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Januar 2018: Ausnahme

Ausnahme.

Die Ausnahme ist oft eher die Regel.
Warum also Regeln aufstellen?
Was spricht dagegen, Regeln zu brechen?
Regeln haben keine Macht über Dich.
Ich spreche von meist unausgesprochenen Regeln.
Von „Das macht man doch nicht“.
Sagt wer?
Fühle in Dich hinein.
Wie fühlt sich das für Dich an?
Lasse Deinen Kopf außen vor
und folge Deinem Gefühl.
Nur das ist wichtig:
Wie fühlst Du Dich dabei?
Benutze Dein Gefühl als Deinen Kompass für Dein Leben.
Für Dein Leben.
Nicht für das Leben anderer.
Sie folgen ihrem eigenen Gefühl.
Oder auch nicht.
Aber das obliegt ihrer Verantwortung.
Dein Leben liegt in Deiner Verantwortung.
Ausnahmslos.

Mögest Du stets die Verantwortung für Dein Leben übernehmen und Deinem Gefühl folgen, das wünsche ich Dir.

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Weihnachten. Das Fest der Liebe und des Friedens.

 

Das Leben ist Liebe, und die Frucht dieser Liebe ist Frieden. Das ist die einzige Lösung für alle Probleme der Welt.
Mutter Teresa

Nicht immer ist Weihnachten von Gefühlen des Freidens und der Liebe geprägt. Gerade an Tagen wie Weihnachten, Geburtstag, Hochzeitstagen etc. ist das Gefühl des innerlichen Friedens eher weit entfernt. Man denkt an die Menschen, die das Fest nicht mehr mit uns zusammenfeiern. Sei es, weil sie gestorben oder aus einem anderen Grund von uns getrennt sind.

Wir richten unseren Fokus auf das, was nicht ist. Und das fühlt sich logischerweise schwer an.

 

Ich möchte heute etwas mit Dir teilen, was Dir hoffentlich helfen wird, wenn Dir heute an Weihnachten oder auch an anderen wichtigen Tagen ein verstorbener lieber Mensch fehlt.

 

Ich bin auch ein Medium und kann mit Verstorbenen kommunizieren. Mein Bruder Wolfgang gehört auch dazu. Er verstarb vor zwei Jahren. Ich sage immer, dass wir jetzt in engerem Kontakt sind, als früher. 🙂

Wir telefonierten beide nicht wirklich gerne und da ich damals den ganzen Tag viel am Computer gesessen und gearbeitet habe, war mir auch oft nicht danach, noch mehr zu schreiben.

 

Jetzt ist unsere Kommunikation leicht und ich spüre seine Anwesenheit immer wieder. Er ist immer da, wenn ich ihn brauche und ich offen dafür bin, ihn auch zu empfangen. Manchmal denke ich gar nicht daran, dass er mir helfend zur Seite stehen kann, dann werde ich öfter mal von Freunden daran erinnert. 🙂

 

Er hatte am 27. November Geburtstag. An dem Tag schrieb ich über WhatsApp mit einer Freundin. Sie ist diejenige, die mein Buch lektoriert. Das Gespräch kam auf meinen Bruder und ich erzählte ihr, dass er Geburtstag habe. Ich spürte seien Anwesenheit und auch seinen Dank, den er ihr durch mich ausrichten ließ, dass sie das Buch durch Ihr Tun sehr bereichert. Sie bedankte sich und richtete meinem Bruder herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag aus. Nicht, dass sie sich je hätte vorstellen können, dass sie einmal in ihrem Leben einem Verstorbenen zum Geburtstag gratulieren würde. 🙂

 

Ich spürte förmlich das typische Grinsen meines Bruders ob ihrer Worte. Und dann sagte er etwas, was ihr sehr half, da gerade ein guter Freund ihres Mannes gestorben war und von dem ich hoffe, dass es auch Dir hilft:

Wolfgang sagte, dass auch Verstorbene sich ihres Geburtstages erinnern. Es sind immer noch Tage, die ihnen etwas bedeuten. Wenn sich andere Menschen an Verstorbene erinnern ist es, als würde ein Licht für sie angehen. An Geburtstagen etc. ruhen die Gedanken verstärkt auf ihnen und somit brennt auch das Licht heller. Dadurch sind sie auch wieder präsenter.

Was zu beachten ist, ist dass es solches und solches Erinnern gibt. Wenn wir uns mit Freude und Leichtigkeit erinnern, ist auch „drüben“ Freude und Leichtigkeit. Trauer ist natürlich und drüben auch nicht wirklich hinderlich. Aber alles, was über „normale“ Trauer hinausgeht, bindet sie. Das heißt, sie können sich nicht weiterentwickeln, sie hängen fest. Ja, auch „drüben“ geht es weiter. Wenn wir sie lassen.

 

Jetzt stellt sich die Frage, was „normale” Trauer ist. Es gibt keine „normale” Trauer. Trauer ist so individuell, wie es jedes einzelne Lebewesen ist.

Das einzige, was beim Trauerprozess wirklich zu beachten ist, ist Dein eigenes Wohlbefinden. Wenn es Dir gut geht, geht es auch dem Verstorbenen gut.

 

Wie bei allem im Leben hilft es, einen Blickwinkel zu finden, der uns dabei unterstützt, dass wir uns besser fühlen. Es gibt ihn immer. Gerade wenn der Schmerz frisch ist, ist es oft schwierig, überhaupt willens zu sein, diesen Blickwinkel zu suchen. Alles ist eine Kraftanstrengung.

 

Das Ding ist: Wenn wir bereit sind, einen anderen Blickwinkel einzunehmen, können wir sogar die Verstorbenen bitten, uns dabei zu helfen. Man braucht keine Kraft dazu, ganz im Gegenteil. Es kostet Kraft, gegen seine eigene Freude zu leben.

 

Ja, ich weiß, Freude und Trauer sind auf den ersten Blick nicht wirklich miteinander kompatibel. Schon gesellschaftlich muss man ja eigentlich trauern. Wenn man zu schnell zu fröhlich ist, kann es sein, dass hinter vorgehaltener Hand gelästert wird.

 

Es gibt mittlerweile viele Menschen, die auf die eine oder andere Art und Weise Energien wahrnehmen können. Es gibt viele Menschen, die mit Verstorbenen kommunizieren können.

 

Ja, durch den Tod ist die alte Art und Weise des Miteinanders vorbei. Aber jetzt steht eine ganz neue Art der Kommunikation zur Verfügung.

Mit dem Blick darauf gerichtet, braucht die Trauer nicht so viel Raum wie früher. Je eher wir uns auf diese Art der Kommunikation einlassen, desto eher geht es uns wieder besser. Und desto eher geht es auch den Verstorbenen rundum gut.

 

Auch jetzt sind sie noch energetisch mit uns verbunden. Auch jetzt ist noch Heilung möglich. Manchmal sogar einfacher.

 

Denn die Verstorbenen haben jetzt einen ganz anderen Blick auf alles. Sie sehen alles, sie sehen Zusammenhänge, die sie früher nicht gesehen haben und sie fühlen (wieder). Sie möchten, dass es uns gut geht und tun alles in ihrer Macht stehende, um uns dabei zu unterstützen. Dazu gehört Heilung. Heilung auch Eurer Beziehung und Heilung der Trauer ob ihres Todes.

 

Lass Dir helfen. Öffne Dich der Möglichkeit, dass eine Kommunikation zwischen Euch weiterhin möglich ist. Besinne Dich darauf, dass Du hier auf Erden bist, um zu leben. Auch wenn der andere gestorben ist. Deine Zeit ist noch nicht abgelaufen. Nutze sie und lebe. Entdecke Schritt für Schritt die Freude wieder. Lass Dir von Deinen Liebsten helfen, von den Lebenden wie den Toten. Schöpfe aus dem Vollen. Und gedenke der Toten mit Leichtigkeit. Zünde eine Kerze für sie an und spüre die Liebe, die Euch verbindet.

 

Diese Kerze ist für all meine Lieben „auf der anderen Seite“. Danke für Euer Sein und Euren Beistand. I love you.

 

Mögest Du Dich diese Weihnachten wieder für die Freude öffnen, das wünsche ich Dir.

Wintersonnenwende und die Raunächte

Wintersonnenwende und die Raunächte

 

Die Raunächte beginnen in der Nacht vom 24. auf den 25. Dezember und dauern 13 Tage, enden somit in der Nacht vom 5. auf den 6. Januar. Für manche beginnen sie schon am heutigen 21. Dezember, dann werden aber die Wochenenden ausgespart.

 

Eine Erklärung für den Namen „Raunächte“ besagt, dass der Schleier zur geistigen Welt besonders dünn ist und wir so besser hören können, was sie uns zuraunen. Die Erklärung fühlt sich für mich überaus stimmig an.

 

Für mich ist der Tag der Wintersonnenwende ein sehr magischer Tag, egal, ob er nun Teil der Raunächte ist oder nicht. Die Zeit ist sowieso sehr „geladen“, die Energien sind sehr hoch, in jeder Beziehung.

 

Ich habe ein kleines Raunachtsbüchlein, indem ich mir während der Raunächte allerlei Notizen mache. Ich möchte Dir dieses Jahr einige Anregungen mitgeben, damit Du die Raunächte noch bewusster erlebst.

Ein solches Büchlein hat den Vorteil, dass Du im Laufe des Jahres immer wieder mal nachschlagen kannst, was Du denn aufgeschrieben/geträumt hast und wie das mit dem entsprechenden Monat korreliert. Was ich damit meine, sage ich Dir gleich.

Lass uns mit der Wintersonnenwende anfangen.

Die Wintersonnenwende ist ein wunderbarer Zeitpunkt, um zu orakeln.

Deswegen gebe ich Dir eine kleine Kostprobe aus meinem Buch „Soul Readings, Ratgeber für die Seele“, nämlich die Legung Das kommende Jahr:

Nimm einfach ein Kartendeck Deiner Wahl, ziehe 5 Karten, und lege sie wie auf dem Bild abgebildet aus. Hast Du keine eigenen Orakelkarten, findest Du im Internet ganz viele schöne Decks, aus denen Du online ziehen kannst. Mir persönlich gefällt das Naturgeister-Deck sehr, aber auch alle Decks der Australierin Alana Fairchild.

 

 

13 Wünsche

Überlege Dir 13 Wünsche für Dich selber für das kommende Jahr und schreibe sie Dir auf 13 kleine Zettel, die Du faltest und irgendwohin legst. Das kann alles sein, wie zum Beispiel der Wunsch nach einer neuen Wohnung, dem Wunsch einer tiefen inneren Zufriedenheit, neue erfüllende Arbeitsstelle, etc.

Dann nimmst Du an jedem der Raunächte einen Zettel und verbrennst ihn, ohne, dass du vorher gelesen hast, was draufsteht. Um diese Wünsche kümmert sich das Universum.

Den letzten Zettel, der am 13. Tag übrig bleibt, kannst Du lesen. Nicht nur kannst Du ihn lesen, um die Erfüllung dieses Wunsches kümmerst Du Dich selber.

Das Supercoole ist: Das Universum wird sich um die Erfüllung der anderen 12 Wünsche kümmern! 🙂

Ich habe mir gerade meine Wünsche für 2017 nochmal durchgelesen und habe erkannt, dass die abgegebenen 12 Wünsche alle in Erfüllung gegangen sind. Einige nicht ganz so, wie ich mir das vorgestellt habe, aber sie wurden erfüllt.

Der Wunsch, um den ich mich selber kümmern sollte, war Hawaii. Ich hatte meine Prioritäten anders gesetzt und mich gegen Hawaii entschieden. Zumindest in diesem Jahr. Mal schauen, wann ich auf Hawaii sein werde. 🙂

Die Raunächte

Meine Raunacht-Tradition wurde durch Jeanne Rulands Buch „Das Geheimnis der Raunächte“ inspiriert. Es ist ein sehr empfehlenswertes Buch.

Schreibe Dir jeden Tag auf, was Du träumst. Am besten sobald Du morgens wach wirst. Je mehr du Dich bewegst, desto mehr vergisst Du meist von Deinem Traum.

Mache Dir abends Stichpunkte darüber, was Du an diesem Tag erlebt hast.

Ziehe jeden Tag eine Karte aus einem beliebigen Deck und schreibe es auch auf.

Jede Raunacht repräsentiert einen anderen Monat im kommenden Jahr: Die Nacht zum (und der des) 25. Dezember 2017 steht für den Januar 2018, die Nacht auf den 26. Dezember steht für Februar 2018, bis hin zur Nacht zum und den Tag des 5. Januar, der für den Dezember 2018 steht.

So kannst Du dann im Laufe des nächsten Jahres immer wieder mal in Dein Büchlein sehen und nachlesen, was Du in der Nacht geträumt hast, wie Dein Tag war, was die Karten sagten und Du wirst sehen, wie sich das, was zum Beispiel am 30. Dezember 2017 geschah, im Juni 2018 wiederfinden lässt.

Die letzte Raunacht vom 5. auf den 6. Januar steht unter dem Thema „Segen“. Dabei ist es ganz egal, ob es der Segen ist, den die Heiligen Drei Könige aussprachen oder es der Segen der Frau Holle/Percht ist. Segen empfangen und selber segnen ist immer eine Bereicherung für Dich selber und diejenigen, die Du segnest. Segnen ist wie Balsam für das gesamte Universum, deswegen segne alles und jeden. Und nicht nur am 6. Januar. Ein tägliches Segnungsritual, vielleicht morgens beim Zähneputzen, ist doch ein schöner neuer Brauch, oder? 🙂

 

 

Wenn Du magst, kannst Du Dir zu Beginn der Raunächte auch das Jahr nochmal Revue passieren lassen. Was hat sich alles verändert? Was waren die Geschenke aus den Veränderungen? Worüber hast Du Dich gefreut? Was ist Dir besonders gelungen? Prahle ruhig ein bisschen, lass den Stolz auf Dich und Dein Tun mal so richtig raushängen. 🙂

Mögest Du die Sinne weit geöffnet haben, um zu vernehmen, was das Universum Dir mitzuteilen hat, das wünsche ich Dir.

Wort des Jahres 2018: Ausdehnen

Ausdehnen.

Das ganze Jahr steht unter der Schirmherrschaft dieses Wortes.
Du hast die Gelegenheit, Dich auszudehnen.
Bis in die letzten Winkel Deiner Seele.
Wie immer hast Du auch die Wahl,
aber wir werden in manchen Fällen
keinen Stein auf dem anderen lassen,
damit Du Dich endlich auf Deinen Weg
zu Dir selbst begibst.
Wisse, Du wirst auch jede Hilfe erhalten,
die Du benötigst.
Öffne Dich Deinem Weg.
Sei bereit, ihn zu gehen.
Und gehe ihn.
Das Vertrauen wird auf dem Weg gestärkt.
Du hast viele Weggefährten und wirst
auf dem Weg noch viele neue Gefährten kennenlernen.
Jetzt ist die Zeit.
Ergreife die Gelegenheit und Dich selber beim Schopfe.
Zieh Dich aus etwaigen Löchern raus
und gehe Deinen Weg.
Du hast immer Hilfe.
Wenn Du die Hilfe nicht siehst,
ändere Deinen Blickwinkel.

Mögest Du Dich in alle Winkel Deiner Seele ausdehnen, das wünsche ich Dir.

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Wort des Tages: Schwerelos

Schwerelos.

Meinst Du nicht, es wird Zeit,
dass Du die Schwere los wirst?
Du hast sie schon lange genug
mit Dir herumgetragen.
Dafür bist Du aber gar nicht hier auf Erden.
Echt nicht.
Du bist hier, um das Leben zu genießen,
um Freude zu fühlen,
Spaß zu haben,
Dich auszudehnen.
Das kannst Du nicht,
wenn Du unter der Schwere Deines Lebens
schier zusammenbrichst.
Fang einfach an mit dem Spaß.
Hier ein bisschen,
da ein bisschen.
Achte mal darauf,
wie oft Du am Tag lächelst.
Und tue alles dafür,
dass Du jeden Tag mehr lächelst
als am Tag zuvor.

Mögest Du Deine Schwere loswerden, das wünsche ich Dir.

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Wort des Tages: Einklang

Einklang.

Spürst Du den Klang in Dir?
Welches Geräusch macht Deine Seele?
Bist Du im Einklang mit ihr
oder fühlt es sich unharmonisch an?
Wo sitzt die Disharmonie?
Oder sind es mehrere?
Bringe einen Bereich nach dem anderen in Harmonie.
Fange mit Dir selber an:
Werden Deine inneren Kinder von Dir gehört?
Was brauchen sie?
Oft ist es Anerkennung, Liebe,
aber auch ganz viel Spaß.
Und ab und zu einfach mal
einen Kakao mit Sahne und ein Marmeladentoast.
Gönne Dir innere Harmonie.
Allen Deinen Aspekten.

Mögen mehr und mehr Aspekte Deiner Selbst im Einklang mit Deiner Seele sein, das wünsche ich Dir.

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Wort des Tages: Frontal

Frontal.

Meist seid ihr Menschen erst dann offen für Veränderung, wenn ihr frontal auf eine scheinbare Katastrophe zusteuert. Oft auch erst nach der Katastrophe. Dabei gibt es vorher schon so viele Zeichen und Symbole. Wir versuchen euch auf so viele unterschiedliche Arten und Weisen zu erreichen. Oft seid ihr zu beschäftigt, um unsere Botschaften zu vernehmen. Werdet still. Im Innen, wie im Außen. Schaltet alles aus und ab, was euch von euch und von uns ablenken kann. Es gibt so viele Wege, uns zu hören. Gerade jetzt in den kommenden Raunächten ist es besonders einfach. Ihr müsst es nur wollen und Euch Stille gönnen. Hilfsmittel wie zum Beispiel Orakelkarten, sind gestattet. Sie öffnen Euch die Tür zu uns. Tretet ein und lauschet.

Mögest Du die Botschaft wahrnehmen, das wünschen wir Dir.

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Wort des Tages: Einsicht

Einsicht.

Die einzige Sicht auf Dein Leben,
die wirklich zählt,
ist die Deiner Seele.
Was andere Menschen
über Dein Leben denken
oder daran auszusetzen haben,
ist egal.
Wenn jemand sagt,
Du seist einsichtig,
heißt das,
dass Du Deine Sicht auf die Dinge
gegen die ihre getauscht hast.
Dadurch wird das Leben grau
und Du verrätst Dich.
Vertraue Dir.
Vertraue Deiner eigenen Sicht auf Dein Leben.
Vertraue Deiner inneren Stimme.
Es ist Dein Leben.
Du bestimmst, wo es langgeht.

Mögest Du stets Deinem Herzen folgen, das wünsche ich Dir.

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Wort des Tages: Bereit

Bereit.

Bist Du bereit, Deine Wahrheit zu sehen?
Bist Du bereit, für sie einzustehen?
Bist Du bereit, Dich von anderen Menschen zu trennen,
wenn es bedeutet,
dass Du Dir nur so treu bleiben kannst?
Bist Du bereit, Fehler einzugestehen?
Bist Du bereit für den Neuanfang?
Bist Du bereit für Dein Leben?

Mögest Du bewusst zu Dir und Deinem Leben „Ja, ich bin bereit“ sagen können, das wünsche ich Dir.

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Das Ent-täuschen eines Glaubenssatzes

Wo Klarheit herrscht, ist auch Ruhe, oder entsteht doch nach und nach von selbst.
Wilhelm von Humboldt

 

Die letzten paar Wochen dieses Jahres wollen es nochmal wissen. Da wird wirklich Licht in die finsterste Ecke geleuchtet. Und in den finstersten Ecken verstecken sich die dunkelsten Sachen.

Was Asseln sind für Schatte im Außen, sind Glaubenssätze für die Schatten im Innen.

In den letzten drei Tagen schlich sich ein sehr schattiger Glaubenssatz an mich heran. Eigentlich umgibt er mich schon sehr, sehr lange. Er war aber ein solch vertrauter Begleiter, dass ich ihn gar nicht mehr bewusst wahrnahm.

Seine Lichtseite klopfte vor drei Tagen an meine Tür. Nicht wörtlich, aber in Form einer Karte, die ich zog. Ich war bei Freunden. Es war Vollmond, ein wunderbarer fünffacher 11er-Vollmond, dessen Energien für ganz 2018 gültig sind. Ein perfekter Zeitpunkt, um die Karten zu befragen, was denn für 2018 so an Themen ansteht.

Wir benutzten ein wunderschönes Naturgeister-Kartendeck, bei dem die Grafiken alleine schon so aussagekräftig sind, dass man das Begleitbuch gar nicht benötigt. (Ich wollte gerade den Namen heraussuchen und stellte dabei fest, dass man auch online Karten ziehen kann, wie praktisch.)

Auf einer meiner Karte stand: „Dankbarkeit und Anerkennung“. Die Grafik selber gab mir schon das Verständnis, dass es nicht nur die Dankbarkeit und die Wertschätzung ist, die ich Menschen und Situationen entgegenbringe, sondern dass es auch darum geht, die Dankbarkeit und Wertschätzung mir gegenüber anzuerkennen. Ich verdrängte diese Deutung sofort.

Aber nicht lange.

Eine meiner Freundinnen schaute sich die Karte an und sagte genau dasselbe: Im kommenden Jahr ginge es bei mir unter anderem darum, den Dank anderer für mich und mein Sein anzuerkennen und anzunehmen. Da war Schluss mit Verdrängen.

Puh.

Aber bis nächstes Jahr ist es ja noch ein wenig hin. Selbst nächster Dezember ist ja auch noch nächstes Jahr …

Ich drückte es wieder unbewusst weg.

 

Parallel geschahen Dinge, die emotional einiges in mir auslösten. Das Verhältnis zu einigen Menschen, die mir sehr nahe stehen, war sehr getrübt. Ein Teil von mir fühlte sich deswegen klein, wertlos, nutzlos, minderwertig. Ein anderer Teil wusste die ganze Zeit, dass irgendwas mit der Art und Weise, wie ich darauf reagiere, nicht stimmt.

Dieser Teil kennt mich, meinen Kern. Logisch, er ist ich. Meine Seele war und ist diejenige, die mich so sieht, wie ich bin. Im Ganzen.

 

Unsere Seelen sind vom Prinzip her wie treue Hunde: Sie sehen das Gute in uns. Immer. Und freut sich, wenn wir sie anerkennen und sehen.

Der andere Aspekt von mir spielte sich allerdings immer wieder in den Vordergrund. Er sah mich aus den Augen meines Gegenübers. Und aus dem Blickwinkel sah ich Enttäuschung. Immer und immer wieder. Und das war das, was schmerzte. Das Gefühl kenne ich sehr gut, schon sehr lange.

Ich nehme mir morgens immer Zeit für mich zum Meditieren und Reflektieren. Dabei erkannte ich heute Morgen, dass das das Thema war, das seit geraumer Zeit versucht, meine Aufmerksamkeit zu erhaschen: Enttäuschung.

Und mir war sofort bewusst, dass da ein alter, schwerer Glaubenssatz dahinterhängt:

„Ich bin eine Enttäuschung.“

Als er ganz ins Rampenlicht kam, haute es mich ganz schön von den Füßen. Gleichzeitig hatte ich aber auch die Erkenntnis, dass es ein Satz ist, den ich immer wieder zu hören, bzw. zu fühlen bekommen habe. Und zwar nicht nur in diesem Leben, den brachte ich schon aus vergangenen Leben mit und er war fest in meinem Ahnensystem etabliert.

Also habe ich zuerst mit meinem Streichholzritual die energetischen Verstrickungen dieses Glaubenssatzes aus vergangenen Leben aufgelöst, dann die aus dem Ahnensystem, dann löste ich die Verstrickungen der Energien aus diesem Leben auf. Damit der Platz nicht von etwas eingenommen werden kann, was genauso schädlich ist, habe ich auf dieselbe Weise einen neuen Glaubenssatz installiert:

Ich habe meinen verschiedenen Inkarnationen gezeigt, dass ihr Sein für andere Menschen wichtig war, und auch meinen Ahnen. Vor allem bei meinen weiblichen Ahnen war der alte Glaubenssatz sehr präsent und ich spürte ihre Dankbarkeit und das Aufatmen, die Heilung. Als es um mein aktuelles Leben ging, sah ich im Geiste die Karte vor mir, die ich gezogen hatte. Und ich konnte annehmen, dass ich für andere Menschen, egal auf welche Weise, eine Bereicherung bin.

Daraufhin wurde ich mit einem neuen, klareren Blick auf das Wort Enttäuschung beschenkt. Ja klar, sah ich vorher schon, dass dann die Täuschung wegfällt, wenn man ent-täuscht ist. Mein Kopf wusste das. Heute habe ich es dann aber auch gefühlt. Es kam bei mir im Zellkern an.

Dadurch kam es zu einem Wechsel in meinem Denken und in meinem Fühlen.

Vorher hatte ich mich so schlecht gefühlt, dass ich jedes Mal weinen musste, wenn ich daran dachte, wie ich andere Menschen enttäuscht hatte. Weil ich nicht der gute Mensch war, den sie in mir gesehen hatten.

 

Was ich heute Morgen erkannte, war eine Befreiung:

Ich möchte andere Menschen enttäuschen! Wenn sie ein Bild von mir haben, das nicht der Iris entspricht, die ich bin, dann schreit alles in mir förmlich danach, diesen Menschen die Iris zu zeigen, die ich bin. Das war in einigen Fällen nicht die Iris, die sie gerne in mir gesehen hätten, um ihr eigenes Leben einfacher und angenehmer zu gestalten. Die Iris, die sie die kleine Version von sich selber sein lässt und selber die kleine Version ihrer Selbst lebt.

Diese Iris gibt es nicht mehr. Die Iris, die ich heute bin, steht zu sich und für das, was mir wichtig ist. Diese Iris macht den Mund auf oder lässt die Worte aus ihren Fingern sprudeln, um ihnen Gehör zu verschaffen. Sie schweigt nicht mehr. Sie sagt, was sie sieht und sie sagt, wenn ihr das, was sie sieht, nicht gefällt. Sie sagt, was sie braucht, sie sagt, was sie nicht mehr in ihrem Leben haben möchte.

 

Diese Iris ist auch noch nicht die Endfassung. Ich wandle mich ständig und ich freue mich darauf herauszufinden, wie ich mich sonst noch Entfalten kann.

 

Ja, ich bin nicht mehr der Mensch, der ich war. Und das ist gut so.

Ich werde auch nicht zurückgehen, um wieder dieser Mensch zu werden. Ich bin dankbar für all die Erfahrungen, die ich gemacht habe, für all die Versionen meiner Selbst, die ich bislang durchlebt habe. Dankbarer, als ich es je in Worte auszudrücken vermag. Ich weiß, das soll was heißen. 🙂

 

Der ganze Prozess ist genau das: ein Prozess. Das war der erste wichtige Schritt, den ich erfolgreich gemeistert habe. Diesen Glaubenssatz, dass ich eine Enttäuschung für andere sei, habe ich jetzt aufgelöst.

Der nächste Schritt ist, mit meiner Beziehung zu diesen Menschen in Frieden zu kommen. Auch ich wurde ent-täuscht. Auch ich hatte Erwartungen an diese Menschen, die wiederum sie nicht erfüllt haben. Ich weiß, dass ich damit und mit diesen Menschen in Frieden kommen werde. Ich kann bei jedem einzelnen die Beweggründe nachvollziehen. Da ist keinerlei Groll. Es braucht nur etwas Zeit. Und Liebe.

 

Abschließend für heute habe ich mir gelobt, immer wahrhaftiger zu leben, so dass andere gar keine Gelegenheit mehr haben werden, etwas in mir zu sehen, was ich nicht bin.

Mögest auch Du immer wahrhaftiger leben und  es eines Deienr Ziele sein, andere Menschen zu enttäuschen, das wünsche ich Dir.

Hinweis in eigener Sache:

Wenn Dir auch noch der ein oder andere Glaubenssatz entgegengesprungen ist, oder Du weißt, dass er schon Anlauf nimmt: Am Montag, 11. Dezember biete ich in Duisburg die Möglichkeit, durch Aufstellungen diesen Glaubenssatz zu erkennen und aufzulösen. Näheres findest Du auf meiner Webseite unter Termine.