, die helfen.

Ich sprach vor ein paar Monaten mit einer sehr lieben Freundin über dieses Wort. Sie empfand es als sehr passiv. Für sie fühlte es sich an, als würde man sich in sein Schicksal ergeben. Zuversicht gab ihr all das, was für mich Hoffnung bereit hält. Lustigerweise ist für mich Zuversicht passiver als Hoffnung. 🙂

Aber Du siehst, dass jeder die Wirkung von Worten anders empfinden kann, und das ist total okay.

Jeder von uns ist in jedem Moment die Summe aus all seinen Erfahrungen aus diesem Leben, aus vergangenen Leben und aus den Erfahrungen unserer Ahnen.

All das ist in unseren Genen hinterlegt (das wurde sogar inzwischen wissenschaftlich bewiesen). Kein Wunder, dass jeder anders reagiert.

Wenn Hoffnung und Zeichen zusammenkommen, dann geschieht etwas in uns.

Ein Raum wird bereitet, in dem Magie geschieht und Vertrauen aktiviert wird. Auch das ist ein Muskel, der durch Trainieren immer stärker wird.

Ich möchte Dir ein Beispiel geben.

Es gibt gerade aktuell eine Situation in meinem Leben, die läuft nicht so, wie ich das gewünscht oder geplant hatte. Mein Urvertrauen, dass alles so geschieht, wie es soll, ist sehr stark. Das hat mir bislang einfach mein Leben immer wieder gezeigt.

Und trotzdem gibt es immer wieder Momente in meinem Leben, in denen ich (ver)zweifle.

Am Mittwoch kam ich an einen solchen Punkt. Ich hatte eine Woche vorher eine Nachricht erhalten, die die Umsetzung meiner Pläne total blockierte. Seitdem hatte ich alles mir Mögliche getan, damit es weitergeht. Es rührte sich immer noch nichts. Die Hoffnung aller Beteiligten schwand, die Enttäuschung stieg mit jedem Tag, der verging, ohne, dass es weiterging.

Auch der Vormittag änderte nichts daran. Mittags sprach ich dann mit einer guten Freundin, die mich fragte, wie es mir ginge. Ich spürte rein und nahm den Frust wahr, aber gleichzeitig hatte ich das tiefe Wissen, dass irgendwo im Hintergrund ganz viel, ganz schnell in meinem Sinne läuft und sagte ihr das auch so. Sie bezeichnete es dann passenderweise als Untergundarbeit. 🙂
Ein paar Stunden später hatte ich eine Unterhaltung mit einem Menschen, der mir sehr am Herzen liegt. Sie war sehr down. Ich unterstützte sie, soweit es mir möglich war, wünschte aber, ich hätte in dem Moment mehr tun können. Zumindest umarmen, was aber durchs Telefon nicht wirklich umsetzbar ist.

Das hatte mich ganz schön mitgenommen. Und ich habe es mitgenommen.

Ich habe mir ihr Problem auf meine eigenen draufgelegt.

Abends ging ich dann zu einem Treffen mit einigen fantastischen Menschen. Auf dem Weg dorthin wurde ich plötzlich total müde. Es wurde auch nicht besser, als ich da war.

Ich fühlte mich schwer wie Blei. Und hoffnungslos.

Am Ende des Treffens kam die Sprache auf Hoffnung. Wir standen im Kreis und wurden gefragt, was für uns ein Zeichen der Hoffnung sei. Die Frage wurde uns gestellt, damit wir uns dessen bewusst werden und mit anderen teilen können, um so Hoffnung zu verbreiten. Wir waren knapp 10 Menschen, jeder sagte etwas anderes, was Grund zur Hoffnung ist.

Ich konnte förmlich spüren, wie meine Stimmung und mein Energielevel immer weiter anstiegen.

Ich sagte, dass ich Hoffnung daraus ziehe, dass …
immer mehr Menschen erkennen, dass sie liebenswert sind,
immer mehr Menschen zu sich und ihrer Größe stehen,
immer mehr Menschen das leben, wozu sie hier auf Erden sind,
immer mehr Menschen so ihr Licht leuchten lassen und dafür sorgen, dass die Erde immer heller wird.

Nach mir kam jemand dran, der mir im Kreis gegenüberstand. Er erzählte, wie zwei Tage vorher in dem Gebäude, in dem er arbeitet, die Menschen zusammenkamen, die gerade ihr gesamtes Hab und Gut in einem Hausbrand verloren. Sie liefen teilweise im Schlafanzug herum. Sie waren aber nicht alleine: da waren Feuerwehrmänner, die Decken verteilten und ganz viele Freiwillige, die das Ihre taten, um diesen Menschen zu helfen.

Dann schaute er mich direkt an und sagte, was ihm Hoffnung schenkt, sei das Wissen, dass er jeder von uns jederzeit Hilfe erfährt, wenn er sie braucht.

 

Ich war wie vom Blitz getroffen und mir kamen spontan die Tränen. Ich wusste, diese Worte waren direkt für mich. Es war eine Bestätigung von etwas, was ich kurzfristig durch die Schwere in mir aus den Augen verloren hatte.
Das Zeichen, das ich brauchte, um mein Vertrauen wieder zu aktivieren.

 

Wir wissen nie, womit wir andern helfen können. Welche unserer Worte unserem Gegenüber, oder den Menschen, die unsere Worte zum Beispiel auf Facebook lesen, weiterhelfen.

Wir wissen nie, wie das nächste Zeichen aussehen wird, das uns hilft, mit unserem Vertrauen wieder in Kontakt zu treten.

Aber wir können offen dafür sein. Und wir können darum bitten, dass wir es erkennen.

Wir können auch darum bitten, dass wir nicht erst knietief in die Verzweiflung fallen, bevor wir es erkennen. 🙂

Und ja, bei mir ging es am nächsten Tag wieder weiter. Ich brauchte zwar noch ein bisschen Hilfe und noch ein Zeichen „von oben“, aber es hat sich ein neuer Weg aufgetan.

 

An dieser Stelle möchte ich noch mein Wort des Tages vom 1. April 2016 mit Dir teilen.

Hoffnung.
Öffne Dich ganz für dieses Wort.
Spürst Du seine Leichtigkeit?
Wenn nicht, nimm ein DIN-A-4-Blatt, schreibe das Wort mit großen Buchstaben auf das Blatt, am besten mit einem dicken grünen Stift, und stelle Dich darauf.
Schließe die Augen und sauge die Hoffnung in Dich auf.
Bleibe so lange auf dem Blatt stehen, bis Du sie tief in Dir spürst.
Auf einmal weißt Du, welchen kleinen Schritt Du jetzt tun kannst, um Deinem Ziel näher zu kommen.
Tue ihn.
Wiederhole dies so oft wie nötig.

 

 

Was gibt Dir Hoffnung und wie gibst Du Hoffnung an andere weiter?

Mögest Du immer wieder aus dem Quell der Hoffnung trinken können, das wünsche ich Dir!

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Mein Umgang mit dem Tod

 

Zeit ist nicht Geld, Zeit ist Leben.
Anke Birkenfeld

Gestern war ein schöner Tag.
Ich hatte schöne Begegnungen mit einem lieben Menschen, die Sonne schien, ich habe schöne Schuhe zu einem genialen Preis gefunden, und eine meiner Freundinnen schrieb mir und wollte telefonieren. Wie toll. Ich hatte schon lange nicht mehr mit ihr telefoniert. Ich kenne sie schon seit über 25 Jahren. Ich hatte sie damals über ihren Bruder kennengelernt.

Ihn kenne ich schon seit knapp 30 Jahren. Er wohnte damals in einer WG mit zwei anderen zusammen. Eine war eine seiner anderen Schwestern, die andere eine Frau, die ich damals in der Stadt kennenlernte. Sie lud mich zu sich nach Hause ein, und so lernte ich ihn kennen. Toller Sinn für Humor, der Mann, und er hat einen Tag nach mir Geburtstag. Wie praktisch, wenn es ums Feiern ging. 🙂

Der Kontakt brach in den dreißig Jahren nie ab. Auch, wenn es meist dann der obligatorische Anruf zu unserem Geburtstag war, an dem wir uns darüber austauschten, wie denn das letzte Jahr für uns war, und wie es uns geht.

Der Kontakt zu seiner Schwester war in den 25 Jahren, die wir uns schon kennen, enger geworden, als der Kontakt zwischen ihrem Bruder und mir. Nicht, dass wir zwei täglich telefonierten, aber doch öfter. So auch gestern.

Ich rief meine Freundin an und merkte sofort, dass etwas nicht stimmte.
Ich fragte sie, was los sei.

Ihr Bruder war gestorben.
Er starb an einem Herzinfarkt. Einfach so.

Nein, ich konnte es nicht glauben. Kann nicht sein. Wir haben an unserem letzten Geburtstag das erste Mal nicht telefoniert.

Meine Freundin und ich unterhielten uns ein Weilchen. Es sackte immer noch nicht. Ich spürte keine Trauer, nur Unglaube. Ich wusste aber, dass es stimmte, weil ich ihn und seine Energie während unseres Gesprächs spüren konnte.

Ich spürte, dass es ihm gut geht, dass er okay ist mit dem Timing. Ich spürte seine Freude über diese absolute Freiheit, die er jetzt hat.

Das half mir und ich glaube, es half seiner Schwester auch ein bisschen.

Erst heute sackte es so richtig. Erst, als ich es laut aussprach. Erst dann kamen die Tränen. Ich weiß, dass es ihm gut geht. Ich weiß, dass ich mich jederzeit mit ihm unterhalten kann. Ich weiß, dass er immer da sein wird, wenn seine Familie ihn braucht und vermisst. All das wusste ich. Der Kopf hatte es begriffen.

Aber das Herz hatte es nicht gefühlt. Bis zum Herz hatte ich es nicht vordringen lassen.

Trauer gehört dazu.

Ganz egal, ob Du Dich mit den Verstorbenen „auf der anderen Seite“ unterhalten kannst oder nicht. Etwas ist vorbei. Ein Mensch ist gegangen und hinterlässt eine Leere.

Es ist an uns, diese Leere zu spüren, anzuerkennen und ziehen zu lassen, oder in ihr zu ertrinken. Ignorieren geht nicht. Oder nur bedingt. Gefühle kann man nur für eine gewisse Zeit verdrängen, bzw. versuchen mit egal welcher Art der Ablenkung zu betäuben.

Gefühle wirklich zu fühlen ist wichtig.

Überlebenswichtig. Nicht nur Trauer. Jedes Gefühl. Genauso wichtig, wie nicht in ihnen zu ertrinken.

Der Tod. Welch ein Thema, um aus meiner einmonatigen Pause zurückzukommen. Aber aus so vielen Gründen auch sehr passend für mich.

Der Tod hat so viele Facetten.

Man kann ihn fürchten, man kann ihn hassen, man kann ihn begrüßen und man kann ihn annehmen. Es gibt ihn. Wie die Sonne. Wie die Geburt.

Ich sehe Tod und Abschied nicht als etwas Zerstörerisches. Für mich ist es etwas Transformatives. Es ist unsere Entscheidung, ob wir am Schmerz festhalten, oder uns fragen: „Okay, und was ist das Neue? Wofür ist jetzt Platz gemacht worden?“.

Hier ist es wichtig, sich immer daran zu erinnern, dass uns alles, was geschieht, auf irgendeine Art und Weise dient.

Der Tod und ich hatten bislang auf persönlicher Ebene nicht so viel miteinander zu tun. Das erste Mal begegnete er mir richtig bewusst im Jahre 1999, als ich meine Mutter in ihrer Wohnung aufgefunden hatte.

Mein letztes Gespräch mit meiner Mutter endete damit, dass ich wütend war und den Hörer aufknallte. Das hat mich bis vor kurzem noch verfolgt.

Circa ein Jahr, nachdem ich meine medialen Fähigkeiten angenommen hatte und anfing, sie zu leben, starb mein ältester Bruder. An dem Tag, als ich in die USA flog, um Urlaub zu machen. Ich war noch in der Luft, als er starb. Gefunden hatte ihn mein anderer Bruder am Tag darauf. An seinem Geburtstag.

Er starb an Herzinfarkt. Einfach so.

Ich war geschockt. Und meine Gedanken rasten. Ich überlegte mir, ob ich den Urlaub abbrechen und sofort zurückfliegen sollte.

Ich spürte aber, dass mein Bruder, bzw. seine Seele, sich den Zeitpunkt seines Todes sehr bewusst ausgesucht hatte.

Er wusste, dass mein anderer Bruder das nur überstehen konnte, wenn ich nicht da bin. Er musste sich um alles kümmern und organisieren. Ich war nicht da, um ihm zu helfen. Er hatte keine Zeit, bzw. keine Gelegenheit, in der Trauer zu ertrinken. Wenn ich dagewesen wäre, hätte das anders ausgesehen.

Ich habe das Glück, dass ich meine medialen Fähigkeiten seit Jahren schule, so dass ich in der Lage bin, Energien wahrzunehmen. Egal, ob es die Energien von Verstorbenen sind oder andere Energien. Jeder kann das.

Das half mir, als mein Bruder starb.

Wir hatten nun besseren Kontakt als zu Lebzeiten.

Wir telefonierten beide nicht gerne. Wir schrieben in recht großen Abständen. Gesehen hatten wir uns selten. Kurz nach seinem Tod aber war er sehr präsent. Ich spürte seine Anwesenheit. Ich spürte sein Lächeln, seine Worte. Er sorgte auch auf sehr elaborate Art und Weise dafür, dass mein anderer Bruder und ich unsere Kommunikation nicht einschlafen ließen. 🙂

Auch bei der Beerdigung war er anwesend.

Er stand etwas abseits und schaute zu. Verstorbene kommen immer zur eigenen Beerdigung.

Im Jahr drauf starb ein Mann, den ich zum Zeitpunkt seines Todes erst zwei Jahre kannte. Ich lernte ihn im Rahmen meiner Ethnomedizin-Ausbildung kennen. Er gehörte mit zur Ausbildungsgruppe. Unsere Gruppe ist sich in den zwei Jahren sehr nahe gekommen und ist es immer noch. Als wir uns alle kennenlernten, war er bereits an Krebs erkrankt. Er war ein sehr starker, liebevoller und gefühlvoller Mann. Er wollte unbedingt an unserem Abschluss im Allgäu teilnehmen. Und er tat es und schenkte uns noch viele schöne Erinnerungen an ihn. Kurz danach starb er. Er ist uns allen noch immer sehr nah.

Er steht uns auch von „drüben“ aus noch mit Rat und Tat zur Seite.

Er wird immer ein Teil von uns sein. Wir „Ethnos“ haben uns von ihm gebührend mit Ritual, Gesang und geselligem Zusammensein verabschiedet.

Und jetzt mein langjähriger Freund.
Ich werde sein verschmitztes Lächeln vermissen, das Grinsen, das durch den Hörer kam, wann immer er mich „Garnerle“ nannte.

Diesmal werde ich es nicht zur Beerdigung schaffen, sondern mich mit einem eigenen Ritual von ihm verabschieden.

 

Vorhin erfuhr ich dann noch, dass letzte Woche einer meiner Dozenten starb. Auch er starb an einem Herzinfarkt. Einfach so. Beim Tango-Tanzen.

Mein erster Gedanke war: „Wie geil!“. (Nicht, dass er starb, aber wie er starb.)

So möchte ich auch sterben!

Einfach umfallen, am besten bei etwas, was mir ganz viel Spaß macht. Das ist doch ein toller Moment, um zur anderen Seite zu wechseln!

Für die Hinterbliebenen ist es am schwersten.

Wenn die Lieben plötzlich und unerwartet sterben, hat man keine Zeit, sich zu verabschieden. Vielleicht gibt es noch Ungesagtes, bzw. Ungeklärtes. Man hat vielleicht im letzten Gespräch den Hörer auf- oder die Tür zugeknallt.

Sorge dafür, dass Deine Beziehungen zu den Menschen in Deinem Leben in Frieden sind.

Oder zumindest, dass Du mit der Beziehung, so wie sie momentan ist, in Frieden bist.

Was wäre, wenn heute jemand sterben würde, der Dir wichtig ist? Gäbe es etwas, was Du bereutest, nicht getan oder gesagt zu haben?

Erkenne die Zeichen, dass Deine Lieben „auf der anderen Seite“ noch da sind.
Zum Schluss möchte ich Dir noch etwas an die Hand geben, was Dir helfen kann, diese Zeichen zu erkennen.
Wenn unsere Lieben sterben, sind sie immer noch nahe. Und sie tun einiges, um sich bemerkbar zu machen.

Oft machen sie sich durch Federn oder Cent-Stücke bemerkbar. 

Es können auch Lieder sein, die man im Radio hört, oder Sätze, die beim Zappen von einem Sender zum nächsten hängenbleiben. Es können Bilder sein, die schief hängen. Es kann ein Geruch sein, den man plötzlich in der Nase hat. Oder eine Erinnerung, die einem ein Lächeln ins Gesicht zaubert.

Man kann sie um Zeichen bitten.

Diese Infos teilte ich auch mit meinem Bruder. Kurz darauf sah er auf seinen Spaziergängen immer wieder Federn. Das gab ihm Kraft und das Wissen, dass Wolfgang bei ihm ist. Und das gab ihm Trost.

Als wir uns längere Zeit nicht unterhielten und Wolfgang dafür sorgte, dass ich mich ins Auto setzte und meinen Bruder einfach überraschte, erzählte er mir etwas sehr Faszinierendes:

An einem Tag, an dem er Wolfgang sehr vermisste und schon lange keine Federn mehr gesehen hatte, sprach er in Gedanken mit ihm und sagte ihm, dass er sich alleine fühlt und er gerne ein Zeichen hätte, dass Wolfgang noch da sei. Diesen Gedanken hatte er in seiner Wohnung. Fenster waren alle geschlossen, die einzigen Tiere im Haus waren seine zwei Hunde. Er ging von der Küche ins Wohnzimmer, schaute auf den Tisch …

Und sah dort eine Feder liegen.

Solche unerklärlichen Ereignisse sind nichts Ungewöhnliches, auch wenn es so klingt.

Wir alle können das Universum/den Schöpfer/Gott – wie auch immer man es nennen will – um ein Zeichen bitten.

Ja, auch Du. Bitte ihn einfach um ein Zeichen dafür, dass Du nicht alleine bist, dass „im Hintergrund“ Kräfte wirken, die uns helfend zur Seite stehen.

Achte darauf, dass Du Dich und sie nicht zu sehr einschränkst.

„Wenn Du wirklich da bist, zeige mir morgen um 16 Uhr einen roten Drachen mit einem riesigen Schwanz und langen Stacheln. Und Feuer soll er speien.“ Das wäre sehr einschränkend. 🙂

Wenn Du nur einen Drachen als Zeichen ausmachst, kann dieser Drache in der Woche drauf auf dem Flyer vom neuen chinesischen Restaurant in Dein Haus kommen. Oder Du siehst Kinder, die Drachen steigen lassen. Halte es allgemein. Und sei offen. Denn im Radio könnte dann auch „Puff the Magic Dragon“ gespielt werden oder Du siehst die Werbung für das neue „Dungeon & Dragon“-Spiel etc. …

Du siehst, es gibt ganz viele verschiedene Möglichkeiten.

Vor ein paar Jahren bat ich zum ersten Mal um ein Zeichen.

Ich glaube, es war damals nur aus Neugier, um zu sehen, ob es funktioniert. Ich überlegte mir, was das Zeichen sein sollte und entschied mich für ein rotes Herz.

Ein paar Tage später erhielt ich ein Päckchen mit einer Bestellung. Ich öffnete das Päckchen und was sah ich dort neben meiner Bestellung?

Einen weißen und einen roten Luftballon – in Herzform.

Da war mein Zeichen und meine Bestätigung, dass ich unterstützt werde, auch wenn ich es nicht wahrnehme.

Ich würde gerne von Dir hören: Was hast Du erlebt, das Dir zeigte, dass Du nicht alleine bist?

 

Mögest Du mit Deinem Leben und Deinen Lieben in Frieden sein und die Zeichen erkennen, die Dir bestätigen, dass Du nicht alleine bist, das wünsche ich Dir.

 

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